Weitere Entscheidung unten: OVG Bremen, 11.06.1996

Rechtsprechung
   BVerwG, 30.09.1996 - 4 B 175.96   

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https://dejure.org/1996,563
BVerwG, 30.09.1996 - 4 B 175.96 (https://dejure.org/1996,563)
BVerwG, Entscheidung vom 30.09.1996 - 4 B 175.96 (https://dejure.org/1996,563)
BVerwG, Entscheidung vom 30. September 1996 - 4 B 175.96 (https://dejure.org/1996,563)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • archive.org
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Verwaltungsprozeßrecht - Auslegung von DIN-Vorschriften als Tatsachenfeststellung; Wasserrecht - DIN-Vorschriften als anerkannte "Regeln der Technik" i.S. vpn § 18b WHG

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Auslegung von DIN-Vorschriften - Kleinkläranlagen - Tatsachenfeststellung - Regeln der Technik - Mindeststandard

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    DIN-Normen müssen keine anerkannten Regeln der Technik sein! (IBR 1997, 149)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NVwZ-RR 1997, 214
  • DÖV 1997, 303
  • BauR 1997, 290
  • ZfBR 1997, 165
 
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Wird zitiert von ... (39)

  • BVerwG, 28.02.2002 - 4 CN 5.01

    Sondergebiet; Art der Nutzung; Schweinehaltung; Tierzahl;

    Eine derartige Inkorporation begegnet keinen grundsätzlichen rechtsstaatlichen Bedenken (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 30. September 1996 - BVerwG 4 B 175.96 - Buchholz 445.4 § 18 b WHG Nr. 2 und vom 6. Dezember 1999 - BVerwG 4 B 75.99 - Buchholz 406.41 Baugestaltungsrecht Nr. 5).
  • BVerwG, 07.05.2007 - 4 B 5.07

    Auslegung; Emissionsminderung; Geruchsimmissionsrichtlinie; GIRL;

    Ihre Auslegung ist als solche keine Rechtsanwendung, sondern Tatsachenfeststellung und daher nicht revisibel (vgl. Beschlüsse vom 30. September 1996 BVerwG 4 B 175.96 Buchholz 445.4 § 18b WHG Nr. 2 und vom 4. Februar 2003 BVerwG 4 B 5.03).
  • BVerwG, 28.07.2010 - 4 B 29.10

    Bindungswirkung und Auslegung von technischen Regelwerken; schädliche Immissionen

    Soweit sich die Fragen auf die Auslegung der GIRL selbst beziehen, betreffen sie kein revisibles Recht, weil die Auslegung der GIRL keine Rechtsanwendung, sondern Tatsachenfeststellung ist (vgl. Beschluss vom 30. September 1996 - BVerwG 4 B 175.96 - NVwZ-RR 1997, 214 zu DIN-Normen).
  • BVerwG, 25.05.2005 - 9 B 41.04

    Klagen gegen Eisenbahnneu- und -ausbaustrecke Karlsruhe - Basel erfolglos

    Es ist dem Bereich der Tatsachenfeststellungen und nicht der Rechtsanwendung zuzuordnen, wenn ein Gericht eine solche Vorschrift auslegt und hieraus im Einzelnen Folgerungen für den konkreten Fall zieht (BVerwG, Beschluss vom 30. September 1996 BVerwG 4 B 175.96 Buchholz 445.4 § 18 b WHG Nr. 2 S. 2; vgl. auch Beschluss vom 20. März 2003 BVerwG 4 B 59.02 Buchholz 406.12 § 12 BauNVO Nr. 10 S. 3).
  • BVerwG, 19.09.2018 - 8 C 6.17

