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Rechtsprechung
   BVerwG, 30.07.1990 - 7 B 71.90   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Jurion

    Feststellungsklage - Klagebefugnis - Notwendige Beiladung - Konfessionelle Einrichtung - Religionsausübungsfreiheit

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Klagebefugnis bei der Feststellungsklage - Unterbleiben der notwendigen Beiladung - Rechtswidriger Eingriff die Verwaltung einer konfessionellen Einrichtung und Religionsausübungsfreihet

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1991, 1844
  • NVwZ 1991, 470
  • DÖV 1991, 564



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Wird zitiert von ... (49)  

  • BVerwG, 26.01.1996 - 8 C 19.94

    Klagen gegen kommunale Mietspiegel sind unzulässig

    Ein Rechtsschutzbegehren ist ohne Rücksicht auf die Klageart nur dann zulässig, wenn es sich auf Rechte stützt, die gerade dem Kläger zustehen können (ständ. Rechtspr.; vgl. Urteil vom 13. Juli 1973 - BVerwG VII C 6.72 - BVerwGE 44, 1 m.w.N.; Beschlüsse vom 18. Mai 1982 - BVerwG 4 B 20.82 - Buchholz 310 § 43 VwGO Nr. 69 S. 9 [10] und vom 30. Juli 1990 - BVerwG 7 B 71.90 - Buchholz 310 § 43 VwGO Nr. 109 S. 22 [24]).

    Auf diese Klage ist vielmehr - wie das Bundesverwaltungsgericht in ständiger Rechtsprechung entschieden hat (vgl. Urteil vom 6. Februar 1986 - BVerwG 5 C 40.84 - BVerwGE 74, 1; Beschlüsse vom 9. Dezember 1981 - BVerwG 7 B 46.81 u. a. - Buchholz 310 § 43 VwGO Nr. 65 S. 3, vom 18. Mai 1982, a.a.O. S. 10, vom 9. Oktober 1984 - BVerwG 7 B 187.84 - Buchholz 421.2 Hochschulrecht Nr. 106 S. 66 [67 f.], vom 22. Dezember 1988 - BVerwG 7 B 208.87 - Buchholz 415.1 AllgKommR Nr. 80 S. 25 m.w.N. und vom 30. Juli 1990, a.a.O. S. 24) - die Vorschrift des § 42 Abs. 2 VwGO entsprechend anzuwenden.

    Klagen auf Feststellung des Bestehens oder Nichtbestehens eines Rechtsverhältnisses (§ 43 Abs. 1 VwGO erste Alternative) sind nur zulässig, wenn der Kläger geltend machen kann, in seinen Rechten verletzt zu sein, entweder weil er an dem festzustellenden Rechtsverhältnis selbst beteiligt ist oder weil von dem Rechtsverhältnis eigene Rechte abhängen (vgl. Beschlüsse vom 9. Oktober 1984, a.a.O. S. 68 und vom 30. Juli 1990, a.a.O. S. 24).

  • BVerwG, 29.06.1995 - 2 C 32.94

    Nebentätigkeitsgenehmigung - § 43 VwGO, Erfordernis einer Klagebefugnis für die

    Vielmehr ist - wie das Bundesverwaltungsgericht in ständiger Rechtsprechung annimmt - (vgl. u. a. Urteil vom 6. Februar 1986 - BVerwG 5 C 40.84 - BVerwGE 74, 1 (4) [BVerwG 06.02.1986 - 5 C 40/84] = Buchholz 424.01 § 41 Nr. 5 S. 15; Beschluß vom 30. Juli 1990 - BVerwG 7 B 71.90 - Buchholz 310 § 43 Nr. 109 mit weiteren Nachweisen) auf die Feststellungsklage nach § 43 VwGO zur Vermeidung der dem Verwaltungsprozeß fremden Popularklage die Vorschrift des § 42 Abs. 2 VwGO über die Klagebefugnis entsprechend anzuwenden.
  • BFH, 15.10.1997 - I R 10/92

