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Rechtsprechung
   BVerwG, 14.12.1992 - 5 B 72.92   

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BVerwG, 14.12.1992 - 5 B 72.92 (https://dejure.org/1992,1574)
BVerwG, Entscheidung vom 14.12.1992 - 5 B 72.92 (https://dejure.org/1992,1574)
BVerwG, Entscheidung vom 14. Dezember 1992 - 5 B 72.92 (https://dejure.org/1992,1574)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Vorlagepflicht - Europa - Sozialhilfe - Pflegeperson - Diskriminierungsverbot

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NVwZ 1993, 770
  • EuZW 1993, 263
 
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Wird zitiert von ... (46)Neu Zitiert selbst (9)

  • BVerwG, 20.03.1986 - 3 B 3.86

    Oberverwaltungsgerichtsurteil - Revisionszulassung

    Auszug aus BVerwG, 14.12.1992 - 5 B 72.92
    Ein Rechtsmittel in diesem Sinne stellt nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts neben der Revision nach § 132 Abs. 1 VwGO jedenfalls hinsichtlich revisiblen Rechts auch die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision gemäß § 133 Abs. 1 VwGO dar (vgl. Beschlüsse vom 20. März 1986 - BVerwG 3 B 3.86 - und vom 22. Juli 1986 - BVerwG 3 B 104.85 - ; Beschluß vom 15. Mai 1990 - BVerwG 1 B 64.90 - ).

    Es steht also in seinem pflichtgemäßen Ermessen, ob es eine Vorlage an den Europäischen Gerichtshof beschließt (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 2. Oktober 1985 - BVerwG 3 B 12.84 - und vom 20. März 1986 - BVerwG 3 B 3.86 - Beschluß vom 15. Mai 1990 - BVerwG 1 B 64.90 - Buchholz 402.26 § 12 AufenthG/EWG Nr. 7, S. 4).

  • BVerwG, 22.03.1990 - 5 C 40.86

    Pflegeperson - Hilfe zum Lebensunterhalt - Sozialhilfe - Alterssicherung

    Auszug aus BVerwG, 14.12.1992 - 5 B 72.92
    Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist von einer angemessenen (anderweitigen) Alterssicherung im Sinne von § 69 Abs. 3 Satz 2 BSHG auszugehen, wenn bei prognostischer Beurteilung der im maßgeblichen Beurteilungszeitpunkt bekannten Umstände zu erwarten ist, daß die Pflegeperson Hilfe zum Lebensunterhalt wird nicht in Anspruch zu nehmen brauchen (BVerwGE 85, 102 ).

    Dabei läßt der Kläger außer acht, daß die Wartung und Pflege, die dem Pflegebedürftigen durch nahestehende Personen oder im Wege der Nachbarschaftshilfe geleistet werden, nach dem Verständnis des Gesetzgebers ihrem Wesen nach freiwillig und unentgeltlich sind (BVerwGE 85, 102 ).

  • BVerfG, 22.10.1986 - 2 BvR 197/83

    Solange II

    Auszug aus BVerwG, 14.12.1992 - 5 B 72.92
    Der Europäische Gerichtshof ist zwar, soweit er über eine im Verfahren vor einem Gericht eines Mitgliedstaats gestellte, gemeinschaftsrechtliche Frage zu entscheiden hat, gesetzlicher Richter im Sinne von Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG (BVerfGE 73, 339, 366 ff.; BVerfG , Beschluß vom 9. November 1987 - 2 BvR 808/82 - <NJW 1988, 1456 f.>).
  • EuGH, 07.02.1991 - C-184/89

    Nimz / Freie und Hansestadt Hamburg

    Auszug aus BVerwG, 14.12.1992 - 5 B 72.92
    Nach Ansicht des Klägers verletzt § 69 Abs. 3 Satz 2 BSHG in der Auslegung des Bundesverwaltungsgerichts den Grundsatz der Gleichberechtigung von Männern und Frauen im Arbeitsleben (Art. 3 Abs. 2 GG in Verbindung mit Art. 12 Abs. 1 und 2 GG) und das Verbot der diskriminierenden Ungleichbehandlung von männlichen und weiblichen Arbeitnehmern in Art. 119 EWG-Vertrag, das nach der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs (Urteil vom 7. Februar 1991 - Rs C - 184/89 - = NVwZ 1991, 461) auch die mittelbare Diskriminierung umfasse.
  • BVerfG, 09.11.1987 - 2 BvR 808/82

