Weitere Entscheidung unten: OLG Dresden, 21.11.2017

Rechtsprechung
   OLG Dresden, 01.12.2017 - OLGAusl 111/16   

Volltextveröffentlichungen (6)

  • Justiz Sachsen
  • Burhoff online

    Auslieferungsverfahren, Anhörungstermin, Terminsgebühr

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Anwaltshonorar für die Teilnahme an der Vernehmung des Verfolgten gem. § 28 IRG

  • rechtsportal.de

    VV- RVG Nr. 6102
    Anwaltshonorar für die Teilnahme an der Vernehmung des Verfolgten gem. § 28 IRG

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Anwaltshonorar für die Teilnahme an der Vernehmung des Verfolgten gem. § 28 IRG

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • beck-blog (Kurzinformation)

    Keine Terminsgebühr für die Teilnahme an der Vernehmung des Verfolgten gemäß § 28 IRG

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • Rpfleger 2018, 230



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Wird zitiert von ... (2)  

  • OLG Bremen, 12.09.2018 - 1 AuslA 2/18  

    Keine Terminsgebühr nach Nr. 6102 VV- RVG für die Teilnahme an Vernehmungen des

    aa) Der Senat folgt mit dieser Auffassung dem in der Rechtsprechung der Oberlandesgerichte ganz vorherrschenden Verständnis zur Auslegung der Nr. 6102 VV RVG, welche die Anwendbarkeit dieses Gebührentatbestandes für den Fall der bloßen Teilnahme des Beistands des Verfolgten an dessen Vernehmung vor dem Amtsgericht (im Gegensatz zum Fall der mündlichen Verhandlung vor dem Oberlandesgericht nach den §§ 31 und 33 Abs. 3 IRG) verneint (so OLG Bamberg, Beschluss vom 07.05.2007 - 5 Ausl 12/07, juris Rn. 8, JurBüro 2007, 484; OLG Brandenburg, Beschluss vom 25.07.2009 - 2 Ausl (A) 30/08, juris Rn. 7, NStZ-RR 2009, 392; Beschluss vom 05.05.2011 - (1) 53 Ausl A 43/10 (20/10), juris Rn. 9; OLG Celle, Beschluss vom 14.12.2009 - 1 ARs 86/09, juris Rn. 7, NdsRpfl 2010, 95; OLG Dresden, Beschluss vom 06.02.2007 - 33 Ausl 84/06, juris Rn. 8 f., JurBüro 2007, 341; Beschluss vom 01.12.2017 - OLG Ausl 111/16, juris Rn. 10, JurBüro 2018, 70; Hanseatisches OLG Hamburg, Beschluss vom 21.02.2006 - Ausl 24/05, juris Rn. 3, AGS 2006, 290; OLG Hamm, Beschluss vom 30.03.2006 - 2 (s) Sbd 9 - 43/06, juris Rn. 12, StraFO 2006, 259; Beschluss vom 25.10.2016 - 1 Ws 241/16, juris Rn. 31; OLG Koblenz, Beschluss vom 29.02.2008 - (1) Ausl - III - 20/07, juris Rn. 9, NStZ-RR 2008, 263; OLG Köln, Beschluss vom 14.03.2006 - 2 ARs 35/06, juris Rn. 6, NJW-RR 2007, 71; Beschluss vom 10.01.2018 - 6 Ausl A 195/17 - 110, juris Rn. 6, AGS 2018, 176; OLG Oldenburg, Beschluss vom 16.03.2009 - Ausl 56/08, juris Rn. 7, NStZ-RR 2009, 192; OLG Rostock, Beschluss vom 12.03.2009 - Ausl 14/08 I 7/08, juris Rn. 1, JurBüro 2009, 364; OLG Stuttgart, Beschluss vom 28.09.2007 - 3 Ausl 55/07, juris Rn. 3, AGS 2008, 34; Beschluss vom 01.10.2009 - 1 Ausl 1110/09, juris Rn. 5, JurBüro 2011, 134; ebenso aus der rechtswissenschaftlichen Literatur siehe Fromm, NJ 2016, 358, 363; Hartmann, 47. Aufl., VV RVG Nrn. 6101, 6102 Rn. 7; Kerber/Uher, in: Bischof/Jungbauer/u.a., 8. Aufl., VV RVG Nrn. 6100-6500 Rn. 9; Madert, in: Gerold/Schmidt/Madert, 22. Aufl., 6101, 6102 VV RVG Rn. 7; Mayer/Kroiß, 7. Aufl., Nrn. 6100-6102 VV RVG Rn. 4; Stollenwerk, in: Schneider/Volpert/Fölsch, 2. Aufl., VV RVG Nrn. 6101-6102 Rn. 10; Zimmermann, FD-StrafR 2007, 220170;).

