Weitere Entscheidung unten: VGH Baden-Württemberg, 24.04.1990

Rechtsprechung
   VGH Bayern, 11.04.1990 - 1 B 85 A.1480   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1990,2608
VGH Bayern, 11.04.1990 - 1 B 85 A.1480 (https://dejure.org/1990,2608)
VGH Bayern, Entscheidung vom 11.04.1990 - 1 B 85 A.1480 (https://dejure.org/1990,2608)
VGH Bayern, Entscheidung vom 11. April 1990 - 1 B 85 A.1480 (https://dejure.org/1990,2608)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Rechtsnatur von Verträgen zwischen Gemeinden und Grundstückseigentümern [Einheimischenmodelle]; Zulässigkeit als städtebauliche Aufgabe; Anwendungsbereich des Art. 56 Abs. 1 BayVwVfG; Angemessenheit von Leistung und Gegenleistung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Einheimischenmodell in Bayern: zulässig? (IBR 1990, 707)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 1990, 3164 (Ls.)
  • NJW-RR 1991, 408 (Ls.)
  • NVwZ 1990, 979
 
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Wird zitiert von ... (9)

  • BVerwG, 16.05.2000 - 4 C 4.99

    Verwaltungsrechtlicher Vertrag; Austauschvertrag; Billigkeitsausgleich;

    Das Berufungsgericht geht zu Recht davon aus, daß diese Norm trotz des engen Wortlauts für alle Verträge zwischen einer Privatperson und einem Träger der öffentlichen Verwaltung auf einem Gebiet gilt, auf dem ein hoheitliches Verhältnis der Über- und Unterordnung besteht, und daß es nicht darauf ankommt, ob der konkrete Gegenstand der vertraglichen Vereinbarung "sonst" durch Verwaltungsakt geregelt werden könnte (VGH München, Urteil vom 11. April 1990 - NVwZ 1990, 979 ; ebenso VGH Mannheim, Urteil vom 18. Oktober 1990 - NVwZ 1991, 583 ; Kopp/Ramsauer, VwVfG, 7. Auflage 2000, Rn. 48 zu § 54 m.w.N.).

    Art. 56 Abs. 1 BayVwVfG findet auf einen unvollständigen ("hinkenden") Austauschvertrag, in dem die Leistung der Behörde (oder Gemeinde) Bedingung bzw. Geschäftsgrundlage für die vertraglich vereinbarte Gegenleistung des Bürgers ist, zumindest entsprechende Anwendung (BVerwG, Urteil vom 24. August 1994 - BVerwG 11 C 14.93 - BVerwGE 96, 326 ; VGH Mannheim, Urteil vom 18. Oktober 1990 - NVwZ 1991, 583 ; VGH München, Urteil vom 11. April 1990 - NVwZ 1990, 979 ; OVG Koblenz, Urteil vom 28. November 1991, DVBl 1992, 785 ).

  • BGH, 29.11.2002 - V ZR 105/02

    Zulässigkeit sog. "Einheimischenmodelle"

    Hierdurch soll in Gemeinden, die eine starke Nachfrage nach Bauland durch auswärtige Interessenten verzeichnen, Einheimischen der Erwerb von Bauflächen zu bezahlbaren, in der Regel deutlich unter dem Verkehrswert liegenden Preisen ermöglicht werden (VGH München, NVwZ 1990, 979; Jachmann, MittBayNot 1994, 93; Busse, BayVBl. 1994, 353).

    b) Obwohl Gemeinden mit der Bereitstellung von Bauland für ortsansässige Bürger eine öffentliche Aufgabe auf dem Gebiet des Städtebaurechts erfüllen (VGH München, NVwZ 1990, 979; Brohm, JZ 2000, 321, 327), ist auch das zwischen den Parteien bestehende Rechtsverhältnis privatrechtlicher Natur (vgl. Senat, Urt. v. 2. Oktober 1998, V ZR 45/98, aaO; BVerwGE aaO, 58 f.; VGH München, NVwZ-RR 2000, 121; Löhr, in Battis/Krautzberger/Löhr, BauGB, 8. Aufl., § 11 Rdn. 1; Jachmann, MittBayNot 1994, 93, 100; Oerder, BauR 1998, 22, 24).

    b) Unter Berücksichtigung des von der Klägerin verfolgten städtebaulichen Ziels steht auch die vereinbarte "Bindungsdauer" von zehn Jahren, während derer die Käufer zur Abführung des Mehrerlöses verpflichtet sind, einer angemessenen Vertragsgestaltung nicht entgegen und führt insbesondere nicht zu einer unzumutbaren Belastung der Beklagten (vgl. BVerwGE 92, 56, 66; VGH München, NVwZ 1990, 979, 981).