    Konkurrentenklage im Gemeinnützigkeitsrecht

    Die Klagebefugnis ist nicht nur Sachurteilsvoraussetzung für Anfechtungs-, Verpflichtungs- und Leistungsklagen, sondern auch Voraussetzung für die Zulässigkeit von Feststellungsklagen (s. BFH-Urteil vom 11. April 1991 V R 86/85, BFHE 164, 219, BStBl II 1991, 729; Gräber/von Groll, a.a.O., § 41 Rz. 11 f.; zur entsprechenden Anwendung des § 42 Abs. 2 VwGO auf Feststellungsklagen gemäß § 43 VwGO s. Beschlüsse des Bundesverwaltungsgerichts --BVerwG-- vom 9. Dezember 1981 7 B 46.81 u.a., Buchholz, Sammel- und Nachschlagewerk der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, 310, § 43 VwGO Nr. 65; vom 30. Juli 1990 7 B 71.90, Bayerische Verwaltungsblätter 1990, 728).
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Rechtsprechung
   BVerwG, 08.03.1990 - 3 C 15.84   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Max-Planck-Institut (Kurzinformation/Auszüge/Volltext)
  • Jurion

    Anfechtungsklage - Kautionsfestsetzung - Europarecht - Nationales Recht - Futtermittel - Gemeinschaftsrechtliche Grundrechte - Europarecht - Einfuhrlizenz - Isolierte Anfechtung - Ankaufverpflichtung - Supranationales Recht

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Sonstiges

  • Europäischer Gerichtshof (Verfahrensmitteilung)

    Grundgesetz, Art. 20 Abs. 3
    Landwirtschaft, Milcherzeugnisse, Gerichtsverfahren, DROI

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BVerwGE 85, 24
  • NJW 1991, 651
  • MDR 1990, 949
  • NVwZ 1991, 470 (Ls.)
  • EuZW 1991, 94



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Wird zitiert von ... (24)  

  • BVerwG, 16.06.2015 - 10 C 15.14

    Bedingung, auflösende ~; Bedingung, aufschiebende ~; Bestandskraft;

    Das ungewisse zukünftige Ereignis muss nach Bescheiderlass eintreten (Urteil vom 8. März 1990 - 3 C 15.84 - BVerwGE 85, 24 ).
  • BGH, 14.08.2008 - KVR 42/07

    Rheinhessische Energie

    Der Folgenbeseitigungsanspruch ist lediglich auf Wiederherstellung des früheren Zustandes gerichtet und hat keinen finanziellen Schadensausgleich zum Inhalt (vgl. BVerwGE 40, 313, 322; 85, 24, 28).
  • BVerwG, 18.01.2001 - 3 C 7.00

    Öffentlich-rechtlicher Erstattungsanspruch; Vertrauensschutz; Treu und Glauben;

    Nach der gefestigten Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts begrenzt er auch den öffentlich-rechtlichen Erstattungsanspruch (vgl. Urteile vom 18. Dezember 1973 - BVerwG I C 34.72 - Buchholz 451.52 § 19 MuFG Nr. 2, vom 13. Dezember 1984 - BVerwG 3 C 5.82 - Buchholz 451.90 Nr. 50, und vom 8. März 1990 - BVerwG 3 C 15.84 - BVerwGE 85, 24, 32, sowie Beschluss vom 5. März 1998 - BVerwG 4 B 3.98 - Buchholz 406.421 Garagen- und Stellplatzrecht Nr. 8).
  • BVerwG, 17.10.1997 - 8 C 18.96

