Weitere Entscheidung unten: BGH, 01.12.1994

Rechtsprechung
   BGH, 15.12.1994 - III ZB 49/94   

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https://dejure.org/1994,717
BGH, 15.12.1994 - III ZB 49/94 (https://dejure.org/1994,717)
BGH, Entscheidung vom 15.12.1994 - III ZB 49/94 (https://dejure.org/1994,717)
BGH, Entscheidung vom 15. Dezember 1994 - III ZB 49/94 (https://dejure.org/1994,717)
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Bayerisches Naturschutzgesetz

§ 40 Abs. 2 Satz 1 VwGO, gesetzlicher Ausgleichsanspruch, Enteignungsgleicher Eingriff, § 17 Abs. 2 Satz 1 GVG;

(Hinweis: vgl. nunmehr § 40 II 1, 2. HS VwGO Fassung ab 1.1.02)

Volltextveröffentlichungen (4)

  • Wolters Kluwer

    Entschädigungsklagen - Rechtsweg - Aufopferungsanspruch für das gemeine Wohl

  • Juristenzeitung(kostenpflichtig)

    Zum Rechtsweg für Klagen auf Entschädigung nach Art. 36 Abs. 1 BayNatSchG

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Rechtsweg für Klagen auf Entschädigung nach dem BayNatSchG

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • uni-bayreuth.de (Auszüge)

    Rechtswegzuständigkeit für Geldentschädigungsanspruch wegen enteignender Maßnahmen nach bayerischem Naturschutzgesetz

Papierfundstellen

  • BGHZ 128, 204
  • NJW 1995, 964
  • MDR 1995, 521
  • NVwZ 1995, 620 (Ls.)
  • VersR 1995, 936
  • WM 1995, 908
  • DVBl 1995, 234
  • DÖV 1995, 291
  • ZfBR 1995, 160
 
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Wird zitiert von ... (23)

  • BGH, 19.09.2008 - V ZR 28/08

    Ersatzansprüche des Eigentümers, der sein Grundstück wegen bergbaubedingter

    In einer solchen Fallgestaltung ist dem Verhältnismäßigkeitsprinzip aber durch einen finanziellen Ausgleich Rechnung zu tragen (BVerfGE 58, 137, 152 ; 83, 201, 212 f. ; 100, 226, 245 f. ; BGHZ 128, 204, 205 f. ; BVerwGE 84, 361, 367 ; 94, 1, 5 ; v. Mangoldt/Klein/Starck/Depenheuer, GG, 4. Aufl., Art. 14 Rdn. 241 ff.).
  • BGH, 19.09.1996 - III ZR 82/95

    Enteignungsentschädigung für die Festsetzung eines Wasserschutzgebietes

    Im Streitfall ist der Zivilrechtsweg nach § 121 Abs. 6 des Wassergesetzes für das Land Rheinland-Pfalz (Landeswassergesetz - LWG - v. 4. März 1983, GVBl. S. 31, jetzt i.d.F. v. 14. Dezember 1990, GVBl. S. 11) ausdrücklich eröffnet (vgl. auch Senat BGHZ 128, 204 zur Sonderzuweisung nach § 40 Abs. 2 S. 1 VwGO).

    Danach kann die Vorschrift des § 19 Abs. 3 WHG, wenngleich sie auf dem früher vom Bundesgerichtshof vertretenen umfassenden Enteignungsbegriff beruht, wie alle vergleichbaren sog. salvatorischen Entschädigungsklauseln im Natur-, Landschafts-, Umwelt- und Denkmalschutzrecht nicht mehr als enteignungsentschädigungsrechtliche Regelung i.S.d. Art. 14 Abs. 3 GG angesehen werden, sondern sie ist nach der neueren Rechtsprechung des Senats als Ausgleichsregelung im Rahmen der Inhaltsbestimmung des Eigentums nach Art. 14 Abs. 1 S. 2 GG auszulegen (vgl. BGHZ 121, 73 und 328; 123, 242; 126, 379; 128, 204 und zuletzt Senatsurteil v. 15. Februar 1996 - III ZR 49/95 = LM GG Art. 14 Ca Nr. 41 = WM 1996, 1233, 1234; s.a. Senatsurteil vom heutigen Tage III ZR 223/95, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen).

