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Rechtsprechung
   BVerwG, 07.06.1996 - 4 B 91.96   

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BVerwG, 07.06.1996 - 4 B 91.96 (https://dejure.org/1996,529)
BVerwG, Entscheidung vom 07.06.1996 - 4 B 91.96 (https://dejure.org/1996,529)
BVerwG, Entscheidung vom 07. Juni 1996 - 4 B 91.96 (https://dejure.org/1996,529)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Wolters Kluwer

    Sanierung - Sanierungsvorhaben - Sanierungsvorteil - Entschädigung - Veränderungssperre - Inhaltsbestimmung

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Städtebauliche Sanierung; Zeitrahmen; Eigentumsbeschränkung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Bauplanungsrecht: Städtebauliche Sanierung keine Enteignung

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Städtebauliche Sanierung - Sachliche Erwägungen - Veränderungssperre - Enteignung

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Sanierungssatzung: Keine Enteignung trotz langer Zeitdauer! (IBR 1997, 31)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 1996, 2807
  • NVwZ 1996, 1210 (Ls.)
  • DVBl 1997, 78 (Ls.)
  • DÖV 1997, 30
  • BauR 1996, 831
  • ZfBR 1996, 339
 
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Wird zitiert von ... (31)

  • BVerwG, 24.05.2006 - 4 C 9.04

    Besonderes Städtebaurecht; Sanierungsrecht; sanierungsrechtliche Genehmigung;

    Sanierung ist nach den Vorstellungen des Gesetzgebers ein Prozess, der als Gesamtmaßnahme eine Koordination sehr unterschiedlicher Einzelmaßnahmen erfordert (vgl. BVerwG, Urteil vom 23. Mai 1986 - BVerwG 8 C 42.84 - Buchholz 406.15 § 1 StBauFG Nr. 1; Beschluss vom 7. Juni 1996 - BVerwG 4 B 91.96 - Buchholz 11 Art. 14 GG Nr. 297 = BRS 58 Nr. 244; Urteil vom 3. Juli 1998 - BVerwG 4 CN 2.97 - BVerwGE 107, 123 ; Urteil vom 12. Dezember 2002 - BVerwG 4 CN 7.01 - BVerwGE 117, 248 ).
  • BVerwG, 10.07.2003 - 4 CN 2.02

    Sanierungssatzung; Unwirksamkeit; Fehlerbehebung; Rückwirkungsanordnung;

    Welchen Zeitraum die Sanierung als Gesamtmaßnahme in Anspruch nimmt, lässt sich selbst bei gründlicher Vorbereitung allenfalls grob abschätzen (vgl. BVerwG, Beschluss vom 7. Juni 1996 - BVerwG 4 B 91.96 - Buchholz 11 Art. 14 GG Nr. 297).

    Mit dem Zügigkeitserfordernis beugt der Gesetzgeber vermeidbaren Verzögerungen vor, die dadurch eintreten können, dass Gemeinden die Sanierung ohne schlüssiges Konzept oder sonst unsachgemäß betreiben (vgl. BVerwG, Beschluss vom 7. Juni 1996 - BVerwG 4 B 91.96 - a.a.O.; BGH, Urteil vom 17. Dezember 1981 - III ZR 72/80 - NVwZ 1982, 329).

    Welcher Zeitraum "absehbar" im Sinne dieser Regelung ist, ist je nach den konkreten Gegebenheiten prognostisch abzuschätzen (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 15. März 1995 - BVerwG 4 B 33.95 - Buchholz 406.11 § 24 BauGB Nr. 6 und vom 7. Juni 1996 - BVerwG 4 B 91.96 - a.a.O.).