    Zweckentfremdungsgenehmigung - Abbruch von Wohnraum - Schaffung von Ersatzraum -

    Die dem begünstigenden Verwaltungsakt als Nebenbestimmung hinzugefügte Auflage (vgl. § 36 VwVfG) ist selbständig anfechtbar (vgl. Urteile vom 12. März 1982 - BVerwG 8 C 23.80 - BVerwGE 65, 139 (140 [BVerwG 12.03.1982 - 8 C 23/80] ), vom 7. September 1984 - BVerwG 8 C 48.83 - Buchholz 454.51 MRVerbG Nr. 11 S. 29 (35), vom 19. Januar 1989 - BVerwG 7 C 31.87 - BVerwGE 81, 185 (186 [BVerwG 19.01.1989 - 7 C 31/87] ), vom 8. März 1990 - BVerwG 3 C 15.84 - Buchholz 451.90 EWG-Recht Nr. 93 S. 80 (81); Beschluß vom 17. Juli 1995 - BVerwG 1 B 23.95 - Buchholz 451.20 § 33 i GewO Nr. 19 S. 5 f.).
  • BVerwG, 23.09.1998 - 6 C 6.98

    Absatz von Rindfleisch durch die Interventionsstelle; Haupt- und

    Der von der Klägerin diesbezüglich geltend gemachte Erstattungsanspruch ist im Wege der allgemeinen Leistungsklage zu verfolgen (Urteil vom 8. März 1990 BVerwG 3 C 15.84 BVerwGE 85, 24, 29).

    Die Zulässigkeit des Leistungsantrages bleibt davon unberührt, wie die Regelung in § 113 Abs. 1 Satz 2 VwGO zeigt (vgl. Urteil vom 8. März 1990 a.a.O. S. 28 f.).

  • VGH Bayern, 07.10.2004 - 22 B 03.3228

    Wasserrechtliche Bewilligung, Anfechtung einer Benutzungsauflage,

    Dies gilt namentlich für solche Auflagen, die nicht den eigentlichen Antragsgegenstand berühren bzw. verändern (modifizierende Auflagen; vgl. Weyreuther, DVBl 1984, 365 f.), sondern eine unabhängig davon zu erfüllende Verpflichtung begründen (BVerwGE 65, 139/140; 85, 24/26 f.).
  • BVerwG, 18.01.2001 - 3 C 14.00

    Öffentlich-rechtlicher Erstattungsanspruch; Vertrauensschutz; Treu und Glauben;

    Nach der gefestigten Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts begrenzt er auch den öffentlich-rechtlichen Erstattungsanspruch (vgl. Urteile vom 18. Dezember 1973 - BVerwG I C 34.72 - Buchholz 451.52 § 19 MuFG Nr. 2, vom 13. Dezember 1984 - BVerwG 3 C 5.82 - Buchholz 451.90 Nr. 50, und vom 8. März 1990 - BVerwG 3 C 15.84 - BVerwGE 85, 24, 32, sowie Beschluss vom 5. März 1998 - BVerwG 4 B 3.98 - Buchholz 406.421 Garagen- und Stellplatzrecht Nr. 8).
  • OVG Niedersachsen, 02.11.1999 - 7 L 3034/97

    Erstattung von Förderzinsen;; Bereicherung (Wegfall); Bereicherungsrecht;

    Der Sache nach beruft sich der Beklagte vornehmlich auf einen anderen Gesichtspunkt; er hält die Ausübung des Rückforderungsanspruchs für treuwidrig und eine unzulässige Rechtsausübung, weil die Klägerin eine Neuberechnung der Erdgasreserven verzögert und das Risiko einer Zuviellieferung in Kauf genommen, aber selbst die erhaltene Gegenleistung, zu deren Rückgewähr sie nicht mehr in der Lage sei, voll in Anspruch genommen habe (vgl. zu diesem Gedanken BVerwG, Urt. v. 8.3.1990 - 3 C 15.84 -, BVerwGE 85, 24, 32 = NJW 1991, 651, 653).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 13.09.2004 - 4 A 2604/03

