Rechtsprechung
   BGH, 09.11.2001 - LwZR 4/01   

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https://dejure.org/2001,393
BGH, 09.11.2001 - LwZR 4/01 (https://dejure.org/2001,393)
BGH, Entscheidung vom 09.11.2001 - LwZR 4/01 (https://dejure.org/2001,393)
BGH, Entscheidung vom 09. November 2001 - LwZR 4/01 (https://dejure.org/2001,393)
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Kündigung durch GbR-Gesellschafter

§ 174 BGB, trotz Anerkennung der Rechtsfähigkeit der BGB-Gesellschaft (§§ 705 ff BGB) keine Behandlung des vertretungsberechtigten Gesellschafters (§ 714 BGB) als organschaftlichen Vertreter (auf den § 174 BGB nicht anwendbar wäre): Zurückweisung möglich, wenn der Gesellschafter nicht den Gesellschaftsvertrag, aus dem seine Vertretungsmacht hervorgeht, oder eine schriftliche Erklärung der Mitgesellschafter vorlegt;

zur Fristberechnung nach § 57a ZVG, § 594a Abs. 2 BGB

Volltextveröffentlichungen (13)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • Deutsches Notarinstitut

    BGB § 174 S. 1
    Zurückweisung einer im Namen einer GbR, aber ohne Vertretungsnachweis abgegebenen einseitigen empfangsbedürftigen

  • Prof. Dr. Lorenz

    Abgabe einer Willenserklärung durch den alleinvertretungsberechtigten Gesellschafter einer BGB-Gesellschaft: Zurückweisung nach § 174 S. 1 BGB

  • Wolters Kluwer

    Gesellschaft des bürgerlichen Rechts - Empfangsbedürftige Willenserklärung - Alleinvertretungsberechtigter Gesellschafter - Vollmacht - Zurückweisungsbefugnis des Empfängers

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Zurückweisung einer im Namen einer GbR durch alleinvertretungsberechtigten Gesellschafter ohne Vorlage einer Vollmacht ausgesprochenen Kündigung

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 12,79 €)

    Zurückweisung der namens einer GbR vom alleinvertretungsberechtigten Gesellschafter ohne Vorlage einer Vollmacht der übrigen Gesellschafter ausgesprochenen Kündigung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 174 S. 1
    Nachweis der Vertretung einer BGB -Gesellschaft

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Vertretungsbefugnis bei einer GbR

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (5)

  • Deutsches Notarinstitut (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    BGB § 174 S. 1
    Zurückweisung einer im Namen einer GbR, aber ohne Vertretungsnachweis abgegebenen einseitigen empfangsbedürftigen Willenserklärung

  • gesellschaftsrechtskanzlei.com (Leitsatz/Kurzinformation)
  • haus-und-grund-muenchen.de (Kurzinformation)

    Auch Gesellschafter muss Bevollmächtigung nachweisen

  • rechtsanwalt.com (Kurzinformation)

    BGB-Gesellschafter muss Vertretungsmacht nachweisen

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    Gesellschaftsrecht; Vertretung einer BGB-Gesellschaft durch alleinvertretungsberechtigten Gesellschafter

Besprechungen u.ä. (3)

  • WuB Entscheidungsanmerkungen zum Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb 12,79 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Zurückweisung der namens einer GbR vom alleinvertretungsberechtigten Gesellschafter ohne Vorlage einer Vollmacht der übrigen Gesellschafter ausgesprochenen Kündigung

  • Alpmann Schmidt | RÜ(Abo oder Einzelheftbestellung) (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    BGB AT, Gesellschaftsrecht, Zurückweisung einer Kündigung mangels Vorlage einer Vollmacht des Mitgesellschafters einer GbR

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Kündigung durch ARGE-Geschäftsführer ohne Legitimation möglich? (IBR 2002, 256)