  • BGH, 26.06.2015 - V ZR 271/14

    Grundstücksverkauf durch eine Gemeinde im sog. Einheimischenmodell: Höchstfrist

    Die Gemeinde muss bei einem verbilligten Verkauf im Wege des Einheimischenmodells die Höhe des Abschlags vom Verkehrswert ohnehin ermitteln; diese ist nämlich nur bis zu einer bestimmten Höhe (regelmäßig 30 % des Bodenwerts) zulässig, weil die Gegenleistung des Käufers gemäß § 56 Abs. 1 Satz 2 VwVfG noch in einem angemessenen Verhältnis zum Wert der Leistung der Gemeinde stehen muss (vgl. BayVGH, MittBayNot 1990, 259, 264).
  • BGH, 30.09.2005 - V ZR 37/05

    Wirksamkeit eines Wiederkaufsrechts hinsichtlich einer Rechtsheimstätte;

    Zu berücksichtigen ist, dass bei Einheimischenmodellen im allgemeinen nur eine Reduzierung des Kaufpreises bis zu 30 % gegenüber dem Verkehrswert als zulässig, eine weitergehende Verbilligung demgegenüber als nicht mehr durch die mit dem Modell verbundenen städtebaulichen Zielen gerechtfertigt angesehen wird (vgl. BayVGH, MittBayNot 1990, 259, 264; OLG München, NJW 1998, 1962, 1963; Jachmann, MittBayNot 1994, 93, 107).
  • OVG Rheinland-Pfalz, 18.12.2014 - 8 A 10642/14

    Stadt Wachenheim hat ihre Planungskosten nach Scheitern des Bebauungsplans "Im

    Jedenfalls stelle sich der Ausfall des beabsichtigten Bauplanungsrechts als Wegfall der Geschäftsgrundlage des städtebaulichen Vertrags dar, weshalb für die Vertragspartner die rechtliche Grundlage und damit auch die vertragliche Verpflichtung für die Erbringung weiterer im Vertrag vorgesehener Leistungen entfalle, wenn der beabsichtigte Bebauungsplan nicht in Kraft trete (vgl. Bank, a.a.O., m.w.N.; BayVGH, Urteil vom 11. April 1990 - 1 B 85 A.1480 -, NVwZ 1990, 979 und juris, Rn. 42; anderer Ansicht insoweit aber Birk, a.a.O., Rn. 75 ff.).
  • OVG Niedersachsen, 08.03.2012 - 12 LB 244/10

    Unwirksamkeit einer städtebaulichen Vertragsregelung, mit der Bauleitplanung

    Entsprechende Verträge wären mit der Ausgestaltung des Rechts der Bauleitplanung unvereinbar vor allem in Bezug auf das Abwägungsgebot, die Beteiligung der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange und den Satzungscharakter des Bebauungsplans, der Dritten Rechtsschutzmöglichkeiten sichert (BGH, Urteil vom 7.2.1985 - III ZR 179/83 -, BGHZ 93, 372, juris Rdn. 24; speziell mit Blick auf die Verfolgung öffentlicher Zwecke mit privatrechtlichen Mitteln; OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 18.12.2007 - 2 A 3.07 -, BauR 2008, 1089, 1092; Nds. OVG, Beschluss vom 4.1.2011 - 1 MN 130/10 -, BauR 2011, 805, juris Rdn. 78 f.; Krautzberger, in: Battis/Krautzberger/Löhr, BauGB, Kommentar, 10. Aufl., 2007, § 1 Rdn. 18; Söfker, in: Ernst-Zinkahn-Bielenberg, BauGB, Kommentar, Band 1, Stand: Sept. 2011, § 1 Rdn. 18; zur Unzulässigkeit von Baulasten mit "bebauungsplanersetzender" Wirkung VGH Bad.-Württ., Urteil vom 2.9.2009 - 3 S 1773/07 -, BauR 2010, 753, juris Rdn. 47 ff.; s. auch BayVGH, Urteil vom 11.4.1990 - 1 B 85 A.1480 -, NVwZ 1990, 979, juris Rdn. 53).
  • OLG München, 02.11.2000 - 1 U 2072/00