    Anspruch auf Ausbildungsförderung; Ermittlung des anrechenbaren Einkommens der

    grundlegend Urteil vom 10.5.1990 - 5 C 55.85 -, BVerwGE 85, 24 = NJW 1990, 3223 = FamRZ 1989, 1289.
  • BVerwG, 28.08.1995 - 7 B 214.95

    Vermögensfragen - Gewerbliche Nutzung - Treuhandanstalt - Veräußerung - Betrieb -

    Entgegen dem Vorbringen der Klägerin weicht das Urteil des Verwaltungsgerichts nicht von dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 8. März 1990 - BVerwG 3 C 15.84 - (NJW 1991, 651) ab (§ 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO).
  • VG Gießen, 25.04.2012 - 8 K 3258/11

    Geeignetheitsbestätigung

  • OLG Düsseldorf, 06.03.2013 - 3 Kart 57/12

    Netzkostenbefreiung für Unternehmen ist nichtig

  • BVerwG, 18.01.2001 - 3 C 11.00

    Öffentlich-rechtlicher Erstattungsanspruch; Vertrauensschutz; Treu und Glauben;

  • BVerwG, 18.01.2001 - 3 C 10.00

    Öffentlich-rechtlicher Erstattungsanspruch; Vertrauensschutz; Treu und Glauben;

  • VG Würzburg, 03.12.2018 - W 8 K 16.565

    Kostenerstattungsanspruch eines Tierheimes für die Unterbringung und Versorgung

  • OVG Rheinland-Pfalz, 25.11.2003 - 6 A 11314/03

    Beruf, Berufsrecht, ärztliches Berufsrecht, Arzt, Ärztekammer, Landesärztekammer,

  • BVerwG, 18.01.2001 - 3 C 12.00

    Öffentlich-rechtlicher Erstattungsanspruch; Vertrauensschutz; Treu und Glauben;

  • BVerwG, 18.01.2001 - 3 C 13.00

    Öffentlich-rechtlicher Erstattungsanspruch; Vertrauensschutz; Treu und Glauben;

  • VG Bremen, 15.11.2018 - 5 K 2030/17
  • VGH Baden-Württemberg, 29.02.1996 - 8 S 117/96

    Versagung einer sanierungsrechtlichen Genehmigung wegen den Sanierungszielen

  • VG Trier, 09.12.2009 - 5 K 198/09

    Regelungsinhalt von Übertragungsbescheinigungen über eine Milchquote

  • VG Berlin, 09.05.1994 - 14 A 163.93

    Vorläufiger Rechtsschutz gegen eine arzneimittelrechtlichen IfAR-Zulassung;

  • VG Würzburg, 09.04.2013 - W 4 K 12.771

    Aufwendungsersatz für orientierende Altlastenuntersuchung; Geschäftsführung ohne

  • VG Würzburg, 03.07.2008 - W 5 K 06.524

    Modifizierende Auflage; Vollstreckung; Rechtsbehelf

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Rechtsprechung
   BVerwG, 08.03.1990 - 3 C 34.87   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Jurion

    Jagdrecht - Jagdbereich - Hegerisch-jagdlicher Flächenwert

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • BVerwGE 85, 33
  • NVwZ 1991, 470
  • NVwZ 1991, 475 (Ls.)
  • NVwZ-RR 1991, 163



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Wird zitiert von ... (15)  

  • OVG Niedersachsen, 22.12.2016 - 4 ME 234/16

    Ähnliche Fläche im Sinne von § 5 Abs. 2 BJagdG

    Flächen, die schon nach der äußeren Gestalt Wegen, Wasserläufen, Triften und Bahnkörpern nicht ähnlich sind, fallen nicht unter § 5 Abs. 2 BJagdG (BVerwG, Urt. v. 8.3.1990 - 3 C 34.87 -).

