Weitere Entscheidungen unten: VK Sachsen, 19.07.2006 | LG Bad Kreuznach, 06.06.2007

Rechtsprechung
   VK Sachsen, 16.11.2006 - 1/SVK/097-06   

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https://dejure.org/2006,8814
VK Sachsen, 16.11.2006 - 1/SVK/097-06 (https://dejure.org/2006,8814)
VK Sachsen, Entscheidung vom 16.11.2006 - 1/SVK/097-06 (https://dejure.org/2006,8814)
VK Sachsen, Entscheidung vom 16. November 2006 - 1/SVK/097-06 (https://dejure.org/2006,8814)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Papierfundstellen

  • NZBau 2007, 471 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (7)

  • VK Sachsen, 03.03.2008 - 1/SVK/002-08

    Aufklärung einer Mischkalkulation

    Soweit das OLG Düsseldorf die Ansicht vertreten hat, nur wenn eine den Maßstäben des § 107 Abs. 2 GWB genügende Darlegung der Verletzung von Bieterrechten das Nachprüfungsverfahren eröffnet habe, könnten andere, erst im Laufe des Nachprüfungsverfahrens zutage getretene Vergaberechtsverletzungen zum Gegenstand desselben Nachprüfungsverfahrens gemacht werden, tritt das OLG Celle dem aus den vorgenannten Gründen nicht bei (OLG Celle, B. v. 08.03.2007 - Az.: 13 Verg 2/07; B. v. 12.05.2005 - Az.: 13 Verg 5/05; ebenso OLG Thüringen, B. v. 26.03.2007 - Az.: 9 Verg 2/07; OLG Koblenz, B. v. 26.10.2005 - Az.: 1 Verg 4/05; 1. VK Sachsen, B. vom 11.08.2006, Az.: 1/SVK/073-06, B. v. 15.05.2007 - Az.: 1/SVK/028-07; B. v. 07.05.2007 - Az.: 1/SVK/027-07; B. v. 16.11.2006 - Az.: 1/SVK/097-06).
  • VK Sachsen, 06.07.2010 - 1/SVK/013-10

    § 107 Abs. 3 GWB weiterhin anwendbar!

    Rügen, die nach Dienstschluss bei der Vergabestelle eingehen, sind der Vergabestelle erst am nächsten Arbeitstag zugegangen (OLG Dresden, B. v. 11.09.2006; WVerg 13/06; 1. VK Sachsen, B. v. 24.05.2007 - Az.: 1/SVK/029-07; B. v. 16.11.2006 - Az.: 1/SVK/097-06).
  • VK Sachsen, 25.08.2010 - 1/SVK/027-10

    Verhandlungsverfahren: Änderung der Verdingungsunterlagen: Ausschluss!

    Im Verhandlungsverfahren darf der öffentliche Auftraggeber den - im Verfahren verbleibenden - Bietern feste Fristen, etwa für die Überarbeitung ihrer Angebote, setzen; denn er muss den Ablauf des Verhandlungsverfahrens, damit es praktikabel, effizient und zügig verläuft, strukturieren können (OLG Frankfurt, B. v. 23.12.2005 - Az.: 11 Verg 13/05; OLG Naumburg, B. v. 13.10.2008 - Az.: 1 Verg 10/08; VK Baden-Württemberg, B. v. 19.05.2009 - Az.: 1 VK 19/09; B. v. 14.05.2008 - Az.: 1 VK 15/08; 1. VK Sachsen, B. v. 16.11.2006 - Az.: 1/SVK/097-06).
  • VK Sachsen, 11.04.2012 - 1/SVK/005-12

    Nur im LV genanntes Wertungskritierium ist unanwendbar!

    So ist es z. B. anerkannt, dass ein nach allgemeinem Geschäftsschluss in den Briefkasten eingeworfener Brief erst am nächsten Geschäftstag zugegangen ist (vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 07.12.2011 - Verg 81/11.) Rügen, die also nach Dienstschluss bei der Vergabestelle eingehen, sind der Vergabestelle erst am nächsten Arbeitstag zugegangen (OLG Dresden, B. v. 11.09.2006; WVerg 13/06; sowie in ständiger Rechtsprechung: VK Sachsen, B. v. 06.07.2010 - 1/SVK/013-10; B. v. 24.05.2007, 1/SVK/029-07; B. v. 16.11.2006, 1/SVK/097-06), wobei die Sonn- und Feiertage bei der Ermittlung der Zeitdauer bis zum Rügevortrag mit einzuschließen sind (VK Sachsen, B. v. 08.06.2006 - 1/SVK/050-06).
  • VK Sachsen, 24.01.2008 - 1/SVK/087-07

    Wesentliche Preisangaben

    Entscheidend allein ist ein schnellstmögliches Handeln "ohne schuldhaftes Verzögern" (1. VK Sachsen, B. v. 16.11.2006 - Az.: 1/SVK/097-06), wobei dabei entscheidend auf die Gesamtumstände des jeweiligen konkreten Einzelfalles abzustellen ist.
  • VK Südbayern, 13.03.2009 - Z3-3-3194-1-02-01/09

    Unverzüglichkeit der Rüge nach acht Tagen?