Papierfundstellen

  • NJW 2002, 1194
  • ZIP 2002, 174
  • MDR 2002, 269
  • DNotZ 2002, 533
  • NZM 2002, 163
  • ZMR 2002, 893
  • WM 2001, 2442
  • BB 2002, 167 (Ls.)
  • DB 2002, 89
  • Rpfleger 2002, 133
  • NZG 2002, 125
 
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Wird zitiert von ... (25)

  • BAG, 20.09.2006 - 6 AZR 82/06

    Zurückweisung einer Kündigung wegen Nichtvorlage einer Vollmacht

    ccc) Beruht die Vertretungsmacht nicht auf der Erteilung einer Vollmacht durch den Vertretenen, sondern auf gesetzlicher Grundlage, scheidet eine Zurückweisung aus (BAG 10. Februar 2005 - 2 AZR 584/03 - AP BGB § 174 Nr. 18 = EzA BGB 2002 § 174 Nr. 3; BGH 9. November 2001 - LwZR 4/01 - AuR 2003, 115; Palandt/Heinrichs 65. Aufl. § 174 Rn. 4; MünchKommBGB/Schramm 4. Aufl. § 174 Rn. 10; Soergel/Leptien BGB 13. Aufl. § 174 Rn. 8; Staudinger/Schilken 2004 § 174 Rn. 6).

    Sie kann auch nicht durch eine Vollmachtsurkunde nachgewiesen werden (BGH 9. November 2001 - LwZR 4/01 - aaO).

    § 174 BGB mutet die mit der Inanspruchnahme gesetzlicher Vertretung verbundene Unsicherheit über die Wirksamkeit des Bestehens der behaupteten Vertretungsmacht dem Erklärungsempfänger zu (BGH 9. November 2001 - LwZR 4/01 - aaO; BAG 10. Februar 2005 - 2 AZR 584/03 - aaO).

    ddd) Das Recht zur Zurückweisung besteht auch im Falle der organschaftlichen Vertretung grundsätzlich nicht (BAG 18. Januar 1990 - 2 AZR 358/89 - BAGE 64, 50; 10. Februar 2005 - 2 AZR 584/03 - AP BGB § 174 Nr. 18 = EzA BGB 2002 § 174 Nr. 3; BGH 9. November 2001 - LwZR 4/01 - AuR 2003, 115; Palandt/Heinrichs 65. Aufl. § 174 Rn. 4; MünchKommBGB/Schramm 4. Aufl. § 174 Rn. 10; Soergel/Leptien 13. Aufl. § 174 Rn. 8; Staudinger/Schilken 2004 § 174 Rn. 6).

    Die organschaftliche Vertretungsmacht beruht auf der Bestellung des Vertreters zum Organ zB einer juristischen Person, die nur durch ihre Organe am Rechtsverkehr teilnehmen kann (vgl. BAG 10. Februar 2005 - 2 AZR 584/03 - aaO; BGH 9. November 2001 - LwZR 4/01 - aaO).

  • BGH, 20.02.2014 - III ZR 443/13

    Wohnungseigentum: Wirksamkeit einer einseitigen Willenserklärung des Verwalters

    § 174 BGB mutet die mit der Inanspruchnahme gesetzlicher Vertretung verbundene Unsicherheit über die Wirksamkeit des Bestehens der behaupteten Vertretungsmacht dem Erklärungsempfänger zu (vgl. BGH, Urteil vom 9. November 2001 - LwZR 4/01, NJW 2002, 1194, 1195).

    Handele der Geschäftsführer der Gesellschaft allein, sei es ihm demgegenüber ohne weiteres möglich, entweder eine Vollmacht der übrigen Gesellschafter vorzulegen oder die von ihm aus dem Gesellschaftsvertrag in Anspruch genommene Vertretungsmacht durch dessen Vorlage oder die Vorlage einer Erklärung aller oder der übrigen Gesellschafter über eine nach §§ 709, 714 BGB abweichende Regelung der Vertretung der Gesellschaft zu belegen (vgl. BGH, Urteil vom 9. November 2001 aaO).

