Weitere Entscheidung unten: KG, 30.10.1997

Rechtsprechung
   AG Neu-Ulm, 03.11.1998 - 2 C 947/98   

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https://dejure.org/1998,9630
AG Neu-Ulm, 03.11.1998 - 2 C 947/98 (https://dejure.org/1998,9630)
AG Neu-Ulm, Entscheidung vom 03.11.1998 - 2 C 947/98 (https://dejure.org/1998,9630)
AG Neu-Ulm, Entscheidung vom 03. November 1998 - 2 C 947/98 (https://dejure.org/1998,9630)
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Volltextveröffentlichung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • anwaltonline.com(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Kurzinformation)

    Keine Katzen in Nachbars Garten?

  • koelner-hug.de (Kurzinformation/Leitsatz)

    Katzenbesuch im Garten muss nicht geduldet werden

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Betreten des Grundstücks durch eine Katze des Nachbarn ist zu dulden - Kotablagerungen der Katze sind daher hinzunehmen

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    Nachbarrecht; freilaufende Katze(n) als Eigentumsbeschränkung

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1999, 892
  • NZM 1999, 432
 
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Wird zitiert von ... (3)

  • LG Bonn, 06.10.2009 - 8 S 142/09

    Unterlassungsanspruch bei Verschmutzung durch Katzenkot

    Für Störungen eines Grundstücksrechts durch Katzen entspricht es ganz überwiegender Ansicht, dass eine Duldungspflicht hinsichtlich des Betretens des Grundstücks durch eine Katze/zwei Katzen des Nachbarn besteht (OLG Köln NJW 1985, 2338; OLG Celle NJW-RR 1986, 821; LG Oldenburg NJW-RR 1986, 883; AG Neu-Ulm NJW-RR 1999, 892; zwei Katzen: OLG München NJW-RR 1991, 17; LG Darmstadt NJW-RR 1994, 147; Staudinger-Roth, a.a.O, § 906 Rz. 118; a.A. AG Passau NJW 1983, 2885).

    Streitig ist jedoch, ob der Grundstückseigentümer weitergehende Beeinträchtigungen durch Katzen hinzunehmen hat, insbesondere Kotablagerungen und Verschmutzungen (Duldung verneinend: LG Lüneburg NZM 2001, 397; bejahend: Staudinger-Roth, a.a.O.; AG Rheinberg NJW-RR 1992, 408; AG Neu-Ulm NJW-RR 1999, 892).

    Soweit in der Rechtsprechung teilweise Kotablagerungen als noch hinnehmbare Beeinträchtigungen angesehen werden (vgl. AG Rheinberg NJW-RR 1992, 408; AG Neu-Ulm NJW-RR 1999, 892), besteht aufgrund der konkreten Wohnsituation eine solche Duldungspflicht für die Kläger nicht.

  • LG Lüneburg, 27.01.2000 - 1 S 198/99

    Nachbarschutz: Unterlassungsanspruch eines Grundstückseigentümers gegen das

    Treten weitere Umstände hinzu wie etwa Kotablagerungen, das Verschmutzen von Wegen und Mauern, die Beschädigung von Gartenmöbeln, so verbleibt es bei dem grundsätzlich gegebenen Verbietungsrecht des Grundstückseigentümers (Landgericht Kassel Agrarrecht 1987, 58, 59 mit Zust. Anm. Wörlen; Staudinger-Roth, a.a.O., § 906, 110; a.A. AG Neu-Ulm NJW-RR 1999, 892 f; AG Passau NJW 1983, 2885, 2886; AG Dietz NJW 1985, 2339).
  • AG Bremen, 08.11.2017 - 19 C 227/16

    Unterlassungsanspruch, Katze, Nachbargrundstück

    Das reine Betreten eines Grundstücks durch Katzen ist grundsätzlich durch den Nachbarn zu dulden, insbesondere wenn Katzenhaltung in Wohngebieten üblich und verbreitet ist (vgl. OLG Köln, NJW 1985, 2338; OLG Celle, NJW-RR 1986, 821; LG Oldenburg, NJW-RR 1986, 883; AG Neu-Ulm, NJW-RR 1999, 892 = NZM 1999, 432; OLG München, NJW-RR 1991, 17; LG Darmstadt, NJW-RR 1994).
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Rechtsprechung
   KG, 30.10.1997 - 20 U 3238/97   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1997,14628
KG, 30.10.1997 - 20 U 3238/97 (https://dejure.org/1997,14628)
KG, Entscheidung vom 30.10.1997 - 20 U 3238/97 (https://dejure.org/1997,14628)
KG, Entscheidung vom 30. Januar 1997 - 20 U 3238/97 (https://dejure.org/1997,14628)
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Volltextveröffentlichungen (4)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NZM 1998, 402
  • NZM 1999, 432 (Ls.)
  • ZMR 1999, 394
 
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Wird zitiert von ... (2)

  • BGH, 01.06.2005 - VIII ZR 216/04

    Klage auf rückständige Wohnraummiete im Urkundenprozeß zulässig

    Das Vorliegen eines Sachmangels hat nicht zur Folge, daß deshalb die Höhe der Miete vom Vermieter nicht mehr im Sinne von § 592 Satz 1 ZPO durch Urkunden bewiesen werden könnte (so aber KG, NZM 1998, 402; LG München, WuM 1998, 558; LG Augsburg, WuM 1993, 416; AG Brandenburg, NZM 2002, 382, 383; Sternel, Mietrecht aktuell, 3. Aufl., Rdnr. 1470).
  • AG Brandenburg, 25.03.2002 - 32 C 544/01

    Geltendmachung von Mietzinsforderungen im Wege des Urkundenprozesses;

    Dabei wird aber dem Schutzbedürfnis gerade des sozial schwachen Wohnungsmieters, der zur Sicherheitsleistung oft nicht in der Lage sein wird und durch Vollstreckungsmaßnahmen des Vermieters aus dem Vorbehaltsurteil zunächst in Bedrängnis geraten würde, nicht genügend Rechnung getragen (KG Berlin, NZM 1998, Seiten 402 f. = GE 1998, Seite 739; OLG Oldenburg, WuM 1999, Seiten 225 ff.).
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