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   OVG Nordrhein-Westfalen, 14.06.2019 - 1 B 346/19   

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OVG Nordrhein-Westfalen, 14.06.2019 - 1 B 346/19 (https://dejure.org/2019,16929)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 14.06.2019 - 1 B 346/19 (https://dejure.org/2019,16929)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 14. Juni 2019 - 1 B 346/19 (https://dejure.org/2019,16929)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • openjur.de
  • NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)

    Bewerbungsverfahrensanspruch Abbruch Stellenbesetzungsverfahren Auswahlverfahren Bewerberlage rechtzeitige Information über den Abbruch Besetzungsvorschlag Dreiervorschlag Anforderungsprofil Anforderungsmerkmal konstitutiv

  • Wolters Kluwer

    Bewerbungsverfahrensanspruch ; Abbruch ; Stellenbesetzungsverfahren; Auswahlverfahren; Bewerberlage; rechtzeitige Information übe...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Bewerbungsverfahrensanspruch; Abbruch; Stellenbesetzungsverfahren; Auswahlverfahren; Bewerberlage; rechtzeitige Information über den Abbruch; Besetzungsvorschlag; Dreiervorschlag; Anforderungsprofil; Anforderungsmerkmal; konstitutiv

  • rechtsportal.de

    Erforderlichkeit eines sachlichen Grundes für den Abbruch eines Auswahlverfahrens durch den Dienstherrn; Formell rechtmäßige Unterrichtung des Bewerbers über den Abbruch des Auswahlverfahrens; Erforderlichkeit einer erneuten Ausschreibung nach Abbruch eines ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

  • VG Köln - 15 L 1840/18
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 14.06.2019 - 1 B 346/19

Papierfundstellen

  • NVwZ-RR 2019, 875
 
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Wird zitiert von ... (12)

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 14.06.2019 - 1 B 347/19

    Beschwerde eines Beamten in einem Konkurrentenstreitverfahren; Besetzung einer

    Das entsprechende Beschwerdevorbringen, das im Wesentlichen in einem Verweis auf den Beschwerdevortrag in dem den Abbruch dieses Stellenbesetzungsverfahrens betreffenden Parallelverfahren 1 B 346/19 besteht, greift nicht durch.

    Der Senat hat mit seinem Beschluss vom heutigen Tage die Beschwerde des Antragstellers im Verfahren 1 B 346/19 zurückgewiesen und im Einzelnen ausgeführt, aus welchen Gründen der an Art. 33 Abs. 2 GG zu messende Abbruch auch im Lichte des Beschwerdevorbringens nicht zu beanstanden ist.

    Sie ist, wie die Antragsgegnerin mit ihren Schriftsätzen vom 25. März 2019 im hiesigen Verfahren und vom 19. November 2018 im Parallelverfahren 1 B 346/19 erläutert hat, vielmehr nur deshalb erfolgt, um bei potentiellen Bewerbern Missverständnisse zu vermeiden.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 10.03.2021 - 1 B 179/21
    Zu diesem Maßstab vgl. etwa OVG NRW, Beschluss vom 14. Juni 2019 - 1 B 346/19 -, juris, Rn. 11 bis 13., m. w. N.

    vgl. OVG NRW, Beschluss vom 14. Juni 2019- 1 B 346/19 -, juris, Rn. 65 f., m. w. N.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 05.02.2021 - 1 B 2054/20
    Das hiergegen gerichtete, die (zutreffenden) rechtlichen Ansätze - vgl. zu diesen Ansätzen etwa OVG NRW, Beschlüsse vom 14. Juni 2019 - 1 B 346/19 -, juris, Rn. 9 ff., und - jüngst - vom 3. Februar 2021- 1 B 1259/20 -, BA S. 3 bis 5, demnächst in juris - der angefochtenen Entscheidung nicht in Zweifel ziehende Beschwerdevorbringen greift nicht durch.

    vgl. OVG NRW, Beschluss vom 14. Juni 2019- 1 B 346/19 -, juris, Rn. 65 f., m. w. N.

