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   OLG München, 12.03.2004 - 29 W 2840/03   

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OLG München, 12.03.2004 - 29 W 2840/03 (https://dejure.org/2004,8561)
OLG München, Entscheidung vom 12.03.2004 - 29 W 2840/03 (https://dejure.org/2004,8561)
OLG München, Entscheidung vom 12. März 2004 - 29 W 2840/03 (https://dejure.org/2004,8561)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Wegfall des Klageanlasses vor Rechtshängigkeit; Auferlegung der Kosten des Rechtsstreits bei Beantragung einer Kostenentscheidung; Bestimmung der Kostentragungslast nach billigem Ermessen unter Berücksichtigung des bisherigen Sachstands und Streitstands bei Wegfall des ...

  • Judicialis

    ZPO § 269 Abs. 3 Satz 3; ; ZPO § 344; ; ZPO § 568 Satz 1

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Kostentragungspflicht nach Klagerücknahme

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Verfahrensrecht - Kostentragungspflicht bei Rücknahme der Klage

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

  • LG München I - 17 HKO 9266/03
  • OLG München, 12.03.2004 - 29 W 2840/03
 
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Wird zitiert von ... (22)

  • AG Bad Segeberg, 12.03.2014 - 17a C 209/13

    Schuldnerverzug: Verzugsschadensersatz hinsichtlich Mahnkosten und Einholung

    Ist die klageweise geltend gemachte Forderung bereits vor Anhängigkeit gezahlt worden, ist nach einer Klagerücknahme für eine Kostengrundentscheidung gemäß § 269 Abs. 3 Satz 3 ZPO daher kein Raum (Anschluss an BGH, Beschluss vom 6. Juli 2005, IV ZB 6/05, NJW-RR 2005, 1662; OLG Brandenburg, Beschluss vom 13. September 2011, 6 W 73/11, BauR 2012, 556, juris Rn. 16 ff.; OLG Frankfurt a.M., Beschluss vom 6. Januar 2004, 25 W 78/03, NJOZ 2004, 3454 f.; entgegen OLG Hamm, Beschluss vom 23. Januar 2008, 7 W 4/08, juris Rn. 12; OLG Köln, Beschluss vom 10. September 2003, 2 W 85/03, OLGR 2004, 79, 81; OLG München, Beschluss vom 12. März 2004, 29 W 2840/03, OLGR 2004, 218).

    Die Klagerücknahme selbst kann auch nach Eintritt der Rechtshängigkeit erklärt werden (OLG Hamm, Beschl. v. 23.01.2008 - 7 W 4/08, juris Rn. 11; OLG München, Beschl. v. 12.03.2004 - 29 W 2840/03, OLGR 2004, 218, juris Rn. 14; Zöller/ Greger , ZPO, 30. Aufl. 2014, § 269 Rn. 18d).

    Allerdings wird weit verbreitetet die Auffassung vertreten, § 269 Abs. 3 Satz 3 ZPO sei auch dann anwendbar, wenn der Anlass zur Einreichung der Klage vor Anhängigkeit weggefallen und dem Kläger dies bei Einreichung der Klage ohne Verschulden unbekannt gewesen ist (OLG Hamm, Beschl. v. 23.01.2008 - 7 W 4/08, juris Rn. 12; OLG Jena, Beschl. v. 03.06.2011 - 4 W 248/11, juris Rn. 5; OLG Karlsruhe, Beschl. v. 23.01.2012 - 6 W 92/11, NJW 2012, 1273, 1374; OLG Karlsruhe, Urt. v. 23.08.2005 - 15 U 37/03, OLGR 2006, 229 ff.; OLG Köln, Beschl. v. 10.09.2003 - 2 W 85/03, OLGR 2004, 79, 81; OLG München, Beschl. v. 12.03.2004 - 29 W 2840/03, OLGR 2004, 218 f.; LG Berlin, Urt. v. 25.03.2003 - 64 S 422/02; LG Berlin, Beschl. v. 12.09.2003 - 64 T 81/03, GE 2003, 1493; LG Berlin, Beschl. v. 31.07.2009 - 29 O 320/09, GE 2009, 1193; LG Berlin, Beschl. v. 24.01.2013 - 63 T 8/13, GE 2013, 357, juris Rn. 6; LG Bonn, Beschl. v. 21.01.2005 - 6 T 1/05, NJOZ 2005, 1567, 1568; LG Düsseldorf, Beschl. v. 19.11.2002 - 24 T 101/02, NJW-RR 2003, 213 f.; LG Karlsruhe, Beschl. v. 03.03.2009 - 11 T 327/08, ZMR 2010, 715 f.; AG Brandenburg, Beschl. v. 22.01.2009 - 31 C 257/08, RdE 2009, 193, juris Rn. 9 f.; AG Bremen, Beschl. v. 05.09.2003 - 7 C 145/03, juris Rn. 9; AG Lichtenberg, Beschl. v. 28.02.2013 - 6 C 16/13, GE 2013, 625; AG Schöneberg, Beschl. v. 06.03.2006 - 6 C 28/06, GE 2006, 583; AG Schöneberg, Beschl. v. 26.06.2007 - 3 C 112/07; AG Spandau, Urt. v. 20.11.2002 - 4 C 217/02, MDR 2003, 584, 585; AG Wedding, Beschl. v. 16.10.2006 - 20 C 172/06; Wieczorek/Schütze/ Assmann , ZPO, 2010, § 269 Rn. 98; MünchKommZPO- Becker - Eberhard , 4. Aufl. 2013, § 269 Rn. 61; Deckenbrock/Dötsch , MDR 2004, 1214, 1216 f.; Elzer , NJW 2002, 2006, 2008; Erbacher , Klagerücknahme vor Rechtshängigkeit?, Diss.

