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Rechtsprechung
   BVerwG, 15.02.1991 - 8 C 3.89   

Volltextveröffentlichungen (4)

  • Simons & Moll-Simons

    GrStG § 32 Abs. 1 Nr. 1

  • Jurion

    Kosten - Grundsteuererlaß bei Grundbesitz - Erhaltung in öffentlichem Interesse - Absetzungen für Abnutzung - Substanzverringerung - Sonderabschreibungen - Schuldzinsen - Eigenkapitalzinsen

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig) (Volltext und Leitsatz)

    Grundsteuererlaß bei Baudenkmälern; Begriff der ,,Kosten'' i. S. des § 32 Abs. 1 Nr. 1 GrStG

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    GrStG § 32 Abs. 1 Nr. 1

Papierfundstellen

  • BVerwGE 88, 46
  • NJW 1991, 1696
  • NVwZ 1991, 999 (Ls.)
  • DVBl 1991, 589
  • DÖV 1991, 506
  • BStBl II 1992, 577



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Wird zitiert von ... (17)  

  • BVerwG, 08.07.1998 - 8 C 23.97  

    Grundsteuererlaß; Denkmalschutz; Unrentabilität; Kausalitätserfordernis zwischen

    Denn die Grundsteuerpflicht ist grundsätzlich nicht von der Ertragskraft des Grundbesitzes abhängig (Beschluß vom 10. Februar 1994 - BVerwG 8 B 229.93 - Buchholz 401.4 § 33 GrStG Nr. 25 S. 1; Urteile vom 15. April 1983 - BVerwG 8 C 52.81 - Buchholz 408.4 § 33 GrStG Nr. 19 S. 4 und vom 15. Februar 1991 - BVerwG 8 C 3.89 - BVerwGE 88, 46 = Buchholz 401.4 § 32 GrStG Nr. 3 S. 1 ).

    Das Bundesverwaltungsgericht hat mit Urteil vom 15. Februar 1991 - BVerwG 8 C 3.89 - (BVerwGE 88, 46 ) im einzelnen dargelegt, daß und weshalb derartige "normale", d.h. auf einen Ausgleich für Abnutzung oder Substanzverminderung zielende Abschreibungen zu den "Kosten" im Sinne von § 32 Abs. 1 Nr. 1 GrStG gehören; zugleich hat es ausgeführt, daß "die einkommensteuerrechtliche Zulässigkeit erhöhter (oder Sonder-) Abschreibungen ... durch § 32 Abs. 1 Nr. 1 Satz 1 GrStG 1973 nicht honoriert" wird, weil "es dabei nicht um Wertausgleich, sondern um sog. Verschonungssubventionen geht" (a.a.O., S. 51 m.w.N.).

    dd) Schließlich entspricht es der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Urteil vom 15. Februar 1991, a.a.O., S. 51 f.), daß das Berufungsgericht weder Schuld- noch Eigenkapitalzinsen als Kostenfaktoren in die Rentabilitätsberechnung eingestellt hat.

  • VGH Baden-Württemberg, 13.12.2001 - 2 S 1450/01  

    Grundsteuererlass wegen Ertragsminderung - Leerstand

    Die Vorschrift des § 33 GrStG durchbricht die gesetzliche Konzeption der Grundsteuer - die grundsätzlich eine ertragsunabhängige Abgabe darstellt - für die geregelten Ausnahmefälle des Erlasses wegen Ertraglosigkeit oder wesentlicher Ertragsminderung (vgl. BVerwG, Urteile vom 15. April 1983 - BVerwG 8 C 52.81 - Buchholz 401.4 § 33 GrStG Nr. 19 und vom 15. Februar 1991 - BVerwG 8 C 3.89 - Buchholz 401.4 § 32 GrStG Nr. 3).
  • OVG Rheinland-Pfalz, 02.07.1997 - 6 A 10770/96  

    Grundsteuer; Grundbesitz; Öffentliches Erhaltungsinteresse

    Bis zum Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 15. Februar 1991 (BVerwGE 88, 46 ff.) war es allerdings überwiegende Auffassung, daß im Rahmen des § 32 Abs. 1 Nr. 1 GrStG nur Herstellungskosten Bemessungsgrundlage für die AfA sein konnten, weil § 32 Abs. 1 Nr. 1 GrStG zwar die Erhaltung eines Denkmals, nicht jedoch dessen Erwerb begünstige (vgl. Troll a.a.O., Rdnr. 5 zu § 32; Röttsinger a.a.O. S. 68; Peters/Gefaeller, auch ZKF 1986, 201 [202]).