    Nach den verfassungsrechtlichen Vorgaben dient die Norm dem Zweck, eine dem Eigentümer durch bestimmte rechtliche Maßnahmen (hier: Schutzanordnungen im festgesetzten Wasserschutzgebiet) im Einzelfall auferlegte besondere Belastung durch die Zubilligung eines Ausgleichs auf ein zumutbares Maß herabzumindern, um so die andernfalls eintretende Folge der Verfassungswidrigkeit zu vermeiden (vgl. Senat BGHZ 121, 328, 332; 123, 242, 245; 126, 379, 382; 128, 204, 205; Senatsurteil v. 15. Februar 1996 III ZR 49/95 = aaO. - jeweils unter Hinweis auf BVerfGE 58, 137 und 79, 174, 192).

  • VGH Baden-Württemberg, 17.12.2004 - 5 S 1914/03

    Entschädigungsansprüche des Straßenanliegers nach § 15 Abs 3 StrG BW wegen

    Entgegen der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs handelt es sich bei Entschädigungsregelungen der vorliegenden Art nicht um eine Konkretisierung eines Entschädigungsanspruch aus enteignendem Eingriff, für den gemäß § 40 Abs. 2 Satz 1 Halbs. 1 Alt. 1 VwGO der Rechtsweg zu den ordentlichen Gerichten eröffnet wäre (so aber BGH, Beschl. v. 27.11.1986 - III ZR 245/85 - Juris, zu § 39 des Hamburgischen Wegegesetzes; BGH, Beschl. v. 15.12.1994 - III ZB 49/94 - BGHZ 128, 204, zu Art. 36 Abs. 1 des Bayer. NatSchG).
  • BGH, 15.02.1996 - III ZR 49/95

    Entschädigung des Eigentümers zum Bimsabbau geeigneter Flächen wegen Versagung

    Dementsprechend kann die Vorschrift des § 31 Abs. 1 DSchPflG, obwohl sie auf dem früher vom Bundesgerichtshof vertretenen "weiten" Enteignungsbegriff beruht, wie alle vergleichbaren sog. salvatorischen Klauseln im Natur-, Landschafts- und Denkmalschutzrecht nicht mehr als enteignungsentschädigungsrechtliche Regelung im Sinne des Art. 14 Abs. 3 GG angesehen werden, sondern sie ist als Ausgleichsregelung im Rahmen der Inhaltsbestimmung des Eigentums nach Art. 14 Abs. 1 S. 2 GG auszulegen (vgl. BGHZ 121, 73; 121, 328; 123, 242; 126, 379; 128, 204).

    b) Es bedarf im Streitfall keines näheren Eingehens auf die Frage, ob § 31 DSchPflG auch auf rechtswidrige behördliche Maßnahmen Anwendung findet (vgl. hierzu etwa einerseits BGHZ 99, 24, 29; 105, 15, 16 f.; s. aber auch BGHZ 121, 328, 337, 339; ferner BGHZ 128, 204, 209).

  • LAG München, 29.11.1999 - 5 Ta 352/99

    Rechtsweg: Klage einer ehemaligen Zwangsarbeiterin

    Dabei haben allerdings nach dem vorgetragenen Sachverhalt offenkundig nicht gegebene Anspruchsgrundlagen außer Betracht zu bleiben (BVerwG Beschluss vom 15. Dezember 1992 -- 5 B 144/91 -- NVwZ 1993, 358 ; BGHZ 121, 367, 373; 128, 204, 209).

