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Rechtsprechung
   OLG Stuttgart, 21.11.1989 - 6 Ws 220/89   

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https://dejure.org/1989,1857
OLG Stuttgart, 21.11.1989 - 6 Ws 220/89 (https://dejure.org/1989,1857)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 21.11.1989 - 6 Ws 220/89 (https://dejure.org/1989,1857)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 21. November 1989 - 6 Ws 220/89 (https://dejure.org/1989,1857)
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Volltextveröffentlichung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • NJW 1990, 1494 (Ls.)
  • MDR 1990, 358
  • NStZ 1990, 141
  • NZV 1990, 122
 
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Wird zitiert von ... (9)

  • OLG Naumburg, 05.09.2002 - 1 Ws 381/02

    Vorläufige Entziehung der Fahrerlaubnis; Entscheidung durch Beschluss; Behandlung

    Hat das Amtsgericht - Strafrichter bzw. Schöffengericht - über die vorläufige Entziehung der Fahrerlaubnis durch Beschluss entschieden, und ist gegen das amtsgerichtliche Urteil Berufung sowie gegen den Beschluss Beschwerde eingelegt, behandelt das Berufungsgericht, dem die Akten nach § 321 S. 2 StPO vorgelegt worden sind, die unerledigte Beschwerde als Aufhebungsantrag mit der Folge, dass gegen den Beschluss des Berufungsgerichts Beschwerde zum Oberlandesgericht zulässig ist (gegen OLG Stuttgart, NStZ 1990, 141, 142).

    Soweit nach der Gegenmeinung (OLG Stuttgart NStZ 1990, 141, 142) über die Beschwerde trotz Anhängigkeit bei der Berufungskammer die Beschwerdekammer des Landgerichts entscheiden soll, verkennt sie, dass dadurch das mit der Sache befasste Berufungsgericht in seiner Entscheidungskompetenz beeinträchtigt wäre.

  • OLG Stuttgart, 26.02.2002 - 4 Ws 38/02

    Vorläufige Entziehung der Fahrerlaubnis: Behandlung einer Beschwerde gegen einen

    So ist gewährleistet, dass divergierende Entscheidungen von Berufungsgericht und Beschwerdegericht vermieden werden (OLG Celle StraFo 2001, 134 f; OLG Düsseldorf MDR 1987, 694; OLG Karlsruhe MDR 1974, 159; OLG Hamm NJW 1969, 149; LG Zweibrücken NZV 92, 499; Hentschel, Straßenverkehrsrecht, 36. Aufl., § 111 a Rdnr. 7 ; Löwe-Rosenberg-Schäfer, StPO, 24. Aufl., § 111 a Rdnr. 90; Kleinknecht/Meyer-Goßner, StPO, 45. Aufl., § 111 a Rdnr. 19, a. A. OLG Stuttgart (6. Strafsenat) NStZ 1990, 141; Karlsruher Kommentar-Nack, StPO, 4. Aufl., § 111 a Rdnr. 20; KMR, § 111 a Rdnr. 21, § 310 Rdnr. 2).
  • OLG Stuttgart, 10.04.2001 - 4 Ws 80/01

    Beschwerde; Aktenübersendung; Statthaftigkeit; KFZ-Führungsbefugnis; Neue

    Denn der durch Vorlage der Akten gemäß § 321 StPO bewirkte Zuständigkeitswechsel ist erst nach Erlass der nunmehr angefochtenen Entscheidung eingetreten (vgl. LR-Schäfer, 24. Aufl., § 111 a Rdnr. 90; Hentschel, Straßenverkehrsrecht, 36. Aufl., § 111a Rdnr. 7; vgl. auch OLG Stuttgart NStZ 1990, 141).
  • OLG Celle, 10.05.2000 - 3 ARs 9/00

    Vorläufige Entziehung der Fahrerlaubnis durch den Ermittlungsrichter:

    Erst die nunmehr ergehende Entscheidung des jetzt zuständigen Richters ist beschwerdefähig (Löwe-Rosenberg-Schäfer, 24. Aufl., Rdnr. 90 zu § 111a StPO; Senatsbeschluss NJW 1961, 1417; OLG Hamm NJW 1969, 149; OLG Karlsruhe MDR 1974, 159; Beschluss des hiesigen 1. Strafsenats in NStE Nr. 4 zu § 111a StPO; a.M. KMR-Plöd, StPO, Rdnr. 2 zu § 310; OLG Stuttgart NStZ 1990, 141).
  • OLG Hamm, 06.10.2016 - 5 Ws 341/16