    Insbesondere steht spätestens aufgrund des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts vom 15. Februar 1991 (a.a.O.) fest, daß weder Schuld- noch Eigenkapitalzinsen Kosten im Sinne des § 32 Abs. 1 Nr. 1 GrStG sind.

  • VG Halle, 08.10.2010 - 4 A 297/09  

    Grundsteuererlass wegen Unwirtschaftlichkeit eines unter Denkmalschutz stehenden

    Nicht als Kosten zu berücksichtigen sind demgegenüber die steuerrechtlich zulässigen Sonderabschreibungen, weil es dabei nicht um Wertausgleich, sondern um sog. Verschonungssubventionen geht (BVerwG, Urteil vom 15. Februar 1991 - BVerwG 8 C 3.89 - BVerwGE 88, 46 ).

    Nicht zu den Kosten im Sinne des § 32 Abs. 1 Nr. 1 GrStG gehören ferner Schuldzinsen (BVerwG, Urteile vom 15. Februar 1991 - BVerwG 8 C 3.89 - a.a.O. S. 51 und vom 8. Juli 1998 - BVerwG 8 C 23.97 - a.a.O. S. 138).

    Im Rahmen des § 32 GrStG kommt es nicht darauf an, ob der Eigentümer die für den Grundbesitz erforderlichen Investitionen mit eigenen Mittel finanziert oder dafür Fremdmittel eingesetzt hat (BVerwG, Urteil vom 15. Februar 1991 - BVerwG 8 C 3.89 - a.a.O. S. 51).

  • BFH, 11.10.1995 - II R 52/92  

    Abzug von Schuldzinsen bei der Ertragsberechnung von Gegenständen, deren

    Auch habe das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) mit seinem Urteil vom 15. Februar 1991 - BVerwG 8 C 3.89 - (BStBl II 1992, 577) zur Auslegung des § 32 Abs. 1 Nr. 1 des Grundsteuergesetzes (GrStG) entschieden, daß weder Schuld- noch Eigenkapitalzinsen als Kosten berücksichtigt werden könnten.

    Zwar trifft der Hinweis des FA zu, daß das BVerwG in seinem Urteil in BStBl II 1992, 577 zur Frage des Grundsteuererlasses nach § 32 Abs. 1 Nr. 1 GrStG entschieden hat, daß bei der Ermittlung des Verhältnisses zwischen Einnahmen und Kosten weder Schuld- noch Eigenkapitalzinsen als Kosten berücksichtigt werden könnten.

  • BFH, 08.09.2005 - II B 129/04  

    NZB: Revisionszulassungsgründe; Anspruch auf GrSt-Erlass; Denkmalschutz

    Sie haben sich zudem nicht mit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG) zur Abziehbarkeit von Aufwendungen im Rahmen des § 32 Abs. 1 Nr. 1 GrStG (insbesondere BVerwG-Urteile vom 15. Februar 1991 8 C 3.89, BVerwGE 88, 46, BStBl II 1992, 577, und vom 8. Juli 1998 8 C 23.97, BVerwGE 107, 133, BStBl II 1998, 590, sowie die darin zitierten weiteren Entscheidungen) auseinander gesetzt.
  • VG Gelsenkirchen, 22.07.2004 - 16 K 5646/03  

    Kosten; Rohertrag; Unrentierlichkeit

    vgl. BVerwG, Urteil vom 15. Februar 1991 - 8 C 3/89 - BVerwGE 88, S. 46 (51).

    vgl. BVerwG, Urteile vom 15. Februar 1991 - 8 C 3.89 -, BVerwGE 46, S. 46 (51) und vom 8. Juli 1998 - 8 C 23.97 -, Juris-Dokument, ohne danach zu differenzieren, für welche Art von Maßnahme Schuldzinsen aufgewendet werden.

