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   OVG Berlin, 13.03.1996 - 7 NC 147.95   

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OVG Berlin, 13.03.1996 - 7 NC 147.95 (https://dejure.org/1996,4691)
OVG Berlin, Entscheidung vom 13.03.1996 - 7 NC 147.95 (https://dejure.org/1996,4691)
OVG Berlin, Entscheidung vom 13. März 1996 - 7 NC 147.95 (https://dejure.org/1996,4691)
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Volltextveröffentlichung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Hochschulzulassung; Ausbildungskapazität; Reduzierung; Medizin; Verhältnismäßigkeitsgrundsatz

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 1997, 1940 (Ls.)
  • NVwZ 1996, 1239
 
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Wird zitiert von ... (18)

  • OVG Hamburg, 26.03.1999 - 3 Nc 34/98

    Zuweisung eines Studienplatzes im Studiengang Medizin außerhalb der festgesetzten

    Daß zu Unrecht gestrichene Planstellen aus diesem Grunde bei der substituierenden Kapazitätsermittlung durch das Gericht fingiert werden müssen, entspricht gefestigter Rechtsprechung (VGH Mannheim, Urt. v. 16.12.1986, NVwZ 1987 S. 716, 718, bestätigt durch BVerwG, Urt. v. 15.12.1989, Buchholz 421.21 Nr. 42 S. 92; vgl. auch VGH Kassel, Beschl. v. 27.10.1998, WissR Bd. 32 (1999) S. 88; OVG Berlin, Beschl. v. 13.3.1996, NVwZ 1996 S. 1239, 1240, 1244).

    Allerdings ist durch die Stellenstreichung nicht das Kapazitätserschöpfungsgebot im eigentlichen Sinne verletzt worden, denn dieses bezieht sich nur auf die vorhandene Ausbildungskapazität (Tettinger, Verfassungsrechtliche Aspekte einer landesweiten Kapazitätskürzung in der Lehreinheit Vorklinische Medizin, WissR Bd. 23 (1990) S. 101, 111; OVG Berlin, Beschl. v. 13.3.1996, a.a.O. S. 1241).

    Zwar ist nicht ernstlich zu bezweifeln, daß auch Lehreinheiten mit sog. harten Nc-Studiengängen von haushaltspolitischen Sparmaßnahmen nicht gänzlich verschont werden müssen (Hailbronner, Verfassungsrechtliche Fragen des Hochschulzugangs, WissR Bd. 29 (1996) S. 1, 20; Tettinger, a.a.O. S. 115 ff.; OVG Berlin, Beschl. v. 13.3.1996, a.a.O. S. 1242; VGH Kassel, Beschl. v. 27.10.1998, a.a.O. S. 88; VGH Mannheim, Beschl. v. 23.2.1999, KMK-HSchR/NF 41C Nr. 22; OVG Lüneburg, Beschl. v. 15.7.1997 - 10 N 007074/96 u.a.-; a.A. allerdings Hammer in Denninger, HRG, 1984, § 27 Rdnr. 28).

    Insbesondere ist bei der Streichung von Planstellen ebenso wie bei sonstigen sich auf Stellen beziehenden Entscheidungen zu beachten, daß von einer planerischen Abwägung nicht abgesehen werden darf, daß willkürfrei auf der Grundlage eines vollständigen Sachverhalts abzuwägen ist und daß die Belange der Studienplatzbewerber nicht in einer Weise gewichtet werden dürfen, die den erforderlichen Ausgleich der grundrechtlich geschützten Rechtssphären von Hochschulen, Lehrpersonen, Studenten und Studienplatzbewerbern zum Nachteil der letzteren verfehlt (vgl. BVerwG, Urt. v. 23.7.1987, a.a.O., Nr. 34 S. 36; Urt. v. 15.12.1989, a.a.O., Nr. 42 S. 90 f.; ähnlich OVG Berlin, Beschl. v. 13.3.1996, a.a.O. S. 1242; ; OVG Lüneburg, Beschl. v. 15.7.1997 - 10 N 007074/96 u.a.; OVG Hamburg, Beschl. v. 31.3.1995 - OVG Bs III 10/95 - und v. 26.9.1996 - OVG Bs III 11/96; VGH Kassel, Beschl. v. 27.10.1998, a.a.O. S. 89; VGH Mannheim, Urt. v. 16.12.1986, a.a.O. S. 717).