    Zulässigkeit einer Fremdenverkehrsdienstbarkeit

    Jedoch ist bei der vertraglichen Absicherung bei Einheimischenmodellen durch ein Ankaufsrecht der Gemeinde ein Abschlag von 3, 0 % zum Verkehrswert bei derAusübung desAnkaufsrecht anerkannt (BayVGH MittBayNot 1990, 259).
  • VG Augsburg, 22.11.2018 - Au 5 K 17.1924

    Städtebaulicher Vertrag zur Übernahme der Planungskosten

    Dies gilt selbst dann, wenn man die hier vorliegende, geltend gemachte Leistungsstörung in Gestalt des Ausfalls der ursprünglich beabsichtigten, dem städtebaulichen Vertrag zugrunde liegenden Bauplanungsrechts grundsätzlich als Wegfall der Geschäftsgrundlage des städtebaulichen Vertrages werten würde (vgl. BayVGH, U.v. 11.4.1990 - 1 B 85 A1480 - NVwZ 1990, 979 = juris Rn. 42; OVG RP, U.v. 18.12.2014 - 8 A 10642/14 - DVBl. 2015, 305 ff. = juris Rn. 78 ff.).
  • VG Bayreuth, 14.06.2010 - B 3 K 09.773

    Kommunale Zweckvereinbarung über Wasserlieferung (bejaht)

    Die Sicherstellung des Wasserbezugs als notwendiger Bestandteil der Erfüllung dieser kommunalen Aufgabe bedingt es, einen Wasserlieferungsvertrag zwischen zwei Kommunen als öffentlich-rechtlich anzusehen (siehe BayVGH, Urteil vom 11.04.1990, BayVBl. 1991, 47 ff., Rd.-Nr. 43).
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Rechtsprechung
   VGH Baden-Württemberg, 24.04.1990 - 10 S 560/89   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1990,2043
VGH Baden-Württemberg, 24.04.1990 - 10 S 560/89 (https://dejure.org/1990,2043)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 24.04.1990 - 10 S 560/89 (https://dejure.org/1990,2043)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 24. April 1990 - 10 S 560/89 (https://dejure.org/1990,2043)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de

    Annahmeverweigerung von Postwurfsendungen

  • Landesrecht Baden-Württemberg

    Art 2 Abs 1 GG, Art 80 Abs 1 GG, §... 59 Abs 2 Nr 1 PostO, § 58 Abs 2 PostO, § 61 Abs 2 PostO, § 50 Abs 2 S 1 PostO, § 50 Abs 4 Nr 2 PostO, § 29 Abs 3 PostO, § 28 Abs 3 PostO, § 27 Abs 3 PostO, § 9 Abs 2 PostO, § 7 PostG, § 14 PostVwG, Art 87 Abs 1 GG
    Annahmeverweigerung von Postwurfsendungen

  • Kanzlei Prof. Schweizer

    Annahmeverweigerung bei Postwurfsendungen

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ESVGH 40, 263
  • NJW 1990, 2145
  • NJW 1991, 2928 (Ls.)
  • NVwZ 1990, 979 (Ls.)
  • VBlBW 1990, 374
  • afp 1990, 252
 
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Wird zitiert von ... (7)

  • VGH Baden-Württemberg, 24.07.2012 - 10 S 2554/10

    Anspruch eines öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgers gegen einen

