Rechtsprechung
   OLG Brandenburg, 18.11.2002 - 2 Ss (OWi) 357/02   

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    UWG § 73 Abs. 2 § 74 Abs. 2
    Gehörsverletzung bei Verwerfung des Einspruchs

Papierfundstellen

  • NZV 2003, 432



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Wird zitiert von ... (14)  

  • OLG Köln, 27.09.2004 - 8 Ss OWi 18/04  
    Der Anspruch des Betroffenen auf Gewährung rechtlichen Gehörs ist verletzt, wenn das Gericht über den Antrag auf Entpflichtung vom persönlichen Erscheinen überhaupt nicht oder ohne eine auf § 73 Abs. 2 OWiG zurückführbare Begründung ablehnend entscheidet und sich auch im Urteil mit den Gründen, die hierfür geltend gemacht wurden, nicht befasst (SenE v. 11.07.2001 - Ss 273/01 - = zfs 2002, 254 m. w. Nachw.; SenE v. 18.03.2003 - Ss 70/03 Z - m. w. Nachw.; SenE v. 11.04.2003 - Ss 119/03 Z - SenE v. 28.04.2003 - Ss 134/03 Z - SenE v. 29.09.2003 - Ss 400/03 Z - SenE v. 02.01.2004 - Ss 554/03 Z - SenE v. 05.02.2004 - Ss 456/03 Z-; SenE v. 10.02.2004 - Ss 29/04 Z - = zfs 2004, 335; OLG Brandenburg NZV 2003, 432; OLG Hamm zfs 2003, 425 = DAR 2003, 430 = VRS 105, 228 [229] = NZV 2003, 588).

    Darüber hinaus ist der Anspruch auf rechtliches Gehör auch dann verletzt, wenn der Entpflichtungsantrag zu Unrecht abgelehnt und das Vorbringen des Betroffenen zur Sache infolge der fehlerhaften Einspruchsverwerfung nach § 74 Abs. 2 OWiG nicht zur Kenntnis genommen, überprüft und bei der Entscheidung berücksichtigt worden ist (SenE v. 08.08.1987 - Ss 440/87 - = StV 1987, 525 = zfs 1988, 60 = NStZ 1988, 31; SenE v. 22.8.1997 - Ss 483/97 Z = VRS 93, 123; SenE v. 28.09.2000 - Ss 326/00 Z - SenE v. 08.11.2000 - Ss 458/00 Z - SenE v. 16.03.2001 - Ss 77/01 Z - SenE v. 15.10.2001 - Ss 418/01 Z - SenE v. 01.10.2002 - Ss 420/02 Z - SenE v. 29.10.2002 - Ss 450/02 Z - SenE v. 28.10.2002 - Ss 450/02 Z - SenE v. 04.02.2003 - Ss 28/03 Z - SenE v. 17.09.2003 - Ss 403/03 Z - SenE v. 05.02.2004 - Ss 456/03 Z-; SenE v. 13.05.2004 - Ss 181/04 Z - BayObLG VRS 100, 441 [442] = DAR 2001, 412 = NZV 2001, 523 = zfs 2001, 185; OLG Brandenburg NZV 2003, 432; KG VRS 104, 139 [140] = NStZ-RR 2003, 89 L.).

    Die Entscheidung steht nicht im Ermessen des Gerichts (vgl. SenE vom 18.03.2003 - Ss 70/03 Z - SenE vom 31.03.2003 - Ss 82/03 Z - SenE vom 22.05.2003 - Ss 169/03 Z - SenE vom 28.04.2003 - Ss 134/03 Z - OLG Brandenburg NZV 2003, 432; OLG Dresden a. a. O. und zfs 2003, 374).