    Liegt aber eine Ähnlichkeit hinsichtlich der äußeren Gestalt vor, so kommt dennoch § 5 Abs. 2 BJagdG nicht zum Zuge, wenn die betreffende Fläche in ihrer äußeren Beschaffenheit, ihrer bodenmäßigen und geländemäßigen Ausgestaltung einen nicht unerheblich größeren hegerisch-jagdlichen Wert besitzt als Wasserläufe, Wege, Triften und Eisenbahnkörper (BVerwG, Urt. v. BVerwG, Urt. v. 28.1.1980 - 3 C 113.79 -, Urt. v. 15.2.1985 - 3 C 17.84 - und Urt. v. 8.3.1990 - 3 C 34.87 -).

    Es kommt mithin bei der Auslegung des Merkmals der ähnlichen Fläche im Sinne von § 5 Abs. 2 BJagdG auf zwei Elemente an, einmal auf die äußere Gestalt - die "Geometrie" - der Fläche und zum anderen auf den hegerischen und jagdlichen Wert im Vergleich mit Wasserläufen, Wegen, Triften und Eisenbahnkörpern (BVerwG, Urt. v. 8.3.1990 - 3 C 34.87 - vgl. ferner der für das Jagdrecht vormals zuständige 3. Senat des erkennenden Gerichts, Urt. v. 3.8.1989 - 3 L 11/89 -).

    Demzufolge liegt ein höherer hegerisch-jagdlicher Wert einer "ähnlichen Fläche" bereits dann vor, wenn diese Fläche auf Grund ihrer äußeren Beschaffenheit, ihrer bodenmäßigen und geländemäßigen Ausgestaltung hinreichende Äsungs- und Deckungsmöglichkeiten für Wild oder Einstandsflächen bietet und eine Ausübung der Jagd im Sinne des § 1 Abs. 4 BJagdG möglich ist (vgl. BVerwG, Urt. v. 8.3.1990 - 3 C 34.87 - ferner der 14. Senat des erkennenden Gerichts, Urt. v. 8.10.1985 - 14 OVG A 12/83 - ; Schuck, BJagdG, 2. Aufl., § 5 Rn. 36).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 14.11.2002 - 20 A 1834/01
    vgl. BVerwG, Urteil vom 8. März 1990 - 3 C 34.87 -, BVerwGE 85, 33, 34.

    vgl. BVerwG, Urteil vom 8. März 1990, a.a.O., Beschluss vom 28. September 1988, a.a.O., Urteil vom 15. Februar 1985 - 3 C 17.84 -, Bay. VBl.

    In seiner Entscheidung vom 8. März 1990 (a.a.O.) hat das Bundesverwaltungsgericht seine Entscheidungen vom 28. Januar 1980 und 15. Februar 1985 (jeweils a.a.O.) ausdrücklich aufgegriffen und bestätigt, dass "im Regelfall" und "grundsätzlich" die äußere Gestalt der Fläche und ihre Vergleichbarkeit mit den Wasserläufen, Wegen, Triften und Eisenbahnkörpern maßgebend sei.

  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 02.09.2009 - 2 L 434/04

    Jagdrechtliche Angliederung von Flurstücken an Eigenjagdbezirk

    Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, der der erkennende Senat folgt, ist für die Anwendung des Begriffs der ähnlichen Fläche i.S. des § 5 Abs. 2 BJagdG zunächst maßgeblich, ob nach der äußeren Gestalt der Fläche diese Wasserläufen, Triften und Wegen ähnlich ist, d.h. in ihrer Geometrie vergleichbar ist (vgl. BVerwG, Urt. v. 08.03.1990 - 3 C 34/87 -, zit. nach juris Rn. 19; Urt. v. 28.01.1980 - 3 C 113/79, zit. nach juris Rn. 30).

    Besteht eine solche geometrische Ähnlichkeit, ergibt sich im Regelfall daraus ohne Weiteres, dass die Fläche keinen besonderen hegerischen und jagdlichen Wert aufweist (vgl. BVerwG, Urt. v. 08.03.1990 - 3 C 34/87 -, zit. nach juris Rn. 21; Urt. v. 15.02.1985 - 3 C 17/84 -, zit. nach juris Rn. 21 ff.).

