Rechtsprechung
   OVG Hamburg, 16.05.2014 - 4 Bs 26/14   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2014,12330
OVG Hamburg, 16.05.2014 - 4 Bs 26/14 (https://dejure.org/2014,12330)
OVG Hamburg, Entscheidung vom 16.05.2014 - 4 Bs 26/14 (https://dejure.org/2014,12330)
OVG Hamburg, Entscheidung vom 16. Mai 2014 - 4 Bs 26/14 (https://dejure.org/2014,12330)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de
  • verkehrslexikon.de

    Zur Frage der "Gelegentlichkeit" von Cannabiskonsum - Änderung der Hamburger Rechtsprechung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Gleichsetzen des einmaligen bzw. erstmaligen Cannabiskonsums mit einem gelegentlichen Cannabiskonsum; Entziehung der Fahrerlaubnis wegen Verkehrsteilnahme unter dem Einfluss von Cannabis

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Gleichsetzen des einmaligen bzw. erstmaligen Cannabiskonsums mit einem gelegentlichen Cannabiskonsum; Entziehung der Fahrerlaubnis wegen Verkehrsteilnahme unter dem Einfluss von Cannabis

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (9)

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Verkehrsrecht - Cannabiskonsum - wann ist er gelegentlich?

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Entziehung der Fahrerlaubnis wegen Cannabiskonsums - zur Frage der "Gelegentlichkeit"

  • wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)

    Ein- bzw. erstmaliger Cannabiskonsum ist nicht gleichzusetzen mit gelegentlichem Cannabiskonsum

  • haufe.de (Kurzinformation)

    Führerschein weg bei Cannabis-Konsum? Gnade für Erst-Kiffer

  • anwalt-suchservice.de (Kurzinformation)

    Cannabis: Ist der Führerschein schon nach einmaligem Konsum weg?

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Cannabis: Ist der Führerschein schon nach einmaligem Konsum weg?

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Cannabiskonsum und Führerscheinentzug - was nun?

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Führerscheinentzug / Cannabis-Konsum

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Keine Fahrerlaubnisentziehung bei ein- bzw. erstmaligem Cannabiskonsum - Ein- bzw. erstmaliger Cannabiskonsum nicht gleichzusetzen mit gelegentlichem Cannabiskonsum

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2014, 3260
  • NZV 2015, 407
  • DÖV 2014, 762
 
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Wird zitiert von ... (10)

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 15.03.2017 - 16 A 432/16

    Bisheriger Grenzwert für Cannabiskonsumenten im Straßenverkehr bestätigt

    vgl. OVG NRW, Beschlüsse vom 12. März 2012 - 16 B 1294/11 -, Blutalkohol 49 (2012), 179 = juris, Rn. 5 bis 13, vom 21. Mai 2014 - 16 B 436/14 -, juris, Rn. 10 bis 15, und vom 13. Februar 2015 - 16 B 74/15 -, juris, Rn. 5 f.; ebenso VGH Bad.-Württ., Urteil vom 21. Februar 2007 - 10 S 2302/06 -, Blutalkohol 44 (2007), 190 = VRS 112 (2007), 373 = juris, Rn. 15 f.; Schl.-H. OVG, Urteil vom 17. Februar 2009 - 4 LB 61/08 -, juris, Rn. 33, und Beschluss vom 23. Januar 2017 - 4 MB 2/17 -, juris, Rn. 9 f.; OVG Rh.-Pf., Beschluss vom 2. März 2011 - 10 B 11400/10 -, NJW 2011, 1985 = DAR 2011, 279 = NZV 2011, 573 = Blutalkohol 48 (2011), 186 = juris, Rn. 9 bis 11; Bay. VGH, Beschlüsse vom 26. September 2011 - 11 CS 11.1427 -, juris, Rn. 15, und vom 13. Mai 2013 - II ZB 13.523 -, NJW 2014, 407 = NZV 2015, 156 = juris, Rn. 24 bis 26; in diese Richtung weisen möglicherweise auch die Ausführungen in BVerwG, Urteil vom 23. Oktober 2014 - 3 C 3.13 -, a. a. O., juris, Rn. 25 f., zur (mangelnden) Glaubhaftigkeit der klägerischen Ausführungen zur Einmaligkeit seines Cannabiskonsums und zur Entbehrlichkeit weiterer Beweiserhebungen; anders hingegen OVG M.-V., Beschluss vom 19. Dezember 2006 - 1 M 142/06 -, juris, Rn. 21; Hess. VGH, Beschluss vom 24. September 2008 - 2 B 1365/08 -, NJW 2009, 1523 = juris, Rn. 20; Nds. OVG, Beschluss vom 7. Juni 2012 - 12 ME 31/12 -, juris, Rn. 8; Hamb. OVG, Beschluss vom 16. Mai 2014 - 4 Bs 26/14 -, NJW 2014, 3260 = Blutalkohol 51 (2014), 246 = VRS 126 (2014), 160 = NZV 2015, 407 = juris, Rn. 16 f.; eingehend VG Düsseldorf, Urteil vom 24. März 2011 - 6 K 1156/11 -, juris, Rn. 38 bis 84.

