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   OLG Schleswig, 04.01.1994 - 1 Ws 503/93   

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OLG Schleswig, 04.01.1994 - 1 Ws 503/93 (https://dejure.org/1994,3593)
OLG Schleswig, Entscheidung vom 04.01.1994 - 1 Ws 503/93 (https://dejure.org/1994,3593)
OLG Schleswig, Entscheidung vom 04. Januar 1994 - 1 Ws 503/93 (https://dejure.org/1994,3593)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Papierfundstellen

  • NZV 1995, 238
  • StV 1995, 345
 
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Wird zitiert von ... (9)

  • OLG Frankfurt, 07.02.1996 - 3 Ws 107/96

    Anfechtung vorläufige Fahrerlaubnisentziehung nach Verfahrensabschluß

    Zumindest bis zur Entscheidungsreife der Revision behält die Beschwerde gegen die Anordnung der vorläufigen Entscheidung der Fahrerlaubnis ihre selbständige Bedeutung, ohne daß dadurch in rechtlich nicht hinnehmbarer Weise in die Kompetenz des Revisionsgerichts eingegriffen wird (so auch SchlHOLG StV 1995, 345 ).

    Dies bedeutet für die Zeit nach Erlaß des Berufungsurteils, daß die Erfolgsaussichten einer Revision unter den Gesichtspunkt einer zu erwartenden endgültigen Entziehung der Fahrerlaubnis in die Prüfung einzubeziehen sind (vgl. dazu auch SchlHOLG StV 1995, 345 ).

    Das ist dann der Fall, wenn sowohl das Beschwerde- als auch das Revisionsverfahren entscheidungsreif sind (so auch SchlHOLG StV 1995, 345 ).

    Bei solcher Sachlage muß der Senat vorrangig über die Revision entscheiden, weil diese "Hauptentscheidung" dazu führen kann, daß die Beschwerde gegen die Anordnung der vorläufigen Entziehung der Fahrerlaubnis gegenstandslos wird (so bei rechtskräftiger Entziehung der Fahrerlaubnis; anders bei Aufhebung und Zurückweisung der Sache; vgl. dazu SchlHOLG StV 1995, 345 ).

  • OLG Köln, 22.11.1996 - 1 Ws 32/96

    Anordnung der vorläufigen Entziehung der Fahrerlaubnis

    Der abweichenden Auffassung des OLG Schleswig (NZV 1995, 238, 239, vgl. auch OLG Frankfurt NStZ-RR 1996, 206), wonach neben der Revision auch die Beschwerde gegen die vorläufige Entziehung der Fahrerlaubnis unbeschränkt eröffnet sein soll, kann nicht gefolgt werden.
  • OLG Hamm, 17.05.1996 - 2 Ws 187/96
    Für eine isolierte Anfechtung der vom Berufungsgericht gem. § 111 a Abs. 1 StPO angeordneten vorläufigen Entziehung der Fahrerlaubnis im Wege der Beschwerde ist, wenn gleichzeitig gegen das Urteil, das die Anordnung der Entziehung der Fahrerlaubnis gem. § 69 Abs. 1 StGB trifft, grundsätzlich kein Raum (vgl. OLG Düsseldorf VRS 80, 214 u. VRS 90, 45 ; OLG Hamm, Beschluß vom 23. April 1996 - 3 Ws 166/96; Kleinknecht/Meyer-Goßner, StPO , 42. Aufl., § 111 a Rn. 19; LR-Schäfer, StPO , 24. Aufl., § 111 a Rn. 88; a.A. OLG Schleswig, StV 95, 345).

    In einem solchen Falle wäre nach Auffassung des Senats auf eine entsprechende Beschwerde die vorläufige Entziehung der Fahrerlaubnis aufzuheben (vgl. OLG Düsseldorf VRS 90, 45, 46; OLG Schleswig StV 95, 345).

  • OLG Koblenz, 15.01.1997 - 1 Ws 13/97
    Dem Beschwerdegericht steht damit eine selbständige Prüfung der für die vorläufige Entziehung der Fahrerlaubnis verlangten Voraussetzungen zu (OLG Koblenz VRS 67, 254; OLG Frankfurt/Main NStZ-RR 1996, 205, 206; OLG Schleswig NZV 1995, 238 ; a.A.: OLG Düsseldorf, OLG Hamm, jeweils a.a.0.; KG VRS 38, 127).
  • OLG Köln, 22.04.2003 - 1 Ws 9/03