  • LSG Berlin-Brandenburg, 29.02.2012 - L 20 AS 2347/11

    Grundsicherung für Arbeitsuchende - Leistungsausschluss für erwerbsfähige

    Anders als in Verfahren nach § 86b Abs. 1 SGG, bei denen ggf. eine Entscheidung aufgrund einer Interessenabwägung zu treffen ist (vgl. OVG Berlin, Beschluss vom 13. März 1996 - 7 NC 147.95, NVwZ 1996, 1239; OVG Lüneburg, Beschlüsse vom 10. März 2010 - 12 ME 176/08, NuR 2010, 290, und vom 5. Januar 2011 - 1 MN 178/10, BauR 2010, 990), sind die Gerichte im Rahmen des § 86b Abs. 2 grundsätzlich nicht berechtigt, formelle Gesetze als unwirksam zu behandeln.
  • OVG Niedersachsen, 21.12.2006 - 2 NB 347/06

    Vorläufige Zulassung zum Studium der Humanmedizin außerhalb der durch eine

    Bestehen damit für den Senat keine durchgreifenden Bedenken gegen die Verfassungsmäßigkeit der der Entscheidung zu Grunde zu legenden Rechtsnormen, so kann offenbleiben, ob solche Bedenken im Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes unter bestimmten weiteren Voraussetzungen zu einer Aussetzung des Verfahrens und einer Vorlage an das Bundesverfassungsgericht gemäß Art. 100 GG führen könnten (vgl. Finkelnburg/Jank, Vorläufiger Rechtsschutz im Verwaltungsstreitverfahren, 4. Auflage München 1998, Rn. 328 ff.) oder ob sie in die Interessenabwägung nach § 123 VwGO maßgeblich einzustellen wären (so: OVG Berlin, Beschluss vom 13. März 1996, - OVG 7 NC 147.95 -, KMK-HSchR/NF 41 C Nr. 19).
  • LSG Berlin-Brandenburg, 05.03.2012 - L 29 AS 414/12

    Ausschluss von Grundsicherungsleistungen für Ausländer - Europarecht -

    Anders als in Verfahren nach § 86b Abs. 1 SGG, bei denen ggf. eine Entscheidung aufgrund einer Interessenabwägung zu treffen ist (vgl. OVG Berlin, Beschluss vom 13. März 1996 - 7 NC 147.95, NVwZ 1996, 1239; OVG Lüneburg, Beschlüsse vom 10. März 2010 - 12 ME 176/08, NuR 2010, 290, und vom 5. Januar 2011 - 1 MN 178/10, BauR 2010, 990), sind die Gerichte im Rahmen des § 86b Abs. 2 grundsätzlich nicht berechtigt, formelle Gesetze als unwirksam zu behandeln.
  • LSG Berlin-Brandenburg, 21.06.2012 - L 20 AS 1322/12

    Erwerbsfähige Unionsbürger haben bei Aufenthalt zur Arbeitssuche keinen Anspruch

    Anders als in Verfahren nach § 86b Abs. 1 SGG, bei denen ggf. eine Entscheidung aufgrund einer Interessenabwägung zu treffen ist (vgl. OVG Berlin, Beschluss vom 13. März 1996 - 7 NC 147.95, NVwZ 1996, 1239; OVG Lüneburg, Beschlüsse vom 10. März 2010 - 12 ME 176/08, NuR 2010, 290, und vom 5. Januar 2011 - 1 MN 178/10, BauR 2010, 990), sind die Gerichte im Rahmen des § 86b Abs. 2 SGG grundsätzlich nicht berechtigt, formelle Gesetze als unwirksam zu behandeln.
  • OVG Sachsen-Anhalt, 22.06.2006 - 3 K 3/05

    Verordnung über Berufsbildende Schulen, hier: Normenkontrolle

    Der Umfang des vorhandenen Ausbildungs- und Wissenschaftsangebots berührt nachhaltig die Belange des Staates, dem es im Rahmen seiner Bildungs-, Planungs-, Haushalts- und sonstigen allgemeinpolitischen Kompetenzen überlassen bleiben muss, in welchem Umfang er die Hochschulausbildung im Verhältnis zu den ihm ebenfalls obliegenden weiteren Aufgaben fördern will (vgl. BVerwG, Beschl. v. 11.09.1989 - 7 B 193.88 -, NVwZ-RR 1990, 79 f.; VGH München, Urt. v. 20.04.1988 - 7 B 85 A.3358 -, DVBl 1989, 105 ff.; OVG Berlin, Beschl. v. 13.06.1996 - 7 NC 147/95 -, NVwZ 1996, 1239, 1242).
  • LSG Berlin-Brandenburg, 10.12.2014 - L 20 AS 2697/14