  • BAG, 10.02.2005 - 2 AZR 584/03

    Anwendung von § 174 Satz 1 BGB bei Organhandeln

    aa) Beruht die Vertretungsmacht nicht auf der Erteilung einer Vollmacht durch den Vertretenen, sondern auf gesetzlicher Grundlage, scheidet eine Zurückweisung aus (BGH 9. November 2001 - LwZR 4/01 - AuR 2003, 115; RGZ 74, 263, 265; OLG Düsseldorf 6. Dezember 1991 - 22 U 114/91 - NJW-RR 1993, 470; MünchKomm BGB/ Schramm 4. Aufl. § 174 Rn. 10; Soergel/Leptien BGB 13. Aufl. § 174 Rn. 8; Staudinger/Schilken BGB 2004 § 174 Rn. 6).

    Sie kann auch nicht durch eine Vollmachtsurkunde nachgewiesen werden (BGH 9. November 2001 - LwZR 4/01 - aaO).

    § 174 BGB mutet die mit der Inanspruchnahme gesetzlicher Vertretung verbundene Unsicherheit über die Wirksamkeit des Bestehens der behaupteten Vertretungsmacht dem Erklärungsempfänger zu (BGH 9. November 2001 - LwZR 4/01 - aaO).

    Grundsätzlich besteht deshalb das Recht zur Zurückweisung gem. § 174 Satz 1 BGB auch im Falle der organschaftlichen Vertretung nicht (BGH 9. November 2001 - LwZR 4/01 - AuR 2003, 115; BAG 18. Januar 1990 - 2 AZR 258/89 - BAGE 64, 50, zu II 3 der Gründe; MünchKomm/Schramm BGB 4. Aufl. § 174 Rn. 10; Soergel/Leptien BGB 13. Aufl. § 174 Rn. 8; Staudinger/Schilken BGB 2004 § 174 Rn. 6; Wertenbruch DB 2003, 1099, 1100 f.).

    Zur Begründung stellt der Bundesgerichtshof entscheidend darauf ab, dass der Gesellschafter in einem derartigen Fall eine von §§ 709, 714 BGB abweichenden Regelung der Vertretung der Gesellschaft für sich in Anspruch nimmt und die Vertretungsverhältnisse sich lediglich aus dem - möglicherweise formlosen - Gesellschaftsvertrag ergeben (BGH 9. November 2001 - LwZR 4/01 - AuR 2003, 115, zu III 1 der Gründe).

    Der Bundesgerichtshof hat in seiner Entscheidung vom 9. November 2001 (- LwZR 4/01 - AuR 2003, 115) nur über die Verhältnisse bei der BGB-Gesellschaft geurteilt, die sich auf den vorliegenden Fall nicht übertragen lassen.

  • BGH, 16.07.2003 - XII ZR 65/02

    Einhaltung der Schriftform durch den Vertreter einer BGB -Gesellschaft

    Ob dieser Meinung zu folgen ist und ob dementsprechend jedenfalls dann, wenn sich die Vertretungsbefugnis des für eine Vertragspartei Auftretenden nicht aus öffentlichen Registern ergibt (vgl. hierzu BGH, Urteil vom 9. November 2001 - LwZR 4/01 - NZM 2002, 163, 164), der Vertragsurkunde zu entnehmen sein muß, woraus der als Vertreter Handelnde seine Vertretungsbefugnis herleitet, kann auch im vorliegenden Fall offen bleiben.
  • BAG, 05.12.2019 - 2 AZR 147/19

    Kündigung namens einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts

    Deshalb wird dem Erklärungsempfänger die mit der Inanspruchnahme gesetzlicher Vertretungsmacht verbundene Unsicherheit über das Bestehen der behaupteten Vertretungsmacht zugemutet (vgl. BAG 20. September 2006 - 6 AZR 82/06 - Rn. 39, aaO; 10. Februar 2005 - 2 AZR 584/03 - zu B I 1 c aa der Gründe; BGH 20. Februar 2014 - III ZR 443/13 - Rn. 14, BGHZ 200, 195; 9. November 2001 - LwZR 4/01 - zu III 1 der Gründe) .