    Keine Befristung der Akkreditierung von Konformitätsbewertungsstellen

    DIN-Normen sind rein private Regelwerke mit Empfehlungscharakter, die allenfalls als Orientierungshilfe im Rahmen der tatrichterlichen Bewertung technisch-wissenschaftlicher Sachverhalte dienen können (stRspr, vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 30. September 1996 - 4 B 175.96 - Buchholz 445.4 § 18b WHG Nr. 2 S. 3 und vom 1. September 1999 - 4 BN 25.99 - NVwZ-RR 2000, 146 ebenda; Urteil vom 12. April 2001 - 4 C 5.00 - NVwZ 2001, 1048 ; Beschluss vom 30. Juli 2003 - 4 B 16.03 - juris Rn. 5; BGH, Urteile vom 14. Mai 1998 - VII ZR 184.97 - juris Rn. 14, vom 14. Juni 2007 - VII ZR 45.06 - juris Rn. 32 und vom 24. Mai 2013 - V ZR 182.12 - juris Rn. 26).
  • BVerwG, 12.04.2001 - 4 C 5.00

    Bauplanungsrecht; Wasserrecht - Anlage zum Lagern von Gülle; privilegiertes

    Nach der Auslegung des Berufungsgerichts geht die Verordnung insofern, als sie weithin an DIN-Vorschriften anknüpft, außerhalb der Schutzzonen I und II von Schutzgebieten in kaum nennenswertem Umfange über den Sicherheitsstandard hinaus, der ohnehin bereits durch die allgemein anerkannten Regeln der Technik gewährleistet wird (vgl. hierzu BVerwG, Beschlüsse vom 18. Dezember 1995 - BVerwG 4 B 250.95 - und vom 30. September 1996 - BVerwG 4 B 175.96 - Buchholz 445.4 § 18 b WHG Nrn. 1 und 2).
  • BVerwG, 06.12.1999 - 4 B 75.99

    Anforderungen an bauliche Anlagen; Baugestaltung; Verunstaltungsverbot;

    Rechtliche Relevanz erlangen die Regeln, die als solche nur faktische Bedeutung haben, nicht deshalb, weil sie eigenständige Geltungskraft besitzen, sondern nur dadurch, daß der Gesetzgeber sie in seinen Regelungswillen aufnimmt (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 18. Dezember 1995 - BVerwG 4 B 250.95 - und vom 30. September 1996 - BVerwG 4 B 175.96 - Buchholz 445.4 § 18 b WHG Nrn. 1 und 2).

    Dazu zählen diejenigen Prinzipien und Lösungen, die in der Praxis erprobt und bewährt sind und von der Mehrzahl der Praktiker als richtig und notwendig akzeptiert werden (vgl. BVerfG, Beschluß vom 8. August 1978 - 2 BvL 8/77 - a.a.O. ; BVerwG, Beschlüsse vom 18. Dezember 1995 - BVerwG 4 B 250.95 - und vom 30. September 1996 - BVerwG 4 B 175.96 - a.a.O.).

  • VGH Hessen, 28.11.2007 - 6 UE 497/06

    Zertifizierung einer Anlage zur Energiegewinnung - hier:

    Wie weit technische Regelwerke ihrem Anspruch gerecht werden, die anerkannten Regeln der Technik zu konkretisieren, ist ebenfalls keine Rechtsfrage, sondern eine Frage der praktischen Tauglichkeit der Arbeitsergebnisse zu dem ihnen zugedachten Zweck (BVerwG, Beschluss vom 30. September 1996 - 4 B 175.96 - Buchholz 445.4 § 18 b WHG Nr. 2 = NVwZ-RR 1997, 214).

    Rechtliche Relevanz erlangen die Regeln nicht deshalb, weil sie eigenständige Geltungskraft besäßen, sondern nur dadurch, dass der Gesetzgeber sie in seinen Regelungswillen aufnimmt (vgl. BVerwG, Beschluss vom 18. Dezember 1995 - 4 B 250.95 -, Buchholz 445.4 § 18 b WHG Nr. 1; Beschluss vom 30. September 1996 - 4 B 175.96 -, a.a.O.).

    Dazu zählen diejenigen Prinzipien und Lösungen, die in der Praxis erprobt und bewährt sind und von der Mehrzahl der Praktiker als richtig und notwendig akzeptiert werden (vgl. BVerfG, Beschluss vom 8. August 1978 - 2 BvL 8/77 - a.a.O., 135; BVerwG, Beschlüsse vom 18. Dezember 1995 - BVerwG 4 B 250.95 - und vom 30. September 1996 - BVerwG 4 B 175.96 - a.a.O.).