    Dabei bleiben nur die nach dem vorgetragenen Sachverhalt offenkundig nicht gegebenen Anspruchsgrundlagen außer Betracht (vgl. BAG 21.5.1999 a.a.O., unter B II 2 a der Gründe), wobei diese Offenkundigkeit aber nicht mit der Unbegründetheit des Anspruchs bzw. der Unschlüssigkeit des Sachvortrags gleichgesetzt werden darf (vgl. dazu etwa GmS-OGB 29.10.1987 AP Nr. 1 zu § 13 GVG , unter III der Gründe; BAG 14.2.1998 EzA § 65 ArbGG 1979 Nr. 4, unter II 2 und 4 der Gründe; 21.5.1999 a.a.O., unter B II 2 b der Gründe; LAG Köln 23.3.1995 LAGE § 2 ArbGG 1979 Nr. 17, unter D 3 der Gründe; BGH 15.12.1994 BGHZ 128, 204, 209; BVerwG 15.12.1992 NVwZ 1993, 358 ).

  • BGH, 03.06.2004 - III ZR 56/03

    Entschädigung wegen pflanzenschutzrechtlicher behördlicher Maßnahmen

    Dabei entspricht die Vorschrift in ihrem Regelungsgehalt den Bestimmungen über den Entschädigungsanspruch des sogenannten Nichtstörers im Polizei- und Ordnungsrecht (für Baden-Württemberg vgl. §§ 9 Abs. 1, 55 Abs. 1 PolG BW) als typischen Ausprägungen des allgemeinen Aufopferungsgedankens (zu diesem vgl. Senat BGHZ 128, 204, 207).
  • LAG München, 11.01.2000 - 5 Ta 446/99

    Rechtsweg zu den Arbeitsgerichten: Zwangsarbeiterklagen

    Dabei haben allerdings nach dem vorgetragenen Sachverhalt offenkundig nicht gegebene Anspruchsgrundlagen außer Betracht zu bleiben (BVerwG Beschluss vom 15. Dezember 1992 -- 5 B 144/91 -- NVwZ 1993, 358; BGHZ 121, 367, 373; 128, 204, 209).

    Dabei bleiben nur die nach dem vorgetragenen Sachverhalt offenkundig nicht gegebenen Anspruchsgrundlagen außer Betracht (vgl. BAG 21.5.1999 aaO, unter B II 2 a der Gründe), wobei diese Offenkundigkeit aber nicht mit der Unbegründetheit des Anspruchs bzw. der Unschlüssigkeit des Sachvortrags gleichgesetzt werden darf (vgl. dazu etwa GmS-OGB 29.10.1987 AP Nr. 1 zu § 13 GVG , unter III der Gründe; BAG 14.2.1998 EzA § 65 ArbGG 1979 Nr. 4, unter II 2 und 4 der Gründe; 21.5.1999 aaO, unter B II 2 b der Gründe; LAG Köln 23.3.1995 LAGE § 2 ArbGG 1979 Nr. 17, unter D 3 der Gründe; BGH 15.12.1994 BGHZ 128, 204, 209; BVerwG 15.12.1992 NVwZ 1993, 358 ).

  • OLG Frankfurt, 04.05.2006 - 1 U 249/05

    Entschädigung für naturschutzrechtliche Nutzungseinschränkungen im Lande Hessen:

    Naturschutzrechtliche Nutzungsbeschränkungen, auf die der Kläger in diesem Zusammenhang sein Entschädigungsbegehren stützt, sind keine Enteignungen im Rechtssinne, sondern Inhalts- und Schrankenbestimmungen i. S. d. Art. 14 Abs. 1 S. 2 GG unabhängig davon, wie intensiv sie den Eigentümer jeweils belasten (vgl. BVerwG NJW 1993, 2949; BGH NJW 1994, 3283; 1995, 964, 965; BVerfG NJW 1999, 2877 [zu einer Denkmalschutzvorschrift]).

    Eine Anwendung der Regeln über das Vorverfahren i. S. d. §§ 68 ff. VwGO, erst recht eine Klage zum Verwaltungsgericht kommt angesichts dessen von vornherein nicht in Betracht, dass nach § 40 Abs. 2 S. 1 VwGO a. F. insoweit der Zivilrechtsweg gegeben ist (vgl. Kopp/Schenke, VwGO, 14. Aufl., vor § 68 Rn. 2a; BGH NJW 1995, 964, 965).