    Entscheidend allein ist ein schnellstmögliches Handeln "ohne schuldhaftes Verzögern" (1. VK Sachsen, B. v. 24.01.2008 - Az.: 1/SVK/087-07; B. v. 16.11.2006 - Az.: 1/SVK/097-06).
  • VK Arnsberg, 04.08.2008 - VK 15/08

    Abänderung der Verdingungsunterlagen

    Es ist jedoch ein anerkennenswertes Auftraggeberinteresse, zu verhindern, dass über die Geltung von Vertragsbedingungen nachträglich Streit entsteht bzw. von vornherein einen solchen Streit dadurch zu unterbinden, dass ergänzende Bedingungen als Abweichung von den Verdingungsunterlagen behandelt werden (OLG München, B. v. 21.02.2008 - Az.: Verg 1/08; Thüringer OLG, B. v. 17.3.2003 - Az.: 6 Verg 2/03; 1. VK Brandenburg, B. v. 03.04.2007 - Az.: 1 VK 9/07; VK Nordbayern, B. v. 12.04.2007 - Az.: 21.VK-3194 - 16/07; B. v. 27.02.2007 - Az.: 21.VK-3194 - 4/07; VK Sachsen, B. v. 16.11.2006 - Az.: 1/SVK/097-06; VK Schleswig-Holstein, B. v. 17.03.2006 - Az.: VK-SH 2/06; B. v. 07.03.2005 - Az.: VK-SH 3/05; VK Saarland, B. v. 01.03.2005 - Az.: 1 VK 1/2005; VK Hessen, B. v. 20.10.2004 - Az.: 69d-VK-61/2004; 3. VK Bund, B. v. 21.07.2004 - Az.: VK 3-83/04; 1. VK Sachsen, B. v. 14.1.2004 - Az.: 1/SVK/153- 03)." (vgl.: Weyand, Vergaberechtskommentar § 25 VOB/A , Rdnr. 5557, Stand 14.7.08).
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Rechtsprechung
   VK Sachsen, 19.07.2006 - 1/SVK/060-06   

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https://dejure.org/2006,14773
VK Sachsen, 19.07.2006 - 1/SVK/060-06 (https://dejure.org/2006,14773)
VK Sachsen, Entscheidung vom 19.07.2006 - 1/SVK/060-06 (https://dejure.org/2006,14773)
VK Sachsen, Entscheidung vom 19. Juli 2006 - 1/SVK/060-06 (https://dejure.org/2006,14773)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • VERIS
  • ibr-online

    Bietergemeinschaft: Unzulässige wettbewerbsbeschränkende Vereinbarung?

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NZBau 2007, 471 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (4)

  • VK Sachsen, 28.12.2009 - 1/SVK/060-09

    Unklare Preisangaben führen zum Ausschluss!

    Hinsichtlich der fehlenden Benennung der Leistungsbereiche der Bietergemeinschaft wies die Auftraggeberin auf den Beschluss der Vergabekammer Sachsen vom 19.07.2006 1/SVK/060-06 hin.

    Soweit die Auftraggeberin der Ansicht ist, im Hinblick auf den Beschluss der VK Sachsen vom 19.07.2006 1/SVK/060-06 sei die Bildung einer Bietergemeinschaft unzulässig, wenn beide Mitglieder den Auftrag alleine durchführen könnten und damit die Bietergemeinschaft unzweckmäßig sei, so vermag die erkennende Vergabekammer dem nicht folgen.

    So führte seinerzeit die VK Sachsen aus, eine Vereinbarung zur Bildung einer Bietergemeinschaft stelle nur dann eine unzulässige wettbewerbsbeschränkende Vereinbarung dar, wenn der Entschluss zur Mitgliedschaft in der Bietergemeinschaft für eines der beteiligten Unternehmen keine im Rahmen zweckmäßigen und kaufmännisch vernünftigen Handelns liegende Entscheidung sei (VK Sachsen, Beschluss vom 19.07.2006 - 1/SVK/060-06).