    Verfassungsrechtlich unbedenklich erweist sich demgemäß ein Bezug auf anerkannte Regeln der Technik in der jeweils gültigen Fassung dann, wenn diesen Normen keine strikte, unmittelbar rechtsverbindliche Wirkung, sondern lediglich die Funktion einer Vermutung beigemessen wird, von der Behörden und Gerichte in begründeten Fällen abweichen können (vgl. BVerwG, Beschluss vom 30. September 1996 - 4 B 175.96 -, NVwZ-RR 1997, 214 zu § 18b WHG).

  • BVerwG, 20.12.2011 - 7 B 43.11

    Wasserrechtliche Anordnung, die Regelungen der Anhänge zur Abwasserverordnung

    Denn die Frage, wie eine DIN-Norm zu verstehen und anzuwenden ist, betrifft nicht die Auslegung revisiblen Rechts sondern allein die Tatsachenfeststellung (Beschlüsse vom 30. September 1996 - BVerwG 4 B 175.96 - Buchholz 445.4 § 18b WHG Nr. 2 und vom 28. Juli 2010 - BVerwG 4 B 29.10 - BauR 2010, 2083 Rn. 3).
  • VG Neustadt, 13.12.2007 - 4 K 1219/06

    Klagen gegen den Planfeststellungsbeschluss über die Hochwasserrückhaltung in den

    DIN-Vorschriften oder andere technische Regelwerke begründen eine tatsächliche Vermutung dafür, dass sie als Regeln, die unter Beachtung bestimmter verfahrensrechtlicher Vorkehrungen zustande gekommen sind, sicherheitstechnische Festlegungen enthalten, die einer objektiven Kontrolle standhalten ( BVerwG, Beschluss vom 30. September 1996 -4 B 175.96 -, NVwZ-RR 1997, 214).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 12.03.2013 - 20 A 1564/10

    Beanstandung eines gemeindlichen Abwasserbeseitigungskonzepts durch die

  • VG Oldenburg, 15.09.2010 - 5 A 2964/09

    Wasserrecht: Anordnung, eine vorhandene Kleinkläranlage durch Einbau einer

  • VGH Bayern, 03.11.2014 - 4 N 12.2074

    Keine Abwälzung von Kosten für Abwasseruntersuchungen auf Grundstückseigentümer;

  • VGH Baden-Württemberg, 11.03.2014 - 3 S 1963/13

    Zu Anforderungen nach DIN 4261 Teil 2 an Kleinkläranlagen mit Abwasserbelüftung

  • BVerwG, 19.08.2015 - 4 BN 24.15

    Orientierungswert für Lärmbelastung in Kleingartenanlage

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 19.11.2010 - 2 A 63/08

    Antrag eines Entwicklers und Produzenten von Brandschutzplatten auf Verlängerung

  • BVerwG, 29.08.2000 - 11 B 33.00

    Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision - Technische Anforderungen an

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 12.03.2009 - 20 A 1251/07

    Voraussetzungen einer Genehmigung innovativer Methoden der Abwasserbehandlung;

  • BVerwG, 03.09.2003 - 7 B 6.03

    Abwasser; ATV-Arbeitsblatt; ATV-Regelwerk; Bach; Bakterienverseuchung;

  • VG Halle, 25.03.2014 - 4 A 16/11

    Klage gegen erhöhte Abwasserabgabe wegen Grenzwertüberschreitung bleibt erfolglos

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 09.11.2005 - 9 A 2917/02

    Abwasserabgabe und Fremdwasser

  • VG Freiburg, 20.03.2001 - 7 K 521/00

    Treppenhaus; Hängelift für Behinderte; Brandschutz; Einhaltung technischer

  • VG Neustadt, 13.12.2007 - 4 K 1230/06

    Klagen gegen den Planfeststellungsbeschluss über die Hochwasserrückhaltung in den