  • OVG Schleswig-Holstein, 26.02.2020 - 5 LB 6/19

    Moratorium zur Sicherung der Windkraftplanung des Landes hat Bestand

    Bei § 18a Abs. 1 Satz 2 LaplaG handelt es sich - unabhängig von der Dauer des Moratoriums (vgl. BVerwG, Beschluss vom 7. Juni 1996 - 4 B 91.96 -, Rn. 9, juris: für Sanierungssatzung) - um eine Inhalts- und Schrankenbestimmung, da keine konkrete Eigentumsposition entzogen wird (vgl. zu anderen Sicherungsmitteln: BVerwG, Urteil vom 27. Januar 2005 - 4 C 5.04 -, Rn. 25, juris: zu § 12 Abs. 2 ROG; Beschluss vom 25. März 2003 - 4 B 9.03 -, Rn. 6, juris: zu §§ 14, 15 BauGB; Beschluss vom 21. Dezember 1993 - 4 NB 40.93 -, Rn. 4, juris: zu § 14 BauGB).

    Ob eine absolute zeitliche Obergrenze für (Planungs-)Sicherungsmittel besteht, also die Länge des Zeitraums auch im Falle einer Entschädigungspflicht eine unverhältnismäßige Belastung zu begründen vermag, kann hier offenbleiben (vgl. z.B. BVerwG, Beschluss vom 7. Juni 1996 - 4 B 91.96 -, Rn. 7, juris: zu Sanierungssatzung).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 25.01.2010 - 7 D 110/09

    Rechtmäßigkeit der mit einem Bebauungsplan erfolgenden Zuordnung von mit

    vgl. BVerwG, Urteil vom 11. März 1977 IV C 32.76 -, Buchholz 406.11 § 9 BBauG Nr. 19; vgl. auch zur verfassungskonformen Handhabung: BVerwG, Beschluss vom 7. Juni 1996 4 B 91.96 -, BRS 58 Nr. 244; OVG NRW, Urteil vom 22. April 2005 - 7 D 11/05.NE -, BRS 69 Nr. 30.
  • BVerwG, 12.04.2011 - 4 B 52.10

    Schicksal städtebaulicher Sanierungssatzungen; Überschreitung der Grenze der

    Von dieser Rechtsprechung hat sich der Senat in dem von der Beschwerde in Bezug genommenen Beschluss vom 7. Juni 1996 - BVerwG 4 B 91.96 - (Buchholz 11 Art. 14 GG Nr. 297) nicht distanziert.
  • OVG Saarland, 09.12.2009 - 1 A 387/08

    Ermittlung der sanierungsbedingten Bodenwertsteigerung

    (BVerwG, Beschluss vom 7.6.1996 - 4 B 91/96 -, NJW 1996, 2807 f.) Dies haben die Gerichte zu respektieren.

    (BVerwG, Beschluss vom 7.6.1996 - 4 B 91/96 -, a.a.O.) Ein von dem Fortbestand einer der Aufhebungspflicht unterliegenden Sanierungssatzung Betroffener kann im Falle einer aus seiner Sicht "überlangen" Sanierung im Wege der verwaltungsgerichtlichen Normenkontrollklage - sofern die Zulässigkeitsanforderungen des § 47 VwGO beachtet werden - gegen den Fortbestand der Sanierungssatzung vorgehen bzw. deren Fortgeltung im Fall einer auf sie gestützten Verwaltungsentscheidung - etwa der Ablehnung eines Antrags auf Erteilung einer sanierungsrechtlichen Genehmigung - in einem verwaltungsgerichtlichen Verfahren inzidenter überprüfen lassen (Krautzberger, a.a.O., § 162 Rdnr. 19) .

  • VG Neustadt, 23.10.2007 - 5 K 1876/06

    Sanierungsgebiet Klemmhof in Neustadt: Stadt darf keinen Ausgleichsbetrag

    Dieser Rechtsprechung ist allerdings zugleich auch das Bewusstsein für die Problematik einer sich lang hinziehenden Sanierungsmaßnahme zu entnehmen, die sich vergrößert, je länger sich die Sanierungsarbeiten tatsächlich hinziehen (vgl. BVerwG, Beschluss vom 15.03.1995, NVwZ 95, 897 und Beschluss vom 07.07.1996, NJW 96, 2807 ff.; OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 18.04.2002, BauR 2002, 1362).