  • OLG Karlsruhe, 12.01.2018 - 2 Rb 8 Ss 839/17  

    Entbindung, Akteneinsicht, Aussetzung, fair-trial

    Der Anspruch auf rechtliches Gehör kann allerdings auch dadurch verletzt werden, dass das Gericht prozessual erhebliches Vorbringen übergeht, bei dessen Berücksichtigung die getroffene Entscheidung nicht hätte ergehen dürfen (OLG Dresden NZV 2013, 613 - Nichtbescheidung eines Antrags auf Entbindung von der Verpflichtung zum persönlichen Erscheinen; KG NStZ 2011, 584; OLG Brandenburg NZV 2003, 432; OLG Köln VRS 96, 451 - jeweils zur Nichtberücksichtigung von Entschuldigungsvorbringen).
  • KG, 10.03.2011 - 3 Ws (B) 78/11  

    Entbindung, Anwesenheitspflicht, Hauptverhandlung, OWi-Verfahren

    Der sonst im Rahmen einer Gehörsrüge erforderlichen Darlegung, was der Betroffene in der Hauptverhandlung vorgetragen hätte, bedarf es im vorliegenden Fall nicht, weil der Betroffene nicht rügt, dass ihm eine Stellungnahme zu entscheidungserheblichen Tatsachen verwehrt worden sei, sondern dass das Gericht seine Erklärung zur Sache in dem die Entbindung beantragenden Schriftsatz nicht ausreichend zur Kenntnis genommen hat (vgl. Senat, VRS 113, 63 und Beschluss vom 11. Juni 2009 - 3 Ws (B) 322/09 - Brandenburgisches OLG NZV 2003, 432).
  • OLG Köln, 16.10.2012 - 1 RBs 265/12  

    Zu den Voraussetzungen für die Entpflichtung des Betroffenen vom persönlichen

    Der Anspruch auf Gewährung rechtlichen Gehörs ist demnach auch verletzt, wenn das Gericht über den Antrag des Betroffenen auf Entbindung von der Pflicht zum persönlichen Erscheinen in der Hauptverhandlung nicht oder ohne eine auf § 73 Abs. 2 OWiG zurückführbare Begründung ablehnend entscheidet und sich auch im Urteil mit den Gründen, die zur Rechtfertigung des Antrags geltend gemacht wurden, nicht befasst (SenE v. 22.05.2003 - Ss 169/03 Z - = VRS 105, 207 [208]; BayObLG DAR 2000, 578; OLG Brandenburg NZV 2003, 432; OLG Hamm zfs 2003, 425 = DAR 2003, 430 = VRS 105, 228 [229] = NZV 2003, 588; Göhler a.a.O. § 80 Rdnr. 16 b).
  • KG, 26.05.2016 - 3 Ws (B) 259/16  

    Bußgeldverfahren wegen Verkehrsordnungswidrigkeit: Voraussetzungen für die

    Der sonst im Rahmen einer Gehörsrüge erforderlichen Darlegung, was der Betroffene in der Hauptverhandlung vorgetragen hätte, bedarf es im vorliegenden Fall nicht, da der Betroffene nicht rügt, dass ihm eine Stellungnahme zu entscheidungserheblichen Tatsachen verwehrt worden sei, sondern dass das Gericht seine Erklärung zur Sache in dem Entbindungsantrag seines Verteidigers nicht ausreichend zur Kenntnis genommen hat (vgl. Senat, Beschlüsse vom 29. Juli 2014 - 3 Ws (B) 406/14 -, vom 5. Juni 2014 - 3 Ws (B) 288/14 - und vom 8. Juni 2011 - 3 Ws (B) 283/11 - Brandenburgisches OLG NZV 2003, 432).
  • KG, 29.07.2014 - 3 Ws (B) 406/14  

    Bußgeldverfahren wegen Verkehrsordnungswidrigkeit: Einlassung eines schriftlich

    Der sonst im Rahmen einer Gehörsrüge erforderlichen Darlegung, was der Betroffene in der Hauptverhandlung vorgetragen hätte, bedarf es hier nicht, weil der Betroffene nicht rügt, dass ihm eine Stellungnahme zu entscheidungserheblichen Tatsachen verwehrt worden sei, sondern dass das Gericht seine Erklärung zur Sache in dem Entbindungsantrag seines Verteidigers nicht ausreichend zur Kenntnis genommen hat (vgl. Senat, Beschlüsse vom 5. Juni 2014 - 3 Ws (B) 288/14 - und vom 8. Juni 2011 - 3 Ws (B) 283/11 - Brandenburgisches OLG NZV 2003, 432).
  • OLG Brandenburg, 26.09.2005 - 2 Ss OWi 155 Z/05  