  • VG Düsseldorf, 27.08.2019 - 15 L 1062/19

    Stellenbesetzungsverfahren Abbruch Auswahlverfahren Vizepräsident Hochschule

    Die Antragstellerin hat, gemessen an dem in Eilverfahren der vorliegenden Art anzuwendenden Prüfungsmaßstab eines Hauptsacheverfahrens, BVerfG, Beschluss vom 24. September 2002 - 2 BvR 857/02, juris, Rdnr. 13, 14; BVerwG, Urteil vom 29. November 2012 - 2 C 6/11 -, juris, Rdnr. 12; OVG NRW, Beschluss vom 14. Juni 2019 - 1 B 346/19 -, juris, Rdnr. 8, einen Anordnungsanspruch nicht glaubhaft gemacht.

    vgl. zum Ganzen BVerwG, Urteil vom 29. November 2012 - 2 C 6.11 -, juris, Rdnr. 10 f., und Urteil vom 3. Dezember 2014 - 2 A 3.13 -, juris, Rdnr. 16, 17; OVG NRW, Beschluss vom 14. Juni 2019 - 1 B 346/19 -, juris, Rdnr. 9, m.w.N.

    vgl. BVerwG, Beschluss vom 10. Dezember 2018 - 2 VR 4.18 -, juris, Rdnr. 23; OVG NRW, Beschlüsse vom 12. Juli 2018 - 1 B 1160/17 -, juris, Rdnr. 56 ff., vom 5. März 2019 - 1 E 22.19 -, juris, Rdnr. 1 ff. und vom 14. Juni 2019 - 1 B 346/19 -, juris, Rdnr. 65.

  • OVG Sachsen-Anhalt, 03.03.2020 - 1 M 21/20

    Zum sachgerechten Abbruch eines Stellenbesetzungsverfahrens mangels

    Die Höhe des Streitwertes erfolgt in einstweiligen Rechtsschutzverfahren auf Fortführung des Stellenbesetzungsverfahrens auf der Grundlage von § 53 Abs. 2 Nr. 1 GKG (juris: GKG 2004) i. V. m. §§ 47, 52 Abs. 1 und 6 Satz 1 Nr. 1, Satz 2 bis 4 GKG (juris: GKG 2004) und nicht nach § 52 Abs. 2 GKG (juris: GKG 2004) (Aufrechterhaltung der Senatsrechtsprechung: Beschlüsse vom 4. Juli 2017 - 1 M 70/17 -, vom 3. Januar 2019 - 1 M 145/18 - und vom 16. Januar 2020 - 1 M 132/19 - wie OVG Lüneburg, Beschlüsse vom 7. Mai 2018 - 5 ME 41/18 - und 2. Mai 2019 - 5 ME 68/19 -, juris 37; OVG Bremen, Beschluss vom 18. Juli 2018 - 2 B 87/18 -;entgegen BVerwG, Beschlüsse vom 10. Mai 2016 - 2 VR 2.15 - und vom 10. Dezember 2018 - 2 VR 4.18 - BayVGH, Beschluss vom 5. April 2019 - 3 CE 19.314 -, OVG Münster, Beschlüsse vom 5. März 2019 - 1 E 22/19 - und vom 14. Juni 2019 - 1 B 346/19 - OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 6. Juni 2019 - 4 S 8.19 -).