    Vor diesem Hintergrund vermag der Senat der Auffassung, dass es keinen Erfahrungssatz gebe, wonach derjenige, der einmal mit Cannabis verhaltensauffällig wird, nicht zum ersten Mal Cannabis konsumiert hat, so etwa Hamb. OVG, Beschluss vom 16. Mai 2014 - 4 Bs 26/14 -, a. a. O., juris, Rn. 17 m. w. N., nicht zu folgen.

    vgl. zur Erforderlichkeit eines ärztlichen Gutachtens Hess. VGH, Beschluss vom 24. September 2008 - 2 B 1365/08 -, a. a. O., juris, Rn. 20; Hamb. OVG, Beschluss vom 16. Mai 2014 - 4 Bs 26/14 -, a. a. O., juris, Rn. 17.

  • BVerwG, 23.10.2014 - 3 C 3.13

    Cannabis; gelegentlicher Konsum von Cannabis; gelegentliche Einnahme von

    Angesichts dessen ist gegen die vom Berufungsgericht in ständiger Rechtsprechung (vgl. zuvor u.a. VGH Mannheim, Beschluss vom 29. September 2003 - 10 S 1294/03 - VBlBW 2004, 32) vertretene Auffassung, dass eine "gelegentliche" Einnahme von Cannabis bereits bei zwei selbstständigen Konsumvorgängen anzunehmen ist, aus revisionsrechtlicher Sicht nichts zu erinnern (ebenso die ganz überwiegende verwaltungsgerichtliche Rspr.; vgl. u.a. VGH München, Beschluss vom 4. November 2008 - 11 CS 08.2576 - juris Rn. 19; OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 16. Juni 2009 - 1 S 17/09 - NZV 2010, 531 ; OVG Lüneburg, Beschluss vom 7. Juni 2012 - 12 ME 31/12 - juris Rn. 6; OVG Münster, Beschluss vom 20. März 2014 - 16 E 1074/13 - juris Rn. 3; nunmehr auch OVG Hamburg, Beschluss vom 16. Mai 2014 - 4 Bs 26/14 - NJW 2014, 3260 unter Änderung seiner früheren Rechtsprechung).
  • OVG Hamburg, 15.11.2017 - 4 Bs 180/17

    Entziehung der Fahrerlaubnis - Beweislast für Gelegentlichkeit des

    Gelegentlicher Konsum kann bereits bei zwei selbstständigen Konsumvorgängen angenommen werden, wenn diese Konsumvorgänge einen gewissen, auch zeitlichen Zusammenhang aufweisen (vgl. BVerwG, Urt. v. 23.10.2014, 3 C 3.13, NJW 2015, 2439, juris Rn. 16 ff.; OVG Hamburg, Beschl. v. 16.5.2014, 4 Bs 26/14, NJW 2014, 3260, juris Rn. 11), und insbesondere keine Trennung zwischen Konsum und Fahren erfolgt.

