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   BVerwG, 26.06.1997 - 1 A 10.95   

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https://dejure.org/1997,1076
BVerwG, 26.06.1997 - 1 A 10.95 (https://dejure.org/1997,1076)
BVerwG, Entscheidung vom 26.06.1997 - 1 A 10.95 (https://dejure.org/1997,1076)
BVerwG, Entscheidung vom 26. Juni 1997 - 1 A 10.95 (https://dejure.org/1997,1076)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Androhung eines Zwangsgeldes "für jeden Fall der Zuwiderhandlung"

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    VAG § 93; VwGO § 42; VwVG § 11 § 13
    Verwaltungsverfahren - Androhung eines Zwangsgeldes "für jeden Fall der Zuwiderhandlung" als Verwaltungsakt

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NVwZ 1998, 393
  • DVBl 1998, 230
  • DVBl 1998, 235
 
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Wird zitiert von ... (62)

  • OVG Niedersachsen, 20.04.2016 - 11 LB 29/15

    Untersagung der Haltung und Betreuung von Rindern wegen wiederholter

    Nach Bundesrecht ist die Androhung eines Zwangsgeldes in diesem Sinn unzulässig, weil eine derartige Androhung auf eine für den Pflichtigen unabsehbare Kumulation von Zwangsmitteln hinausläuft (vgl. hierzu BVerwG, Gerichtsbesch. v. 26.6.1997 - BVerwG 1 A 10.95 -, NVwZ 1998, 393, juris, Rdnr. 33 ff. m. w. N.; Sadler, VwVG, VwZG, 9. Aufl. 2014, § 13 VwVG, Rdnr. 87 f.; Glotzbach, Handbuch für das Verwaltungszwangsverfahren, Stand: 12/2015, S. 21).
  • VGH Baden-Württemberg, 31.01.2002 - 5 S 3057/99

    Sondernutzung: Werbung eines Religionsvereins in Fußgängerzone

    Die Zwangsgeldandrohungen für jeden Fall der Zuwiderhandlung seien rechtswidrig, weil derartige Androhungen nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Gerichtsbescheid vom 26.06.1997, NVwZ 1998, 393) nur dann zulässig seien, wenn das jeweilige Vollstreckungsgesetz eine Androhung "auf Vorrat" erlaube; das Landesverwaltungsvollstreckungsgesetz sehe diese Möglichkeit aber nicht vor.

    Nach Auffassung des Bundesverwaltungsgerichts (Gerichtsbesch. v. 26.06.1997 - 1 A 10.95 - NVwZ 1998, 393 = DVBl. 1998, 230), der sich der erkennende Senat anschließt, gibt es keinen allgemeinen Grundsatz, der trotz Fehlens einer solchen Regelung eine dahingehende Auslegung zuließe, weshalb bereits der Verfassungsgrundsatz des Vorbehalts des Gesetzes (Art. 20 Abs. 3 GG) gegen die Zulässigkeit einer derartigen Zwangsmittelandrohung spricht (vgl. dazu bereits VGH Bad.-Württ., Urt. v. 25.01.1980 - VIII 1543/79 - VBlBW 1980, 71 u. Urt. v. 09.04.1981 - 10 S 2129/80 - VBlBW 82, 97).

  • BVerwG, 21.01.2003 - 1 C 5.02

    Anschlussrevision; unselbständige Anschließung; Beförderungsverbot;

    Nichts anderes hat die Beklagte hier verfügt (zur Unzulässigkeit einer Zwangsgeldandrohung für jeden Fall der Zuwiderhandlung ohne besondere gesetzliche Ermächtigung vgl. die Entscheidung des Senats vom 26. Juni 1997 - BVerwG 1 A 10/95 - Buchholz 452.00 § 93 VAG Nr. 1 = NVwZ 1998, 393).
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