    (2) Das Recht zur Zurückweisung besteht auch im Fall der organschaftlichen Vertretung grundsätzlich nicht (BAG 20. September 2006 - 6 AZR 82/06 - Rn. 40, BAGE 119, 311; BGH 9. November 2001 - LwZR 4/01 - zu III 1 der Gründe) .

    Der Unsicherheit über die in Anspruch genommene organschaftliche Vertretungsmacht wirkt die grundsätzlich vorgeschriebene Eintragung des Vertreters als Organ in ein öffentliches Register entgegen, aus dem sich in vielen Fällen die Person des Organs und der Umfang seiner Vertretungsmacht ergibt, vgl. § 67 BGB, §§ 33, 34, 106, 107, 162 HGB, § 81 Abs. 1 AktG, § 39 Abs. 1 GmbHG, § 28 Satz 1 GenG (vgl. BGH 20. Februar 2014 - III ZR 443/13 - Rn. 14, BGHZ 200, 195; 9. November 2001 - LwZR 4/01 - zu III 1 der Gründe) .

    (4) Mit dem Bundesgerichtshof (BGH 20. Februar 2014 - III ZR 443/13 - Rn. 14, BGHZ 200, 195; 9. November 2001 - LwZR 4/01 - zu III 1 der Gründe) und der ganz herrschenden Meinung im Schrifttum (Erman/Maier-Reimer BGB 15. Aufl. § 174 Rn. 3; Jauernig/Mansel BGB 17. Aufl. § 174 Rn. 1; MüKoBGB/Schubert 8. Aufl. § 174 Rn. 15; Palandt/Ellenberger 78. Aufl. § 174 Rn. 4; BeckOK BGB/Schäfer Stand 1. November 2019 § 174 Rn. 5; Hk - BGB/Dörner 10. Aufl. § 174 Rn. 1; Spelge RdA 2016, 309, 311; SPV/Preis 11. Aufl. Rn. 103; Staudinger/Schilken (2019) § 174 Rn. 8; Weinland in jurisPK-BGB 8. Aufl. § 174 Rn. 5.1) findet § 174 BGB auch analoge Anwendung auf einseitige Rechtsgeschäfte, die ein abweichend von der gesetzlichen Grundregel der §§ 709, 714 BGB gemäß § 710 BGB allein vertretungsberechtigter Gesellschafter im Namen einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts vornimmt.

    Soweit die Gesellschaft nicht entsprechend der gesetzlichen Grundregel der §§ 709, 714 BGB durch sämtliche Gesellschafter handelt, liegt damit auch bei Teilnahme einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts am Rechtsverkehr eine Situation vor, die der des § 174 BGB entspricht (BGH 20. Februar 2014 - III ZR 443/13 - Rn. 14, BGHZ 200, 195; 9. November 2001 - LwZR 4/01 - zu III 1 der Gründe) .

    Diese Entscheidung kann - wenn keine Vollmacht der übrigen Gesellschafter erteilt ist - entweder durch Vorlage des Gesellschaftsvertrags (ggf. in Auszügen) oder durch eine Erklärung der anderen Gesellschafter über die von §§ 709, 714 BGB abweichende Vertretungsbefugnis des Handelnden belegt werden (vgl. BGH 20. Februar 2014 - III ZR 443/13 - Rn. 14, BGHZ 200, 195; 9. November 2001 - LwZR 4/01 - zu III 1 der Gründe; Hess. LAG 23. Mai 2011 - 16 Sa 35/11 - zu II 1 a der Gründe) .

