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   OVG Nordrhein-Westfalen, 01.04.2003 - 15 A 2468/01   

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https://dejure.org/2003,10351
OVG Nordrhein-Westfalen, 01.04.2003 - 15 A 2468/01 (https://dejure.org/2003,10351)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 01.04.2003 - 15 A 2468/01 (https://dejure.org/2003,10351)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 01. April 2003 - 15 A 2468/01 (https://dejure.org/2003,10351)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Fristwahrendes Verlassen des Bescheides aus dem Bereich der Finanzbehörde; Nachweisführungmit einem Ab-Vermerk des Fachamtes

Verfahrensgang

  • VG Minden - 7 K 2448/00
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 01.04.2003 - 15 A 2468/01

Papierfundstellen

  • NVwZ 2004, 120
 
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Wird zitiert von ... (20)

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 01.04.2021 - L 7 AS 1368/20
    Ein Anscheinsbeweis für die Aufgabe eines Schriftstücks zur Post kann durch in den Verwaltungsvorgängen dokumentierten Ab-Vermerk geführt werden, wenn dieser nicht nur die Aufgabe des Schriftstücks in das Postausgangsfach, sondern die Übergabe an das Beförderungsunternehmen dokumentiert (OVG Nordrhein-Westfalen Urteil vom 01.04.2003 - 15 A 2468/01; VG Berlin Urteil vom 18.05.2018 - 19 K 372.15).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 18.02.2021 - L 7 AS 898/20
    Ein Anscheinsbeweis für die Aufgabe eines Schriftstücks zur Post kann durch in den Verwaltungsvorgängen dokumentierten Ab-Vermerk geführt werden, wenn dieser nicht nur die Aufgabe des Schriftstücks in das Postausgangsfach, sondern die Übergabe an das Beförderungsunternehmen dokumentiert (OVG Nordrhein-Westfalen Urteil vom 01.04.2003 - 15 A 2468/01; VG Berlin Urteil vom 18.05.2018 - 19 K 372.15).
  • OVG Niedersachsen, 15.03.2007 - 5 LA 136/06

    Wirksame Bekanntgabe eines Bescheides bei einem Bestreiten des Zugangs der

    Das bedeutet, dass die gesetzliche Bekanntgabevermutung dann nicht eingreift mit der Folge, dass die Behörde das Risiko der Nichterweislichkeit des Zugangs trägt, wenn berechtigte Zweifel daran bestehen, dass im konkreten Fall die auf der Erfahrung des täglichen Lebens beruhende Vermutung, dass eine gewöhnliche Postsendung den Empfänger binnen weniger Tage erreicht, zutrifft (vgl. auch: OVG Münster, Urt.v.1.4.2003 - 15 A 2468/01 -, NVwZ 2004, 120).

    An die Substantiierung des Bestreitens durch den Kläger in einem solchen Fall sind aber, da nur eine negative Tatsache in Rede steht, keine weiteren Anforderungen zu stellen (vgl.: OVG Münster, Urt. v. 1.4.2003, a.a.O.).

  • VGH Hessen, 09.03.2017 - 4 C 1255/15
    Entsprechendes gilt für solche Interessen, auf deren Fortbestand kein schutzwürdiges Vertrauen besteht oder die für die Gemeinde bei der Entscheidung über den Bebauungsplan nicht erkennbar waren (ständige Rechtsprechung, vgl. z. B. BVerwG, Urteil vom 16. Juni 2011 - 4 CN 1.10 -, BVerwGE 140, 141; Urteil vom 30. April 2004 - 4 CN 1.03 -, NVwZ 2004, 120 und Beschluss vom 9. November 1979 - 4 N 1.78-, BVerwGE 59, 87).
  • VG Gelsenkirchen, 12.08.2011 - 14 L 716/11

    Fahrtenbuchauflage, Voraussetzungen

    vgl. OVG NRW, Beschluss vom 22. März 2011 - 8 B 192/11, nicht veröffentlicht, sowie Urteile vom 7. März 1994 - 22 A 1063/91 -, NVwZ 95, 1228, vom 28. November 1995 - 15 A 72/93 -, NWVBl 96, 233 und vom 1. April 2003 - 15 A 2468/01 (die zitierten Urteile jeweils zu § 122 Abs. 2 AO); Kopp/Ramsauer, VwVfG § 41 Rdnr. 43.
  • VGH Bayern, 22.01.2009 - 4 B 08.1591

    Abfallgebühren; Bekanntgabe eines Gebührenbescheides; Nachweispflicht

    Zwar greift die gesetzliche Bekanntgabevermutung dann nicht ein, wenn berechtigte Zweifel daran bestehen, dass im konkreten Fall die auf der Erfahrung des täglichen Lebens beruhende Vermutung, dass eine gewöhnliche Postsendung den Empfänger binnen weniger Tage erreicht, zutrifft (vgl. OVG NRW vom 28.11.1995, Az. 15 A 72/93, NWVBl 1996, 233; vom 1.4.2003, Az. NVwZ 2004, 120).
  • VG Düsseldorf, 04.11.2016 - 17 K 5903/15
    Denn die Bekanntgabefiktion des § 12 Abs. 1 KAG NRW i.V.m. § 122 Abs. 2 Nr. 1 AO, wonach ein schriftlicher Verwaltungsakt, der im Inland durch die Post übermittelt wird, am dritten Tag nach der Aufgabe zur Post als bekannt gegeben gilt, ist vorliegend nicht anwendbar, weil sich in dem von der Beklagten vorgelegten Verwaltungsvorgang kein Vermerk über die Aufgabe des Gebührenbescheides zur Post (sog. Ab-Vermerk) befindet, vgl. zu dem Erfordernis eines Ab-Vermerks für die Anwendbarkeit der Bekanntgabefiktion: OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 1. April 2003 - 15 A 2468/01 -, juris Rn. 9; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 4. April 2013 - 8 B 173/13 -, juris Rn. 7; Kopp/Ramsauer , Verwaltungsverfahrensgesetz, 14. Auflage 2013, § 41 VwVfG, Rn. 43.

