Weitere Entscheidung unten: VGH Baden-Württemberg, 17.01.2000

Rechtsprechung
   OVG Hamburg, 03.12.1999 - 3 Bs 250/99   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Bindung der Fahrerlaubnisbehörde bei der Anordnung einer Maßnahme in vollem Umfang an die rechtskräftige Entscheidung über die Ordnungswidrigkeit oder Straftat

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • verkehrslexikon.de (Leitsatz und Auszüge)

    Fahrerlaubnisbehörde und Gericht dürfen nicht nachprüfen, ob der Inhaber der Fahrerlaubnis auf Probe die Straftat oder Ordnungswidrigkeit, hinsichtlich der gegen ihn eine rechtskräftige Entscheidung ergangen ist, auch tatsächlich selbst begangen hat

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    StVG § 2a Abs. 2
    Prüfungsumfang bei Fahrerlaubnis auf Probe

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NZV 2000, 269



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Wird zitiert von ... (29)  

  • VGH Baden-Württemberg, 05.02.2013 - 10 S 2292/12

    Anordnung zur Teilnahme an einem Aufbauseminar; tilgungsreife Eintragung im

    An die rechtskräftige Entscheidung über die Ordnungswidrigkeit ist die Fahrerlaubnisbehörde und bei der nachvollziehenden Kontrolle auch das Gericht gemäß § 2a Abs. 2 Satz 2 StVG grundsätzlich gebunden, wie bereits das Verwaltungsgericht ausgeführt hat (vgl. Senatsbeschluss vom 23.08.2011 - 10 S 1809/10 -, DAR 2012, 41, m.w.N.; BayVGH, Beschluss vom 09.09.2010 - II ZB 09.2105 -, juris; OVG Hamburg, Beschluss vom 03.12.1999 - 3 BS 250/99 -, DAR 2000, 227; BVerwG, Urteil vom 20.04.1994 - 11 C 54/92 -, NJW 1995, 70).
  • VG Gelsenkirchen, 20.12.2016 - 9 L 2647/16

    Fahrerlaubnisentziehung; Probezeit; Bußgeldbescheid; evidente Unrichtigkeit;

    vgl. OVG NRW, Beschlüsse vom 2. Mai 2005 - 16 B 2615/04 - vom 31. Juli 2009 - 16 B 862/09 - und vom 28. August 2013 - 16 B 904/13 -, juris Rn. 8 ff.; OVG Hamburg, Beschlüsse vom 3. Dezember 1999 - 3 Bs 250/99 -, juris Rn. 6 und vom 18. September 2006 - 3 Bs 298/05 -, juris Rn. 13; VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 5. Februar 2013 - 10 S 2292/12 -, juris Rn. 4. Für eine einschränkende Auslegung des § 2a Abs. 2 Satz 2 StVG in Fällen evidenter Unrichtigkeit VG Gelsenkirchen, Beschluss vom 17. November 2005 - 7 L 1092/05 -, juris Rn. 10; dagegen Trésoret, in: Freymann/Wellner, juris-Praxiskommentar Straßenverkehrsrecht, 1. Auflage 2016, § 2a Rn. 144 f.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 28.08.2013 - 16 B 904/13

    Bindung der Fahrerlaubnisbehörde und auch der Verwaltungsgerichte an die

    Ob die genannten Vorschriften wegen des Gebots materieller Gerechtigkeit im Einzelfall verfassungskonform dahingehend auszulegen sind, dass fahrerlaubnisrechtliche Maßnahmen unzulässig sind, wenn die im Straf- oder Bußgeldverfahren zulasten des Betroffenen ergangene Entscheidung inhaltlich evident unrichtig ist, dies erwägen etwa OVG NRW, Beschluss vom 31. Juli 2009 - 16 B 862/09 -, und Hamb. OVG, Beschluss vom 3. Dezember 1999 - 3 Bs 250/99 -, juris, Rdnr. 6 (= DAR 2000, 227), bedarf vorliegend keiner Entscheidung.
  • VG Köln, 08.07.2010 - 11 L 805/10

    Anordnung eines Aufbauseminars und Verlängerung der Probezeit durch die

    vgl. OVG NRW, Beschluss vom 23.05.2001 - 19 B 401/01 - OVG Hamburg, Beschluss vom 03.12.1999, DAR 2000, 227; OVG Saarlouis, Beschl. vom 21.12.2000, - 9 V 30/00 -, DAR 2001, 427; VG Köln, Beschluss vom 07.07.2008 - 11 L 843/08 -.