  • BGH, 30.03.2010 - XI ZR 184/09

    Beschwer einer Bank durch ein Urteil auf Feststellung der fehlenden Verpflichtung

    a) Beruht die Vertretungsmacht nicht auf der Erteilung einer Vollmacht durch den Vertretenen, sondern - wie hier - auf gesetzlicher Grundlage, so scheidet eine Zurückweisung der Vollmacht nach § 174 BGB aus; die mit der Inanspruchnahme gesetzlicher Vertretung verbundene Unsicherheit, ob die Vertretungsmacht wirksam besteht, wird dem Empfänger der Erklärung zugemutet (siehe BGH, Urteil vom 9. November 2001 - LwZR 4/01, WM 2001, 2442, 2443; für Vormundschaft und Pflegschaft bereits RGZ 74, 263, 265 ff.; MünchKommZPO/Schmidt-Recla, 3. Aufl., § 290 FamFG Rn. 1; Palandt/Ellenberger, BGB, 69. Aufl., § 174 Rn. 4; Staudinger/Schilken, BGB (2009), § 174 Rn. 6, jeweils m.w.N.).
  • OLG Düsseldorf, 07.09.2006 - 10 U 30/06

    Außerordentliche Beendigung eines Mietverhältnisses: Mietrückstand,

    Gehörte(n) die unterzeichnende(n) Person(en) dagegen zu den alleinvertretungsberechtigten gesetzlichen Vertretern der Klägerin kommt eine Zurückweisung wegen fehlender Vorlage einer Vollmachtsurkunde nicht in Betracht (BGH, NZM 2002, 163 = ZMR 2002, 893).
  • LAG Rheinland-Pfalz, 14.03.2017 - 8 Sa 289/16

    Auslegung eines befristeten Formulararbeitsvertrages - Vereinbarung der

    Aus diesem ergeben sich die Person des Organs und der Umfang seiner Vertretungsmacht, vgl. § 67 BGB, § 125 Abs. 4 HGB, § 81 Abs. 1 AktG, § 39 Abs. 1 GmbHG, § 28 Abs. 1 GenG (BGH 09.11.2001 - LwZR 4/01, NJW 2002, 1194 m.w.N., BAG 20.09.2006 - 6 AZR 82/06, NZA 2007, 377 m.w.N.).
  • OLG München, 20.07.2011 - 34 Wx 131/10

    Grundbucheintragungsverfahren: Vertretungsnachweis bei vom Gesetz abweichender

    Auch mit der Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 9.11.2001 (NJW 2002, 1194) lässt sich die Möglichkeit eines Nachweises anhand des Gesellschaftsvertrags nicht begründen.
  • OLG Stuttgart, 08.02.2006 - 14 U 63/04

    BGB-Gesellschaft; Bereicherungsanspruch: (Un-)Wirksamkeit einer fristlosen

    Das Notgeschäftsführungsrecht nach § 744 Abs. 2 BGB erlaubt keine Vertretung der Gesellschaft (Münchener Kommentar-Ulmer § 714 BGB Rn. 18; offen gelassen von BGH NJW 2002, 1194); die Kündigung war auch nicht zum Bestandserhalt der Gesellschaft oder der Grundstücke erforderlich.
  • OLG Brandenburg, 23.10.2012 - 6 U 29/12

    Kündigung des Geschäftsraummietvertrages: Feststellungsinteresse des Mieters

  • OLG Köln, 13.08.2015 - 18 U 153/14

    Wirksamkeit der Kündigung des Anstellungsvertrages des Geschäftsführers einer

  • LAG Hamm, 26.04.2007 - 17 Sa 1914/06

    Außerordentliche Kündigung wegen des gegen den Gekündigten bestehenden Verdachts,