    Bußgeldverfahren: Versagung des rechtlichen Gehörs durch Erlass eines

    Die Zulässigkeit der Rechtsbeschwerde kann dann nicht davon abhängen, ob der Betroffene dargelegt hat, in welcher Weise er sich in der Hauptverhandlung eingelassen hätte (ebenso OLG Köln NZV 1999, 264; Senat, Beschluß vom 18.11.2002, NZV 2003, 432).
  • OLG Karlsruhe, 02.08.2016 - 3 (4) SsRs 350/16  

    Zur Entbindung des Betroffenen von der Anwesenheitspflicht in der

    Das Verteidigungsvorbringen des Betroffenen, der über das bloße Einräumen der Fahrereigenschaft hinaus - ausdrücklich - von seinem Schweigerecht Gebrauch gemacht und durch diese Art der Verteidigung den gegen ihn erhobenen Tatvorwurf im Übrigen bestritten hat, ist dadurch - seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzend - unberücksichtigt geblieben (vgl. OLG Brandenburg, NZV 2003, 432; OLG Hamm, VRS 107, 120; OLG Koblenz, NZV 2007, 587; OLG Rostock, VRS 115, 138; OLG Celle, DAR 2010, 708; OLG Bamberg, NZV 2013, 204).
  • KG, 11.12.2017 - 3 Ws (B) 310/17  

    Recht des Betroffenen auf Entbindung von der Verpflichtung zum persönlichen

    Der Betroffene rügt nicht, dass ihm eine Stellungnahme zu entscheidungserheblichen Tatsachen verwehrt worden sei, sondern dass das Gericht seine Erklärung zur Sache in dem die Entbindung beantragenden Schriftsatz aufgrund der Verwerfung des Einspruchs ohne Verhandlung zur Sache nicht ausreichend zur Kenntnis genommen habe (vgl. Brandenburgisches OLG NZV 2003, 432; Senat, Beschlüsse vom 1. Dezember 2016 - 3 Ws (B) 584/16 - und 11. Oktober 2016 - 3 Ws (B) 542/16 - VRS 130, 246).
  • KG, 19.05.2017 - 3 Ws (B) 109/17  

    Bearbeitungsreihenfolge bei sukzessiver Einlegung von Rechtsbeschwerde und

    Der sonst im Rahmen einer Gehörsrüge erforderlichen Darlegung, was der Betroffene in der Hauptverhandlung vorgetragen hätte, bedurfte es im vorliegenden Fall nicht, weil der Betroffene nicht rügt, dass ihm eine Stellungnahme zu entscheidungserheblichen Tatsachen verwehrt worden sei, sondern dass das Gericht seine Erklärung zur Sache in dem die Entbindung beantragenden Schriftsatz aufgrund der Verwerfung des Einspruchs ohne Verhandlung zur Sache nicht ausreichend zur Kenntnis genommen habe (vgl. Brandenburgisches OLG NZV 2003, 432; Senat, Beschlüsse vom 1. Dezember 2016 - 3 Ws (B) 584/16 - und 11. Oktober 2016 - 3 Ws (B) 542/16 - VRS 130, 246).
  • KG, 03.01.2017 - 3 Ws (B) 692/16  

    Entbindungsantrag, Ablehnung, Ermessen des Gerichts

  • KG, 10.11.2011 - 3 Ws (B) 529/11  

    Rechtzeitiger Eingang eines per Fax übersandten Antrags auf Entbindung von der

  • KG, 22.02.2007 - 3 Ws (B) 93/07  

    Bußgeldverfahren: Entscheidung über Antrag auf Entbindung von der

  • OLG Köln, 21.03.2005 - 8 Ss OWi 74/05  
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