  • VG Potsdam, 03.12.2013 - 11 K 2609/09  

    Grundsteuer

    Insoweit geht die Kammer mit dem Bundesverwaltungsgericht in dem Urteil vom 15. Februar 1991 - 8 C 3/89 -, Juris, Rn. 13, von einem grundsätzlich weiten Kostenbegriff im Sinne des Einkommensteuerrechtes aus.
  • VG Potsdam, 17.01.2017 - 11 K 4147/15  

    Grundsteuer

    Unter Beachtung dieser grundsätzlichen Ausführungen, dem Umstand, dass die § 32 und 33 GrStG Ausnahmeregelungen zu der grundsätzlich ertragsunabhängigen Grundsteuerpflicht des Grundbesitzes darstellen (vgl. zu § 32 GrStG: BVerwG, Urteil vom 8. Juli 1998 - 8 C 23.97 - und Urteil vom 21. September 1984 - 8 C 62.82 - zu § 33 GrStG: BVerwG, Beschluss vom 10. Februar 1994 - 8 B 229.93 -, Urteil vom 15. Februar 1991 - 8 C 3.89 - und Urteil vom 15. April 1983 - 8 C 52.81 -) und der neueren höchstgerichtlichen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes und des Bundesverwaltungsgerichtes zur Unbeachtlichkeit von atypischen bzw. vorübergehenden Ereignissen ist für die hier maßgebliche Regelung des § 33 Abs. 1 Sätze 1 und 2 GrStG und die Auslegung des Tatbestandsmerkmals "Vertretenmüssen" zu fordern, dass der Vermieter im Falle des Leerstandes sämtliche Möglichkeiten zur Bewerbung des Mietobjektes nutzt, um hierdurch eine Wiedervermietung schnellstmöglich zu erreichen.
  • VG Oldenburg, 12.03.2009 - 2 A 2964/05  

    Erlass der Grundsteuer eines denkmalgeschützten Gulfhofes

    Es erscheint dagegen fraglich, ob diese Positionen bei der Ermittlung des Rohertrages im Sinne von § 32 GrStG in vollem Umfang zur Geltung kommen wie z.B. Schuldzinsen, Sonderabschreibungen (vgl. hierzu BVerwG, Urteil vom 15. Februar 1991 - 8 C 3.89 -, juris, mit Veröffentlichungshinweis u.a. auf NJW 1991, 1696) und Nebenkosten, die nutzerabhängig sind (Müllgebühren, Stromkosten, Wassergeld, Abwassergebühren und Gaskosten).
  • VG Aachen, 19.03.2009 - 4 K 2572/05  

    Grundsteuererlass: Berücksichtigungsfähige Rechnungsposten

  • VGH Baden-Württemberg, 13.06.1991 - 2 S 1582/89  

    Zusammentreffen von Eigentümerinteresse und öffentlichem Interesse beim

  • VG Minden, 29.03.2006 - 11 K 1221/05  

    Verfassungsmäßigkeit der Grundsteuer auf selbstgenutztes Wohneigentum ; Anspruch

  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 20.10.2000 - 4 K 26/98  

    Bemessung der Höhe von Schulkostenbeiträgen; Antrag auf Feststellung der

  • VGH Bayern, 03.07.2002 - 4 ZB 02.648  

    Darlegung ernstlicher Zweifel an der Richtigkeit eines verwaltungsgerichtlichen

  • VGH Bayern, 31.03.1993 - 4 B 91.968  

    Erlass der Grundsteuer für wegen seiner Bedeutung für Kunst und Geschichte im

  • BVerwG, 21.02.1991 - 8 B 115.90  

    Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision - Aufwand für die

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Rechtsprechung
   BVerwG, 12.04.1991 - 8 C 92.89   

Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

  • Jurion (Leitsatz)

    Heranziehungsbescheid - Aufrechterhaltung von Bescheiden - Erschließungsbeitragsrecht

Papierfundstellen

  • NVwZ 1991, 999
  • DVBl 1988, 1161



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Wird zitiert von ... (28)  

  • VG Hamburg, 10.02.2017 - 9 K 6154/14  

    Gefahrenabwehrrechtliches Kontakt- und Näherungsverbot - Untersagung planmäßig

    Hierzu gehört die Prüfung, ob ein angegriffener Verwaltungsakt kraft einer anderen als der angegebenen Rechtsgrundlage rechtmäßig ist (vgl. BVerwG, Urt. v. 12.4.1991, 8 C 92.89, juris, Rn. 9; Urt. v. 19.8.1988, 8 C 29.87, juris, Rn. 13).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 22.09.2016 - 13 A 2448/15  