    - 1 E 22/19 -, juris Rn. 2 ff., und vom 14. Juni 2019 - 1 B 346/19 -, juris Rn. 65; OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 6. Juni 2019 - 4 S 8.19 -, juris Rn. 9 ).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 03.02.2021 - 1 B 1259/20
    Da sich weder aus den Akten zum Besetzungsverfahren, soweit sie vorliegen, noch aus dem Beschwerdevorbringen der Antragsgegnerin ergibt, dass diese Bedenken gegen die grundsätzliche Eignung der Bewerber hegte, vgl. zum Fehlen einer hinreichenden Anzahl leistungsstarker Bewerber als sachlichem Grund für den Abbruch eines Besetzungsverfahrens OVG NRW, Beschluss vom 14. Juni 2019 - 1 B 346/19 -, juris, Rn. 61 m. w. N., vermag in Anbetracht der beschriebenen Umstände eine eventuelle Veränderung des Bewerberfeldes bei einer neuen Ausschreibung eine Aufhebung des Verfahrens nicht zu rechtfertigen.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 05.02.2021 - 1 B 1256/20
    Da sich weder aus den Akten zum Besetzungsverfahren, soweit sie vorliegen, noch aus dem Beschwerdevorbringen der Antragsgegnerin ergibt, dass diese Bedenken gegen die grundsätzliche Eignung der Bewerber hegte, vgl. zum Fehlen einer hinreichenden Anzahl leistungsstarker Bewerber als sachlichem Grund für den Abbruch eines Besetzungsverfahrens OVG NRW, Beschluss vom 14. Juni 2019 - 1 B 346/19 -, juris, Rn. 61 m. w. N., vermag in Anbetracht der beschriebenen Umstände eine eventuelle Veränderung des Bewerberfeldes bei einer neuen Ausschreibung eine Aufhebung des Verfahrens nicht zu rechtfertigen.
  • VG Magdeburg, 10.12.2019 - 5 B 163/19

    Abbruch eines Auswahlverfahrens

    Ob diese die wahren Beweggründe des Dienstherrn wiedergibt, ist ebenso ohne Belang wie die Frage, ob sich der Abbruch durch einen anderen Sachgrund rechtfertigen ließe (OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 14. Juni 2019 - 1 B 346/19 -, juris).

    Es ist evident, dass von einer „Auswahlentscheidung“ nicht mehr gesprochen werden kann, wenn nach Auffassung des Dienstherrn lediglich ein Bewerber den formalen Bewerbungsvoraussetzungen genügt (OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 14. Juni 2019 - 1 B 346/19 -, juris), zumal der Antragsteller als einzig verbliebener Bewerber nach der Rücknahme der Bewerberin P. in seiner letzten Regelbeurteilung mit der Gesamtnote D/C beurteilt worden ist und damit auch vor dem Hintergrund des bereits zwei Jahre andauernden Auswahlverfahrens erwartet werden kann, dass nunmehr weitere leistungsstarke und ggf. leistungsstärkere Bewerber nachgewachsen sind.

  • OVG Sachsen-Anhalt, 04.03.2020 - 1 O 22/20

    Abbruch eines Auswahlverfahrens - Streitwert

    Bei derartigen Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes entspricht es - worauf das Verwaltungsgericht in seiner Nichtabhilfeentscheidung zutreffend verwiesen hat - der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, den Streitwert nicht gemäß § 53 Abs. 2 Nr. 1 in Verbindung mit § 52 Abs. 1 und 6 Satz 1 Nr. 1, Satz 2 bis 4 GKG nach der Hälfte der Summe der für ein Kalenderjahr nach der einschlägigen Besoldungsgruppe zu zahlenden Bezüge zu bestimmen, sondern ihn auf der Grundlage von § 53 Abs. 2 Nr. 1 in Verbindung mit § 52 Abs. 2 GKG in der Höhe des Regelstreitwerts festzusetzen, weil der Antrag lediglich auf die Fortsetzung des Auswahlverfahrens und nicht bereits auf die Vergabe des Statusamts oder Dienstpostens an einen bestimmten Bewerber gerichtet sei (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 10. Mai 2016 - 2 VR 2.15 -, juris Rn. 34, und vom 10. Dezember 2018 - 2 VR 4.18 -, juris Rn. 23; ebenso aus der jüngeren ober-gerichtlichen Rechtsprechung etwa: BayVGH, Beschluss vom 5. April 2019 - 3 CE 19.314 -, juris Rn. 25; OVG NRW, Beschlüsse vom 5. März 2019 - 1 E 22/19 -, juris Rn. 2 ff., und vom 14. Juni 2019 - 1 B 346/19 -, juris Rn. 65; OVG Bln-Bbg, Beschluss vom 6. Juni 2019 - 4 S 8.19 -, juris Rn. 9).
  • VG Gelsenkirchen, 02.08.2019 - 12 L 640/19