    Nichtvorlage an den EugH und Anspruch auf den gesetzlichen Richter

    Auszug aus BVerwG, 14.12.1992 - 5 B 72.92
    Der Europäische Gerichtshof ist zwar, soweit er über eine im Verfahren vor einem Gericht eines Mitgliedstaats gestellte, gemeinschaftsrechtliche Frage zu entscheiden hat, gesetzlicher Richter im Sinne von Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG (BVerfGE 73, 339, 366 ff.; BVerfG , Beschluß vom 9. November 1987 - 2 BvR 808/82 - <NJW 1988, 1456 f.>).
  • BVerwG, 02.10.1985 - 3 B 12.84

    Vorlage an den Europäischen Gerichtshof - Gemeinschaftsrechtliche Frage

    Auszug aus BVerwG, 14.12.1992 - 5 B 72.92
    Es steht also in seinem pflichtgemäßen Ermessen, ob es eine Vorlage an den Europäischen Gerichtshof beschließt (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 2. Oktober 1985 - BVerwG 3 B 12.84 - und vom 20. März 1986 - BVerwG 3 B 3.86 - Beschluß vom 15. Mai 1990 - BVerwG 1 B 64.90 - Buchholz 402.26 § 12 AufenthG/EWG Nr. 7, S. 4).
  • BVerwG, 15.05.1990 - 1 B 64.90

    Keine Divergenz bei Abweigung von der Rechtsprechung des EuGH - Verpflichtung zur

    Auszug aus BVerwG, 14.12.1992 - 5 B 72.92
    Ein Rechtsmittel in diesem Sinne stellt nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts neben der Revision nach § 132 Abs. 1 VwGO jedenfalls hinsichtlich revisiblen Rechts auch die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision gemäß § 133 Abs. 1 VwGO dar (vgl. Beschlüsse vom 20. März 1986 - BVerwG 3 B 3.86 - und vom 22. Juli 1986 - BVerwG 3 B 104.85 - ; Beschluß vom 15. Mai 1990 - BVerwG 1 B 64.90 - ).
  • BVerwG, 22.07.1986 - 3 B 104.85

    Gesetzlicher Richter - Vorlagepflicht beim EuGH - Rechtsmittel des

    Auszug aus BVerwG, 14.12.1992 - 5 B 72.92
    Ein Rechtsmittel in diesem Sinne stellt nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts neben der Revision nach § 132 Abs. 1 VwGO jedenfalls hinsichtlich revisiblen Rechts auch die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision gemäß § 133 Abs. 1 VwGO dar (vgl. Beschlüsse vom 20. März 1986 - BVerwG 3 B 3.86 - und vom 22. Juli 1986 - BVerwG 3 B 104.85 - ; Beschluß vom 15. Mai 1990 - BVerwG 1 B 64.90 - ).
  • BVerwG, 12.06.1970 - VII C 35.69
    Auszug aus BVerwG, 14.12.1992 - 5 B 72.92
    Europäisches Gemeinschaftsrecht ist als Bundesrecht im Sinne des § 137 Abs. 1 VwGO zu werten und damit revisibel (BVerwGE 35, 277 f.).
  • BVerwG, 23.02.1994 - 4 B 35.94

    Verpflichtung der Planfeststellungsbehörde zur Einholung eines

    Denn zu den Rechtsmitteln im Sinne des Art. 177 Abs. 3 EWGV zählt neben der Revision die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision jedenfalls insoweit, als revisibles Recht den Prüfungsgegenstand bildet (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 20. März 1986 - BVerwG 3 B 3.86 - Buchholz 451.90 EWG-Recht Nr. 59 und vom 14. Dezember 1992 - BVerwG 5 B 72.92 - NVwZ 1993, 770).
  • VGH Bayern, 02.12.2021 - 11 ZB 21.2338

    Klage auf Feststellung der Inlandsgültigkeit einer slowakischen Fahrerlaubnis

    Soweit das Zulassungsvorbringen der Sache nach auf einen Verfahrensmangel i.S.d. § 124 Abs. 2 Nr. 5 VwGO zielt (vgl. dazu BVerwG, B.v. 14.12.1992 - 5 B 72.92 - NVwZ 1993, 770 = juris Rn. 2), greift es ebenfalls nicht durch.

    Es steht also in seinem pflichtgemäßen Ermessen, ob es eine Vorlage an den EuGH beschließt (vgl. BVerwG, B.v. 14.12.1992, a.a.O. Rn. 3).