    Das Bundesverwaltungsgericht hat jedoch in der Entscheidung vom 07.07.1996 - ebenfalls unter Hinweis darauf, dass für ein Außerkrafttreten der Sanierungssatzung der Zeitablauf allein nicht genüge - ausgeführt, dass in den Fällen, in denen die Sozialbindung i.S.d. Artikel 14 Abs. 2 GG überschritten werde, weil die Sanierung "nicht mehr sachgemäß und nicht hinreichend zügig durchgeführt" werde, die Rechtsgültigkeit der Sanierungssatzung entfalle (BVerwG, Beschluss vom 07.07.1996, a.a.O., S. 2807).

    Eine solche Vorgehensweise widerspricht dem Regelungsmodell des § 162 Abs. 1 BauGB und bedeutet zugleich, dass die Sanierung nicht mehr sachgemäß durchgeführt und die Grenze der Sozialbindung überschritten wurde (BVerwG, Beschluss vom 07.07.1996 a.a.O.; BGH, Urteil vom 17.12.1981, NVwZ 82, 329).

  • OVG Thüringen, 22.02.2006 - 1 EO 707/05

    Immissionsschutzrecht; Eilantrag der Standortgemeinde gegen die

    Wenn nach § 144 Abs. 1 Nr. 1 BauGB im förmlich festgesetzten Sanierungsgebiet die in § 14 Abs. 1 BauGB bezeichneten Vorhaben und sonstigen Maßnahmen der schriftlichen Genehmigung der Gemeinde bedürfen, dann kann der Sanierungssatzung (vorbehaltlich der Anwendung der hier nicht einschlägigen Nr. 2 des § 144 BauGB) insoweit keine weiterreichende "Sperrwirkung" zukommen als einer Veränderungssperre (vgl. zur der Veränderungssperre vergleichbaren Sicherungsfunktion der Sanierungssatzung auch BVerwG, Beschluss vom 7.6.1996 - 4 B 91.96 -, BRS 58 Nr. 244 = NJW 1996, 2807 = UPR 1996, 447).
  • OVG Thüringen, 28.08.2002 - 1 KO 583/00

    Zur Bedeutung der Abschlusserklärung nach § 163 Abs. 3 BauGB 1987; Vorhaben;

    Die städtebauliche Sanierung ist auch bei sehr langer Dauer keine Enteignung im Sinne des Art. 14 Abs. 3 GG, die nur bei gleichzeitiger Regelung von Art und Ausmaß der Entschädigung zulässig wäre (vgl. nur BVerwG, Beschluss vom 7.6.1996 - 4 B 91.96 -, NJW 1996, 2807 f. = BRS 58 Nr. 244).

    Wird das Sanierungsverfahren nicht mit der gebotenen Zügigkeit durchgeführt oder werden die Sanierungsziele nicht in dem erforderlichen Maße konkretisiert, kann dies zur Folge haben, dass die sanierungsrechtliche Genehmigung zu erteilen ist (vgl. nur BVerwG, Urteil vom 7.9.1984 - 4 C 20.81 -, BVerwGE 70, 83, 90 f. = NJW 1985, 278, 279 f. = BRS 42 Nr. 233; vgl. auch den oben unter 1. bereits erwähnten Beschluss vom 7.7.1996 - 4 B 91.96 -, NJW 1996, 2807 = BRS 58 Nr. 244, der für den Fall der nicht hinreichend zügig durchgeführten Sanierung davon ausgeht, dass die Rechtsgültigkeit der Sanierungssatzung entfällt).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 22.04.2005 - 7 D 11/05

    Ermächtigungsgrundlage für die angeblich dynamische Festsetzung des Sortiments

    vgl. BVerwG, Urteil vom 11. März 1977 - IV C 32.76 -, Buchholz 406.11 § 9 BBauG Nr. 19; vgl. auch zur verfassungskonformen Handhabung: BVerwG, Beschluss vom 7. Juni 1996 - 4 B 91.96 -, BRS 58 Nr. 244.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 23.10.2008 - 7 D 37/07

