Weitere Entscheidung unten: VGH Bayern, 12.03.1991

Rechtsprechung
   BVerwG, 28.02.1991 - 7 B 22.91   

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https://dejure.org/1991,2126
BVerwG, 28.02.1991 - 7 B 22.91 (https://dejure.org/1991,2126)
BVerwG, Entscheidung vom 28.02.1991 - 7 B 22.91 (https://dejure.org/1991,2126)
BVerwG, Entscheidung vom 28. Februar 1991 - 7 B 22.91 (https://dejure.org/1991,2126)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    GG Art. 20 Abs. 3
    Wasserrecht: Anforderungen an den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit bei formeller Rechtswidrigkeit einer Anlage

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Bestandsschutz - Verhältnismäßigkeit - Gestattungspflichtige Gewässerbenutzng - Anlagengenehmigung

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NVwZ-RR 1991, 461
 
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Wird zitiert von ... (19)

  • VGH Baden-Württemberg, 20.05.2010 - 3 S 1253/08

    Wasserrechtliche Erlaubnis für die Errichtung von Bootsanbindepfählen (Dalben) in

    Fehlt es an einer erforderlichen wasserrechtlichen Gestattung, so bedingt diese formelle Rechtswidrigkeit zugleich auch die materielle Rechtswidrigkeit (BVerfG, Beschluss vom 24.02.2010 - 1 BvR 27/09 -, juris; BVerwG, Urteil vom 10.02.1978 - IV C 71.75 -, DVBl. 1979, 67; Beschluss vom 28.02.1991 - 7 B 22.91 -, NVwZ-RR 1991, 461; Beschluss vom 29.12.1998 - 11 B 56.98 -, juris).

    Freilich bedarf es in diesen Fällen im Rahmen des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit der weiteren Erwägung, ob eine wasserrechtliche Gestattung offenbar ausgeschlossen ist (BVerfG, Beschluss vom 24.02.2010, a.a.O.; BVerwG, Urteil vom 10.02.1978, a.a.O.; Beschluss vom 28.02.1991, a.a.O.; Beschluss vom 29.12.1998 - 11 B 56.98 -, juris).

    Vor Erlass einer derartigen Anordnung ist daher grundsätzlich zunächst zu prüfen, ob die illegal vorgenommene Gewässerbenutzung tatsächlich zu einer konkreten Beeinträchtigung wasserrechtlicher Belange führt und damit auch künftig materiell nicht gestattungsfähig ist (BVerwG, Beschluss vom 22.08.1997 - 11 B 31.97 -, juris; Beschluss vom 29.12.1998 - 11 B 56.98 -, juris; Beschluss vom 21.12.1993 - 7 B 119.93 -, ZfW 1994, 396 = NVwZ-RR 1994, 202; Beschluss vom 28.02.1991 - 7 B 22.91 -, NVwZ-RR 1991, 461 = ZfW 1991, 230; Urteil vom 10.02.1978 - 4 C 71.75 -, DVBl 1979, 67).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 14.05.2018 - 20 B 117/18

    Ermessen der zuständigen Behörde bei Errichtung einer Anlage in, an, über oder

    vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 8. Oktober 1998 - 11 B 42.98 -, juris, vom 21. Dezember 1991 - 7 B 119.93 -, ZfW 1994, 396, und vom 28. Februar 1991 - 7 B 22.91 - , ZfW 1991, 230, sowie Urteil vom 10. Februar 1978 - IV C 71.75 -, ZfW 1978, 371; Bay. VGH, Beschluss vom 3. August 2017 - 8 ZB 15.2642 -, juris; Czychowski/Reinhardt, WHG; 11. Aufl., § 100 Rn. 37, 42 f.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 30.05.2018 - 20 B 542/17

    Gewährleistung der dauerhaften Sicherung des ordnungsgemäßen Wasserabflusses

    vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 8. Oktober 1998 - 11 B 42.98 -, juris, vom 21. Dezember 1991 - 7 B 119.93 -, ZfW 1994, 396, und vom 28. Februar 1991 - 7 B 22.91 -, ZfW 1991, 230, sowie Urteil vom 10. Februar 1978 - IV C 71.75 -, ZfW 1978, 371; OVG NRW, Beschluss vom 14. Mai 2018 - 20 B 117/18 -, a. a. O.; Czychowski/Reinhardt, WHG, 11. Aufl., § 100 Rn. 37, 42 f.
  • VG Frankfurt/Oder, 27.02.2015 - 5 K 1240/10
    Eine nicht gestattete, aber nach den Wassergesetzen gestattungsbedürftige Einwirkung auf das Wasser ist schlechthin illegal; eine materiell legale Gewässerbenutzung ist ohne formale Legalität ausgeschlossen (vgl. BVerfG, Beschluss vom 24. Februar 2010 - 1 BvR 27/09 - BVerwG, Urteil vom 10. Februar 1978 - IV C 71.75 - und Beschlüsse vom 28. Februar 1991 - 7 B 22.91 - und vom 29. Dezember 1998 - 11 B 56/98 - OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 30. August 2007 - 2 N 34.06 - ; VGH Mannheim, Urteil vom 20. Mai 2010 - 3 S 1253/08 - alle Entscheidungen zitiert nach juris und in Urteil der Kammer vom 23. November 2012 - 5 K 770/10, S. 15 des amtlichen Umdrucks).
  • VGH Baden-Württemberg, 28.03.2012 - 3 S 150/12

