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Rechtsprechung
   BVerwG, 03.11.1993 - 4 NB 33.93   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1993,1149
BVerwG, 03.11.1993 - 4 NB 33.93 (https://dejure.org/1993,1149)
BVerwG, Entscheidung vom 03.11.1993 - 4 NB 33.93 (https://dejure.org/1993,1149)
BVerwG, Entscheidung vom 03. November 1993 - 4 NB 33.93 (https://dejure.org/1993,1149)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Bebauungsplan - Normenkontrollantrag - Geänderte Sach- und Rechtslage - Umlegungsverfahren

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NVwZ-RR 1994, 236
  • DVBl 1994, 344
  • DÖV 1994, 267
 
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Wird zitiert von ... (43)

  • BVerfG, 15.09.2011 - 1 BvR 2232/10

    Zum Planungsschadensrecht - Verfassungsbeschwerde von Grundstückseigentümern

    Diese Einwände könnten grundsätzlich auch einen erneuten Angriff gegen die Wirksamkeit der die Beschwerdeführer belastenden Festsetzungen des Bebauungsplans tragen, ohne dass den neuen Tatsachen die Rechtskraft des ersten Normenkontrollurteils entgegenhalten werden könnte (vgl. - vornehmlich zur Fallgruppe des Funktionsloswerdens - BVerwG, Urteil vom 3. Dezember 1998 - BVerwG 4 CN 3.97 -, NVwZ 1999, S. 986 ; Beschluss vom 3. November 1993 - BVerwG 4 NB 33.93 -, NVwZ-RR 1994, S. 236 ; Beschluss vom 16. Juli 1990 - BVerwG 4 NB 20.90 -, NVwZ-RR 1991, S. 54 ; Kopp/Schenke, VwGO, 17. Aufl. 2011, § 47 Rn. 146; Gerhardt/Bier, in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, VwGO, Stand: Juli 2005, § 47 Rn. 111; Ziekow, in: Sodan/Ziekow, VwGO, 3. Aufl. 2010, § 47 Rn. 370).
  • BVerwG, 18.09.2001 - 1 C 7.01

    Rechtskräftige Verpflichtung zur Feststellung von Abschiebungshindernissen,

    Es liegt auf der Hand, dass nicht jegliche nachträgliche Änderung der Verhältnisse die Rechtskraftwirkung eines Urteils entfallen lässt (Beschluss vom 3. November 1993 - BVerwG 4 NB 33.93 - Buchholz 310 § 121 VwGO Nr. 66 = NVwZ-RR 1994, 236; vgl. auch Clausing, in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, VwGO, § 121 Rn. 72).

    Eine Lösung der Bindung an ein rechtskräftiges Urteil kann daher nur eintreten, wenn die nachträgliche Änderung der - hier allein infrage stehenden - Sachlage entscheidungserheblich ist (BVerwG, Urteil vom 8. Dezember 1992, a.a.O., S. 258; Urteil vom 23. November 1999, a.a.O., S. 116; Beschluss vom 3. November 1993, a.a.O.; Urteil vom 4. Juni 1970, a.a.O., S. 236).

  • VG München, 21.06.2016 - M 1 V 15.5203

    Androhung eines Zwangsgeldes wegen Verpflichtung zur Änderung des

    Es müssen Tatsachen eintreten, die den vom Streitgegenstand erfassten Sachverhalt entscheidungserheblich verändern (BVerwG, B. v. 3.11.1993 - 4 NB 33.93 - juris Rn. 3 m. w. N.; BVerwG, U. v. 18.9.2001 - 1 C 7.01 - juris Rn. 12 ff.).
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Rechtsprechung
   BVerwG, 28.06.1993 - 7 B 143.92   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1993,2319
BVerwG, 28.06.1993 - 7 B 143.92 (https://dejure.org/1993,2319)
BVerwG, Entscheidung vom 28.06.1993 - 7 B 143.92 (https://dejure.org/1993,2319)
BVerwG, Entscheidung vom 28. Juni 1993 - 7 B 143.92 (https://dejure.org/1993,2319)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde mangels grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache - Klärungsbedarf hinsichtlich des zwingenden Widerrufs einer Genehmigung beim Konkurs des Genehmigungsinhabers nach § 25 Abs. 1 Personenbeförderungsgesetz (PBefG) - Befugnis des ...