    Verlängerung einer Genehmigung zur Teilnutzung eines ehemaligen Baumarktes als

  • VG Würzburg, 23.08.2012 - W 5 K 11.841

    Vorkaufsrecht; Frist; Mitteilung des Käufers; mündliche Mitteilung; Ermessen

  • OVG Saarland, 16.11.2016 - 2 A 225/15

    Sanierungsrechtliche Genehmigung, Konkretisierung der Sanierungsziele durch

  • OVG Berlin-Brandenburg, 21.12.2016 - 2 S 21.16

    Rücknahme einer fingierten entwicklungsrechtlichen Genehmigung für eine

  • VG Saarlouis, 19.09.2008 - 11 K 555/07

    Zur Berechnung des Ausgleichsbetrags nach § 154 BauGB

  • OVG Thüringen, 22.10.1998 - 1 EO 1056/98

    Bauplanungs-, Bauordnungs- und Städtebauförderungsrecht; einstweilige Anordnung;

  • VG Düsseldorf, 03.12.2010 - 25 K 4080/10

    Heranziehung eines Wohnungseigentümers zur Zahlung eines sanierungsbedingten

  • VG Saarlouis, 19.09.2008 - 11 K 89/06

    Zur Berechnung des Ausgleichsbetrags nach § 154 BauGB

  • VGH Hessen, 05.03.2001 - 9 UE 4145/96

    Abrissgenehmigung im Sanierungsgebiet - Gültigkeit der Sanierungssatzung

  • VG Düsseldorf, 03.12.2010 - 25 K 3881/10

    Heranziehung zur Zahlung von sanierungsbedingten Ausgleichsbeträgen für

  • OVG Niedersachsen, 06.04.2006 - 9 KN 267/03

    Normenkontrollverfahren gegen einen Bebauungsplan wegen eines

  • VG Düsseldorf, 03.12.2010 - 25 K 4618/10

    Zahlung eines Ausgleichsbetrags durch einen Grundstückseigentümer an eine

  • VG Braunschweig, 11.02.2004 - 2 A 106/03

    Versagung einer Sanierungsgenehmigung

  • VG Weimar, 28.08.2002 - 1 K 1833/01

    Baurecht; sanierungsrechtliche Genehmigung; Konkretisierung; Sanierungsziele;

  • OVG Rheinland-Pfalz, 04.04.2002 - 1 C 10590/01
  • BVerwG, 11.08.2004 - 4 BN 36.04

    Grundsätzliche Bedeutung der Frage, welchen Anforderungen die Abwägung bei der

  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 24.05.2017 - 3 L 64/14

    Fortgeltung einer älteren Sanierungssatzung; Funktionslosigkeit; Rechtmäßigkeit

  • VG Mainz, 09.12.2008 - 3 K 71/08

    Sanierungsmaßnahme; Abgrenzung des Sanierungsgebietes; Befangenheit eines

  • OVG Rheinland-Pfalz, 10.04.2000 - 1 C 10293/99

    Umfang der Kostenregelung in einer Sanierungssatzung

  • BVerwG, 05.01.1998 - 4 BN 30.97

    Rechtsmittel

  • VG Augsburg, 18.04.2008 - Au 4 K 07.1331

    Sanierungsrechtliche Genehmigung; fehlende Konkretisierung des Sanierungszieles

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Rechtsprechung
   BVerwG, 10.05.1996 - 11 B 29.96   

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https://dejure.org/1996,1952
BVerwG, 10.05.1996 - 11 B 29.96 (https://dejure.org/1996,1952)
BVerwG, Entscheidung vom 10.05.1996 - 11 B 29.96 (https://dejure.org/1996,1952)
BVerwG, Entscheidung vom 10. Mai 1996 - 11 B 29.96 (https://dejure.org/1996,1952)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Bundesfernstraßen - Sondernutzung - Großplakatanschlagtafel - Sondernutzung