    Da es sich bei dem Nichtzugang eines Briefes um eine negative Tatsache handelt und die Umstände, die den Nichtzugang verursacht haben, in der Regel außerhalb des Einfluss- und Kenntnisbereichs des Empfängers liegen, sind weitere Anforderungen an die Substantiierung des Bestreitens nicht zu stellen, vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 1. April 2003 - 15 A 2468/01 -, juris Rn. 7; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 4. April 2013 - 8 B 173/13 -, juris Rn. 9.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 04.04.2013 - 8 B 173/13

    Anordnung der Führung eines Fahrtenbuchs bei Unmöglichkeit der Feststellung des

    vgl. OVG NRW, Beschluss vom 1. Dezember 2011 - 8 B 1271/11 -, Abdruck S. 3 f. m.w.N., und Urteil vom 1. April 2003 - 15 A 2468/01 -, NVwZ 2004, 120, juris Rn. 7 (letzteres zu der gleichlautenden Regelung in § 122 Abs. 2 AO); U. Stelkens, in: Stelkens/Bonk/ Sachs, VwVfG, 7. Auflage 2008, § 41 Rn. 128 m.w.N.; Ruffert, in: Knack/Henneke, VwVfG, 9. Auflage 2010, § 41 Rn. 33; Tiedemann, in: Bader/Ronellenfitsch, VwVfG, 2010, Rn. 81 f.; Müller, in: Huck/Müller, VwVfG, 2011, § 41 Rn. 9; a.A. Kopp/Ramsauer, VwVfG, 11. Auflage 2010, § 41 Rn. 43.
  • VG Köln, 04.08.2009 - 14 K 956/06

    Zulässigkeit von Säumniszuschlägen in Abrechnungsbescheiden nach dem KAG bei

    vgl. OVG NRW, Urteile vom 7. März 1994 - 22 A 1063/91 - , KKZ 1995, 80, vom 28. November 1995 - 15 A 72/93 - , NWVBl 1996, 233 und vom 1. April 2003 - 15 A 2468/01 - , NVwZ 2004, 120; BFH, Urteil vom 14. März 1989 - VII R 75/85 - , BStBl II 1989, 534.

    vgl. OVG NRW, Urteil vom April 2003 - 15 A 2468/01 - , NVwZ 2004, 120; OVG Sachsen - Anhalt, Beschluss vom 6. September 2004 - 1 M 316/04 - , juris; BFH, Urteil vom 14. März 1989 - VII R 75/85 - , BStBl II 1989, 534, Beschluss vom 27. Oktober 1998 - VII B 101/98 - , BFH/NV - 1999, 738 und vom 6. April 1999 - VII B 207/98 - , BFH/NV 1999, 1581.

  • LSG Sachsen, 18.03.2010 - L 3 AS 180/09
    Denn die in der Fachabteilung auf dem in den Akte befindlichen Original des Widerspruchsbescheides angebrachte Datumsstempel dokumentieren danach nur, dass der Bescheid gefertigt und zum Versand bereit gelegt worden ist (vgl. auch OVG für das Land Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 1. April 2003 - 15 A 2468/01 - NVwZ 2003, 120 f. = JURIS-Dokument Rdnr. 11).
  • FG Köln, 23.04.2013 - 15 K 1243/12

    Nichtigkeit eines Steuerbescheids; Festsetzungsfrist

  • VG Neustadt, 01.02.2019 - 5 L 1591/18

    Verwaltungsprozessrecht, Rundfunkbeitragsrecht

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 21.03.2017 - 8 A 1783/15

    Untersagung des Betriebs eines Fahrzeugs im öffentlichen Straßenverkehr; Angriff

  • VG Halle, 30.08.2013 - 4 A 244/12

    Anfechtungsklage gegen Zulassung zum Weihnachtsmarkt

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 14.03.2006 - 15 A 1845/04

    Rechtswidrigkeit eines Kanalanschlussbeitrages nach Ablauf der

  • VG Berlin, 18.05.2018 - 19 K 372.15
  • OVG Sachsen, 08.11.2013 - 5 A 61/12

    Zulassung der Berufung, Dreitagesfiktion, Glaubhaftmachung, eidesstattliche

  • VG Düsseldorf, 30.10.2012 - 3 K 8430/10

    Auskunftserteilung und Unterlagenbeibringung bzgl. Genehmigungsbedürftigkeit der

  • VG München, 13.10.2008 - M 15 K 08.3434

    Einberufung zum Wehrdienst

  • VG Gelsenkirchen, 10.07.2012 - 18 K 1653/12

    Hundesteuer; Ermäßigung; Steuerbefreiung; Grundsicherungsleistungen

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