    Verwehrung des Asylrechts eines Ausländers auf Grund seiner Einreise aus einem

    vgl. BVerwG, Urteile vom 19. August 1988 - 8 C 29.87 -, BVerwGE 80, 96 (98) = juris, Rn. 12 f., vom 12. April 1991 - 8 C 92.89 -, juris, Rn. 9, und vom 31. März 2010 - 8 C 12.09 -, juris, Rn. 19; OVG NRW, Urteil vom 24. August 2016 - 13 A 63/16.A -, juris; Wolff, in: Sodan/Ziekow, VwGO, 4. Auflage 2014, § 113 Rn. 26.
  • VG Hamburg, 09.01.2017 - 16 A 5546/14  

    Zur Zulässigkeit der Rückführung von anerkannten international Schutzberechtigten

    Vielmehr ist die Kontrolle im Sinne schlichter Rechtsanwendung auf das Recht zu erstrecken, das geeignet ist, an Stelle des von ihr herangezogenen, sich etwa als nicht tragfähig erweisenden Rechts den Ausspruch des Bescheids zu rechtfertigen, vorausgesetzt, dass sich dabei am Ausspruch des Bescheides nichts Wesentliches ändert (BVerwG, Urteile vom 19.08.1988 - 8 C 29.87 -, vom 12.04.1991 - 8 C 92.89 - und vom 31.03.2010 - 8 C 12.09 -, jeweils juris), was hier nicht der Fall ist.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 24.08.2016 - 13 A 63/16  

    Aufrechterhalten eines Bescheids bei Ablehnung eines Asylantrags wegen der

    vgl. BVerwG, Urteile vom 19. August 1988 - 8 C 29.87 - BVerwGE 80, 96 (98) = juris, Rn. 12 f., vom 12. April 1991 - 8 C 92.89 -, juris, Rn. 9, und vom 31. März 2010 - 8 C 12.09 -, juris, Rn. 19; Wolff, in: Sodan/Ziekow, VwGO, 4. Auflage 2014, § 113 Rn. 26.
  • BVerwG, 04.06.1993 - 8 C 55.91  

    Erhebung von Beiträgen auf Grund der Verbesserung durch eine Fahrbahnerneuerung -

    Das vorrangige materielle Erschließungsbeitragsrecht schließt insoweit etwaige entgegenstehende landesrechtliche Verfahrensvorschriften aus (im Anschluß an dieUrteile vom 19. August 1988 - BVerwG 8 C 29.87 - BVerwGE 80, 96 ff. undvom 12. April 1991 - BVerwG 8 C 92.89 - Buchholz 406.11 § 135 VwGO Nr. 32 S. 4 ff.).

    Zu Recht hat das Berufungsgericht sodann - insoweit noch in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl.Urteile vom 12. April 1991 - BVerwG 8 C 92.89 - Buchholz 406.11 § 135 BBauG Nr. 32 S. 4 ff., vom 19. August 1988 - BVerwG 8 C 29.87 - BVerwGE 80, 96 undvom 27. Januar 1982 - BVerwG 8 C 12.81 - BVerwGE 64, 356 sowieBeschluß vom 5. Februar 1993 - BVerwG 7 B 107.92 - n.v.) - gemäß § 113 Abs. 1 Satz 1 VwGO die Frage aufgeworfen, ob sich der zu Unrecht auf das Straßenbaubeitragsrecht gestützte Heranziehungsbescheid aufgrund anderer als der im Bescheid angeführten Rechtsvorschriften als rechtmäßig erweise, und dies grundsätzlich für möglich gehalten, soweit nicht "der Verwaltungsakt durch die in dieser Weise nachgeschobenen Gründe ... in seinem Ausspruch geändert, also die in dem Verwaltungsakt getroffene Regelung durch eine andere ersetzt wird" (BU S. 9).

    Im Urteil vom 12. April 1991 (a.a.O.) hat der Senat - gegen die seinerzeit aus bayerischem Landesrecht abgeleitete, ebenfalls auf § 157 Abs. 1 Satz 2 AO gestützte vergleichbare Rechtsauffassung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs - präzisierend ausgeführt: Das Erschließungsbeitragsrecht treffe eine abschließende Regelung der streitigen Frage, wobei offenbleiben könne, ob diese Regelung dem materiell-inhaltlichen Erschließungsbeitragsrecht oder dem erschließungsbeitragsrechtlichen Verwaltungsverfahrensrecht zuzurechnen sei; sollte das letztere zutreffen, greife Art. 84 Abs. 1 letzter Halbsatz GG ein.