  • Wolters Kluwer

    Nachträgliche Beschlussergänzung - Beigeladener - Außergerichtliche Kosten

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NVwZ-RR 1994, 236
  • DVBl 1994, 210
 
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Wird zitiert von ... (17)

  • VGH Bayern, 16.10.2019 - 15 C 19.1719

    Beigeladene, Verwaltungsgerichte, Einstellungsbeschluß, mündliche Verhandlung,

    Auch wenn der in der mündlichen Verhandlung von den Beteiligten (einschließlich der Beigeladenenseite) zu Protokoll erklärte Rechtsmittelverzicht die Zulässigkeit eines Ergänzungsantrags nicht ausschließt (so BayVGH, B.v. 26.1.1973 - 313 I 72 - BayVBl. 1973, 249; Clausing/Kimmel in Schoch/Schneider/Bier, VwGO, Stand: Februar 2019, § 120 Rn. 6), ist der für eine Beschlussergänzung gem. § 122 Abs. 1 i.V. mit § 120 Abs. 1 VwGO erforderliche Abänderungsantrag jedenfalls deshalb unzulässig, weil er nicht innerhalb der über § 122 Abs. 1 VwGO entsprechend geltenden Zweiwochenfrist des § 120 Abs. 2 VwGO und daher zu spät gestellt wurde (vgl. BVerwG, B.v. 28.6.1993 - 7 B 143/92 - NVwZ-RR 1994, 236 = juris Rn. 4 f.; BayVGH, B.v. 11.4.2005 - 9 B 04.521 - juris Rn. 10; U.v. 13.2.2017 - 22 B 13.1358 - BayVBl. 2018, 496 = juris Rn. 7; OVG NRW, B.v. 27.7.2016 - 14 B 243/16 - juris Rn. 1 ff.; B.v. 5.3.2018 - 6 A 1855/16 - DVBl. 2018, 893 = juris Rn. 1 ff.).

    Der Kostenpflichtige hat auch in den Fällen formloser Bekanntgabe bzw. (wie hier) der Verkündung ein schutzwürdiges Interesse daran, nicht zeitlich unbegrenzt nach einem abgeschlossenen Verfahren mit weiteren Kostenforderungen überzogen zu werden (BVerwG, B.v. 28.6.1993 - 7 B 143/92 - NVwZ-RR 1994, 236 = juris Rn. 6; OVG NRW, B.v. 5.3.2018 - 6 A 1855/16 - DVBl. 2018, 893 = juris Rn. 9 m.w.N.; Bamberger in Wysk, VwGO, 2. Aufl. 2016, § 120 Rn. 5).

    Wenn das System der VwGO in § 57 Abs. 1 VwGO die formlose Übermittlung von Entscheidungen oder aber die Verkündung für den Fristbeginn vorsieht und sich in § 122 VwGO keine spezielle Regelung findet, ist mithin davon auszugehen, dass entsprechend den allgemeinen Regeln in §§ 56, 57 VwGO beziehungsweise § 173 VwGO i.V.m. § 329 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Satz 1 ZPO für den Fristbeginn nach § 120 Abs. 2 VwGO entweder auf die Verkündung oder auf den formlosen Zugang der Entscheidung abzustellen ist (vgl. OVG NRW, B.v. 5.3.2018 - 6 A 1855/16 - DVBl. 2018, 893 = juris Rn. 3, 9; NdsOVG, B.v. 2.2.2016 - 1 LA 170/15 - NVwZ-RR 2016, 685 = juris Rn. 3, 4; zum Fristbeginn bei formlosem Zugang eines nicht verkündeten Beschlusses vgl. auch BVerwG, B.v. 28.6.1993 - 7 B 143/92 - NVwZ-RR 1994, 236 = juris Rn. 5; BayVGH, B.v. 11.4.2005 - 9 B 04.521 - juris Rn. 10; OVG NRW, B.v. 10.4.2008 - 13 A 2932/07 u.a. - juris Rn. 6; B.v. 27.7.2016 - 14 B 243/16 - juris Rn. 1; B.v. 5.3.2018 - 6 A 1855/16 - DVBl. 2018, 893 = juris Rn. 9; Clausing/Kimmel in Schoch/Schneider/Bier, VwGO, Stand: Februar 2019, § 120 Rn. 10; Rennert in Eyermann, VwGO, 15. Aufl. 2019, § 120 Rn. 5).