    Ob und unter welchen Voraussetzungen ein Absehen von der Vorlage einen rügefähigen Verfahrensmangel darstellen kann (vgl. dazu BVerwG, B.v. 14.12.1992, 5 B 72.92 - NVwZ 1993, 770 = juris Rn. 2; BayVGH, B.v. 2.5.2013 - 11 ZB 11.3034 - NVwZ-RR 2013, 736 = juris Rn. 4; ablehnend: Seibert in Sodan/Ziekow, VwGO, 5. Aufl. 2018, § 124 Rn. 196; Seer in Tippke/Kruse, AO/FGO, Stand 11/2021, § 115 FGO Rn. 112; BFH, B.v. 3.2.1987 - VII B 129/86 - NJW 1987, 3096; B.v. 9.11.2007 - IV B 169/06 - BFH/NV 2008, 390; im Ergebnis auch BVerwG, B.v. 22.12.2004 - 10 B 21.04 - NVwZ 2005, 598 = juris Rn. 34), bedarf hier keiner Erörterung.

  • BVerwG, 10.10.1997 - 6 B 32.97

    Verfassungsrecht - Grundrechtsschutz nach Art. 5 Abs. 1 S. 2 GG für den Sponsor

    Durch die Entscheidung des Berufungsgerichts, von einer solchen Vorlage abzusehen, ist Verfahrensrecht somit nicht verletzt worden (vgl. Beschlüsse vom 15. Januar 1992 - BVerwG 3 B 2.92 - und vom 14. Dezember 1992 - BVerwG 5 B 72.92 - NVwZ 1993, 770).
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Rechtsprechung
   BVerwG, 01.12.1992 - 7 A 4.92   

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BVerwG, 01.12.1992 - 7 A 4.92 (https://dejure.org/1992,2194)
BVerwG, Entscheidung vom 01.12.1992 - 7 A 4.92 (https://dejure.org/1992,2194)
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Volltextveröffentlichung

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Verkehrswegeplanungsbeschleunigungsgesetz - Zuständigkeit

  • rechtsportal.de (Leitsatz)

    Auslegung des § 5 Abs. 1 VPG; Bindungswirkung von Verweisungsbeschlüssen nach § 83 Satz 1 VwGO i.V.m. § 17 a Abs. 2 Satz 3 GVG .

Papierfundstellen

  • NVwZ 1993, 770
  • DÖV 1993, 388
 
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Wird zitiert von ... (25)

  • VGH Bayern, 20.04.2021 - 22 A 21.40004

    Änderung der sachlichen Zuständigkeit für Windenergieanlagen

    Ausnahmen sind allerdings anerkannt, wenn der Verweisungsbeschluss schwere und offensichtliche Rechtsverstöße aufweist (BVerwG, B.v. 1.12.1992 - 7 A 4.92 - juris Rn. 9; B.v. 1.7.2004 - 7 VR 1.04 - juris Rn. 8; B.v. 10.3.2016 - 6 AV 1.16 - juris Rn. 4; B.v. 10.4.2019 - 6 AV 11.19 - juris Rn. 10 m.w.N.).

    Ein Rechtsverstoß erhält zusätzliches Gewicht dadurch, dass für den Kläger der nach der Prozessordnung vorgesehene Instanzenzug verkürzt wird (BVerwG, B.v. 1.12.1992 - 7 A 4.92 - juris Rn. 9, 11; B.v. 1.7.2004 - 7 VR 1.04 - juris Rn. 10).

    2.4 Der Rechtsverstoß erhält zusätzliches Gewicht dadurch, dass für den Kläger des vorliegenden Verfahrens der Instanzenzug auf eine Tatsachen- und eine Revisionsinstanz verkürzt wird (s. hierzu BVerwG, B.v. 1.12.1992 - 7 A 4.92 - juris Rn. 11; B.v. 1.7.2004 - 7 VR 1.04 - juris Rn. 10).

  • BSG, 25.02.1999 - B 1 SF 9/98 S

    Zulässigkeit des Antrags auf Bestimmung des zuständigen Gerichts, Zuständigkeit

    Die Beschlüsse des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG Buchholz 407.3 VerkPBG Nr. 3 = NVwZ 1993, 770 = DÖV 1993, 388 mit Hinweis auf BVerwGE 46, 83, 86 und BVerwGE 2, 43, 47; BVerwG Buchholz 310, Vorbem III zu § 42 Ziff 1 Nr. 1 = DÖV 1954, 181) betreffen keine Zuständigkeitsbestimmungen durch das nächsthöhere Gericht, sondern Verweisungen von Verwaltungsgerichten an das BVerwG unter Berufung auf dessen (Sonder-)Zuständigkeit für bestimmte Klageverfahren.