    Ob dann etwas anderes gilt, wenn der rechtskräftige Bußgeldbescheid inhaltlich evident unrichtig ist, vgl. OVG Hamburg vom 03.12.1999 a.a.O. und OVG NRW a.a.O. sowie Beschluss vom 16.02.2009 - 16 B 1728/08, kann im vorliegenden Fall offen bleiben.

  • VGH Baden-Württemberg, 23.08.2011 - 10 S 1809/10

    Fahranfänger; Feststellungen in einem Strafbefehl; Bindungswirkung für die

    An diese von der Rechtskraft des Strafbefehls erfasste tatsächliche Feststellung ist die Fahrerlaubnisbehörde und bei der nachvollziehenden Kontrolle auch das Gericht gemäß § 2a Abs. 2 Satz 2 StVG gebunden (vgl. nur BayVGH, Beschluss vom 09.09.2010 - II ZB 09.2105 -, juris; OVG Hamburg, Beschluss vom 03.12.1999 - 3 BS 250/99 -, DAR 2000, 227; BVerwG, Urteil vom 20.04.1994 - 11 C 54/92 -, NJW 1995, 70).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 28.11.2008 - 1 N 85.08

    Bindungswirkung strafgerichtlicher Entscheidungen im

    Dieses auch vom Verwaltungsgericht zugrunde gelegte Normverständnis entspricht gefestigter obergerichtlicher Rechtsprechung (zuletzt etwa BayVGH, Beschlüsse vom 15. September 2008 - 11 Cs 08.2398 - zitiert n, juris, Rn. 16, und vom 11. Juli 2008 - 11 Cs 08.1572 - zit. n. juris, Rn. 10; ferner OVG NW, Beschluss vom 18. Januar 2006 - 16 B 2137/05 - NZV 2006, 224; Nds. OVG, Beschluss vom 21. Januar 2003 - 12 ME 810/02 - NJW 2003, 1472; OVG Hamburg, Beschluss vom 3. Dezember 1999 - 3 Bs 250/99 - NZV 2000, 269), auch des erkennenden Senats (Beschluss vom 13. März 2008 - OVG 1 S 41.08 - Beschlussabdruck S. 4 f.).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 28.05.2015 - 1 S 71.14

    Aufbauseminar; Bindungswirkung an rechtskräftige Entscheidung; keine inhaltliche

    Entgegen der Ansicht des Antragstellers spricht bei summarischer Prüfung auch vieles dafür, dass es verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden sein dürfte, wenn der Gesetzgeber aus Gründen der Rechtssicherheit und Rechtsklarheit als wesentliche Elemente der Rechtsstaatlichkeit (vgl. Art. 20 Abs. 3 GG) dem Interesse an einer allgemeinen und einheitlichen Regelung den Vorrang zugemessen hat (a.A. VG Gelsenkirchen, Beschluss vom 17. November 2005 - 7 L 1092/05 -, juris, Rn. 10 und VG Neustadt, Beschluss vom 28. September 2012 - 1 L 738/12.NW -, juris, Rn. 9; offen lassend: z.B. OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 28. August 2013 - 16 B 904/13 -, juris Rn. 8 ff., m.w.N.; OVG des Saarlandes, Beschluss vom 21. Dezember 2000 - 9 V 30/00 -, juris, Rn. 8; Hamburgisches OVG, Beschluss vom 3. Dezember 1999 - 3 Bs 250/99 -, juris, Rn. 6).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 02.03.2010 - 16 B 1316/09