  • BVerwG, 02.10.2013 - 4 BN 34.13

    Geltendmachen einer Rechtsverletzung bzgl. Verschattung von Grundstücken durch

  • BVerwG, 14.07.2003 - 5 B 12.03

    Widerruf rechtmäßiger begünstigender Verwaltungsakte mit Wirkung für die

  • BVerwG, 04.02.2003 - 4 B 5.03
  • OVG Niedersachsen, 13.03.2019 - 13 LA 160/18

    Feststellung der Fachkunde für die Wartung von Kleinkläranlagen

  • OLG Naumburg, 24.10.1997 - 2 Ss 141/97

    Sich-Gegenstemmen gegen ein Fahrzeug zur Verhinderung der Weiterfahrt als Gewalt

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 24.03.2011 - 20 B 1480/10

    Aufstellen eines Auffangbehälters für die Sammlung von Abwasser i.R.e.

  • OVG Schleswig-Holstein, 14.02.2000 - 1 L 70/98

    Nachbarlicher Abwehranspruch gegen eine erteilte Baugenehmigung ; Rechtmäßigkeit

  • VG Gelsenkirchen, 14.12.2007 - 15 K 1413/04

    Abgabefreiheit bei Niederschlagswasser; Hydraulische Drosselkalibrierung nach

  • VG Oldenburg, 05.09.2002 - 4 A 3604/99

    Genehmigungsbedürftigkeit einer wesentlichen Änderung einer Windfarm

  • VG Münster, 19.08.2002 - 9 L 1046/02
  • VG Aachen, 23.04.2002 - 2 K 1262/01
  • VG Potsdam, 24.01.2018 - 8 K 762/16

    Haus-(Grundstücks-)anschlusskosten

  • VG Halle, 31.07.2015 - 4 A 41/13

    Verrechnung von Investitionsaufwendungen mit Abwasserabgaben

  • VG Düsseldorf, 11.02.2000 - 7 L 3975/99

    Ordnungsverfügung zur Anordnung einer Pflicht zur monatlichen Durchführung von

  • VG Minden, 10.09.2007 - 8 K 2496/06
  • OVG Schleswig-Holstein, 10.09.1998 - 2 L 200/98
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Rechtsprechung
   OVG Bremen, 11.06.1996 - 1 G 5/94   

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https://dejure.org/1996,7034
OVG Bremen, 11.06.1996 - 1 G 5/94 (https://dejure.org/1996,7034)
OVG Bremen, Entscheidung vom 11.06.1996 - 1 G 5/94 (https://dejure.org/1996,7034)
OVG Bremen, Entscheidung vom 11. Juni 1996 - 1 G 5/94 (https://dejure.org/1996,7034)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer

    Klage gegen Änderungsgenehmigung für Verkehrsflughafen Bremen; Rechtfertigung der Verlängerung von bisherigen Betriebszeiten eines Flughafens; Abwägung zwischen Ruhebedürfnis eines Menschen und Bedarf an gesteigertem Flugverkehr; Gesundheitliche Auswirkungen von Fluglärm ...

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NVwZ-RR 1997, 214 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (6)

  • OVG Niedersachsen, 09.06.1997 - 12 K 325/96

    Nachtflugbeschränkungen auf einem Verkehrsflughafen;; Flughafengenehmigung

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  • BVerwG, 27.10.1998 - 11 A 1.97

    Lärmschutzkonzept für Flughafenausbau Erfurt in einzelnen Punkten beanstandet

    Mit ihren entsprechenden Hilfsanträgen wenden sich die Kläger der Sache nach nicht (mehr) gegen die von der Planfeststellungsbehörde in Anlehnung an das medizinische Gutachten und in Übereinstimmung mit der überwiegenden oberverwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung (vgl. OVG Bremen, Urteil vom 11. Juni 1996 OVG 1 G 5/94 UA S. 23; OVG Berlin, Urteil vom 3. Mai 1996 - OVG 2 A 5.92 - UA S. 55; OVG NW, Urteil vom 29. September 1994 - OVG 20 D 26/91.AK - UA S. 17) bei einer sechsmaligen Überschreitung eines Maximalpegels von 75 dB(A) im Freien bzw. 60 dB(A) innen festgelegten Zumutbarkeitsgrenze, sondern beanstanden lediglich, daß, um deren Einhaltung sicherzustellen, nur eine Verspätungsflugbewegung angesetzt wurde.
  • BVerwG, 15.09.1999 - 11 A 22.98