  • VG Schwerin, 26.09.2016 - 16 A 1757/15  

    Dublin III-VO; Rücküberstellung nach Italien; Bescheid nach altem Recht;

    1 Satz 1 nicht rechtswidrig (so ständige höchstrichterliche Rechtsprechung BVerwG, Urteil vom 19. August 1988 - 8 C 29.87-, juris Rn. 13; BVerwG, Urteil vom 12. April 1991 - 8 C 92.89 -, juris, Rn. 16).
  • BVerwG, 11.08.1993 - 8 C 1.92  

    Heranziehung zu den Kosten von Baumaßnahmen an einer Straße - Umstellung eines

    Das vorrangige materielle Erschließungsbeitragsrecht schließt insoweit etwaige entgegenstehende landesrechtliche Verfahrensvorschriften aus (im Anschluß an die Urteile vom 19. August 1988 - BVerwG 8 C 29.87 - BVerwGE 80, 96 ff., vom 12. April 1991 - BVerwG 8 C 92.89 - Buchholz 406.11 § 135 BauGB Nr. 32 S. 4 ff. und vom 4. Juni 1993 - BVerwG 8 C 55.91 -).

    Zu Recht hat das Berufungsgericht sodann - insoweit noch in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. Urteile vom 12. April 1991 - BVerwG 8 C 92.89 - Buchholz 406.11 § 135 BBauG Nr. 32, vom 19. August 1988 - BVerwG 8 C 29.87 - BVerwGE 80, 96 [BVerwG 19.08.1988 - 8 C 29/87] und vom 27. Januar 1982 - BVerwG 8 C 12.81 - BVerwGE 64, 356 [BVerwG 27.01.1982 - 8 C 12/81] sowie Beschluß vom 5. Februar 1993 - BVerwG 7 B 107.92 - n.v.) - gemäß § 113 Abs. 1 Satz 1 VwGO die Frage aufgeworfen, ob sich der zu unrecht auf das Straßenbaubeitragsrecht gestützte Heranziehungsbescheid aufgrund anderer als der im Bescheid angeführten Rechtsvorschriften als rechtmäßig erweise.

    Im Urteil vom 12. April 1991 (a.a.O.) hat der Senat - ebenfalls zu einem Urteil des Berufungsgerichts - präzisierend ausgeführt: Das Erschließungsbeitragsrecht treffe eine abschließende Regelung der streitigen Frage, wobei offenbleiben könne, ob diese Regelung dem materiell-inhaltlichen Erschließungsbeitragsrecht oder dem erschließungsbeitragsrechtlichen Verwaltungsverfahrensrecht zuzurechnen sei; sollte das letztere zutreffen, greife Art. 84 Abs. 1 letzter Halbsatz GG ein.

  • BVerwG, 27.10.1993 - 8 C 33.92  

    Erschließungsbeitrag - Landesrecht - Heranziehungsbescheid

    Das vorrangige materielle Erschließungsbeitragsrecht schließt insoweit etwaige entgegenstehende landesrechtliche Verfahrensvorschriften aus (im Anschluß an die Urteile vom 19. August 1988 - BVerwG 8 C 29.87 - BVerwGE 80, 96 ff., vom 12. April 1991 - BVerwG 8 C 92.89 - Buchholz 406.11 § 135 BauGB Nr. 32 S. 4 ff. und vom 4. Juni 1993 - BVerwG 8 C 55.91 -).

    Im Urteil vom 12. April 1991 - BVerwG 8 C 92.89 - (Buchholz 406.11 § 135 BBauG Nr. 32 S. 4 ff.) hat der Senat - ebenfalls zu einem Urteil des Berufungsgerichts - präzisierend ausgeführt: Das Erschließungsbeitragsrecht treffe eine abschließende Regelung der streitigen Frage, wobei offenbleiben könne, ob diese Regelung dem materiell-inhaltlichen Erschließungsbeitragsrecht oder dem erschließungsbeitragsrechtlichen Verwaltungsverfahrensrecht zuzurechnen sei; sollte das letztere zutreffen, greife Art. 84 Abs. 1 letzter Halbsatz GG ein.