    Planstelle Planrichter Proberichter Ausschreibung Planstellenausschreibung

    Der Dienstherr ist zwar - unter bestimmten Voraussetzungen -, vgl. Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen - OVG NRW -, Beschluss vom 14. Juni 2019 - 1 B 346/19 - mit weiteren Nachweisen, Juris, berechtigt, ein einmal eingeleitetes Stellenbesetzungsverfahren abzubrechen, die Stelle neu auszuschreiben und in diesem Zusammenhang eine neue Organisationsentscheidung über den in Frage kommenden Bewerberkreis zu treffen.
  • VG Düsseldorf, 08.10.2019 - 13 L 2229/19

    Abbruch eines Stellenbesetzungsverfahrens

  • VG Schleswig, 24.10.2019 - 12 B 60/19

    Recht der Bundesbeamten - Stellenbesetzung - Antrag auf Erlass einer

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Rechtsprechung
   VGH Hessen, 15.03.2019 - 8 A 1034/15.Z   

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VGH Hessen, 15.03.2019 - 8 A 1034/15.Z (https://dejure.org/2019,13772)
VGH Hessen, Entscheidung vom 15.03.2019 - 8 A 1034/15.Z (https://dejure.org/2019,13772)
VGH Hessen, Entscheidung vom 15. März 2019 - 8 A 1034/15.Z (https://dejure.org/2019,13772)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NVwZ-RR 2019, 875
 
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Wird zitiert von ... (2)

  • VG Gießen, 07.12.2020 - 8 K 2724/19

    Anforderungen an die Beratung des Ausschlusses der Öffentlichkeit in Sitzungen

    Gemeindevertreter haben grundsätzlich ein wehrfähiges organschaftliches Recht darauf, in einem Kommunalverfassungsstreitverfahren gegen die Gemeindevertretung die Rechtswidrigkeit eines zu Unrecht erfolgten Ausschlusses der Öffentlichkeit feststellen zu lassen (vgl. dazu Hess. VGH, Beschluss vom 15.03.2019 - 8 A 1034/15.Z -, juris, Rn. 43 ff.; Hess. VGH, Urteil vom 06.11.2008 - 8 A 674/08 -, juris, Rn. 17 ff.).

    Die Wehrfähigkeit der Innenrechtsposition steht unter dem Gesichtspunkt des Rechtsschutzbedürfnisses unter dem Vorbehalt, dass der jeweilige Gemeindevertreter selbst im Einzelfall von allen ihm nach Gemeinde- und Geschäftsordnung zustehenden Möglichkeiten Gebrauch gemacht hat, um eine öffentliche Beratung und Beschlussfassung über den betroffenen Gegenstand zu erreichen (Hess. VGH, Beschluss vom 15.03.2019 - 8 A 1034/15.Z -, juris, Rn. 43 ff.; Hess. VGH, Urteil vom 06.11.2008 - 8 A 674/08 -, juris, Rn. 17 ff.; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 24.04.2001 - 15 A 3021/97 -, NVwZ-RR 2002, 135).

    Da der Ausschluss der öffentlichen Beratung über die dem Mitglied der Gemeindevertretung im Rahmen seiner ehrenamtlichen Tätigkeit nach §§ 24 Abs. 1, 35 Abs. 2 Satz 1 HGO obliegende Verschwiegenheitspflicht mittelbar dazu führt, dass Stillschweigen über die im Rahmen dieser Beratung erlangten Kenntnisse zu bewahren ist, hindert der Ausschluss der Öffentlichkeit die Mandatsträger gleichsam daran, dieses Wissen im Rahmen ihrer kommunalpolitischen Tätigkeit inner- und außerhalb der Gemeindevertretung zu verwerten (Hess. VGH, Beschluss vom 15.03.2019 - 8 A 1034/15.Z -, NVwZ-RR 2019, 875 (876)).