  • VK Sachsen, 23.05.2014 - 1/SVK/011-14

    Bietergemeinschaften sind (fast) ohne Weiteres zulässig!

    Insoweit kann nach Auffassung der erkennenden Vergabekammer (vgl. VK Sachsen, Beschlüsse vom 19.07.2006 - 1/SVK/059-06 und 1/SVK/060-06) die Bildung einer Bietergemeinschaft nur dann wettbewerbswidrig sein, wenn der Entschluss zur Mitgliedschaft für auch nur eines der beteiligten Unternehmen keine im Rahmen zweckmäßigen und kaufmännisch vernünftigen Handelns liegende Entscheidung ist.
  • VK Sachsen, 16.01.2008 - 1/SVK/084-07

    Fehlende Erklärungen: Ausschluss!

    Dem öffentlichen Auftraggeber ist es insoweit verwehrt, auf Mindestbedingungen zu verzichten, die er zuvor als bindend festgelegt hat (3. VK Bund, B. v. 08.05.2007 - Az.: VK 3-37/07; VK Düsseldorf, B. v. 29.03.2007 - Az.: VK-08/2007-B; 1. VK Sachsen-Anhalt, B. v. 23.03.2007 - Az.: 1 VK LVwA 46/06; 2. VK Bund, B. v. 15.03.2007 - Az.: VK 2-12/07; 1. VK Sachsen, B. v. 19.07.2006 - Az.: 1/SVK/060-06; B. v. 19.07.2006 - Az.: 1/SVK/059-06; B. v. 25.04.2006 - Az.: 1/SVK/031- 06).
  • VK Düsseldorf, 21.01.2009 - VK-43/08

    Eignungsnachweise in der Bekanntmachung nicht gefordert: Ausschluss?

    Weitergehende Erklärungen, die mit dem konkreten Leistungsgegenstand nicht zu tun haben, fallen zwar dem Wortlaut nach hierunter, gehören aber nicht im engeren Sinne hierzu ( 1.VK Sachsen, Beschluss vom 19.07.2006, Az.: 1/SVK/060-06; VK Münster, Beschluss vom 25.09.2007, Az.: VK 20/07; Beschluss vom 19.09.2006, Az.: VK 12/06).
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Rechtsprechung
   LG Bad Kreuznach, 06.06.2007 - 2 O 198/07   

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https://dejure.org/2007,19179
LG Bad Kreuznach, 06.06.2007 - 2 O 198/07 (https://dejure.org/2007,19179)
LG Bad Kreuznach, Entscheidung vom 06.06.2007 - 2 O 198/07 (https://dejure.org/2007,19179)
LG Bad Kreuznach, Entscheidung vom 06. Juni 2007 - 2 O 198/07 (https://dejure.org/2007,19179)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • VERIS
  • ibr-online

    Sehr eingeschränkter Primärrechtsschutz bei Unter-Schwellen-Vergaben!

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • raschlosser.com (Kurzinformation)

    Primärrechtsschutz bei Vergaben unter dem Schwellenwert

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Primärrechtsschutz bei Vergaben unter dem Schwellenwert

  • Thüringer Oberlandesgericht (Leitsatz)

  • lvhm.de (Kurzinformation)

    Sehr eingeschränkter Primärrechtsschutz bei Vergaben unterhalb der Schwellenwerte

Besprechungen u.ä. (2)

  • kapellmann.de (Kurzanmerkung)

    Aussichtslosigkeit einer einstweiligen Verfügung im Unterschwellenbereich zur Zuschlagsverhinderung

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Bei Vergaben unterhalb der Schwellenwerte nur sehr eingeschränkter Primärrechtsschutz! (IBR 2007, 386)

Papierfundstellen

  • NZBau 2007, 471
 
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Wird zitiert von ... (7)

  • OLG Hamm, 26.09.2012 - 12 U 142/12

    Klage eines unterlegenen Bewerbers gegen Konzessionsvergabe für

    Vor diesem Hintergrund wird ein Unterlassungsanspruch, gestützt auf § 3 UWG oder auf die §§ 823 Abs. 2, 1004 BGB analog, nur bei vorsätzlich rechtswidrigem oder willkürlichem Handeln oder sonst unredlicher Absicht zuerkannt (OLG Hamm VergabeR 2008, 682, Tz. 24; LG Düsseldorf NZBau 2009, 142, Tz. 31, m.w.N.; LG Arnsberg NZBau 2008, 206, Tz. 55; LG Bad Kreuznach NZBau 2007, 471, Tz. 14).
  • OLG Hamm, 12.02.2008 - 4 U 190/07