    cc) Maßgeblich ist die hier vertretene Auffassung bereits aus dem Wortlaut der Regelung der Nr. 6102 VV RVG abzuleiten, wo von dem Anfallen einer Terminsgebühr "je Verhandlungstag" gesprochen wird (siehe zu dieser Argumentation auch OLG Bamberg, Beschluss vom 07.05.2007 - 5 Ausl 12/07, juris Rn. 8, JurBüro 2007, 484; OLG Brandenburg, Beschluss vom 25.07.2009 - 2 Ausl (A) 30/08, juris Rn. 8, NStZ-RR 2009, 392; Beschluss vom 05.05.2011 - (1) 53 Ausl A 43/10 (20/10), juris Rn. 9; OLG Celle, Beschluss vom 14.12.2009 - 1 ARs 86/09, juris Rn. 7, NdsRpfl 2010, 95; OLG Dresden, Beschluss vom 06.02.2007 - 33 Ausl 84/06, juris Rn. 8, JurBüro 2007, 341; Beschluss vom 01.12.2017 - OLG Ausl 111/16, juris Rn. 12, JurBüro 2018, 70; OLG Hamm, Beschluss vom 30.03.2006 - 2 (s) Sbd 9 - 43/06, juris Rn. 12, StraFO 2006, 259; OLG Koblenz, Beschluss vom 29.02.2008 - (1) Ausl - III - 20/07, juris Rn. 8 f., NStZ-RR 2008, 263; OLG Köln, Beschluss vom 10.01.2018 - 6 Ausl A 195/17 - 110, juris Rn. 7; OLG Rostock, Beschluss vom 12.03.2009 - Ausl 14/08 I 7/08, juris Rn. 1 f., JurBüro 2009, 364; OLG Stuttgart, Beschluss vom 28.09.2007 - 3 Ausl 55/07, juris Rn. 3, AGS 2008, 34; Beschluss vom 01.10.2009 - 1 Ausl 1110/09, juris Rn. 5, JurBüro 2011, 134).

    Eine eigene Sachentscheidung ist dagegen dem Oberlandesgericht vorbehalten (siehe § 23 IRG; zu dieser Unterscheidung siehe auch OLG Bamberg, a.a.O., Rn. 9; OLG Brandenburg, a.a.O.; OLG Dresden, Beschluss vom 01.12.2017 - OLG Ausl 111/16, juris Rn. 13, JurBüro 2018, 70; Hanseatisches OLG Hamburg, Beschluss vom 21.02.2006 - Ausl 24/05, juris Rn. 5, AGS 2006, 290; OLG Hamm, a.a.O.; OLG Koblenz, a.a.O.; OLG Köln, a.a.O.; OLG Oldenburg, Beschluss vom 16.03.2009 - Ausl 56/08, juris Rn. 7, NStZ-RR 2009, 192; OLG Rostock, a.a.O.; OLG Stuttgart, a.a.O.; siehe auch Stollenwerk, in Schneider/Volpert/Fölsch, 2. Aufl., VV RVG Vorbem. 6 Rn. 3).

    Das hier vertretene worlautgetreue Verständnis der Regelung in Nr. 6102 VV RVG n.F. kann damit als vom jeweiligen Regelungswillen des Reformgesetzgebers umfasst angesehen werden (so auch OLG Dresden, Beschluss vom 01.12.2017 - OLG Ausl 111/16, juris Rn. 14 f., JurBüro 2018, 70; OLG Köln, Beschluss vom 14.03.2006 - 2 ARs 35/06, juris Rn. 6, NJW-RR 2007, 71; siehe auch Hartmann, 47. Aufl., VV RVG Nrn. 6101, 6102 Rn. 5; Kerber/Uher, in: Bischof/Jungbauer/u.a., 8. Aufl., VV RVG Nrn. 6100-6500 Rn. 8).

    Eine Verfahrensgebühr für das gerichtliche Auslieferungsverfahren entsteht dagegen lediglich, wie beantragt und zuerkannt, nach Nr. 6101 VV RVG (siehe OLG Dresden, Beschluss vom 01.12.2017 - OLG Ausl 111/16, juris Rn. 16, JurBüro 2018, 70; Mayer, in: Gerold/Schmidt, 23. Aufl., 6101, 6102 VV RVG Rn. 2; H. Schneider, in: Riedel/Sußbauer, 10. Aufl., 6101 VV RVG Rn. 3).

  • OLG Dresden, 18.06.2018 - 2 (S) AR 48/17  

    Anhörung, Vollstreckungshilfeverfahren, Terminsgebühr

    Mit Vergütungsfestsetzungsbeschluss vom 15. Mai 2018 hat der Urkundsbeamte der Geschäftsstelle die geltend gemachte Terminsgebühr nebst Fahrtkosten und Abwesenheitsgeld unter Hinweis auf die Senatsentscheidungen vom 6. Februar 2007 - OLG 33 Ausl 84/06 - und 1. Dezember 2017 - OLGAusl 111/16 - abgesetzt.

    Die Gebühr gemäß Nr. 6102 VV RVG erfasst nur die Verhandlung nach §§ 30 Abs. 3, 31 IRG, nicht jedoch andere gerichtliche Termine (vgl. Senatsbeschlüsse vom 6. Februar 2007 - OLG 33 Ausl 84/06 - und 1. Dezember 2017 - OLGAusl 111/16 -, jeweils juris).

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Sonstiges

  • dresden-klein.de (Äußerung von Verfahrensbeteiligten)

    Keine Auslieferung nach Russland

Verfahrensgang

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