    Da Urteile und Beschlüsse gem. § 120 Abs. 1 VwGO (bei Beschlüssen i.V. mit § 122 Abs. 1 VwGO) nur auf Antrag ergänzt werden dürfen und eine entsprechende Änderung von Amts wegen angesichts des klaren Wortlauts der Regelung nicht zulässig ist (BVerwG, B.v. 28.6.1993 - 7 B 143/92 - NVwZ-RR 1994, 236 = juris Rn. 6; B.v. 2.6.1999 - 4 B 30.99 - NVwZ-RR 1999, 694 = juris Rn. 7; BayVGH, B.v. 11.4.2005 - 9 B 04.521 - juris Rn. 11; U.v. 13.2.2017 - 22 B 13.1358 - BayVBl. 2018, 496 = juris Rn. 6; OVG M-V, B.v. 7.11.2011 - 1 O 45/11 - juris Rn. 8; OVG NRW, B.v. 10.4.2008 - 13 A 2932/07 u.a. - juris Rn. 4; B.v. 27.7.2016 - 14 B 243/16 - juris Rn. 9; B.v. 5.3.2018 - 6 A 1855/16 - DVBl. 2018, 893 = juris Rn. 14; NdsOVG, B.v. 28.8.2001 - 1 OB 2381/01 - NVwZ-RR 2002, 897 = juris Rn. 8; B.v. 15.4.2008 - 4 OB 102/08 - juris Rn. 3; B.v. 2.2.2016 - 1 LA 170/15 - NVwZ-RR 2016, 685 = juris Rn. 2), durfte das Verwaltungsgericht nach Ablauf der Zweiwochenfrist (§ 122 Abs. 1, § 120 Abs. 2 VwGO) eine ergänzende Entscheidung über die Erstattung der außergerichtlichen Kosten zu Lasten der Beigeladenen nicht (mehr) treffen.

  • BVerwG, 02.06.1999 - 4 B 30.99

    Urteilsergänzung; Kostenentscheidung; Antragserfordernis; unzulässiges

    Vom Antragserfordernis, in welcher Konstellation auch immer, abzusehen, läuft dem eindeutigen Gesetzeswortlaut zuwider (vgl. BVerwG, Beschluß vom 28. Juni 1993 - BVerwG 7 B 143.92 - NVwZ-RR 1994, 236; BFH, Beschluß vom 17. November 1987 - VIII R 346/83 - BFHE 152, 5; OVG Koblenz, Beschluß vom 23. Februar 1961, DVBl 1962, 142; OVG Hamburg, Beschluß vom 11. September 1961, DVBl 1961, 857; VGH München, Beschluß vom 11. März 1976, BayVBl 1976, 286; VGH Kassel, Beschluß vom 9. April 1990, NVwZ-RR 1991, 167; Redeker/von Oertzen, a.a.O., Rn. 4; Clausing, a.a.O., Rn. 6).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 05.03.2018 - 6 A 1855/16