    Es gibt keine Anhaltspunkte für einen Erfahrungssatz nach Art einer gesetzlichen Tatsachenvermutung (vgl. § 292 ZPO), wonach derjenige, der einmal mit Cannabis verkehrsauffällig wird, nicht zum ersten Mal Cannabis konsumiert hat (vgl. OVG Hamburg, Beschl. v. 16.5.2014, 4 Bs 26/14, juris Rn. 17; a.A. wohl OVG Münster, Beschl. v. 15.3.2017, 16 A 432/16, Blutalkohol 54, 328, juris Rn. 47 ff. mit weiteren Nachweisen zum Streitstand; VGH München, Beschl. v. 29.11.2011, 11 CS 17.368, juris Rn. 14; OVG Koblenz, Beschl. v. 2.3.2011, NJW 2011, 1985, juris Rn. 9 ff.).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 13.02.2015 - 16 B 74/15

    Entziehung der Fahrerlaubnis bei Ungeeignetheit zum Führen von Kfz bei

    vgl. zum Ganzen OVG NRW, Beschlüsse vom 12. März 2012 - 16 B 1294/11 -, DAR 2012, 275 = Blutalkohol 49 (2012), 179 = juris, Rn. 34 ff., sowie vom 29. August 2012 - 16 B 989/12 - ferner OVG Schl.-H., Urteil vom 17. Februar 2009 - 4 LB 61/08 -, juris, Rn. 33; VGH Bad.-Württ., Urteil vom 21. Februar 2007 - 10 S 2302/06 -, Blutalkohol 44 (2007), 190; OVG Rh.-Pf., Beschluss vom 2. März 2011 - 10 B 11400/10 -, NJW 2011, 1985 = NZV 2011, 573; Bay. VGH, Beschluss vom 13. Mai 2013 - II ZB 13.523 -, NJW 2014, 407 = juris, Rn. 24 ff.; anders Nds. OVG, Beschluss vom 7. Juni 2012 - 12 ME 31/12 -, SVR 2012, 437 = juris, Rn. 8; Hamb. OVG, Beschluss vom 16. Mai 2014 - 4 Bs 26/14 -, NJW 2014, 3260 = Blutalkohol 51 (2014), 246 = VRS 126 (2014), 160 = juris, Rn. 16 f.; Dauer, in: Hentschel/König/Dauer, Straßenverkehrsrecht, Komm., 42. Aufl. 2013, § 2 StVG Rn. 57 m. w. N.
  • VG Neustadt, 13.02.2015 - 3 L 110/15

    Autofahrt nach Cannabiskonsum mit einer THC-Konzentration von 1 ng/mL

    Ein gelegentlicher Konsum von Cannabis liegt vor, wenn der Konsument die Droge mehrmals, also nicht nur einmalig, zu sich genommen hat (vgl. VGH BW, Beschluss vom 26. November 2003 - 10 S 2048/03 -, DAR 2004, 170; so jetzt auch OVG HH, Beschluss vom 16. Mai 2014 - 4 Bs 26/14 -, juris, Rn. 11).

    Selbst wenn man den soeben dargelegten Annahmen der Rechtsprechung nicht folgt (so OVG HH, Beschluss vom 16. Mai 2014 - 4 Bs 26/14 -, juris, Rn. 17), ist im vorliegenden Fall bei der hier von der Kammer nur zu leistenden summarischen Prüfung von einem gelegentlichen Cannabiskonsum auszugehen.

  • VG Augsburg, 02.05.2017 - Au 7 S 17.241

    Erfolgreicher Antrag auf vorläufigen Rechtsschutz gegen Entziehung der

    Dies hat zur Folge, dass eine etwaige Nichterweislichkeit zu seinen Lasten geht (vgl. OVG Hamburg, B.v. 16.5.2014 - 4 Bs 26/14 - juris; OVG NW, B.v. 22.5.2012 - 16 B 536/12 - juris Rn. 15, m.w.N.; BayVGH, B.v. 25.1.2006 - 11 CS 05.1453 - juris).

    Dies hat zur Folge, dass eine etwaige Nichterweislichkeit zu ihren Lasten geht (vgl. OVG Hamburg, B.v. 16.5.2014 - 4 Bs 26/14 - juris; OVG NW, B.v. 22.5.2012 - 16 B 536/12 - juris Rn. 15, m.w.N.; BayVGH, B.v. 25.1.2006 - 11 CS 05.1453 - juris).