    Der Verlust einer Tatsacheninstanz ist in diesem Zusammenhang kein Argument, da er in den wirklichen Verfahren nach § 8 Abs. 6 BGSVVermG ebenso wie in anderen Konstellationen (etwa aufgrund von § 96 SGG) immer wieder eintritt; obwohl in den dargestellten verwaltungsgerichtlichen Fällen unter Umständen sogar zwei Instanzen verloren gehen konnten, hat auch das BVerwG diesen Gesichtspunkt durch den Hinweis abgeschwächt, es würden keine funktionswidrigen Folgen eintreten, wenn es über die Klage sachlich zu entscheiden hätte (BVerwG Buchholz 407.3 VerkPBG Nr. 3 = NVwZ 1993, 770 = DÖV 1993, 388).

  • BVerwG, 06.02.2024 - 1 AV 2.23
    Hiervon kann ausgegangen werden, wenn die Entscheidung bei verständiger Würdigung nicht mehr verständlich erscheint und offensichtlich unhaltbar ist (BVerwG, Beschluss vom 16. Juni 2021 - 6 AV 1.21 - Buchholz 421.10 Schulrecht Nr. 20 Rn. 10) oder wenn das verweisende Gericht die herkömmlichen Methoden der Interpretation eines Gesetzestexts, der seine Zuständigkeit normiert, beiseiteschiebt und damit die Bahnen ordnungsgemäßer Rechtsfindung verlässt (BVerwG, Beschluss vom 1. Dezember 1992 - 7 A 4.92 - Buchholz 407.3 VerkPBG Nr. 3).
  • BVerwG, 05.02.2024 - 1 AV 1.23

    Örtliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts bei länderübergreifender

    Hiervon kann ausgegangen werden, wenn die Entscheidung bei verständiger Würdigung nicht mehr verständlich erscheint und offensichtlich unhaltbar ist (BVerwG, Beschluss vom 16. Juni 2021 - 6 AV 1.21 - Buchholz 421.10 Schulrecht Nr. 20 Rn. 10) oder wenn das verweisende Gericht die herkömmlichen Methoden der Interpretation eines Gesetzestexts, der seine Zuständigkeit normiert, beiseiteschiebt und damit die Bahnen ordnungsgemäßer Rechtsfindung verlässt (BVerwG, Beschluss vom 1. Dezember 1992 - 7 A 4.92 - Buchholz 407.3 VerkPBG Nr. 3).
  • BVerwG, 08.11.1994 - 9 AV 1.94

    Verweisungsbeschluß - Bindungswirkung

    Eine Durchbrechung der Bindungswirkung ist allenfalls bei "extremen Verstößen" denkbar (vgl. die Beschlüsse des Senats vom 4. Juni 1993 und vom 15. Juni 1993 unter Hinweis auf Kopp, VwGO , 9. Aufl., § 83 Rdnr. 15; BVerwG, Beschluß vom 14. November 1975 - BVerwG 6 ER 403.75 - Buchholz 310 § 53 VwGO Nr. 10; BVerwG, Beschluß vom 1. Dezember 1992 - BVerwG 7 A 4.92 - DÖV 1993, 388); solche liegen hier nicht vor.
  • BVerwG, 01.07.2004 - 7 VR 1.04

    Kernbrennstoff; Beförderungsgenehmigung; Beförderungsmodalität;

    Ausnahmen von der Bindungswirkung sind indessen bei schweren und offensichtlichen Rechtsverstößen anerkannt (vgl. Beschluss vom 1. Dezember 1992 - BVerwG 7 A 4.92 - Buchholz 407.3 VerkPBG Nr. 3).
  • OVG Sachsen-Anhalt, 10.10.2013 - 2 K 98/12

    Klagen gegen sog. "Magdeburger Tunnel"

    Es muss sich um "extreme Verstöße" (BVerwG, Beschl. v. 08.11.1994 - 9 AV 1.94 -, NVwZ 1995, 372) bzw. "grob fehlerhafte Verstöße" (BVerwG, Beschl. v. 01.12.1992 - 7 A 4.92 -, NVwZ 1993, 770) handeln.
  • OVG Sachsen-Anhalt, 10.10.2013 - 2 K 99/12

    Klagen gegen sog. "Magdeburger Tunnel"

    Es muss sich um "extreme Verstöße" (BVerwG, Beschl. v. 08.11.1994 - 9 AV 1.94 -, NVwZ 1995, 372) bzw. "grob fehlerhafte Verstöße" (BVerwG, Beschl. v. 01.12.1992 - 7 A 4.92 -, NVwZ 1993, 770) handeln.
  • VGH Hessen, 17.08.1995 - 13 Z 1548/95