  • OVG Berlin-Brandenburg, 15.02.2012 - 11 N 40.11

    Angliederung an einen Jagdbezirk; Eigenjagdbezirk; "ähnliche Flächen" im Sinne

    7 Hierbei vernachlässigt die Klägerin jedoch die vom Verwaltungsgericht zitierte aktuelle Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. BVerwG, Urteil vom 8. März 1990 - 3 C 34.87 -, juris Rz. 20), wonach es bei der Auslegung des Merkmals der ähnlichen Fläche auf zwei Elemente ankommt, nämlich einmal auf die äußere Gestalt - die "Geometrie" - der Fläche und zum anderen auf den hegerisch-jagdlichen Wert im Vergleich zu Wegen, Wasserläufen, Triften und Eisenbahnkörpern.

    Es ist danach nicht so - wie die Klägerin meint -, dass nach dieser Rechtsprechung "die Nutzungsart" der ihrer äußeren Gestalt, d.h. ihrer Geometrie nach, den gesetzlichen Vergleichsobjekten ähnlichen Grundstücke "unerheblich" wäre; vielmehr liegen "ähnliche Flächen" nicht vor, wenn die Flächen in ihrer äußeren Beschaffenheit, ihrer bodenmäßigen und geländemäßigen Ausgestaltung einen nicht unerheblich größeren hegerischen und jagdliche Wert besitzen als Wege, Triften und Eisenbahnkörper (vgl. BVerwG, Urteil vom 8. März 1990, a.a.O. Rz. 19 und 22 und Urteil vom 28. Januar 1980, a.a.O. Rz. 30).

  • VG Magdeburg, 08.06.2015 - 3 A 115/13

    Erfolglose Klage eines Eigenjagdbesitzers gegen die Zuordnung eines

    Eine ähnliche Fläche i.S.v. § 5 Abs. 2 BJagdG liegt danach jedenfalls dann nicht vor, wenn die Flächen in ihrer äußeren Beschaffenheit sowie in ihrer boden- und geländemäßigen Ausgestaltung einen nicht unerheblich größeren hegerischen und jagdlichen Wert besitzen als Wege, Triften und Eisenbahnkörper (vgl. BVerwG, Urt. v. 28.1.1980, RdL 1980, 124 f.; Urt. v. 8.3.1990, RdL 1991, 319 f.; Lorz/Metzger/Stöckel, BJagdG, § 5 Rn. 10; OVG Sachsen-Anhalt, Urt. v. 20.6.1997, RdL 1997, 290, 291).

    86 trotz ihres schmalen, langen Zuschnitts einen erheblich höheren jagdlichen und hegerischen Wert hat (vgl. BVerwG, Urt. v. 8.3.1990 - 3 C 34/87 -, BVerwGE 85, 33: in diesem Fall war das streitige Grundstück mit einem Windschutzstreifen bepflanzt, dem das Gericht eine erhebliche ökologische Bedeutung beimaß und feststellte, dem Wild werde dort hinreichend Deckung und Nahrung geboten und die Ausübung der aktiven Jagd sei dort möglich und unbedenklich).

  • VG Würzburg, 25.09.2008 - W 5 K 07.854

    Wasserlauf; ähnliche Flächen; hegerisch-jagdlicher Wert; Schmalflächen

    Im Urteil vom 8. März 1990 Nr. 3 C 34.87 (BayVBl. 90, 631) zitiert das Bundesverwaltungsgericht zunächst erneut aus seinem Urteil vom 28. Januar 1980 Nr. 3 C 113/79 und stellt fest, dass es bei der Auslegung des Merkmals "ähnliche Flächen" auf zwei Elemente ankomme, einmal auf die äußere Gestalt - die Geometrie - der Fläche und zum anderen auf den hegerischen und jagdlichen Wert im Vergleich mit Wegen, Triften und Eisenbahnkörpern etc. Sodann zitiert das Bundesverwaltungsgericht aus seinem Urteil vom 15. Februar 1985 Nr. 3 C 17.84 (a.a.O.) und erklärt, mit dieser Entscheidung habe der Senat dem Begriff der ähnlichen Fläche keine Deutung gegeben, die der Aussage des Urteils vom 28. Januar 1980 Nr. 3 C 113/79 widerspreche.