    Da das Gericht im Urteil über die Kosten auch insoweit von Amts wegen zu entscheiden hat, als die klagende Partei die Klage zurückgenommen hat, ist unerheblich, dass der Beklagte keinen Antrag gemäß § 269 Abs. 4 Satz 1 ZPO gestellt hat, der Klägerin insoweit die Kosten aufzuerlegen (vgl. OLG München, Beschl. v. 12.03.2004 - 29 W 2840/03, OLGR 2004, 218, juris Rn. 11).

  • BGH, 17.12.2020 - I ZB 38/20

    Zur Frage der Anwendbarkeit des § 269 Abs. 3 S. 3 ZPO aufgrund des

    (2) In der obergerichtlichen Rechtsprechung und der Kommentarliteratur wird § 269 Abs. 3 Satz 3 Halbsatz 1 ZPO weit überwiegend auch dann für anwendbar gehalten, wenn der Anlass zur Einreichung der Klage bereits vor ihrer Anhängigkeit weggefallen, dies dem Kläger aber bis dahin ohne sein Verschulden unbekannt geblieben ist (vgl. OLG Köln, Beschluss vom 10. September 2003 - 2 W 85/03, juris Rn. 11; OLG München, Beschluss vom 12. März 2004 - 29 W 2840/03, juris Rn. 15; OLG Hamm, Beschluss vom 23. Januar 2008 - 7 W 4/08, juris Rn. 12; KG, ZUM-RD 2008, 229 [juris Rn. 3]; KG, NJW-RR 2009, 1411, 1412 [juris Rn. 7]; OLG Jena, Beschluss vom 3. Juni 2011 - 4 W 248/11, juris Rn. 5; OLG Karlsruhe, NJW 2012, 1373, 1374 [juris Rn. 9]; OLG Frankfurt, NJW-RR 2014, 1406 [juris Rn. 3]; OLG Koblenz, NZI 2019, 991, 992 [juris Rn. 9]; KG, MDR 2019, 510 [juris Rn. 10]; OLG Karlsruhe, MDR 2020, 759 [juris Rn. 8]; OLG Karlsruhe, ZIP 2020, 2415, 2416 [juris Rn. 15]; MünchKomm.ZPO/Becker-Eberhard aaO § 269 Rn. 61 mwN; Roth in Stein/Jonas aaO § 269 Rn. 53; Assmann in Wieczorek/Schütze aaO § 269 Rn. 100; Foerste in Musielak/Voit aaO § 269 Rn. 13b; Zöller/Greger aaO § 269 Rn. 18c; Geisler in Prütting/Gehrlein aaO § 269 Rn. 31; Saenger/Saenger, ZPO, 8. Aufl., § 269 Rn. 40; Seiler in Thomas/Putzo aaO § 269 Rn. 16; aA wohl OLG Frankfurt, Beschluss vom 6. Januar 2004 - 25 W 78/03, juris Rn. 7 bis 9; OLG Karlsruhe, NJW-RR 2007, 1166 [juris Rn. 5]).
  • KG, 26.11.2018 - 8 W 58/18

    Kostenentscheidung bei Klagerücknahme aufgrund Wegfall des Klageanlasses vor

    Die Vorschrift des § 269 Abs. 3 S. 3 ZPO ist nach ganz h.M. - entsprechend ihrem Wortlaut und ihrem Zweck, eine Kostenregelung unter Berücksichtigung auch eines materiell-rechtlichen Kostenerstattungsanspruchs ohne gesonderten Prozess zu ermöglichen - auch anzuwenden, wenn der Klageanlass nicht erst zwischen Anhängigkeit und Rechtshängigkeit, sondern schon vor Anhängigkeit entfallen ist, und der Kläger hiervon unverschuldet keine Kenntnis hatte (s. OLG Frankfurt NJW-RR 2014, 1406; OLG Karlsruhe NJW 2012, 1373; OLGR München 2004, 218 -juris Tz 2, 15; Foerste in: Musielak/Voit, a.a.O., § 269 Rn 13 b; Becker-Eberhard in: MüKo, a.a.O., § 269 Rn 61; Assmann in: Wieczorek/Schütze, ZPO, 4. Aufl., § 269 Rn 100; Roth in: Stein/Jonas, ZPO, 23. Aufl., § 269 Rn 53; Greger in: Zöller, ZPO, 32. Aufl., § 269 Rn 18 c).
  • OLG Hamm, 13.05.2011 - 19 W 11/11