  • rechtsportal.de

    Fernstraßenrecht sondernutzung durch Aufstellen einer Großplakatanschlagtafel

  • juris (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 1997, 540 (Ls.)
  • NVwZ 1996, 1210
  • NZV 1996, 334
  • DVBl 1996, 925
  • DÖV 1997, 743
 
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Wird zitiert von ... (8)

  • VGH Hessen, 24.02.1998 - 5 N 3469/94

    Normenkontrolle einer Sondernutzungsgebührenregelung - Plakatanschlag an Bauzaun

    Dementsprechend definiert auch § 2 SNS die Sondernutzung als jede Straßenbenutzung über den Gemeingebrauch hinaus, sofern dieser dadurch beeinträchtigt wird oder werden kann (vgl. auch BVerwG, Beschluß vom 10. Mai 1996 - 11 B 29/96 -, NVwZ 1996, 1210 = Buchholz 407.4 § 8 FStrG Nr. 24).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 16.09.2008 - 1 S 154.07

    Sondernutzung einer öffentlichen Straße durch Werbebanner an einer Brücke

    Die Auffassung der Antragstellerin, eine Sondernutzung könne nur vorliegen, wenn die betreffende Nutzung den Gemeingebrauch - zumindest abstrakt - beeinträchtige, entspricht nicht der Berliner Rechtslage und kann sich auch nicht auf die Berufs- und Eigentumsgrundrechte stützen (zur Verfassungsmäßigkeit einer im hier einschlägigen Aspekt ähnlichen gesetzlichen Regelung in Hamburg s. schon BVerwG, Urteil vom 29. August 1961 - I C 167.59 -, NJW 1962, 552 [553]; vgl. ferner BVerwG, Beschluss vom 10. Mai 1996 - 11 B 29.96 -, NZV 1996, 334).
  • VGH Baden-Württemberg, 26.06.1996 - 5 S 1456/96

    Sondernutzungsgebühr für Werbetafeln auf Seitenstreifen einer Straße

    Zwar knüpft die Sondernutzung nicht an das Überschreiten einer Bagatellgrenze an, ab der erst das Hineinragen einer Plakatanschlagtafel in den Straßenraum zur Sondernutzung wird (vgl. Urt. des Sen. v. 14.12.1995 - 5 S 2428/94 - sowie BVerwG, Beschl. v. 10.05.1996 - 11 B 29.96 - und Urt. v. 24.02.1978 - 4 C 1.76 - DVBl. 1979, 74).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 14.02.2000 - 11 A 3887/96

    Erteilung einer straßenrechtlichen Sondernutzungserlaubnis an ein Unternehmen der

    vgl. zu § 8 FStrG: BVerwG, Beschlüsse vom 10. Mai 1996 - 11 B 29.96 -, Buchholz 407.4 § 8 FstrG Nr. 24, und - 11 B 31.96 -, VBlBW 1996, 372 f.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 23.08.2001 - 11 A 1084/96

    Beseitigung einer Werbetafel

    vgl. zu § 8 FStrG: BVerwG, Beschlüsse vom 10. Mai 1996 - 11 B 29.96 -, Buchholz 407.4 § 8 FStrG Nr. 24, und - 11 B 31.96 -, VBlBW 1996, 372 f.
  • VG Berlin, 19.02.2015 - 1 K 273.12

    Erhebung von Sondernutzungsgebühren für Werbetafeln an Gebäuden der Deutschen

    Denn eine Bagatellgrenze derart, dass auf dem Straßengrund aufgestellte Werbetafeln nur dann als potentielle Beeinträchtigung des Gemeingebrauchs und damit als Sondernutzung beurteilt werden dürften, wenn sie mehr als 0, 2 oder 0, 3 m in den öffentlichen Straßenraum hineinragen, ergibt sich weder aus dem Berliner Straßengesetz noch aus dem Grundgesetz (vgl. zu Sondernutzungen nach dem BFStrG: BVerwG, Beschluss vom 10. Mai 1996 - 11 B 29/96 -, NVwZ 1996, 1210).
  • VG Würzburg, 01.06.2010 - W 4 K 10.107