    Leistungsausschluss EU-Bürger

    Anders als in Verfahren nach § 86b Abs. 1 SGG, bei denen ggf. eine Entscheidung aufgrund einer Interessenabwägung zu treffen ist (vgl. OVG Berlin, Beschluss vom 13. März 1996 - 7 NC 147.95, NVwZ 1996, 1239; OVG Lüneburg, Beschlüsse vom 10. März 2010 - 12 ME 176/08, NuR 2010, 290, und vom 5. Januar 2011 - 1 MN 178/10, BauR 2010, 990), sind die Gerichte im Rahmen des § 86b Abs. 2 SGG grundsätzlich nicht berechtigt, formelle Gesetze als unwirksam zu behandeln.
  • VerfGH Berlin, 22.10.1996 - VerfGH 44/96

    Verletzung der Wissenschaftsfreiheit durch Aufhebung eines Studienganges an der

    Angesichts dessen ist der Gesetzgeber grundsätzlich berechtigt, von ihm geschaffene Möglichkeiten wissenschaftlicher Betätigung einzuschränken, insbesondere mit Rücksicht auf bestehende Sparzwänge, und die Hochschulen in die Bemühungen des Landes zur Haushaltskonsolidierung einzubeziehen (vgl. ebenso im Hinblick auf die Reduzierung von Ausbildungskapazitäten u. a. OVG Berlin, Beschluß vom 13. März 1996 - OVG 7 NC 147/95 - Abdruck S. 14).
  • LSG Berlin-Brandenburg, 17.03.2014 - L 20 AS 502/14

    Grundsicherung für Arbeitsuchende für EU-Ausländer - kein Anspruch auf vorläufige

    Anders als in Verfahren nach § 86b Abs. 1 SGG, bei denen ggf. eine Entscheidung aufgrund einer Interessenabwägung zu treffen ist (vgl. OVG Berlin, Beschluss vom 13. März 1996 - 7 NC 147.95, NVwZ 1996, 1239; OVG Lüneburg, Beschlüsse vom 10. März 2010 - 12 ME 176/08, NuR 2010, 290, und vom 5. Januar 2011 - 1 MN 178/10, BauR 2010, 990), sind die Gerichte im Rahmen des § 86b Abs. 2 SGG grundsätzlich nicht berechtigt, formelle Gesetze als unwirksam zu behandeln.
  • LSG Berlin-Brandenburg, 10.05.2012 - L 20 AS 802/12

    Grundsicherung für Arbeitsuchende - Leistungsausschluss für erwerbsfähige

    Anders als in Verfahren nach § 86b Abs. 1 SGG, bei denen ggf. eine Entscheidung aufgrund einer Interessenabwägung zu treffen ist (vgl. OVG Berlin, Beschluss vom 13. März 1996 - 7 NC 147.95, NVwZ 1996, 1239; OVG Lüneburg, Beschlüsse vom 10. März 2010 - 12 ME 176/08, NuR 2010, 290, und vom 5. Januar 2011 - 1 MN 178/10, BauR 2010, 990), sind die Gerichte im Rahmen des § 86b Abs. 2 grundsätzlich nicht berechtigt, formelle Gesetze als unwirksam zu behandeln.
  • LSG Berlin-Brandenburg, 05.02.2013 - L 20 AS 199/13

    Leistungsausschluss - EU-Bürger

  • LSG Berlin-Brandenburg, 12.06.2012 - L 20 AS 2/12

    Grundsicherung für Arbeitslose; Leistungsausschluss für erwerbsfähige

  • LSG Berlin-Brandenburg, 25.09.2012 - L 20 AS 2061/12

    Ausschluss von Leistungen nach dem SGB 2 - Freizügigkeitsgesetz EV

  • VG Oldenburg, 04.12.2012 - 12 C 4164/12

    Zulassung zum Studium der Humanmedizin; Modellstudiengang EMS;

  • VG Hannover, 10.12.2012 - 8 C 4615/12

    Berechnung der Ausbildungskapazität des (Medizin-) Modellstudiengangs HannibaL

  • VG Berlin, 02.04.1998 - 3 A 835.97

    Kriterien für die Bestimmung der Aufnahmekapazität eines Studiengangs;

  • OVG Niedersachsen, 15.06.1999 - 10 K 661/97

    Aufhebung von Studiengängen durch Rechtsverordnung;; Abwägung; Aufhebung von

  • VG Berlin, 27.03.1998 - 7 A 45.98

    Aufnahme in den Vorbereitungsdienst für das Amt des Lehrers; Einstellungstermine

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