    Unter Hinweis auf seine Entscheidung vom 28. September 1988 Nr. 3 B 56.87 (a.a.O.), führt das Bundesverwaltungsgericht im Urteil vom 8. März 1990 Nr. 3 C 34.87 (a.a.O.) weiter aus, Flächen, die schon nach der äußeren Gestalt Wegen, Wasserläufen usw. nicht ähnlich seien, fielen nicht unter § 5 Abs. 2 BJagdG.

  • VG Stuttgart, 25.06.1993 - 5 K 3592/92

    Grundfläche mit einer landwirtschaftlich sowie forstwirtschaftlich oder

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  • BVerwG, 17.11.2003 - 3 B 15.03

    Verstoß gegen den Amtsermittlungsgrundsatz - Jagdtrechtliche Beurteilung eines

    Das Berufungsurteil stellt keinen allgemeinen Rechtssatz auf, der von der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 8. März 1990 (BVerwG 3 C 34.87 - BVerwGE 85, 33) abweicht.
  • OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 06.12.1990 - 3 L 165/90

    Angliederung einer Fläche an Jagdbezirk; Angliederung; Ermessen; Jagdbezirk; Weg;

    Der zwischen dem gemeinschaftlichen Jagdbezirk und der abgetrennten Teilfläche vorhandene Weg mit einer Breite von 10 bis 12 m konnte einen Zusammenhang nicht herstellen, wie sich aus § 5 Abs. 2 BJG ergibt (vgl. dazu auch BVerwG, Urteil vom 8.3.1990 - BVerwG 3 C 34.87 -).
  • OVG Sachsen-Anhalt, 27.03.2015 - 1 L 39/14

    Angliederung an einen Eigenjagdbezirk

    Liegt eine Ähnlichkeit der Fläche hinsichtlich der äußeren Gestalt vor, so kommt § 5 Abs. 2 BJagdG dennoch nicht zum Zuge, wenn die betreffende Fläche einen nicht unerheblich größeren hegerisch-jagdlichen Wert besitzt als die gesetzlichen Vergleichsobjekte (vgl. BVerwG, Urteil vom 8. März 1990 - 3 C 34.87 -, juris).
  • VG Arnsberg, 07.03.2000 - 4 K 2268/99
  • VG Arnsberg, 27.03.2001 - 4 K 4094/00
  • VG Koblenz, 01.12.1999 - 8 K 3035/98

    Angliederung von Grundstücken an einen Eigenjagdbezirk; Angliederung aus Gründen

  • VGH Bayern, 25.05.2010 - 19 ZB 08.2311

    Getrennt liegende Flächen; ähnliche Flächen

  • VG Saarlouis, 04.08.2010 - 5 K 662/09

    Erfolglose Klage auf Feststellung der Nichtigkeit der Einrichtung eines

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Rechtsprechung
   BVerwG, 30.07.1990 - 7 B 71.89   

Kurzfassungen/Presse

  • Jurion (Leitsatz)

    Religionsausübungsfreiheit - Feststellungsklage - Klagebefugnis - Notwendige Beiladung - Verfahrensfehler - Revision

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 1991, 1844 (Ls.)
  • MDR 1992, 107
  • NVwZ 1991, 470



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Wird zitiert von ... (4)  