    Die Subsidiaritätsklausel steht im Dienste der Prozessökonomie und will unnötige Feststellungsklagen vermeiden, wenn für die Rechtsverfolgung eine andere sachnähere und wirksamere Klageart zur Verfügung steht, zumal der Feststellungsklage die Vollstreckbarkeit fehlt (BVerwG, Urt. v. 12.7.2000 - 7 C 3/00 - E 111, 306, 308; Senat, Urt. v. 24.4.1990 - 10 S 560/89 - NJW 1990, 2145).
  • BGH, 05.12.1991 - I ZR 53/90

    Postwurfsendung - Briefkastenwerbung

    Der Verwaltungsgerichtshof Mannheim (NJW 1990, 2145 [VGH Baden-Württemberg 24.04.1990 - 10 S 560/89]) hat diese Entscheidung mit der Begründung aufgehoben, die Zustellung von durchschnittlich zwei Postwurfsendungen im Monat greife nicht unverhältnismäßig in das allgemeine Persönlichkeitsrecht eines Empfängers ein.
  • OLG Bremen, 18.06.1990 - 6 U 1/90

    Unterlassung des Einwurfs von Werbematerial in den Briefkasten eines

    Der VGH Mannheim (NJW 1990, 2145) hat .

    Über eine unmittelbar gegen die Post gerichtete Unterlassungsklage hatte demgegenüber der VGH Baden-Württemberg (nicht rechtskr. Urteil Ä 10 S 560/89 Ä v. 24.4. 90 in NJW 1990, 2145 = ESVGH 40, 263, vorstehend unter b. bereits erwähnt) zu entscheiden, und zwar insbesondere unter dem Gesichtspunkt des Annahmeverweigerungsrechts aus § 59 Abs. 2 Nr. 1 PostO : kein allgemeines Verweigerungsrecht, Unbeachtlichkeit einschlägiger Aufkleber, Zulässigkeit jedenfalls von monatlich zwei Postwurfsendungen.

  • VG Cottbus, 22.03.2018 - 6 K 1975/15

    Anschluss- und Benutzungszwang für kommunale Einrichtungen

    Die Subsidiaritätsklausel steht im Dienste der Prozessökonomie und will unnötige Feststellungsklagen vermeiden, wenn für die Rechtsverfolgung eine andere sachnähere und wirksamere Klageart zur Verfügung steht, zumal der Feststellungsklage die Vollstreckbarkeit fehlt (vgl. BVerwG, Urt. v. 12.7.2000 - 7 C 3/00 - E 111, 306, 308; Senat, Urt. v. 24. April 1990 - 10 S 560/89 - NJW 1990, 2145).
  • VG Weimar, 07.07.1997 - 3 E 1718/96

    Erschließungsbeiträge; Erschließungsbeiträge, Beitragsrecht; Beitragsrecht

    vom 24. April 1990, NVwZ 1990, 979, 981; Kopp, VwVfG, 6. Auflage, § 54, Rdnr. 20; Maurer, Allgemeines Verwaltungsrecht, 11. Auflage, § 14, Rdnr. 13).
  • OLG Stuttgart, 06.02.1991 - 9 U 244/90

    Einwurf von Werbesendungen trotz Aufkleber auf dem Briefkasten; Abwehranspruch

    Im Berufungsrechtszug hat der VGH Mannheim (NJW 1990, 2145 [VGH Baden-Württemberg 24.04.1990 - 10 S 560/89]) die Klage abgewiesen mit der Begründung, die Deutsche Bundespost sei nach der Postordnung verpflichtet, die Wurfsendungen an alle Haushaltungen zuzustellen und sei nicht berechtigt und nicht verpflichtet, Briefkästen mit abwehrenden Aufklebern zu beachten.
  • OLG Stuttgart, 29.05.1991 - 11 U 19/91

    Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts durch Einwurf unerwünschter

    Abgesehen davon tritt die Fassung der Postordnung, auf die der VGH Baden-Württemberg (NJW 90, 2145) abgestellt hat, mit dem 30.6.1991 ohnedies außer Kraft, so daß eine geänderte Praxis der Post - wie sie im übrigen auch schon in einem Verwaltungsprozeß mit der Klägerin angekündigt hat - auf geänderter rechtlicher Grundlage zu erwarten ist (vgl. Jahn/Gonzalez WRP 91, 1, 8).
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