  • VG Hamburg, 02.08.2018 - 15 E 707/18

    Beweislast bei Fahrerlaubnisentziehung wegen Cannabiskonsums

    "Gelegentlicher" Konsum von Cannabis im Sinne von Nr. 9.2.2 der Anlage 4 zur FeV ist anzunehmen, wenn der Betroffene in zumindest zwei selbstständigen Konsumvorgängen Cannabis zu sich genommen hat und diese Konsumvorgänge einen gewissen, auch zeitlichen Zusammenhang aufweisen (BVerwG, Urteil vom 23.10.2014, 3 C 3/13, juris Rn. 16 ff.; vgl. OVG Hamburg, Beschluss vom 16.5.2014, 4 Bs 26/14, juris Rn. 11, insbesondere zur Aufgabe der bisherigen Rechtsprechung, wonach die gesicherte Feststellung eines einzigen Konsumvorgangs für die Annahme eines gelegentlichen Konsums ausreichen sollte) .

    Nach der aktuellen Rechtsprechung des Hamburgischen Oberverwaltungsgerichts gibt es keine Anhaltspunkte für einen Erfahrungssatz nach Art einer gesetzlichen Tatsachenvermutung (vgl. § 292 ZPO), wonach derjenige, der einmal mit Cannabis verkehrsauffällig wird, nicht zum ersten Mal Cannabis konsumiert hat (vgl. grundlegend OVG Hamburg, Beschluss vom 15.11.2017, 4 Bs 180/17, juris Rn. 15; Beschluss vom 16.5.2014, 4 Bs 26/14, juris Rn. 17; a.A. wohl OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 15.3.2017, 16 A 432/16, juris Rn. 47 ff. mit weiteren Nachweisen zum Streitstand; BayVGH, Beschluss vom 29.11.2011, 11 CS 17.368, juris Rn. 14; OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 2.3.2011, 10 B 11400/10, juris Rn. 9 ff.).

  • VG Hannover, 30.01.2017 - 5 B 666/17

    Entziehung der Fahrerlaubnis wegen des Führens eines Kraftfahrzeugs nach

    Insoweit genügen zumindest zwei selbständige Konsumvorgänge (vgl. BVerwG, Urteil vom 23.10.2014 - 3 C 3 /13 - juris; OVG Lüneburg, Beschluss vom 07.06.2012 - 12 ME 31/12 - juris; VGH München, Beschluss vom 04.11.2008 - 11 CS 08.2576 - juris; OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 16.06.2009 - 1 S 17/09 - NZV 2010, 531 (532); OVG Münster, Beschluss vom 20.03.2014 - 16 E 1074/13 - juris; nunmehr auch OVG Hamburg, Beschluss vom 16.05.2014 - 4 Bs 26/14 - NJW 2014, 3260 unter Änderung seiner früheren Rechtsprechung).
  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 16.10.2015 - 1 O 289/15

    Verkehrsrecht-Entziehung der Fahrerlaubnis

    Diese Prognose fällt ohne weiteres zu Ungunsten desjenigen Inhabers einer Fahrerlaubnis aus, der regelmäßig Cannabis einnimmt (vgl. OVG Hamburg, Beschl. v. 16.05.2014 - 4 Bs 26/14 -, juris).
  • VG Hamburg, 11.11.2015 - 15 E 5358/15

    Fahrerlaubnisentziehung; Eignung; Cannabis; Bindungswirkung strafrechtlicher

    Dies ist anzunehmen, wenn der Betroffene in zumindest zwei selbstständigen Konsumvorgängen Cannabis zu sich genommen hat und diese Konsumvorgänge einen gewissen, auch zeitlichen Zusammenhang aufweisen (BVerwG, Urteil vom 23. Oktober 2014, 3 C 3/13, NJW 2015, 2439 ff., juris Rn. 16 ff., so auch inzwischen das OVG Hamburg: vgl. den Beschluss vom 16. Mai 2014, 4 Bs 26/14, juris Rn. 11).
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