    Einstellung von Gewässerausbaumaßnahmen; hier: Ausbau eines Triebwerkskanals;

    Denn es ist im Rahmen einer Evidenzprüfung (BVerwG, Beschluss vom 22.08.1997 - 11 B 31.97 -, juris; Beschluss vom 29.12.1998 - 11 B 56.98 -, juris; Beschluss vom 21.12.1993 - 7 B 119.93 -, ZfW 1994, 396 = NVwZ-RR 1994, 202; Beschluss vom 28.02.1991 - 7 B 22.91 -, NVwZ-RR 1991, 461 = ZfW 1991, 230; Urteil vom 10.02.1978 - 4 C 71.75 -, DVBl 1979, 67) derzeit nicht offensichtlich, dass die formell illegalen Gewässerausbaumaßnahmen mit den materiellen wasserrechtlichen Anforderungen nach § 68 Abs. 3 WHG vereinbar sind.
  • BVerwG, 21.12.1993 - 7 B 119.93

    Anforderungen an die Auflösung eines ungenehmigten Bojenfelds - Zulässigkeit und

    Der Verwaltungsgerichtshof hat ausdrücklich auf das genannte Urteil des Bundesverwaltungsgerichtsvom 10. Februar 1978 - BVerwG 4 C 71.75 - (a.a.O.) Bezug genommen und wollte - wie übrigens auch der beschließende Senat in seinem gleichfalls vom Verwaltungsgerichtshof zitiertenBeschluß vom 28. Februar 1991 - BVerwG 7 B 22.91 - (Buchholz 445.4 § 2 WHG Nr. 7) - über die darin niedergelegten Grundsätze nicht hinausgehen.
  • VG Aachen, 13.03.2006 - 6 K 1504/03

    Erteilung einer wasserrechtlichen Genehmigung zur Errichtung einer Überfahrt zu

    Vgl. OVG NRW, Urteile vom 25. September 1997 - 20 A 974/96 -, juris und vom 23. April 1986 - 20 A 24/84 -, ZfW 1987/88, 188, 190 und juris; Urteil der Kammer vom 27. Oktober 2005 - 6 K 573/03 -, S. 14 des amtlichen Umdrucks, auch veröffentlich in juris und in der NRWE-Datenbank, jeweils zum Gewässerausbau; Czychowski/Reinhardt, WHG, 8. Auflage 2003, § 21 Rn. 50; siehe aber v. a. auch BVerwG, Beschlüsse vom 29. Dezember 1998 - 11 B 56.98 -, juris, und vom 28. Februar 1991 - 7 B 22/91 -, ZfW 1991, 230 = NVwZ-RR 1991, 461; Urteil vom 10. Februar 1978 - IV C 71.75 -, Deutsches Verwaltungsblatt (DVBl.) 1979, 67, wonach die Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen im Wasserrecht die zuständige Behörde eine Ordnungsverfügung auf die bloße formelle Illegalität eines Zustandes stützen kann, von einer Verhältnismäßigkeitsprüfung im Einzelfall abhängig gemacht werden muss, bei der auch die Frage einer Legalisierungsmöglichkeit in den Blick zu nehmen ist.

    vgl. dazu BVerwG, Beschluss vom 28. Februar 1991 - 7 B 22.91 -, ZfW 1991, 230 = NVwZ-RR 1991, 461.

  • VG Frankfurt/Oder, 15.09.2017 - 5 K 1038/14

    Naturschutzrecht, Landschaftsschutzrecht einschl. Artenschutzrecht

    Eine nicht gestattete, aber nach den Wassergesetzen gestattungsbedürftige Einwirkung auf das Wasser ist schlechthin illegal; eine materiell legale Gewässerbenutzung ist ohne formale Legalität ausgeschlossen (vgl. BVerfG, Beschluss vom 24. Februar 2010 - 1 BvR 27/09 - BVerwG, Urteil vom 10. Februar 1978 - IV C 71.75 - und Beschlüsse vom 28. Februar 1991 - 7 B 22.91 - und vom 29. Dezember 1998 - 11 B 56/98 - OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 30. August 2007 - 2 N 34.06 - ; VGH Mannheim, Urteil vom 20. Mai 2010 - 3 S 1253/08 - alle Entscheidungen zitiert nach juris).