    Binden der Fahrerlaubnisbehörde bei der Anordnung eines Aufbauseminars wegen in

    Ob ausnahmsweise mit Blick auf das Gebot materieller Einzelfallgerechtigkeit etwas anderes gilt, wenn die im Straf- oder Bußgeldverfahren zulasten des Betroffenen ergangene Entscheidung evident unrichtig ist, vgl. in diesem Zusammenhang etwa OVG NRW, Beschlüsse vom 15. Dezember 2008 - 16 B 1499/08 - und vom 2. Mai 2005- 16 B 2615/04 - Hamb. OVG, Beschluss vom 3. Dezember 1999 - 3 Bs 250/99 -, juris Rdnr. 6 (= DAR 2000, 227), bedarf vorliegend keiner Entscheidung.
  • VG Gelsenkirchen, 18.08.2009 - 7 L 708/09

    Fahrerlaubnis, Aufbauseminar

    vgl. Oberverwaltungsgericht (OVG) Hamburg, Beschluss vom 3. Dezember 1999 - 3 Bs 250/99 -, NZV 00, 269; OVG Saarlouis, Beschluss vom 21. Dezember 2000 - 9 V 30/00 -, DAR 01, 427; OVG für das Land Nordrhein-Westfalen (NRW), Beschluss vom 31. Juni 2009 - 16 B 815/09 - und Beschluss vom 2. Mai 2005 - 16 B 2615/04.
  • VG Gelsenkirchen, 13.12.2016 - 7 L 2706/16

    Entziehung der Fahrerlaubnis nach dem Punktesystem; Punktefall; Tilgungshemmung;

    Ob die genannten Vorschriften wegen des Gebots materieller Gerechtigkeit im Einzelfall verfassungskonform dahingehend auszulegen sind, dass fahrerlaubnisrechtliche Maßnahmen unzulässig sind, wenn die im Straf- oder Bußgeldverfahren zulasten des Betroffenen ergangene Entscheidung inhaltlich evident unrichtig ist, vgl. OVG NRW, Beschluss vom 28. August 2013 - 16 B 904/13 -, juris; OVG NRW, Beschluss vom 31. Juli 2009 - 16 B 862/09 -, zu § 4 Abs. 3 Satz 2 StVG a. F.; OVG NRW, Beschluss vom 2. Mai 2005 - 16 B 2615/04 - OVG Hamburg, Beschluss vom 3. Dezember 1999 - 3 Bs 250/99 -, juris, bedarf vorliegend keiner Entscheidung.
  • VG Augsburg, 03.11.2010 - Au 7 S 10.1586

    Anordnung zur Teilnahme an einem Aufbauseminar; Berechnung der Probezeit; Bindung