  • BAG, 21.05.1999 - 5 AZB 31/98

    Kündigung eines Redaktionsstatuts; Innere Pressefreiheit; Rechtsweg

    Dabei haben allerdings nach dem vorgetragenen Sachverhalt offenkundig nicht gegebene Anspruchsgrundlagen außer Betracht zu bleiben (BVerwG Beschluß vom 15. Dezember 1992 - 5 B 144/91 - NVwZ 1993, 358; BGHZ 121, 367, 373; 128, 204, 209).
  • OLG Köln, 19.10.2000 - 7 U 56/00

    Gemeinderecht: Eigentumsschutz am eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb

    Danach kann die Vorschrift des § 6 LTierKBG, wie alle vergleichbaren sogenannten salvatorischen Entschädigungsklauseln im Natur-, Landschafts-, Umwelt- und Denkmalschutzrecht nicht mehr als enteignungsentschädigungsrechtliche Regelung i.S.d. Art. 14 Abs. 3 GG angesehen werden, sondern sie ist nach der neueren, vom Senat geteilten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs als Ausgleichsregelung im Rahmen der Inhaltsbestimmung des Eigentums nach Art. 14 Abs. 1 S. 2 GG auszulegen (BGHZ 121, 73 und 328; 123, 242; 126, 379; 128, 204 und BGH WM 1996, 1233).
  • BGH, 30.05.2000 - VI ZB 34/99

    Rechtsweg bei Sozialleistungen an frühere Bedienstete der Deutschen Reichsbahn in

  • VGH Hessen, 24.02.1998 - 14 UE 1897/91

    Prozeßhindernis der anderweitigen Rechtshängigkeit; Prüfung der Rechtswegfrage

  • VGH Bayern, 31.05.2001 - 9 B 99.2581

    Vorkaufsrecht nach Art. 34 BayNatSchG

  • VG Köln, 15.08.2017 - 2 K 7385/15
  • VGH Hessen, 26.11.1997 - 14 UE 4076/97

    Rücknahmefiktion nach VwGO § 126 Abs 2 wegen Nichtbetreibens des

  • VGH Bayern, 05.03.1996 - 20 B 92.1055
  • BGH, 11.01.1996 - III ZR 96/95

    Berücksichtigung einer Nutzungsbeschränkung durch den Denkmalschutz - Vorliegen

  • BGH, 30.07.1998 - III ZB 34/97

    Zulässigkeit einer sofortigen Beschwerde gegen Verweisung an

  • VG Düsseldorf, 09.01.2012 - 25 K 3577/11

    Naturschutzgebiet Biber Verkehrssicherungspflicht Fällung von Bäumen Ersatz von

  • BayObLG, 27.03.2000 - 3Z BR 354/99

    Bestellung eines Notvorstands für eine Stiftung

  • BayObLG, 08.12.1998 - 2Z RR 363/97

    Ausgleichsanspruch bei Nutzungsbeschränkungen im Interesse des Denkmalschutzes

  • VGH Bayern, 05.12.1997 - 20 B 94.2266
  • LG Erfurt, 09.05.1995 - 9 O 1396/94

    Rückübertragungsanspruch für ein enteignetes Grundstück auf dem Gebiet der

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Rechtsprechung
   BGH, 01.12.1994 - III ZR 33/94   

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https://dejure.org/1994,974
BGH, 01.12.1994 - III ZR 33/94 (https://dejure.org/1994,974)
BGH, Entscheidung vom 01.12.1994 - III ZR 33/94 (https://dejure.org/1994,974)
BGH, Entscheidung vom 01. Dezember 1994 - III ZR 33/94 (https://dejure.org/1994,974)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Wolters Kluwer

    Amtspflicht - Trinkwasserversorgung - Trinkwasseranschluss

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Amtshaftung; Amtspflicht der Bauaufsichtsbehörde; Baugenehmigung mit Schutzwirkung zu Gunsten Dritter; Trinkwasseranschlusssanierung

  • rechtsportal.de

    BGB § 839
    Schutzzweck der Amtspflicht der Bauaufsichtsbehörde zur Sicherstellung der Trinkwasserversorgung