  • LG Paderborn, 25.01.2008 - 2 O 10/08
  • OLG Stuttgart, 29.09.2010 - 9 U 35/10

    Kündigungsschutzklage und allgemeine Feststellungsklage des Geschäftsführers

  • OLG Brandenburg, 09.07.2015 - 5 U (Lw) 14/15

    Landpachtvertrag: Aktivlegitimation bei Reduzierung des Gesellschafterbestandes

  • KG, 08.11.2010 - 8 U 43/10

    Zwangsversteigerung: Teilkündigungsrecht des Erstehers einer Teilfläche eines

  • LAG Hessen, 23.05.2011 - 16 Sa 35/11

    Kündigung seitens einer BGB-Gesellschaft - Zurückweisung wegen fehlender Vorlage

  • LAG Hessen, 23.05.2011 - 16 Sa 36/11

    Kündigung seitens einer BGB-Gesellschaft - Zurückweisung wegen fehlender Vorlage

  • OLG Hamm, 07.11.2005 - 8 U 203/04

    Zur Frage, ob der Anstellungsvertrag eines GmbH-Geschäftsführers durch

  • LAG Baden-Württemberg, 06.07.2010 - 22 Sa 74/09

    Kündigungsbefugnis von Beamten im höheren Verwaltungsdienst - Bekanntmachung

  • LG Essen, 06.10.2005 - 16 O 221/04

    Parteifähigkeit einer ausländischen Kapitalgesellschaft nach der sog.

  • KG, 08.03.2011 - 1 W 99/10

    Grundbucheintragungsverfahren: Anforderungen an den Nachweis einer von einer

  • OLG Dresden, 26.06.2007 - 5 U 138/07

    Festspielhausgelände Hellerau geht an die Stadt

  • LG Saarbrücken, 23.06.2005 - 12 S 5/05
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Rechtsprechung
   AG Berlin-Charlottenburg, 16.05.2001 - 27 C 262/00   

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https://dejure.org/2001,7147
AG Berlin-Charlottenburg, 16.05.2001 - 27 C 262/00 (https://dejure.org/2001,7147)
AG Berlin-Charlottenburg, Entscheidung vom 16.05.2001 - 27 C 262/00 (https://dejure.org/2001,7147)
AG Berlin-Charlottenburg, Entscheidung vom 16. Mai 2001 - 27 C 262/00 (https://dejure.org/2001,7147)
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Volltextveröffentlichungen (6)

Kurzfassungen/Presse (5)

  • anwaltonline.com(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Kurzinformation)

    Mietrecht - Briefkasten - 325 mm breit muss er sein!

  • haus-und-grund-muenchen.de (Kurzinformation)

    Kein Anspruch des Mieters auf bestimmte Briefkastengröße

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Mieter kann Briefkasten nach DIN-Norm verlangen - Einwurfschlitz muss mindestens 325 mm breit sein

  • rechtsportal.de (Leitsatz)

    BGB § 536 Abs. 1 S. 1 a.F.
    Rechte des Mieters bei zu schmalem Einwurfschlitz des Briefkastens

  • rechtsportal.de (Leitsatz)

    BGB § 536 Abs. 1 S. 1 a.F.
    Rechte des Mieters bei zu schmalem Einwurfschlitz des Briefkastens

Papierfundstellen

  • NZM 2002, 163
 
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Wird zitiert von ... (3)

  • AG Frankfurt/Main, 09.03.2016 - 33 C 3463/15

    In einen Briefkasten müssen große und dicke Umschläge passen!

    Denn angesichts der untergeordneten Bedeutung des Briefkastens bei Anmietung einer Wohnung kann daraus nicht geschlossen werden, dass der Mieter den mangelhaften Briefkasten als vertragsgemäß akzeptiert habe (vgl. LG Berlin, Urt. v. 11.5.1990 - 29 S 20/90, MM 1990, 261; AG Berlin-Charlottenburg, Urt. v. 16.5.2001 - 27 C 262/00, NZM 2002, 163).
  • LG Frankfurt/Oder, 28.05.2010 - 6a S 126/09

    Außenbriefkasten ist keine Vermieterpflicht!

    Die Einrichtung muss so beschaffen sein, dass Sendungen jedenfalls im DIN A-4-Format aufgenommen werden können (LG Berlin MM 1990, 261; AG Berlin-Charlottenburg NZM 2002, 163; AG Osnabrück WuM 2000, 329).