  • VG Gelsenkirchen, 03.06.2009 - 7 L 383/09

    Fahrerlaubnis auf Probe, Anordnung eines Aufbauseminars

  • VG Gelsenkirchen, 13.03.2008 - 7 L 239/08

    Bindungswirkung für die Fahrerlaubnisbehörde

  • VG Gelsenkirchen, 17.11.2005 - 7 L 1092/05

    Fahrerlaubnis, Aufbauseminar, Bindung, Fahrerlaubnis auf Probe, Punktsystem,

  • VG Gelsenkirchen, 10.10.2018 - 7 L 857/18

    Fahrerlaubnis Entziehung Punkte Bindungswirkung Vergleichsfoto

  • VG Gelsenkirchen, 19.03.2018 - 7 L 115/18

    Aufbauseminar; Fahrerlaubnis auf Probe; evidente Unrichtigkeit

  • VG Gelsenkirchen, 22.02.2018 - 7 L 3264/17

    Entziehung einer Fahrerlaubnis aufgrund des Überschreitens von acht oder mehr

  • VG Gelsenkirchen, 19.12.2017 - 7 L 3202/17

    Fahrerlaubnis; Entziehung; Probezeit

  • VG Gelsenkirchen, 04.12.2017 - 7 L 2602/17

    Fahrerlaubnis; Entziehung; Punkte

  • VG Gelsenkirchen, 07.03.2013 - 7 L 126/13

    Entziehung der Fahrerlaubnis, Kokain, Bindungswirkung des Bußgeldbescheids,

  • VG Augsburg, 04.08.2011 - Au 7 S 11.1010

    Verpflichtung zur Teilnahme an einem Aufbauseminar; Bindung an rechtskräftige

  • VG Augsburg, 18.05.2011 - Au 7 S 11.647

    Anordnung zur Teilnahme an einem Aufbauseminar; Bindung an rechtskräftige

  • VG Ansbach, 20.04.2011 - AN 10 K 11.00305

    Entziehung der Fahrerlaubnis; Verkehrsverstöße während der Probezeit

  • VG Ansbach, 02.03.2011 - AN 10 S 11.00304

    Entziehung der Fahrerlaubnis; Verkehrsverstöße während der Probezeit

  • VG Gelsenkirchen, 22.10.2010 - 7 L 1192/10

    Fahrerlaubnis, Entziehung, Punkte

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 11.12.2009 - 16 B 1505/09
  • VG Minden, 06.05.2005 - 3 L 268/05

    Anordnung der aufschiebenden Wirkung einer Klage gegen eine Ordnungsverfügung ;

  • VG Gelsenkirchen, 07.10.2014 - 9 K 3445/14

    Fahrerlaubnis; Probezeit; Aufbauseminar

  • VG München, 10.03.2010 - M 6a S 10.563

    Fahrerlaubnis auf Probe; sofortige vollziehbare Anordnung der Teilnahme an einem

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Rechtsprechung
   VGH Baden-Württemberg, 17.01.2000 - 10 S 1979/99   

Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de

    Fahrerlaubnisentziehung - Fahreignungsgutachten nach Trunkenheitsfahrt

  • Landesrecht Baden-Württemberg

    § 3 Abs 4 StVG, § 11 Abs 3 FeV, § 13 Nr 2 FeV
    Fahrerlaubnisentziehung - Fahreignungsgutachten nach Trunkenheitsfahrt

  • archive.org

    Alkohol - Trunkenheitsfahrt mit Unfall / Nachtrunk / Alkoholmissbrauch rechtfertigt MPU-Anordnung auch bei Erreichen der BAK durch Nachtrunk

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NZV 2000, 269
  • VBlBW 2000, 401
  • DÖV 2000, 432



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Wird zitiert von ... (11)  

  • VGH Baden-Württemberg, 24.09.2001 - 10 S 182/01

    Fahreignungsgutachten: Wiedererteilung der Fahrerlaubnis nach Alkoholfahrt

    Begründung zu § 13 FeV, BRDrucks. 443/98 S 260; siehe hierzu auch VGH Baden-Württemberg, Beschl. v. 17.01.2000, VBlBW 2000, 401 = NZV 2000, 269 = DAR 2000, 181 = zfs 2000, 228; Beschl. v. 28.01.2000 - 10 S 1951/99 - Beschl. v. 22.01.2001, DAR 2001, 233 = NZV 2001, 279).

    Damit stellt der Verordnungsgeber klar, dass die Klärung von Eignungszweifeln, die auf einer bekannt gewordenen Alkoholproblematik beruhen, in den Fällen des § 13 Nr. 2 FeV, der insoweit als speziellere Vorschrift § 11 FeV verdrängt (siehe auch § 11 Abs. 3 Satz 3 FeV; VGH Baden-Württemberg, Beschl. v. 17.01.2000, VBlBW 2000, 401 = NZV 2000, 269 = DAR 2000, 181 = zfs 2000, 228; Beschl. v. 28.01.2000 - 10 S 1951/99 - Amtl. Begründung zu § 13 FeV, BRDrucks. 443/98 S. 260), ausschließlich durch ein medizinisch-psychologisches Gutachten zu erfolgen hat.