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Baugenehmigung trotz ungesicherter Trinkwasserversorgung? (IBR 1995, 353)

Papierfundstellen

  • NJW 1995, 2557 (Ls.)
  • MDR 1995, 469
  • NVwZ 1995, 620
  • VersR 1995, 334
  • WM 1995, 77
  • WM 1995, 771
  • BauR 1995, 381
  • ZfBR 1995, 161
 
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Wird zitiert von ... (11)

  • BGH, 14.12.2017 - III ZR 48/17

    Schadenersatzbegehren im Zusammenhang mit einem verpassten Flug infolge einer

    Hiernach spricht viel dafür, dass es die Zulassung der Revision auf den Entschädigungsanspruch wegen öffentlich-rechtlicher Aufopferung beziehungsweise enteignenden Eingriffs aufgrund rechtmäßiger hoheitlicher Maßnahmen beschränken wollte, was zulässig wäre (s. Senatsurteil vom 27. Mai 1993 - III ZR 59/92, NJW 1993, 2173; vgl. auch Senatsurteile vom 1. Dezember 1994 - III ZR 33/94, NVwZ 1995, 620, 621 und vom 11. Juli 1996 - III ZR 133/95, NJW 1996, 3151, 3152).
  • BGH, 07.09.2017 - III ZR 618/16

    Amtlicher Lageplan - Amtshaftung: Hoheitliche Tätigkeit bei Erstellung eines

    Solange hierzu keine abschließenden Feststellungen möglich sind, kann eine auf § 839 Abs. 1 Satz 2 BGB gegründete Abweisung der Amtshaftungsklage grundsätzlich nur als "derzeit unbegründet" erfolgen (Senatsurteil vom 1. Dezember 1994 - III ZR 33/94, NVwZ 1995, 620, 622); eine solche Klageabweisung hat lediglich vorläufigen Charakter (Senatsurteile vom 3. Juli 1961 - III ZR 19/60, BGHZ 35, 338, 340 f; vom 12. Juli 1962 - III ZR 87/61, BGHZ 37, 375, 377 ff und vom 1. Dezember 1994 aaO).
  • BGH, 11.07.1996 - III ZR 133/95

    Anwendung nicht revisiblen Landesrechts durch das Revisionsgericht; Entschädigung

    Das gleiche hat der Senat für das Verhältnis der Amtshaftung zu dem Anspruch nach § 68 des Rheinland-Pfälzischen Polizeiverwaltungsgesetzes angenommen (Senatsurteil vom 1. Dezember 1994 - III ZR 33/94 = BGHR ZPO § 546 Abs. 1 Satz 1 Revisionszulassung, beschränkte 14).
  • BGH, 30.07.1997 - III ZR 166/96

    Drittbezogenheit von Amtspflichten der Bauaufsichtsbehörde im

    In der neueren Rechtsprechung wird zunehmend betont, daß beim Ausgleich staatlichen Unrechts jeweils auf den Schutzzweck der verletzten Amtspflicht als Kriterium für die inhaltliche Bestimmung und sachliche Begrenzung der Haftung abzustellen ist (vgl. BGHZ 123, 191, 198; Senatsurteil vom 1. Dezember 1994 - III ZR 33/94 - WM 1995, 771 = BGHR § 839 Abs. 1 Satz 1 Baugenehmigung 11).

    Hingegen geht der Schutzzweck der im Baugenehmigungsverfahren wahrzunehmenden Amtspflichten nicht dahin, den Bauherren vor allen denkbaren wirtschaftlichen Nachteilen zu bewahren, die bei der Verwirklichung seines Bauvorhabens erwachsen können (BGHZ 39, 358, 364 f; 109, 380, 394; Senatsurteil vom 1. Dezember 1994 aaO).

    In diesem Sinne hat der Senat in seinem Urteil vom 1. Dezember 1994 (III ZR 33/94 - WM 1995, 771) ausgesprochen, daß die Amtspflicht der Bauaufsichtsbehörde, die Baugenehmigung für ein Wohnhaus nur dann zu erteilen, wenn eine ausreichende Trinkwasserversorgung gesichert ist, nicht den Schutzzweck hat, den Bauherren vor (vermeidbaren) Mehraufwendungen zu bewahren, die durch die spätere Sanierung eines ursprünglich ungeeigneten Trinkwasseranschlusses verursacht werden.