    Bestimmung des Beginns der Frist für einen Ergänzungsantrag nach § 120 Abs. 2

    vgl. BVerwG, Beschluss vom 28. Juni 1993 - 7 B 143.92 = juris, Rn. 5; OVG NRW, Beschlüsse vom 27. Juli 2016 - 14 B 243/16 -, juris, Rn. 1, und vom 10. April 2008 - 13 A 2932/07, 13 A 2933/07 -, juris, Rn. 6; Bay.VGH, Beschluss vom 11. April 2005 - 9 B 04.521 -, juris, Rn. 10; Nds. OVG, Beschluss vom 2. Februar 2016 - 1 LA 170/15 -, NVwZ-RR 2016, 685 = juris, Rn. 3; a. A. OVG NRW, Beschlüsse vom 19. März 2013 - 7 A 1016/11 -, und vom 17. September 2014 - 7 E 564/14 -, juris, Rn. 10; Nds. OVG, Beschluss vom 15. April 2008 - 4 OB 102/08 -, juris, Rn. 5.

    vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 2. Juni 1999 - 4 B 30.99 -, NVwZ-RR 1999, 694 = juris, Rn. 7 f., und vom 28. Juni 1993 - 7 B 143.92 -, a. a. O., Rn. 6; OVG NRW, Beschluss vom 27. Juli 2016 - 14 B 243/16 -, a. a. O., Rn. 9; Bay. VGH, Beschluss vom 11. April 2005 - 9 B 04.521 -, a. a. O., Rn. 11.

  • OVG Niedersachsen, 02.02.2016 - 1 LA 170/15

    Ergänzung der Kostenentscheidung in Einstellungsbeschluss; Fristberechnung

    Eine Entscheidung von Amts wegen ist ausgeschlossen (BVerwG, Beschl. v. 28.6.1993 - 7 B 143.92 -, NVwZ-RR 1994, 236; Beschl. v. 2.6.1999 - 4 B 30.99 -, NVwZ-RR 1999, 694; Beschl. d. Sen. v. 28.8.2001 - 1 OB 2381/01 -, NVwZ-RR 2002, 897).

    Da § 122 VwGO keine spezielle Regelung gegenüber § 120 Abs. 2 VwGO enthält, beginnt der Lauf der Frist mangels Zustellung des Beschlusses mit dessen nachgewiesenem Zugang (BVerwG, Beschl. v. 28.6.1993, a.a.O.; Bay. VGH, Beschl. v. 11.4.2005 - 9 B 04.521 -, Juris; OVG Münster, Beschl. v. 10.4.2008 - 13 A 2932/07 -, Juris; Klausing, in: Schoch/Schneider/Bier, VwGO, Stand: 2015, § 120 Rdn. 10; andere Ansicht: Kopp/Schenke, VwGO, 20. Aufl., § 120 Rdn. 5; OVG Lüneburg, Beschl. v. 15.4.2008 - 4 OB 102/08 -, NdsRpfl.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 10.04.2008 - 13 A 2932/07

    Erfordernis der Zustellung eines Beschlusses zur Auslösung der Frist des § 120

    BVerwG, Beschluss vom 28.6.1993 - 7 B 143.92 -, NVwZ-RR 1994, 236; a. A. etwa Clausing, in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, VwGO, Stand: September 2007, § 120 Rn. 10 m. w. N.
  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 07.11.2011 - 1 O 45/11

    Berichtigung eines Einstellungsbeschlusses ohne Kostenentscheidung

    Das Verwaltungsgericht durfte insoweit nicht von Amts wegen eine Ergänzungsentscheidung treffen; vom Antragserfordernis abzusehen, läuft dem eindeutigen Gesetzeswortlaut entgegen (vgl. BVerwG, Beschl. v. 02.06.1999 - 4 B 30.99 -, NVwZ-RR 1999, 694; Beschl. v. 28.06.1993 - 7 B 143.92 -, DVBl. 1994, 210 - jeweils zitiert nach juris; OVG Lüneburg, Beschl. v. 15.04.2008 - 4 OB 102/08 -, NordÖR 2008, 389 - zitiert nach juris; Beschl. v. 28.08.2001 - 1 OB 2381/01 -, NVwZ-RR 2002, 897 - zitiert nach juris).
  • VGH Bayern, 13.02.2017 - 22 B 13.1358