  • OLG Celle, 17.05.2004 - 211 Ss 61/04

    Sonntagsfahrverbot - Halter fährt Gespann selbst: kein erhöhtes Bußgeld

    Bereits aus dem Wortlaut dieser Regelung folgt, dass als Voraussetzung für das erhöhte Bußgeld der Halter eines Fahrzeugs das verbotswidrige Fahren angeordnet oder zugelassen haben muss, mithin eine dritte Person gefahren sein muss, hinsichtlich derer die Anordnung oder das Zulassen des Halters wirkt (so auch Eckhardt, DAR 2000, 181).
  • VGH Baden-Württemberg, 24.09.2001 - 10 S 128/01
    Begründung zu § 13 FeV, BRDrucks. 443/98 S 260; siehe hierzu auch VGH Baden-Württenberg, Beschl.v. 17.1.2000, VBlBW 2000, 401=NZV 2000, 269=DAR 2000, 181=zfs 2000, 228; Beschl.v. 28.1.2000 - 10 S 1951/99 - ; Beschl.v. 22.1.2001, DAR 2001, 233=NZV 2001, 279).

    Damit stellt der Verordnungsgeber klar, dass die Klärung von Eignungszweifeln, die auf einer bekannt gewordenen Alkoholproblematik beruhen, in den Fällen des § 13 Nr. 2 FeV, der insoweit als speziellere Vorschrift § 11 FeV verdrängt (siehe auch § 11 Abs. 3 Satz 3 FeV; VGH Baden-Württemberg, Beschl.v. 17.1.2000, VBlBW 2000, 401=NZV 2000, 269=DAR 2000, 181=ZfS 2000, 228; Beschl.v. 28.1.2000 - 10 S 1951/99 - ; amtl. Begründung zu § 13 FeV, BRDrucks. 443/98 S 260), ausschließlich durch ein medizinisch-psychologisches Gutachten zu erfolgen hat.

  • VGH Bayern, 08.10.2018 - 11 CE 18.1531

    Einstweilige Anordnung, Medizinisch-psychologisches Gutachten, Ohne

    Aus der Gesamtschau mit dem Umstand, dass der Antragsteller nach dem strafgerichtlich festgestellten Sachverhalt innerhalb etwa einer Stunde nach der Trunkenheitsfahrt ganz erheblich Alkohol konsumiert hat, obwohl er mit dem Fahrzeug unterwegs war (vgl. dazu VGH BW, B.v. 17.1.2000 - 10 S 1979/99 - DAR 2000, 181 = juris Rn. 6 und Dauer a.a.O. § 13 FeV Rn. 21 zu einem erheblichen Nachtrunk), ergeben sich Zweifel, ob er Trinken und Fahren sicher trennen kann.
  • VG Augsburg, 09.03.2005 - Au 3 S 05.167

    Allein aus einem erheblichen Alkoholkonsum ohne jeden Bezug zum Straßenverkehr

    Entsprechend liegt bei einer Unfallflucht nach einem unter Alkoholeinfluss verursachten Unfall und sich anschließender erheblicher Alkoholisierung ein Umstand vor ("Flucht in den Alkohol"), der nahe legt, dass der Fahrerlaubnisinhaber die Aufnahme erheblicher Alkoholmengen und die Teilnahme am Straßenverkehr nicht hinreichend sicher trennen kann (VGH BW vom 17.1.2000, DAR 2000, 181; VG Augsburg vom 11.5.2004, Au 3 K 04.58).
  • VG Düsseldorf, 29.09.2015 - 6 L 2768/15

    Verkehrsrecht - Trunkenheitsfahrt mit 1,1 Promille und Anzeichen starker

    vgl. zur Annahme eines Alkoholmissbrauchs in Verfahren, denen ähnliche Sachverhalte zugrundelagen: VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 17. Januar 2000 - 10 S 1979/99 - VG München, Beschlüsse vom 5. Januar 2007 - M 6a E 06.4112 - und vom 7. Juni 2005 - M 6a E 05.1339 - VG Augsburg, Urteil vom 11. Mai 2004 - Au 3 K 04.458 -.
  • VG Sigmaringen, 19.01.2001 - 2 K 59/01