    Prüfung der Voraussetzungen der Entziehung der Fahrerlaubnis im

    Während des Revisionsverfahrens ist die Prüfung der Voraussetzungen des § 69 StGB und damit die im Rahmen des § 111 a StPO zu beurteilende Frage der charakterlichen Eignung der Angeklagten zum Führen von Kraftfahrzeugen aber dem Beschwerdegericht entzogen, nachdem die letzte tatrichterliche Prüfung der Geeignetheit durch das Berufungsgericht erfolgt ist (vgl. OLG Brandenburg NStZ-RR 1996, 170 = VRS 91, 181; OLG Düsseldorf NZV 1991, 165 = VRS 80, 214 [215] = zfs 1991, 242; OLG Düsseldorf NZV 1995, 459 = VRS 90, 45 [46]; OLG Hamm MDR 1996, 954 = VRS 92, 23 [24] = zfs 1996, 355; OLG Karlsruhe DAR 1999, 86 = NZV 1999, 345 [346] = NStZ-RR 1999, 115 [116] = VRS 96, 205 [206]; SenE vom 22.11.1996 - 1 Ws 32/96 = VRS 93, 348; SenE vom 26.03.1999 - 1 Ws 7/99; Meyer-Goßner, StPO, 46. Aufl., § 111 a, Rn. 19; Schäfer, in: Löwe/Rosenberg, StPO, 25. Aufl., § 111 a Rn. 88; Hentschel, Trunkenheit-Fahrerlaubnisentziehung-Fahrverbot im Straf- und Ordnungswidrigkeitenrecht, 8. Aufl., Rn. 880; jeweils m. w. N.; a. A. KG DAR 2001, 374 = VRS 101, 206; OLG Frankfurt/Main NStZ-RR 1996, 205 [206]; OLG Koblenz NStZ-RR 1997, 206 [207] = NZV 1997, 369 = VRS 93, 343; OLG Schleswig NZV 1995, 238 mit ablehnender Anmerkung Schwarzer = StV 1995, 345).
  • OLG Düsseldorf, 11.11.1999 - 2 Ws 348/99

    Beschwerde gegen vorläufige Entziehung der Fahrerlaubnis bei Anfechtung des

    Unter Berücksichtigung dieser Erwägungen hält der Senat eine - umfassende Prüfungskompetenz des Beschwerdegerichts zur Frage der vorläufigen Maßnahme gemäß § 111a StPO auch nach Erlaß der berufungsgerichtlichen Entscheidung zur Hauptsache für gegeben (ebenso OLG Schleswig NZV 95, 238 f.; OLG Frankfurt NStZ-RR 96, 205 f.).
  • OLG Brandenburg, 25.01.1996 - 2 Ws 249/95

    Anfechtung vorläufige Fahrerlaubnisentziehung nach Verfahrensabschluß

    Der Senat schließt sich der Auffassung des Oberlandesgerichts Düsseldorf (vgl. dessen in NZV 1995, 459 veröffentlichte Entscheidung und die dortigen weiteren Nachweise) an, nach der ein im Berufungsverfahren im Rahmen von § 111a StPO ergangener Beschluß dann grundsätzlich nicht auf Beschwerde überprüft werden kann, wenn gegen das Berufungsurteil Revision eingelegt worden ist (anders: OLG Schleswig, NZV 1995, 238 m. abl. Anm. Schwarzer).
  • KG, 11.04.2001 - 3 Ws 198/01

    Anfechtung der vorläufigen Entziehung der Fahrerlaubnis bei gleichzeitiger

    Der in Teilen der obergerichtlichen Rechtsprechung [vgl. u.a. OLG Brandenburg VRS 1991, 181; OLG Hamm MDR 1996, 954; OLG Düsseldorf NZV 1995, 459] vertretenen Ansicht, ein Beschluss nach § 111 a StPO, der mit oder nach einem die Maßregel nach § 69 StGB anordnenden Urteil ergangen ist, könne nicht gesondert angefochten werden, teilt der Senat nicht [vgl. u.a. OLG Koblenz NZV 1997, 369; OLG Frankfurt NStZ-RR 205; OLG Schleswig NZV 1995, 238; KG, Beschluss vom 5. Juni 1980 - 3 Ws 153/80 -].
  • OLG Oldenburg, 29.07.1998 - 1 Ws 336/98

    Schöffenbeteiligung

    vom 19.Februar 1997-1 Ws 249/96 zu § 132a StPO; a.A. OLG Frankfurt NStZ-RR 1996, 205;OLG Schleswig NZV 1995, 238 m.abl.Anm. Schwarzer).
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