    Antrag auf Urteilsergänzung, Erstattungsfähigkeit der außergerichtlichen Kosten

    Er muss binnen zwei Wochen nach Zustellung des Urteils gestellt werden, die hier am 30. Juni 2014 stattfand (vgl. zur Fristgebundenheit des Antrags nach § 120 VwGO auch BVerwG, B.v. 28.6.1993 - 7 B 143/92 - NVwZ-RR 1994, 236 und B.v. 2.6.1999 - 4 B 30/99 -NVwZ-RR 1999, 694).
  • OVG Sachsen-Anhalt, 20.05.1998 - 1 S 187/98

    VwGO § 120, § 162 Abs. 1

    »Die Ergänzung einer Kostenentscheidung, hinsichtlich der außergerichtlichen Kosten des Beigeladenen setzt gemäß § 120 VwGO einen fristgerecht gestellten Antrag voraus und kann nicht von Amts wegen erfolgen (wie BVerwG, Beschl. v. 28.6.1993, NVwZ-RR 1994, 236).

    Die Auffassung, für den Fall einer fehlenden oder unvollständigen Kostenentscheidung komme eine Ergänzung von Amts wegen in Betracht, weil auch über die Kosten von Amts wegen zu entscheiden sei und diese Pflicht des Gerichts auch noch nach Ablauf der Zweiwochenfrist des § 120 VwGO bestehen könne (so VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 1.9.1986, 13VATR 1987, 58; Kopp, VwGO , 10. Aufl., § 120 RdNr. 8), findet im Gesetz keine Stütze (BVerwG, Beschl. v. 28.6.1993, NVwZ-RR 1994, 236, HessVGH, Beschl. v. 9.4.1990, NVwZ-RR 1991, 167 ; Rennert in: Eyermann, VwGO , 10. Aufl., § 120 RdNr. 5, Clausing in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner VwGO , § 120 RdNr. 6).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 27.07.2016 - 14 B 243/16

    Beginn der Frist bei unanfechtbaren Beschlüssen mit dem Zugang des Beschlusses;

    vgl. BVerwG, Beschluss vom 28.6.1993 - 7 B 143.92 -, juris, Rn. 6; Bay. VGH, Beschluss vom 11.4.2005 - 9 B 04.521 -, juris, Rn. 11.
  • OVG Niedersachsen, 15.04.2008 - 4 OB 102/08

    Ergänzung eines Einstellungsbeschlusses hinsichtlich der Entscheidung über die

    Der Senat stimmt mit dem Verwaltungsgericht darin überein, dass die Entscheidung über die außergerichtlichen Kosten der Beigeladenen nach § 162 Abs. 3 VwGO nicht von Amts wegen, sondern nur auf Antrag der Beigeladenen im Wege einer Ergänzung des Beschlusses in entsprechender Anwendung des § 120 VwGO nachgeholt werden kann (vgl. auch BVerwG, Beschl. v. 28.6.1993 - 7 B 143.92 - VGH Kassel, Beschl. v. 9.4.1990 - 4 CE 1021/89 -, NVwZ-RR 1991 S. 167).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 10.04.2008 - 13 A 2933/07

    Ausweisung des Schwerpunkts Periphäre Blutstammzelltransplantation (PBST) im Plan

  • OVG Niedersachsen, 28.08.2001 - 1 OB 2381/01

    Ergänzungsurteil - Anfechtbarkeit; Erstattungsfähigkeit der außergerichtlichen

  • VGH Baden-Württemberg, 17.11.1999 - 5 S 1661/99

    Antrag auf Beschlußergänzung - Antragsberechtigung

  • BVerwG, 25.11.1997 - 9 B 552.97

    Erstattung von außergerichtlichen Kosten eines Beigeladenen

  • OVG Thüringen, 28.02.2001 - 1 VO 931/00

    Zur nachträglichen Entscheidung über die Erstattungsfähigkeit außergerichtlicher

  • LSG Sachsen, 24.05.2005 - L 1 B 47/05

    Gerichtskostenpflicht im sozialrechtlichen Verfahren; Zulässigkeit der Ergänzung

  • OVG Schleswig-Holstein, 29.01.1999 - 2 L 106/95
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Rechtsprechung
   OVG Hamburg, 25.08.1993 - Bs IV 126/93   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1993,7435
OVG Hamburg, 25.08.1993 - Bs IV 126/93 (https://dejure.org/1993,7435)
OVG Hamburg, Entscheidung vom 25.08.1993 - Bs IV 126/93 (https://dejure.org/1993,7435)
OVG Hamburg, Entscheidung vom 25. August 1993 - Bs IV 126/93 (https://dejure.org/1993,7435)
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Volltextveröffentlichung