    Umdeutung einer Beschwerde in einen Aufhebungsantrag

    Mit der Erhebung der öffentlichen Klage vor dem Landgericht ist nicht nur die zuvor für den Ermittlungsrichter bei dem Amtsgericht Essen gegebene Zuständigkeit für die sich auf die Untersuchungshaft beziehenden richterlichen Entscheidungen und Maßnahmen entfallen und gemäß § 126 Abs. 2 S. 1 StPO auf die nunmehr mit der Sache befasste Strafkammer des Landgerichts übergegangen, sondern durch den Übergang der Zuständigkeit ist auch der bisherige Instanzenzug und Verfahrensgang beendet worden (vgl. KG Berlin NStZ-RR 1996, 365; OLG Stuttgart NStZ 1990, 141; OLG Karlsruhe, Justiz 1979, 444; OLG Oldenburg NJW 1957, 233).
  • OLG Stuttgart, 23.01.2003 - 1 Ws 9/03

    Beschwerdefähigkeit einer nicht beschiedenen Beschwerde gegen eine vorläufige

    Nach inzwischen wohl herrschender Meinung gilt für die Beschwerde gegen eine vorläufige Entziehung der Fahrerlaubnis nach § 111a StPO nichts anderes (OLG Stuttgart VRS 102, 381; OLG Celle StraFo 2001, 134; OLG Düsseldorf VRS 99, 203; LG Zweibrücken NZV 1992, 499; Hentschel, Straßenverkehrsrecht, 36. Aufl. § 111a StPO, Rdnr. 7; Meyer-Goßner, StPO, 46. Auflage, § 111a Rdnr. 14; Löwe-Rosenberg-Schäfer, StPO, 24. Aufl., § 111a Rdnr. 19; a. A. OLG Stuttgart (6. Strafsenat) NStZ 1990, 141; KK-Nack, StPO, 4. Auflage, § 111a Rdnr. 20; KK-Engelhardt, StPO, 4. Auflage, § 306 Rdnr. 14).
  • OLG Stuttgart, 09.07.2007 - 4 Ws 223/07

    Pflichtverteidigerbestellung: Zuständiges Gericht bei einer Beschwerde gegen die

    Beschwerden gegen Entscheidungen des Amtsgerichts werden daher in der Regel (anders in den Fällen des §§ 120 Abs. 3 S. 1, 159, 181 GVG) dem nächst höheren Gericht, bei gleichzeitiger Berufung der Berufungskammer des Landgerichts, vorgelegt (§ 73 Abs. 1 GVG, § 41 Abs. 2 Satz 2 JGG; OLG Stuttgart VRS 102, 381; OLG Naumburg BA 41, 79; a. A. OLG Stuttgart (6. Strafsenat) NStZ 1990, 141 [Beschwerdekammer]).
  • KG, 11.06.1996 - 1 ARs 661/96
    Denn durch die Anklageerhebung ist nicht nur die zuvor für das Amtsgericht gegebene Zuständigkeit für die sich auf die Untersuchungshaft beziehenden richterlichen Entscheidungen und Maßnahmen entfallen und gemäß § 126 Abs. 2 Satz 1 StPO auf die nunmehr mit der Sache befaßte Strafkammer des Landgerichts übergegangen, sondern durch den Übergang der Zuständigkeit auch der bisherige Instanzenzug und Verfahrensgang beendet worden (vgl. OLG Düsseldorf NStE Nr. 3 zu § 125 StPO ; OLG Stuttgart NStZ 1990, 141 ; OLG Karlsruhe Justiz 1979, 444; OLG Oldenburg NJW 1957, 233; Boujong in KK, StPO 3. Aufl., § 126 Rdn. 10).
  • KG, 25.08.1998 - 1 AR 1424/96
    Durch den Zuständigkeitswechsel ist zugleich der bisherige Instanzenzug beendet worden (OLG Stuttgart NStZ 1990, 141, 142; KK-Boujong, StPO 3. Aufl., § 126 Rdn. 10).
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Rechtsprechung
   OLG Düsseldorf, 21.11.1989 - 5 Ss (OWi) 439/89 - (OWi) 182/89 I   

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https://dejure.org/1989,6425
OLG Düsseldorf, 21.11.1989 - 5 Ss (OWi) 439/89 - (OWi) 182/89 I (https://dejure.org/1989,6425)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 21.11.1989 - 5 Ss (OWi) 439/89 - (OWi) 182/89 I (https://dejure.org/1989,6425)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 21. November 1989 - 5 Ss (OWi) 439/89 - (OWi) 182/89 I (https://dejure.org/1989,6425)
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Volltextveröffentlichung