  • OLG Köln, 27.01.2000 - 7 U 123/98

    Amtshaftung für zu Unrecht erteilte Baugenehmigung

    Das Baugenehmigungsverfahren ist insbesondere nicht dazu bestimmt, dem Bauherrn die Verantwortung für die einwandfreie Durchführung und Durchführbarkeit seines Bauvorhabens abzunehmen (BGHZ 39, 358, 365; NVwZ 1995, 620, 622).

    Die Prüfung dieser Aspekte dient aber nicht dem Zweck, den Bauherrn davor zu bewahren, dass er im Vertrauen auf die ihm erteilte Genehmigung Dispositionen trifft, die sich später als schadensträchtig erweisen (BGHZ 39, 358, 365; NVwZ 1995, 620, 622; NVwZ-RR 1997, 675).

  • BGH, 10.10.2017 - II ZR 277/15

    Bindung des Berufungsgerichts an die Berufungsanträge; Auslegung von

    Ob hieraus das Verbot zu entnehmen ist, die Klage schlechthin abzuweisen, wenn der Beklagte mit seiner Berufung lediglich eine Klageabweisung als zurzeit unbegründet begehrt, mag im Hinblick auf die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, nach der das gleichfalls aus § 528 ZPO folgende Verschlechterungsverbot die endgültige Klageabweisung auf die Berufung des Klägers gegen ein die Klage nur als zurzeit unbegründet abweisendes Urteil nicht hindert (vgl. BGH, Urteil vom 21. April 1988 - VII ZR 372/86, BGHZ 104, 212, 214 f.; Urteil vom 11. Dezember 1991 - VIII ZR 31/91, BGHZ 116, 278, 292; Urteil vom 1. Dezember 1994 - III ZR 33/94, WM 1995, 771, 773; Urteil vom 1. November 2001 - V ZR 224/00, UR 2002, 91, 95; Urteil vom 21. Dezember 2012 - V ZR 221/11, NJW 2013, 1963 Rn. 34), zweifelhaft sein, muss aber im vorliegenden Fall nicht entschieden werden.
  • OLG Brandenburg, 30.01.2007 - 2 U 13/06

    Schadensersatzpflicht eines Landkreises: Bau und Nutzung einer Gaststätte mit

    Zunächst liegt der zu befürchtende Schaden nicht außerhalb des Schutzzwecks der verletzten Amtspflicht (vgl. zu diesem schon den Tatbestand begrenzenden Kriterium: BGH NVwZ 1995, 620).
  • OLG Brandenburg, 08.05.2007 - 2 U 15/05

    Staatshaftungsrecht: Haftung für Amtspflichtverletzung der Baubehörde im

    Zunächst liegt der zu befürchtende Schaden nicht außerhalb des Schutzzwecks der verletzten Amtspflicht (vgl. zu diesem schon den Tatbestand begrenzenden Kriterium: BGH, NVwZ 1995, 620).
  • OLG Brandenburg, 01.04.1999 - 2 U 126/98

    Wertpapiere als Bürgschaft

    Wenn bei Kündigung der Geschäftsbeziehung ein niedriges Kreditlimit galt, so hat der Bürge auch nur dafür einzustehen, § 767 Abs. 1 Satz 1 BGB (vgl. BGH NJW 1995, S. 2557; Uhlmer, a.a.O., Rz. 260 a am Ende).
  • OLG Frankfurt, 18.09.2002 - 17 U 277/01

    Haftung aus Verkehrssicherungspflichtverletzung für Fußgängerunfall:

    Fahrtkosten von nahen Angehörigen für den Krankenhausbesuch gehören zu den Heilungskosten (BGH NJW 1995, S. 2557; BGH NJW 89, S. 766).
  • OVG Schleswig-Holstein, 15.03.2001 - 1 L 137/99
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