  • BVerwG, 04.06.1993 - 8 C 12.92  

    Erhebung von Beiträgen für die Verbesserung der Straßenbeleuchtung - Heranziehung

    Das vorrangige materielle Erschließungsbeitragsrecht schließt insoweit etwaige entgegenstehende landesrechtliche Verfahrensvorschriften aus (im Anschluß an die Urteile vom 19. August 1988 - BVerwG 8 C 29.87 - BVerwGE 80, 96 ff. und vom 12. April 1991 - BVerwG 8 C 92.89 - Buchholz 406.11 § 135 VwGO Nr. 32 S. 4 ff.; wie Urteil vom 4. Juni 1993 - BVerwG 8 C 55.91 -).

    Zu Recht hat das Berufungsgericht sodann - insoweit noch in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. Urteile vom 12. April 1991 - BVerwG 8 C 92.89 - Buchholz 406.11 § 135 BBauG Nr. 32 S. 4 ff., vom 19. August 1988 - BVerwG 8 C 29.87 - BVerwGE 80, 96 [BVerwG 19.08.1988 - 8 C 29/87] und vom 27. Januar 1982 - BVerwG 8 C 12.81 - BVerwGE 64, 356 [BVerwG 27.01.1982 - 8 C 12/81] sowie Beschluß vom 5. Februar 1993 - BVerwG 7 B 107.92 - n.v.) - gemäß § 113 Abs. 1 Satz 1 VwGO die Frage aufgeworfen, ob sich der zu Unrecht auf das Straßenbaubeitragsrecht gestützte Heranziehungsbescheid aufgrund anderer als der im Bescheid angeführten Rechtsvorschriften als rechtmäßig erweise, und dies grundsätzlich für möglich gehalten, soweit nicht "der Verwaltungsakt durch die in dieser Weise nachgeschobenen Gründe ... in seinem Ausspruch geändert, also die in dem Verwaltungsakt getroffene Regelung durch eine andere ersetzt wird" (BU S. 9).

    Im Urteil vom 12. April 1991 (a.a.O.) hat der Senat - gegen die seinerzeit aus bayerischem Landesrecht abgeleitete, ebenfalls auf § 157 Abs. 1 Satz 2 AO gestützte vergleichbare Rechtsauffassung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs - präzisierend ausgeführt: Das Erschließungsbeitragsrecht treffe eine abschließende Regelung der streitigen Frage, wobei offenbleiben könne, ob diese Regelung dem materiell-inhaltlichen Erschließungsbeitragsrecht oder dem erschließungsbeitragsrechtlichen Verwaltungsverfahrensrecht zuzurechnen sei; sollte das letztere zutreffen, greife Art. 84 Abs. 1 letzter Halbsatz GG ein.

  • BVerwG, 04.06.1993 - 8 C 11.92  

    Heranziehung zu den Kosten des Fahrbahnausbaus nach den Bestimmungen des

    Das vorrangige materielle Erschließungsbeitragsrecht schließt insoweit etwaige entgegenstehende landesrechtliche Verfahrensvorschriften aus (im Anschluß an die Urteile vom 19. August 1988 - BVerwG 8 C 29.87 - BVerwGE 80, 96 ff. und vom 12. April 1991 - BVerwG 8 C 92.89 - Buchholz 406.11 § 135 VwGO Nr. 32 S. 4 ff.; wie Urteil vom 4. Juni 1993 - BVerwG 8 C 55.91 -).

    Zu Recht hat das Berufungsgericht sodann - insoweit noch in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. Urteile vom 12. April 1991 - BVerwG 8 C 92.89 - Buchholz 406.11 § 135 BBauG Nr. 32 S. 4 ff., vom 19. August 1988 - BVerwG 8 C 29.87 - BVerwGE 80, 96 [BVerwG 19.08.1988 - 8 C 29/87] und vom 27. Januar 1982 - BVerwG 8 C 12.81 - BVerwGE 64, 356 [BVerwG 27.01.1982 - 8 C 12/81] sowie Beschluß vom 5. Februar 1993 - BVerwG 7 B 107.92 - n.v.) - gemäß § 113 Abs. 1 Satz 1 VwGO die Frage aufgeworfen, ob sich der zu Unrecht auf das Straßenbaubeitragsrecht gestützte Heranziehungsbescheid aufgrund anderer als der im Bescheid angeführten Rechtsvorschriften als rechtmäßig erweise, und dies grundsätzlich für möglich gehalten, soweit nicht "der Verwaltungsakt durch die in dieser Weise nachgeschobenen Gründe ... in seinem Ausspruch geändert, also die in dem Verwaltungsakt getroffene Regelung durch eine andere ersetzt wird" (BU S. 9).