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • NZV 1990, 122 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (11)

  • OLG Düsseldorf, 27.10.1992 - 5 Ss OWi 332/92
    a) Dazu ist insbesondere in den Gründen der Entscheidung die zur Feststellung der eingehaltenen Geschwindigkeit angewendete Meßmethode mitzuteilen und, sofern ein Anhalt dafür besteht, anzugeben, ob etwaige Fehlerquellen ausreichend berücksichtigt worden sind (ständ. Senatsrechtspr., u.a. Senatsbeschlüsse vom 12.3.1980 in VRS 59, 371, vom 15.12.1983 in VRS 66, 359 = r + s 1984, 65 = OLGSt StVO § 41 Nr. 2, vom 21.11.1989 in VRS 78, 306 = DAR 1990, 111, vom 16.11.1990 in DAR 1991, 269).

    (Vgl. Senatsbeschlüsse vom 21.10.1987 in VRS 74, 214, vom 21.11.1989 in VRS 78, 306 = DAR 1990, 111, vom 16.11.1990 in DAR 1991, 269 und vom 13.8.1991 - 5 Ss (OWi) 312/91 - (OWi) 130/91 I -).

    Das ist nicht nur für die rechtliche Bewertung der Tat, sondern insbesondere für die Bemessung der Geldbuße von Bedeutung, weil davon abhängt, welcher Bußgeldrahmen der Festsetzung der Geldbuße zugrunde zu legen ist (vgl. Senatsbeschluß vom 21.11.1989 in VRS 78, 306 = DAR 1990, 111).

  • OLG Düsseldorf, 22.03.1995 - 5 Ss OWi 78/95
    Das stellt einen sachlich-rechtlichen Mangel des Urteils dar (vgl. Senatsbeschluß vom 21. November 1989 in VRS 78, 306 = DAR 1990, 111 ; Göhler, OWiG , 1 1. Aufl., § 71 Rdnr. 41 und 42 a m.w.N.).

    muß das Urteil erkennen lassen, von weicher Schuldform der Tatrichter ausgegangen ist (Senatsbeschlüsse vom 21. November 1989 a.a.O. und vom 27. Oktober 1992 in VRS 84, 302 = ZfS 1993, 68 ; jeweils m.w.N.).

  • OLG Hamm, 14.02.2000 - 2 Ss OWi 1258/99

    Angabe der Schuldform

    Kann nämlich eine Tat - wie hier - sowohl vorsätzlich als auch fahrlässig verwirklicht werden, muss das Urteil oder der Beschluss die Schuldform erkennen lassen (vgl. OLG Düsseldorf, DAR 1990, S. 111; Göhler, a.a.0., § 71 Rdnr. 41 m.w.N.).
  • OLG Düsseldorf, 29.04.1997 - 5 Ss OWi 93/97
    Sofern die Taten - wie hier - vorsätzlich oder fahrlässig begangen werden können, muß das Urteil erkennen lassen, von welcher Schuldform der Tatrichter ausgegangen ist (vgl. Senatsbeschluß vom 21. November 1989 in VRS 78, 306; Göhler a.a.O. OWiG § 71 Rdnr. 41).
  • OLG Düsseldorf, 07.06.1991 - 5 Ss OWi 199/91
    Hierzu ist in den Urteilsgründen die angewendete Meßmethode mitzuteilen und darzulegen, ob mögliche Fehlerquellen ausreichend berücksichtigt worden sind (vgl. z.B. OLG Düsseldorf, VRS 78, 306).
  • OLG Hamm, 08.12.2015 - 4 RBs 292/15

    Definition des Begriffs "Erfassung" nach dem ElektroG a.F.