    Sie sind jedenfalls nicht geeignet, die von den Beklagten gewünschte Errichtung einer Außenbriefkastenalge dem Vermieter verbindlich vorzuschreiben (Bausch NZM 2006, 917, 918; a. A. allerdings ohne Begründung AG Berlin-Charlottenburg NZM 2002, 163).

  • LG Bückeburg, 02.12.2010 - 1 S 9/10

    Anspruch auf Räumung und Herausgabe einer Mietwohnung aufgrund von

    Ebenso kann der Beklagten die Ansicht nicht verwehrt werden, dass ihr hinsichtlich des ihrer Ansicht nach zu kleinen Briefkastens Minderungsansprüche zustünden, da bereits andere Gerichte dementsprechende Entscheidungen getroffen haben (vgl. z.B. AG Charlottenburg, NZM 2002, 163 ).
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Rechtsprechung
   AG Rudolstadt, 23.01.2002 - 2 C 139/99   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2002,10372
AG Rudolstadt, 23.01.2002 - 2 C 139/99 (https://dejure.org/2002,10372)
AG Rudolstadt, Entscheidung vom 23.01.2002 - 2 C 139/99 (https://dejure.org/2002,10372)
AG Rudolstadt, Entscheidung vom 23. Januar 2002 - 2 C 139/99 (https://dejure.org/2002,10372)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer (Leitsatz und Volltext)

    Berechtigung zur Minderung der Miete wegen Feuchtigkeitsschäden; Folgen der Kenntnis des Mieters von Schimmelbildung auf den Wänden der Wohnung; Ausschluss des Rechts zur Mietminderung wegen längerer vorbehaltloser Zahlung der Miete ; Auswirkungen eines Baumangels ...

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Mietrecht - Minderung trotz vorbehaltloser Mietzahlung

  • rechtsportal.de (Leitsatz)

    BGB § 536 Abs. 1 S. 1; BGB § 536b
    Rechtsfolgen vorbehaltloser Zahlung der Miete

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2002, 877
  • NZM 2002, 163
  • NZM 2002, 504 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (2)

  • OLG Köln, 30.07.2003 - 2 U 103/99

    Feststellungsklage zur Mietminderung bei falscher Flächenberechnung

    Der Kläger hat die Minderung auch nicht verwirkt, da er sie, wie sich auch aus den erwähnten Schreiben der Beklagten vom 3. Februar 1998 ergibt, bereits Ende Januar 1998 durch Anwaltsschreiben gegenüber der Beklagten geltend gemacht hat und damit jedenfalls vor Ablauf der insoweit nach der Rechtsprechung zu § 539 BGB a. F. allenfalls in Betracht kommenden 6-Monatsfrist (vgl. dazu etwa OLG Naumburg, NZM 2002, 251; AG Rudolstadt, NZM 2002, 163 je m. w. N.).
  • LG Frankfurt/Main, 27.08.2002 - 11 S 79/02

    Keine Minderung bei vorbehaltloser Weiterzahlung der Miete

    Gegen eine entsprechenden Anwendung des § 536 b BGB n.F. auf die Fälle nachträglicher Mängelkenntnis wird im wesentlichen auf die Entstehungsgeschichte des § 536 b BGB n.F. und seine amtliche Begründung abgestellt, die eine Fortgeltung der älteren Rechtsprechung zu § 539 BGB a.F. verneint und eine abschließende Regelung in den §§ 536 c, 242, 814 BGB sieht, weshalb die für eine Analogie notwendige planwidrige Regelungslücke fehle (vgl. etwa Blank/Börstinghaus, Neues Mietrecht, § 536 b BGB, Rn. 8; Herrlein/Kandelhard, Mietrecht, § 536 b BGB, Rn. 12 f.; Wichert, ZMR 2002, 115 m.w.N. in Fußnote 12; ders., ZMR 2001, 262; Wiek, Gewerbemiete und Teileigentum [GuT] 2002, 67; Lützenkirchen, Neue Mietrechtspraxis, Rn. 583; ders. WuM 2002, 187 f.; AG Rudolstadt, NZM 2002, 163).
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