    Vergabe von öffentlichen Aufträgen: Primärrechtsschutz unterhalb der

    Davon ausgehend kommt ein Unterlassungsanspruch dann in Betracht, wenn der Auftraggeber vorsätzlich rechtswidrig, sonst in unredlicher Absicht oder jedenfalls in Bezug auf das Verfahren oder die Kriterien der Vergabe willkürlich gehandelt hat (s.a. OLG Stuttgart NZBau 2002, 395; LG Bad Kreuznach NZBau 2007, 471) bzw. wenn offenkundig ist, dass sich für die durch die zweigeteilte gesetzliche Regelung und die durch sie bewirkte Ungleichbehandlung kein sachlicher Grund finden lässt (Weyand, Vergaberecht, 2. Aufl. 2007, GWB § 100 Rn. 1238 ff., 1242).
  • LG Frankfurt/Oder, 14.11.2007 - 13 O 360/07

    Vergaberecht: Zivilrechtlicher Primärrechtsschutz bei Vergabeverfahren für

    Allein die Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatz führt nicht zu einer öffentlich-rechtlichen Streitigkeit iSv § 40 VwGO (BVerwG, NJW 2007, 2275 ff; LG Bad Kreuznach, IBR 2007, 386; Pietzcker, NJW 2005, 2881 ff).
  • LG Arnsberg, 19.10.2007 - 8 O 134/07

    Rechtsschutz unterhalb der Schwellenwerte

    Ein Handeln zu Zwecken des Wettbewerbs kann nur ausnahmsweise angenommen werden, wenn eine gesetzwidrige Beeinflussung des Wettbewerbes bzw. eine Verletzung von Prüfpflichten gegeben ist (Hefermehl, aaO, § 4 Rdnr. 13.27) oder wenn die Absicht besteht, einen Anbieter aus unsachlichen Gründen zu bevorzugen (LG Bad Kreuznach NZBau 2007, 471).
  • OLG Brandenburg, 02.10.2008 - 12 U 91/08

    Rechtsstellung des Bieters in Vergabeverfahren unterhalb des Schwellenwerts;

    Davon ausgehend kommt ein Unterlassungsanspruch in Betracht, wenn der Auftraggeber vorsätzlich rechtswidrig, sonst in unredlicher Absicht oder jedenfalls in Bezug auf das Verfahren oder die Kriterien der Vergabe willkürlich gehandelt hat (vgl. OLG Hamm a.a.O.; OLG Stuttgart NZBau 2002, 395; LG Bad Kreuznach NZBau 2007, 471) bzw. wenn offenkundig ist, dass sich für die durch die zweigeteilte gesetzliche Regelung und die durch sie bewirkte Ungleichbehandlung kein sachlicher Grund finden lässt (vgl. Weyand, Vergaberecht, 2. Aufl. 2007, GWB § 100 Rn. 1238 ff., 1242).
  • LG Frankfurt/Oder, 24.10.2012 - 11 O 251/12

    Rechtmäßigkeit der Aufhebung der öffentlichen Ausschreibung, Begründetheit des

    29 Davon ausgehend kommt ein Unterlassungsanspruch in Betracht, wenn der Auftraggeber vorsätzlich rechtswidrig, sonst in unredlicher Absicht oder jedenfalls in Bezug auf das Verfahren oder die Kriterien der Vergabe willkürlich gehandelt hat (vgl. OLG Hamm a.a.O.; OLG Stuttgart NZBau 2002, 395; LG Bad Kreuznach NZBau 2007, 471) bzw. wenn offenkundig ist, dass sich für die durch die zweigeteilte gesetzliche Regelung und die durch sie bewirkte Ungleichbehandlung kein sachlicher Grund finden lässt (vgl. Weyand, Vergaberecht, 2012, GWB § 100 Rn. 1238 ff., 1242).
  • LG Düsseldorf, 29.10.2008 - 14c O 264/08

    Unterlassungsanspruch bei Unterschwellenvergabe?

    Denn es bildet sich in der Rechtsprechung die Auffassung heraus, der sich die erkennende Kammer anschließt, dass Primärrechtsschutz nur dann in Betracht kommt, wenn der öffentliche Auftraggeber vorsätzlich rechtswidrig, sonst in unredlicher Absicht oder willkürlich, das heißt ohne sachlich rechtfertigenden Grund, Vergabevorschriften verletzt (so OLG Hamm, Urteil v. 12.02.2008, 4 U 190/07; LG Frankfurt/Oder, NZBau 2008, 208; OLG Stuttgart NZBau 2002, 395; LG Konstanz, Urteil vom 18.09.2003, 4 O 266/03; LG Bad Kreuznach NZBau 2007, 471).
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