    hier - der Bußgeldtatbestand sowohl vorsätzlich als auch fahrlässig verwirklicht werden kann (OLG Hamm, Beschl. v. 14.02.2000 - 2 Ss OWi 1258/99 - juris; OLG Düsseldorf, Beschl. v. 21.11.1989 - 5 Ss (OWi) 439/89 - juris).
  • OLG Hamm, 30.10.1995 - 2 Ss OWi 667/95
    Durchgreifende Bedenken ergeben sich insbesondere nicht daraus, daß in der Urteilsformel nicht hinsichtlich aller verwirklichten Verstöße die Schuldform angegeben ist (zur erforderlichen Angabe der Schuldform in der Urteilsformel vgl. u.a. OLG Düsseldorf DAR 1990, 111 ; OLG Köln VRS 1967, 295).
  • OLG Düsseldorf, 03.06.1992 - 5 Ss OWi 183/92
    Sofern die Tat vorsätzlich und fahrlässig begangen werden kann, was hier zutrifft, muß das Urteil erkennen lassen, von welcher Schuldform der Tatrichter ausgegangen ist (vgl. Senatsbeschluß in VRS 78, 306 m.w.N.; OLG Koblenz in OLGSt, OWiG § 17 Nr. 11).
  • OLG Düsseldorf, 15.03.1993 - 5 Ss OWi 48/93
    dazu gehört, daß er in den Urteilsgründen die zur Feststellung der gefahrenen Geschwindigkeit angewendete Meßmethode mitteilt und darüber hinaus darlegt, daß mögliche Fehlerquellen ausreichend berücksichtigt worden sind (vgl. Senatsbeschlüsse vom 21.11.1989 in VRS 78, 306 = DAR 1990, 111, vom 16.11.1990 in VRS 81, 208 = DAR 1991, 269 = VM 1991, 54, vom 30.10.1991 in VRS 82, 367 = NZV 1992, 121 und vom 19.6.1992 in VRS 83, 382 = VM 1992, 92, jeweils mit Nachweisen).
  • OLG Düsseldorf, 17.07.1992 - 5 Ss OWi 240/92
    Das AG hat sich bei der Feststellung der von dem Betroff. eingehaltenen Geschwindigkeit an die Anforderungen gehalten, die von der Senatsrechtsprechung an eine einwandfreie Radarmessung gestellt werden (vgl. Senatsbeschlüsse vom 21.11.1989 in DAR 1990, 111; 4.9.1989 - 5 Ss (OWi) 312/89 I; 28.8.1988 - 5 Ss (OWi) 305/88; 21.8.1987 - 5 Ss (OWi) 229/87; 14.1.1983 in JMBl NW 1983, 105 = VRS 64, 450; 15.12.1983 in VRS 66, 359).
  • OLG Köln, 26.10.1993 - Ss 423/93
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Rechtsprechung
   BayObLG, 17.10.1989 - 1 ObOWi 328/89   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1989,3128
BayObLG, 17.10.1989 - 1 ObOWi 328/89 (https://dejure.org/1989,3128)
BayObLG, Entscheidung vom 17.10.1989 - 1 ObOWi 328/89 (https://dejure.org/1989,3128)
BayObLG, Entscheidung vom 17. Januar 1989 - 1 ObOWi 328/89 (https://dejure.org/1989,3128)
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Volltextveröffentlichung

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Straßenbreite; Begegnungsverkehr; Rechtsfahrgebot; Mitte; Auf halbe Sicht

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Straßenbreite; Begegnungsverkehr; Rechtsfahrgebot; Halbe Sicht

  • rechtsportal.de (Leitsatz)

    StVO § 2 Abs. 2, § 3 Abs. 1 Satz 4

  • rechtsportal.de (Leitsatz)

    StVO § 2 Abs. 2, § 3 Abs. 1 S. 4

Papierfundstellen

  • NZV 1990, 122
 
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Wird zitiert von ... (2)

  • BGH, 09.07.1996 - VI ZR 299/95

    Tragweite des Rechtsfahrgebots

    Die Auffassung, daß in den Fällen, in denen die Fahrbahnbreite einen zügigen Begegnungsverkehr zweier Kraftwagen nicht zuläßt, gegen ein Fahren in der Fahrbahnmitte keine Bedenken bestehen, weil in solchen Fällen nur ein Fahren auf "halbe Sicht" die Gefahren des Begegnungsverkehrs auszuschließen vermöge (vgl. BayObLG NZV 1990, 122), hält der Senat für mit dem Rechtsfahrgebot nicht vereinbar.
  • OLG Stuttgart, 04.06.2014 - 3 U 15/14

    Haftung bei Verkehrsunfall: Kollision eines nach links abbiegenden und

    So verbietet z.B. auf einer relativ schmalen Straße, die aber noch einen zügigen Begegnungsverkehr zulässt und auf der der Führer eines Personenkraftwagens an sich seine rechte Fahrbahnseite tatsächlich einhalten könnte, ihm das Rechtsfahrgebot nicht die Einhaltung eines Sicherheitsabstands von rund einem Meter zum rechten Fahrbahnrand und die dadurch bedingte Mitbenutzung der linken Fahrbahnhälfte, solange kein Überholtwerden in Betracht kommt und die Fahrstrecke so übersichtlich ist, dass die Gefährdung eines potentiellen Gegenverkehrs ausgeschlossen ist (Bayerisches Oberstes Landesgericht, Beschluss vom 17. Oktober 1989 - 1 Ob OWi 328/89 -, m.w.N.).
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