    Fahrerlaubnisentziehung; Alkoholmissbrauch; Berufskraftfahrer

    Wenn ihn die Aufregung über einen Verkehrsunfall mit einem nur geringen Sachschaden dazu veranlasst hat, in kurzer Zeit 2, 5 l Weißbier zu trinken und dadurch eine Blutalkoholkonzentration von 1, 57 â?° zu erreichen, so ist dies ohne eine gewisse Dauer regelmäßigen Alkoholkonsums mit Erreichen hoher Blutalkohol-Werte kaum zu erklären (vgl. hierzu auch VGH BW, Beschluss vom 17.01.2000, VBlBW 2000, 401 f.).
  • VG Augsburg, 08.05.2007 - Au 3 K 07.105

    Zur fachärztlichen Begutachtung bei Alkoholmissbrauch oder Alkoholabhängigkeit

    Ein solcher mittelbarer Zusammenhang wurde bei dem Erreichen einer erheblichen Alkoholisierung ohne direkte Verkehrsteilnahme angenommen, wenn sich die Betreffenden aufgrund ihrer Berufstätigkeit in einem Dauerkonflikt zwischen Alkoholkonsum und Nüchternheitsgebot bei der Verkehrsteilnahme befinden (VGH BW vom 24.6.2002, DAR 2002, 573: Berufskraftfahrer; vom 29.7.2002, DAR 2002, 570: Taxifahrer) oder wenn nach einem Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss die Alkoholisierung stark erhöht wurde (VGH BW vom 17.1.2000, DAR 2000, 181; VG Augsburg vom 11.5.2004, BA 2005, 193: "Flucht in den Alkohol").
  • VG Freiburg, 16.02.2011 - 3 K 1089/10

    Wiedererteilung der Fahrerlaubnis nach Trunkenheitsfahrt und anderen Straftaten

    Zwar wird die Auffassung vertreten, dass in Fällen von Eignungszweifeln bei Alkoholproblematik § 13 FeV eine abschließende Vorschrift für die Beibringung von ärztlichen oder medizinisch-psychologischen Gutachten darstellt (so Bayer. VGH, Beschl. v. 09.02.2009 - 11 CE 08.3028 -, juris, unter Aufgabe seiner früheren Rechtsprechung, vgl. dazu Bayer. VGH, Urt. v. 07.05.2001 - 11 B 99.2527 -, NJW 2002, 82; OVG Saarland, Beschl. v. 18.09.2000 - 9 W 5/00 -, juris; Kirchner, Die neue Fahrerlaubnisverordnung, 2002, § 13 RdNr. 1; a.A. Hentschel/König/Dauer, Straßenverkehrsrecht, 40. Auflage 2009, § 11 FeV RdNr. 12; offen gelassen von VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 17.01.2000 - 10 S 1979/99 -, VBlBW 2000, 401 = DAR 2000, 181).
  • VG Augsburg, 11.05.2004 - Au 3 K 04.458

    Tatsachen für die Annahme von Alkoholmissbrauch sind gegeben, wenn ein

    Diese "Flucht in den Alkohol" nach dem Verursachen eines Verkehrsunfalles, wobei eine ganz erheblicheAlkoholisierung erreicht wird, ist nicht nachvollziehbar, ohne dass eine gewisse Dauer regelmäßigen Alkoholkonsums mit Erreichen hoher Blutalkoholwerte angenommen werden kann (VGHBW vom 17.01.2000, DAR 2000, 181; VG München vom 23.02.2001 ­ M 6 a E 01.399 ­, Juris-Dokument: BYRE 030827999; VG Gelsenkirchen vom 19.03.2003 ­ 7 L 161/03 ­, Juris-Dokument: MWRE 113440300; Bouska/Laeverenz, a. a. O., Anm. 3a zu § 13 FeV).
  • VG Freiburg, 28.08.2001 - 1 K 1209/01

    Fahrerlaubnis; Entziehung; Anforderung einer MPU; Alkoholmissbrauch; hier: keine

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