    Klagebegründungsfrist; Verzögerung des Rechtsstreits; Fluglärm;

    Darüber hinaus sind, weil es sich bei der luftverkehrsrechtlichen Genehmigung um eine Planungsentscheidung handelt (vgl. BVerwG, Beschluß vom 7. November 1996 - BVerwG 4 B 170.96 - Buchholz 442.40 § 8 LuftVG Nr. 13 m.w.N.), nachträgliche Genehmigungsergänzungsansprüche entsprechend § 75 Abs. 2 Sätze 2 bis 4 i.V.m. § 9 Abs. 2 LuftVG denkbar (vgl. etwa OVG Bremen, NVwZ-RR 1994, 189 ; NVwZ-RR 1997, 214; OVG Frankfurt (Oder), ZLW 46, 421 ).
  • OVG Niedersachsen, 26.05.2000 - 12 K 1303/99

    Flughafenplanung: Lärmschutzprognose des Verkehrsaufkommens

    Darüber hinaus sind, weil es sich bei der luftverkehrsrechtlichen Genehmigung um eine Planungsentscheidung handelt (vgl. BVerwG, Beschluß vom 7. November 1996 - BVerwG 4 B 170.96 - Buchholz 442.40 § 8 LuftVG Nr. 13 m.w.N.), nachträgliche Genehmigungsergänzungsansprüche entsprechend § 75 Abs. 2 Sätze 2 bis 4 i.V.m. § 9 Abs. 2 LuftVG denkbar (vgl. etwa OVG Bremen, NVwZ-RR 1994, 189 ; NVwZ-RR 1997, 214; OVG F.furt (Oder), ZLW 46 , 421 ).

    Dass das Zumutbarkeitskriterium für Nachtfluglärm bei einer sechsmaligen Überschreitung eines Maximalpegels von 75 dB (A) im Freien und 60 dB (A) [bzw. 55 dB (A) - mit Sicherheitsabschlag -] innen (?am Ohr des Schläfers') festzulegen ist, steht in Übereinstimmung mit der jedenfalls überwiegenden oberverwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung, wie das Bundesverwaltungsgericht (auch) in seinem Urteil vom 27. Oktober 1998 (- BVerwG 11 A 1.97 -, NuR 2000, 31 = NVwZ 1999, 644; zitiert nach juris) festgehalten hat: "Mit ihren entsprechenden Hilfsanträgen wenden sich die Kläger der Sache nach nicht (mehr) gegen die von der Planfeststellungsbehörde in Anlehnung an das medizinische Gutachten und in Übereinstimmung mit der überwiegenden oberverwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung (vgl. OVG Bremen, Urteil vom 11. Juni 1996 - OVG 1 G 5/94 - UA S. 23; OVG Berlin, Urteil vom 3. Mai 1996 - OVG 2 A 5.92 - UA S. 55; OVG NW, Urteil vom 29. September 1994 - OVG 20 D 26/91.AK - UA S. 17) bei einer sechsmaligen Überschreitung eines Maximalpegels von 75 dB(A) im Freien bzw. 60 dB(A) innen festgelegten Zumutbarkeitsgrenze, sondern beanstanden lediglich, daß, um deren Einhaltung sicherzustellen, nur eine Verspätungsflugbewegung angesetzt wurde." Mit diesem Urteil vom 27. Oktober 1998 (aaO.) hat sich das Bundesverwaltungsgericht das Jansen-Kriterium (erneut) zu eigen gemacht, unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung und Literatur an dem Kriterium festgehalten, und zudem strengere Anforderungen, etwa das sogenannte Maschke-Kriterium (entgegen der Auffassung des Klägers im vorliegenden Verfahren) abgelehnt: "Der vorliegende Fall gibt dem Senat keine Veranlassung, das für die Bestimmung der Zumutbarkeitsgrenze für nächtlichen Fluglärm letztlich maßgebliche Schutzziel abweichend von dem bislang in der oberverwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung (vgl. BayVGH, Urteil vom 27. Juli 1989, DVBl 1990, 114 ; Nds OVG, Urteil vom 9. Juni 1997 - OVG 12 K 325/96 - UA S. 57; OVG NW, Urteil vom 29. September 1994 - OVG 20 D 26/91.AK - UA S. 17) überwiegend anerkannten und auch vom Bundesverwaltungsgericht in seinem Urteil vom 29. Januar 1991 (BVerwGE 87, 332 ) gebilligten Schutzziel - Vermeidung höherer Schallpegel als 55 dB(A) im Rauminnern bei ausreichender Belüftung, gegebenenfalls Einbau von Belüftungsanlagen - neu festzulegen.