    Freilich bedarf es in diesen Fällen im Rahmen des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit der weiteren Erwägung, ob eine wasserrechtliche Genehmigung offenbar ausgeschlossen ist (BVerfG, Beschluss vom 24. Februar 2010, a.a.O., BVerwG, Urteil vom 10. Februar 1978, a.a.O; Beschluss vom 28. Februar 1991, a.a.O., und vom 29. Dezember 1998, a.a.O).

  • VG Freiburg, 13.12.2010 - 6 K 731/09

    Beseitigung von Bootsstegen am Bodensee

    Vor Erlass einer derartigen Anordnung ist daher grundsätzlich zunächst zu prüfen, ob die illegal vorgenommene Gewässerbenutzung tatsächlich zu einer konkreten Beeinträchtigung wasserrechtlicher Belange führt und damit auch künftig materiell nicht gestattungsfähig ist (BVerwG, B. v. 22.08.1997 - 11 B 31.97 -, [...]; B. v. 29.12.1998 - 11 B 56.98 -, [...]; B. v. 21.12.1993 - 7 B 119.93 -, ZfW 1994, 396 = NVwZ-RR 1994, 202; B. v. 28.02.1991 - 7 B 22.91 -, NVwZ-RR 1991, 461 = ZfW 1991, 230; Urt. v. 10.02.1978 - 4 C 71.75 -, DVBl 1979, 67).
  • VGH Baden-Württemberg, 07.05.1993 - 8 S 2020/92

    Zur Beachtlichkeit der Aussagen des Bodenseeuferplans im Rahmen eines

    Damit ist das Bojenfeld ab diesem Zeitpunkt sowohl formell als auch materiell rechtswidrig geworden (vgl. BVerwG, Urt. v. 10.2.1978 - 4 C 71.75 - DÖV 1978, 413; bestätigt durch Beschl. v. 28.2.1991 - 7 B 22.91 -).
  • OVG Berlin, 26.03.2003 - 1 B 7.03

    Wasserbehördliche Anordnung der Beseitigung einer Absperrvorrichtung ;

  • OVG Schleswig-Holstein, 07.04.2011 - 4 LB 4/10
  • VG Frankfurt/Oder, 19.04.2013 - 5 K 192/10

    Naturschutzrecht, Landschaftsschutzrecht einschl. Artenschutzrecht

  • VG Freiburg, 13.12.2010 - 6 K 696/09

    Beseitigung von Bootsstegen am Bodensee

  • VG Chemnitz, 25.05.2005 - 2 K 1869/04

    Wasserrechtliche Verfügung betreffend die Stilllegung einer der allgemeinen

  • VGH Baden-Württemberg, 13.09.1991 - 8 S 1809/91

    Ein Bootssteg kann eine Landestelle im Sinne von WasG BW § 13 Abs 1 Nr 1 sein und

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 30.05.2001 - 20 A 3847/00

    Beseitigung der ins Bachbett eingebrachten Rohre durch Verrohrung als Maßnahme

  • BVerwG, 11.04.1995 - 4 B 62.95

    Nutzungsuntersagung bei formell illegaler Nutzung - Beachtung des Grundsatzes der

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 12.01.2007 - 20 B 2398/06

    Zurückversetzung der Böschung nach Entfernung der Folie und der Steine in den

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Rechtsprechung
   VGH Bayern, 12.03.1991 - 8 B 89.2169   

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VGH Bayern, 12.03.1991 - 8 B 89.2169 (https://dejure.org/1991,16661)
VGH Bayern, Entscheidung vom 12.03.1991 - 8 B 89.2169 (https://dejure.org/1991,16661)
VGH Bayern, Entscheidung vom 12. März 1991 - 8 B 89.2169 (https://dejure.org/1991,16661)
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Papierfundstellen

  • NVwZ-RR 1991, 461
 
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Wird zitiert von ... (2)

  • VG Potsdam, 17.11.1994 - 1 L 956/94

    Heilung des Mangels nicht nachgewiesener Prozessvollmacht im Revisionsverfahren;

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  • OVG Hamburg, 19.05.1992 - Bf VI 22/88

    Verfüllen einer Kiesgrube

    Dabei mag offenbleiben, ob es überhaupt geboten war, auch das Privatinteresse des Kl. zu 1 gegenüber den Belangen der Allgemeinheit in die Abwägung einzustellen; jedenfalls kann es aus der Sicht der Kl. nicht beanstandet werden, daß die Bekl. nicht nur öffentliche, sondern auch private Belange in die Abwägung einbezogen hat (vgl. gegen eine Einbeziehung privater Belange in die Abwägung im Rahmen der vergleichbaren bayerischen Regelung bei privatnützigen Vorhaben VGH München, NVwZ-RR 1991, 461 = BayVBl 1991, 498).
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