    Durch diese reflexive Einbeziehung in die Verschwiegenheitspflicht gerät jeder Ausschluss der Sitzungsöffentlichkeit zwingend in Konflikt mit dem sonst gegebenen Recht des Ratsmitglieds auf freie Mandatsausübung ( § 35 Abs. 1 HGO ), dessen wesentliches Element die Befugnis ist, zu jeder Angelegenheit der örtlichen Gemeinschaft öffentliche Überzeugungsbildung inner- und außerhalb der Gemeindevertretung betreiben zu können (Hess. VGH, Beschluss vom 15.03.2019 - 8 A 1034/15.Z -, NVwZ-RR 2019, 875 (876)).

    Nur wenn ein Geheimhaltungsbedürfnis besteht, welches das öffentliche Interesse an einer umfassenden Information über die Vorgänge in der Gemeinde und das Interesse der Mandatsträger, ihr in einer öffentlichen Sitzung erworbenes Wissen bei ihrer kommunalpolitischen Tätigkeit verwerten zu können, überwiegt, ist es gerechtfertigt, vom Grundsatz der Sitzungsöffentlichkeit, der der demokratischen Verantwortlichkeit der Gemeindevertreter als Repräsentanten des Gemeindevolkes dient, eine Ausnahme zu machen (Hess. VGH, Beschluss vom 15.03.2019 - 8 A 1034/15.Z -, NVwZ-RR 2019, 875 (877)).

    Maßgeblich für die Frage, ob ein solch überwiegendes Geheimhaltungsinteresse besteht, ist, ob bei der Behandlung des Tagesordnungspunktes in der Sitzung der Gemeindevertretung Tatsachen, für die ein überwiegendes Geheimhaltungsbedürfnis besteht, voraussichtlich zur Sprache kommen werden (Hess. VGH, Beschluss vom 15.03.2019 - 8 A 1034/15.Z -, NVwZ-RR 2019, 875 (877)).

    Die bloße Möglichkeit genügt nicht (Hess. VGH, Beschluss vom 15.03.2019 - 8 A 1034/15.Z -, NVwZ-RR 2019, 875 (877)).

  • OVG Sachsen-Anhalt, 18.10.2019 - 4 L 158/19

    Zur Möglichkeit der Verletzung eines Kreistags- bzw. Ausschussmitglieds in seinen

    Zwar wird in Rechtsprechung und Literatur - unter jeweiliger Herausstellung der Besonderheiten des jeweils in Bezug genommenen Kommunalverfassungsrechts - unterschiedlich beurteilt, ob Mitglieder der Vertretung ein eigenes wehrfähiges Organrecht auf Wahrung des Grundsatzes der Sitzungsöffentlichkeit haben (ablehnend für Gemeinderatsmitglieder etwa VGH BW, Urt. v. 24.02.1992 - 1 S 2242/91 -, juris, Rn. 13 unter Verweis auf BayVGH, Beschl. v. 29.09.1988 - 4 C 88.1919 -, juris (Orientierungssatz); bejahend u.a. HessVGH, Beschl. v. 15.03.2019 - 8 A 1034/15.Z -, juris, Rn. 42 ff. sowie Urt. v. 06.11.2008 - 8 A 674/08 -, juris, Rn. 17; OVG NRW, Urt. v. 25.03.2014 - 15 A 1651/12 -, juris, Rn. 67 sowie Urt. v. 24.04.2001 - 15 A 3021/97 -, juris, Rn. 7; VG Bremen, Urt. v. 03.04.2019 - 1 K 1889/18 -, juris, Rn. 28; vgl. auch Blum in Blum/Baumgarten/Freese u.a., Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz, § 64 NKomVG, Rn. 66/67 sowie Heusch/Dickten, Neue Rechtsprechung zum Kommunalrecht, NVwZ 2019, 1238).
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