    Der Kläger ist vielmehr der Beurteilung des mit der Erstellung des der Vereinbarung zugrundeliegenden Gutachtens betrauten Sachverständigen nicht entgegengetreten, daß aufgrund der Dämmwerte des Mauerwerkes bei einem massiv gebauten Haus aus dem Jahre 1900 die Einhaltung des sog. Jansen-Kriteriums gewährleistet sei; dann aber braucht der Senat nicht zu entscheiden, ob sich ein Flughafenanwohner eine "leichtere" Bauweise und eine daraus resultierende besondere Lärmdurchlässigkeit des Mauerwerkes unabhängig davon zurechnen lassen müßte, ob diese Bauweise bauordnungsrechtlich genehmigt worden ist (so OVG Bremen, Urt. v. 11. Juni 1996 - OVG 1 G 5/94 -, UA S. 29).

  • OVG Brandenburg, 09.06.2004 - 3 D 29/01

    Gerichtszuständigkeit bei Streitigkeiten über das Anlegen, die Erweiterung oder

    Nach anderer Auffassung wurden Änderungen von Flugplatzanlagen anlässlich einer zivilen Nachnutzung von Militärflugplätzen von dieser Regelung nicht umfasst (so OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 9. Dezember 1993 - 7 B 11842/93 -, zit. nach Juris; wohl auch OVG Bremen, Urteil vom 11. Juni 1996-1 G 5/94 -, zit. nach Juris).

    Diese Vorschrift ist entsprechend auch auf Anfechtungsklagen gegen Änderungsgenehmigungen nach § 6 Abs. 4 Satz 2 LuftVG anzuwenden, denn derartige Genehmigungen haben, wie bereits dargelegt, Planungsfunktion (vgl. zur Anwendung des der Vorschrift zu Grunde liegenden Rechtsgedankens auf eine Genehmigung nach § 6 Abs. 4 Satz 2 LuftVG OVG Brandenburg, Beschluss vom 28. November 1996 - 4 B 142/96 - LKV 1997, 457; OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 1. Juli 1997 - 7 C 11843/93 -, zit. nach Juris; OVG Bremen, Urteil vom 11. Juni 1996 - 1 G 5/94 -, zit. nach Juris; Hoffmann/Grabherr, a.a.O., § 6 Rdnr. 182).

  • VGH Baden-Württemberg, 22.04.1999 - 8 S 1284/98

    Rechte einer Gemeinde im luftverkehrsrechtlichen Genehmigungsverfahren für Flüge

    Berücksichtigt man, daß nach dem - zwar umstrittenen, aber in der Rechtsprechung der Oberverwaltungsgerichte (OVG Bremen, Urt. v. 11.6.1996 - 1 G 5/94 -, UA S. 23; OVG Berlin, Urt. v. 3.5.1996 - 2 A 5/92 -, UA S. 55; OVG Nordrhein-Westfalen, Urt. v. 29.9.1994 - 20 D 26/91.AK -, UA S. 17; OVG Niedersachsen, Urt. v. 5.6.1997 - 12 K 325/96 -, UA S. 57) überwiegend anerkannten - sogenannten Jansen-Kriterium unzumutbare Lärmbeeinträchtigungen erst dann anzunehmen sein sollen, wenn der Wert von 60 dB(A) am Ohr des Schläfers mehr als sechsmal überschritten wird, kann daher im vorliegenden Fall mit Sicherheit nicht von unzumutbaren Verhältnissen ausgegangen werden.
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