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Beschwerdeverfahren; Berufungsverfahren; Fortsetzung des Verfahrens; Berufungszulassung; Aufhebung der Nichtzulassungsbeschwerde

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NVwZ-RR 1994, 236
 
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Wird zitiert von ... (4)

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 28.08.1996 - 16 A 4546/95

    Ablauf des Jahreszeitraums; Freistellung; Änderung maßgeblicher Umstände;

    Der Kläger hat bei der gegebenen Rechtslage auch ein Rechtsschutzbedürfnis an der Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Berufung, obgleich dem Ausspruch in dem angefochtenen Gerichtsbescheid des Verwaltungsgerichts, daß die Berufung nicht zugelassen werde, keine konstitutive Wirkung zukommt, und die nach richterlichem Hinweis eingelegte Berufung ohne besondere Zulassung statthaft ist (vgl. OVG NW, Beschluß vom 26. Juli 1989 - 8 B 1128/89 -, OVGE 41, 178 = DÖV 1990, 118, VGH Baden-Württemberg, Beschluß vom 18. Mai 1990 - 14 S 619/89 -, NVwZ-RR 1991, 278, VGH Kassel, Beschluß vom 23. Juni 1992 - 9 TE 705/92 -, NVwZ-RR 1993, 447, OVG Hamburg, Beschluß vom 25. August 1993 - BS IV 126/93 -, NVwZ-RR 1994, 236).
  • LSG Niedersachsen, 07.03.1996 - L 5 S (Ka) 26/95

    Berufung; Tenor; Nichtzulassung; Irrtum; Meistbegünstigungstheorie;

    Das LSG stellt auf die Beschwerde hin fest, daß die Berufung von Gesetzes wegen zulässig und das Verfahren als Berufungsverfahren fortzusetzen ist (entgegen VGH Kassel vom 23.6.1992 - 9 TE 705/92 = DVBl 1993, 566; Vergleiche OVG Hamburg vom 25.8.1993 - BS IV 126/93 = NVwZ-RR 1994, 236).
  • OVG Sachsen-Anhalt, 16.02.1996 - 1 S 448/94

    Rechtsmittel - Nichtzulassungsbeschwerde; Rechtsschutzbedürfnis; irrtümlich

    Es besteht deshalb ein berechtigtes Interesse des potentiellen Rechtsmittelklägers an der Aufhebung des unrichtigen Ausspruches (OVG Hamburg, Beschl. v. 25.8.1993, NVwZ-RR 1994, 236; VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 18.5.1990, NVwZ-RR 1991, 278 ; BayVGH, Beschl. v. 5.11.1992, BayVBl. 1993, 150; OVG NW, Beschl. v. 6.12.1993, DVBl. 1994, 822 ).
  • VGH Baden-Württemberg, 19.10.1995 - 7 S 1231/95

    Wesensverschiedenheit von elternabhängiger Ausbildungsförderung und

    Auch in diesem Fall entspricht es dem in § 131 Abs. 8 Satz 1 2. Halbsatz VwGO zum Ausdruck kommenden Beschleunigungsgedanken, nach Aufhebung der fehlerhaften Nichtzulassungsentscheidung das hierauf gerichtete Beschwerdeverfahren unmittelbar als Berufungsverfahren fortzusetzen (ebenso VGH Bad.-Württ., Beschluß vom 5.11.1992, - 2 S 2599 /92 - OVG Hamburg, Beschluß vom 25.8.1993, NVwZ-RR 1994, 236, 237; Bayer. VGH, Beschluß vom 5.11.1992, BayVBl 1993, 150; a.A. Hess. VGH, NVwZ-RR 1993, 447).
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