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 21.06.2005 - 7 A 3644/04
    vgl. BVerwG, Urteil vom 29. Juni 1995 - 2 C 32.94 -, NJW 1996, 139; Beschluss vom 30. Juli 1990 - 7 B 71.89 -, NVwZ 1991, 470 (471); Beschluss vom 9. Dezember 1981 - 7 B 46.81 u.a. -, NJW 1982, 2205.
  • VG Düsseldorf, 12.09.2000 - 17 K 367/99

    Zulässigkeitsvoraussetzungen einer Feststellungsklage im verwaltungsgerichtlichen

    Vielmehr muss durch das feststellungsfähige Rechtsverhältnis zumindest die Möglichkeit gegeben sein, dass der Kläger in seiner eigenen (schutzwürdigen) Rechtsstellung betroffen ist, vgl. BVerwG, Beschluss vom 30. Juli 1990 - 7 B 71.90 -, bei: Buchholz 310, § 43 VwGO Nr. 109 = NVwZ 1991, 470 (471) - dort mit dem Aktenzeichen 7 B 71.89 - m.w.N.; OVG NRW, Urteile vom 1. Dezember 1981 - 12 A 689/81 -, in: UPR 1982, 203 (204) und vom 9. Mai 1989 - 10 A 2580/86 -, in: NVwZ 1989, 1081 (1081); Pietzner, in: Schoch/Schmidt- Aßmann/Pietzner, Verwaltungsgerichtsordnung - Kommentar, Bd. 1, 5. Erg.Lfg., Stand: Januar/2000, § 43 Rn. 28 ff.

    Auf die Feststellungsklage nach § 43 VwGO ist so zur Vermeidung der dem Verwaltungsprozess fremden Popularklage die Vorschrift des § 42 Abs. 2 VwGO über die Klagebefugnis entsprechend anzuwenden, BVerwG, Beschlüsse vom 30. Juli 1990 - 7 B 71.90 - bei: Buchholz 310, § 43 VwGO Nr. 109 = NVwZ 1991, 470 (471) - dort mit dem Aktenzeichen 7 B 71.89 - und vom 26. Januar 1996 - 8 C 19.94 -, in: BVerwGE 100, 262 (271 m.w.N.); OVG NRW, Urteil vom OVG NRW, Urteil vom 30. November 1996 - 16 A 4461/95 -, in: NWVBl 1997, 232 (232).

  • VG Augsburg, 02.03.2012 - Au 4 K 11.1924

    Nachbarklage; Nichtigkeit einer Baugenehmigung (hier verneint); Widerruf einer

    Auch bei einer Feststellung muss es dem Rechtsschutz Suchenden um die Verwirklichung seiner Rechte gehen (vgl. BVerwG vom 29.6.1995, Az. 2 C 32.94, NJW 1996, 139; vom 30.7.1990, Az. 7 B 71.89, NVwZ 1991, 470; vom 9.12.1981, Az. 7 B 46.81 u.a., NJW 1982, 2205).
  • VGH Hessen, 14.06.1994 - 4 UE 2433/88

    Zur Regionalen Planungsversammlung, hier: Beteiligungsfähigkeit, Rechtsnatur,

    Denn auch gemäß § 42 Abs. 2 VwGO analog wäre die Klage nur zulässig, wenn den Klägern organschaftliche Rechte zustehen, deren Verletzung möglich erscheint (vgl. zum Meinungsstand BVerwG, Beschluß vom 30.07.1990 - 7 B 71.89 - NVwZ 1991, 470 (471); BVerwG, Beschluß vom 22.132.1988 - 7 B 208.87 - NVwZ 1989, 470; BVerwG, Beschluß vom 09.10.1994 - 7 B 187.84 - NVwZ 1985, 112 (113); Kopp, Verwaltungsgerichtsordnung, 9. Aufl. 1992, § 43 Rdnr. 11, § 42 Rdnr. 38 jeweils m.w.N.).
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