    Entscheidung des übergeordneten Gerichts im Falle eines negativen

    Eine solche Ausnahme von der Bindungswirkung einer Verweisung kann jedoch nur in extrem gelagerten Fällen angenommen werden (vgl. BVerwG, Beschluß vom 22. November 1973, a.a.O.; BVerwG, Urteil vom 9. März 1979 - BVerwG 4 C 32.75, 33.75 -, BayVBl. 1979, 542; BVerwG, Beschluß vom 27. Januar 1982 - BVerwG 4 ER 401.81 -, BVerwGE 64, 347 (354); BVerwG, Urteil vom 15. März 1988 - BVerwG I A 23.85 -, BVerwGE 79, 110 (113); BVerwG, Beschluß vom 1. Dezember 1992 - 7 A 4.92 -, NVwZ 1993, 770; Hess. VGH, Beschluß vom 3. März 1994 - 13 Z 265/94 - sowie Beschluß vom 27. März 1995 - 13 Z 1896/94 -), etwa dann - und nur diese Möglichkeiten kommen vorliegend überhaupt in Betracht -, wenn für den Verweisungsbeschluß jede gesetzliche Grundlage fehlt, er also auf Willkür beruht, oder wenn die unter Verstoß gegen die Zuständigkeitsbestimmungen erfolgte Verweisung zu funktionswidrigen Folgen führen würde (vgl. BVerwG, Urteil vom 15. März 1988, a.a.O., m.w.N.).

    Solche mögen beispielsweise auftreten, wenn mit der Verweisung zugleich eine Verkürzung des Instanzenzuges einherginge (vgl. BVerwG, Urteil vom 15. März 1988, a.a.O.; BVerwG, Beschluß vom 1. Dezember 1992, a.a.O.).

  • BVerwG, 27.06.2013 - 8 AV 2.12

    Zur Bindungswirkung eines Verweisungsbeschlusses

    Eine Durchbrechung der Bindungswirkung ist allenfalls bei "extremen Verstößen" denkbar (vgl. Beschlüsse vom 14. November 1975 - BVerwG 6 ER 403.75 - Buchholz 310 § 53 VwGO Nr. 10, vom 1. Dezember 1992 - BVerwG 7 A 4.92 - DÖV 1993, 388 = Buchholz 407.3 VerkPBG Nr. 3, vom 4. Juni 1993 a.a.O. und vom 15. Juni 1993 a.a.O. m.w.N.; Kraft, in: Eyermann, VwGO, 13. Aufl. 2010, § 53 Rn. 11).
  • BVerwG, 30.06.2014 - 9 B 6.14

    Erstinstanzliche Zuständigkeit des Oberverwaltungsgerichts in

  • BVerwG, 17.03.1999 - 1 WB 80.98

    Rechtsweg zu den Wehrdienstgerichten - Verletzung der Rechte und Pflichten aus

  • VGH Bayern, 19.01.2004 - 8 A 03.40040

    Erstinstanzliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ; Möglichkeit der

  • VGH Baden-Württemberg, 19.06.1998 - 8 S 602/98

    Erstinstanzliche Zuständigkeit des VGH/OVG - wasserrechtliche Planfeststellung

  • VGH Hessen, 17.07.1997 - 12 Z 1804/97

    Bestimmung des zuständigen Gerichts durch das nächsthöhere Gericht bei

  • VGH Hessen, 04.09.1996 - 5 A 1858/95

    Zuständigkeit des Verwaltungsgerichtes bei isolierter Anfechtung eines

  • BVerwG, 05.07.2000 - 6 AV 1.00

    Bindungswirkung eines gerichtlichen Verweisungsbeschlusses bezüglich des

  • VG Stuttgart, 19.12.2011 - A 11 K 4298/11

    Wegfall der Bindungswirkung eines Verweisungsbeschlusses bei schwerem

  • OVG Hamburg, 21.09.2000 - 5 E 24/00
  • VG Gießen, 21.06.1994 - 5 G 33117/94

    Asylverfahren - zur örtlichen Zuständigkeit; Zustellungsfiktion und richtige

  • VG München, 09.03.2020 - M 7 K 20.369

    Rückverweisung wegen grober Fehlerhaftigkeit eines Verweisungsbeschlusses

  • BVerwG, 19.11.1993 - 11 AV 1.93

    Rechtsmittel

  • VG Bayreuth, 10.06.2021 - B 9 K 21.434

    Örtliche Zuständigkeit, perpetuatio fori, fehlende Bindungswirkung des

  • VK Berlin, 20.02.2003 - VK-B1-62/02

    Länderübergreifende Beschaffung: Welche VK ist zuständig?

  • OVG Hamburg, 03.02.2003 - 2 Bs 376/02
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