    Im Urteil vom 12. April 1991 (a.a.O.) hat der Senat - gegen die seinerzeit aus bayerischem Landesrecht abgeleitete, ebenfalls auf § 157 Abs. 1 Satz 2 AO gestützte vergleichbare Rechtsauffassung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs - präzisierend ausgeführt: Das Erschließungsbeitragsrecht treffe eine abschließende Regelung der streitigen Frage, wobei offenbleiben könne, ob diese Regelung dem materiell-inhaltlichen Erschließungsbeitragsrecht oder dem erschließungsbeitragsrechtlichen Verwaltungsverfahrensrecht zuzurechnen sei; sollte das letztere zutreffen, greife Art. 84 Abs. 1 letzter Halbsatz GG ein.

  • BVerwG, 04.06.1993 - 8 C 56.91  

    Zu Unrecht auf das Straßenbaubeitragsrecht gestützter Heranziehungsbescheid -

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 16.03.1995 - 15 B 2839/93  

    Pflichtaufgaben zur Erfüllung nach Weisung; Selbstverwaltungsangelegenheiten;

  • VG Cottbus, 31.05.2018 - 3 L 700/17  

    Gewerbeordnung

  • BVerwG, 02.06.2014 - 8 B 88.13  

    Untersagung der Tätigkeit als Betreiben eines erlaubnispflichtigen Bankgeschäfts

  • OVG Schleswig-Holstein, 26.05.2009 - 1 LB 38/08  

    Abfall; Abfallentsorgungsanlage; Auditierung; Beschwer; Betreiberpflicht;

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 01.12.2016 - 13 A 3080/15  

    Verpflichtung des Betreibers der Eisenbahninfrastruktur zum Aufstellen von

  • VG Hamburg, 22.11.2016 - 16 A 5054/14  

    Subsidiärer Schutz; EU-Binnenmigration

  • VG Cottbus, 15.03.2018 - 5 K 265/11  

    Straßen- und Wegerecht

  • OVG Saarland, 13.06.1991 - 1 R 88/87  

    Erhebung von Erschließungsbeiträgen; Erschließungsbeitragsfreiheit für

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 05.02.2014 - 12 A 2630/13  

    Rückwirkung der Teilaufhebung des Bewilligungsbescheids

  • VGH Hessen, 25.03.1993 - 5 UE 544/89  

    Bezeichnung der Abgabe nach ihrer Art - Umdeutung eines Erschließungsbeitrags in

  • VG Düsseldorf, 15.12.2014 - 3 L 1231/14  

    Betriebsuntersagung; Ministerpräsidentenkonferenz; Glücksspielstaatsvertrag;

  • VG München, 14.10.1997 - M 1 K 96.3601  

    Anwendbarkeit von § 114 S. 2 Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) auf einen

  • BVerwG, 13.11.1992 - 8 B 161.92  

    Zulassung einer Revision

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 14.06.1991 - 3 A 960/86  

    Erschließung; Zustimmung; Nichtigkeit; Bezugnahme auf Plan schlechter Qualität;

  • VG München, 21.09.2010 - M 2 K 09.2904  

    Abgrenzung Straßenausbaubeitragsrecht/Erschließungsbeitragsrecht; erstmalige

  • VG München, 19.11.2009 - M 2 S 09.3101  

    Abgrenzung Straßenausbaubeitragsrecht zu Erschließungsbeitragsrecht; erstmalige

  • OVG Schleswig-Holstein, 26.05.2009 - 1 LB 36/08  
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Rechtsprechung
   BVerwG, 05.10.1990 - 8 C 33.89   

Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

  • Jurion (Leitsatz)

    Wohnungsbau - Eigentumswohnung - Steuerbegünstigung

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BVerwGE 85, 380
  • NJW-RR 1991, 398
  • NVwZ 1991, 999 (Ls.)
  • DÖV 1991, 517
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