    Baugenehmigung für großflächige Werbetafel innerhalb der Straßenbegrenzungslinie

    Eine Sondernutzung ist nämlich auch dann gegeben, wenn die Anschlagtafel nur geringfügig in den öffentlichen Verkehrsraum hineinragt (BVerwG, B.v. 10.5.1996, 11 B 29/96, ).
  • VG München, 21.09.2016 - M 2 S 16.2952

    Beseitigung eines Werbemittels (hier in Gestalt einer Eistüte) von öffentlichem

    Zu Recht weist die Antragsgegnerin ferner darauf hin, dass es keine "Bagatellgrenze" gibt, unterhalb der infolge der Geringfügigkeit der Inanspruchnahme der öffentlichen Straße keine gemeingebrauchsbeeinträchtigende Sondernutzung vorliegt (BVerwG, B. v. 10.5.1996 - 11 B 29.96 - juris Rn. 4; Wiget in Zeitler, Bayerisches Straßen- und Wegegesetz, Stand Oktober 2015, Art. 18 Rn. 15 m. w. N.).
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Rechtsprechung
   BVerwG, 25.06.1996 - 9 C 7.96   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1996,3663
BVerwG, 25.06.1996 - 9 C 7.96 (https://dejure.org/1996,3663)
BVerwG, Entscheidung vom 25.06.1996 - 9 C 7.96 (https://dejure.org/1996,3663)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer
  • rechtsportal.de

    VwGO § 139 Abs. 3 § 60
    Verwaltungsprozeßrecht: Voraussetzungen für die Gewährung von Wiedereinsetzung nach Versäumung der Revisionsbegründungsfrist

  • juris (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 1996, 2808
  • NVwZ 1996, 1210 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (3)

  • OVG Berlin-Brandenburg, 05.07.2006 - 7 B 16.05

    Türkei; Ausweisung; Kind türkischer Arbeitnehmer; ARB-Berechtigung; Verstoß gegen

    Der Prozessbevollmächtigte des Klägers hat glaubhaft gemacht (§ 60 Abs. 2 Satz 2 VwGO), dass der Schriftsatz vom 18. Februar 2005 mit der Berufungsbegründung an diesem Tag und damit rechtzeitig vor Ablauf der Begründungsfrist am 27. Februar 2005 von seiner Mitarbeiterin in einen näher bezeichneten Briefkasten der Deutschen Post AG eingeworfen worden und auf dem Postweg verloren gegangen ist (vgl. dazu BVerwG, Beschluss vom 25. November 2002, Buchholz 310 § 92 VwGO Nr. 17; Beschluss vom 25. Juni 1996, NJW 1996, 2808; BGH, Beschluss vom 5. Februar 2003, NJW-RR 2003, 862).
  • BVerwG, 21.10.1997 - 2 C 13.97

    Verpflichtung zur Beförderung zum Baudirektor - Versäumnis der

    Der Wiedereinsetzungsantrag der Beklagten ist bereits deshalb abzulehnen, weil sie nicht gemäß § 60 Abs. 2 Satz 3 VwGO die Revisionsbegründung als versäumte Rechtshandlung innerhalb der Wiedereinsetzungsfrist nachgeholt hat (vgl. BVerwG, Beschluß vom 25. Juni 1996 - BVerwG 9 C 7.96 - m.w.N.).
  • OVG Sachsen, 10.01.2017 - 3 A 742/16

    Berufungsbegründung; Verlängerung der Berufungsbegründungsfrist; Wiedereinsetzung

    Eine Wiedereinsetzung hinsichtlich des Antrags auf Verlängerung der Berufungsbegründungsfrist ist rechtlich nicht möglich (zur Revisionsbegründungsfrist: BVerwG, Beschl. v. 25. Juni 1996 - 9 C 7/96 -, juris Rn. 2).
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