    Kostenentscheidung bei Erledigung vor Anhängigkeit der später zurückgenommenen

    Allerdings wird vertreten, dass eine Billigkeitsentscheidung zu Gunsten des Klägers über die Kosten auch dann in Betracht kommt, wenn dieser in unverschuldeter Unkenntnis eines bereits vor Anhängigkeit eingetretenen Wegfalls des Klageanlasses Klage erhoben, also eine von vornherein unbegründete Klage eingereicht hat (vgl. OLG München OLGR 2004, 218; Stein/Jonas-Roth, ZPO, 22. A., § 269 Rz. 53 jew. m.w.N.).
  • OLG Karlsruhe, 23.01.2012 - 6 W 92/11

    Einstweilige Verfügung: Kostenentscheidung bei Rücknahme des Verfügungsantrags

    bb) Diese Regelung wird im Fall der Rücknahme einer Klage nicht nur für den Zeitraum des Wegfalls des Anlasses der Klage zwischen Anhängigkeit und Zustellung der Klage, sondern auch auf den Wegfall des Klageanlasses in der Zeit vor Einreichung der Klage angewendet (Zöller/Greger, ZPO, 29, Aufl., § 269 Rn. 8 c; Stein/Jonas, ZPO, 22. Aufl., § 269 Rn. 53; OLGR München 2004, 218; Thüringer Oberlandesgericht Beschl. v. 03.06.2011 - 4 W 248/11 zitiert nach Juris; KG NJW-RR 2009, 1411; LG Düsseldorf NJW-RR 2003, 213).

    Voraussetzung für eine Billigkeitsentscheidung zu Gunsten des Klägers ist allerdings stets, dass der Kläger vom Wegfall des Klagegrundes schuldlos erst nach Einreichung der Klage Kenntnis erhält (Zöller/Greger, ZPO, 29, Aufl., § 269 Rn. 8 c; Stein/Jonas, ZPO, 22. Aufl., § 269 Rn. 53; OLGR München 2004, 218; Thüringer Oberlandesgericht Beschl. v. 03.06.2011 - 4 W 248/11 zitiert nach Juris; KG NJW-RR 2009, 1411; LG Düsseldorf NJW-RR 2003, 213).

  • OLG Naumburg, 04.01.2005 - 1 Verg 19/04

    "Altstadtzentrum"; Kosten des Nachprüfungsverfahrens nach Rücknahme des

    Dies gilt erst Recht, wenn es ­ wie hier ­ an dem gemäß § 269 Abs. 4 ZPO grundsätzlich erforderlichen (vgl. OLG München, OLGR München 2004, 218 f.) Kostenantrag des Beklagten fehlt.
  • KG, 24.05.2018 - 8 U 112/16

    Formularmäßiger Gewerberaummietvertrag: Unangemessene Benachteiligung des Mieters

    Nach dem Normzweck und der herrschenden Ansicht muss das auch für Erledigungen gelten, die vor Anhängigkeit eintraten, dem Kläger aber damals nicht erkennbar waren (vgl. amtl. Begr. ZPO-RG, BT-Drs. 14/4722 S. 81 ("insbesondere"); OLG München OLGR 2004, 218; OLG Jena BeckRS 2012, 05402; OLG Karlsruhe NJW 2012, 1373, 1374f.; OLG Frankfurt a.M. BeckRS 2014, 10601; Zöller/Greger, ZPO, 32. Auflage 2018, § 269 Rn. 18c).
  • KG, 18.03.2009 - 2 W 39/09

    Kostenentscheidung nach Klagerücknahme: Wegfall des Klageanlasses vor

    Zwar ist § 269 Abs. 3 Satz 3 ZPO nach der in der obergerichtlichen Rechtsprechung überwiegend vertretenen Auffassung auch dann anzuwenden, wenn der Anlass zur Klageerhebung schon vor Anhängigkeit weggefallen ist (OLG Hamm, Beschl. v. 23.1.2008 - 7 W 4/08, Rdnr. 12, zit. nach Juris; KG, KGR 2008, 399; OLG Rostock, OLGR 2008, 263; OLG München, OLGR 2004, 218; a.A. mit beachtlichen Argumenten: OLG Frankfurt, Beschl. v. 6.1.2004 - 25 W 78/03, zit. nach Juris; a.A. wohl auch OLG Karlsruhe, OLGR 2007, 287, wonach "bei Einreichung der Klage noch bestehende Erfolgsaussicht vor Zustellung weggefallen [sein muss]").
  • LG Bonn, 21.01.2005 - 6 T 1/05

    Materiell-rechtlicher Kostenerstattungsanspruch

    Allerdings ist in der obergerichtlichen Rechtsprechung schon wiederholt entschieden worden, dass die Vorschrift sich auch auf Fälle des Wegfalls des Klagegrundes vor Anhängigkeit bezieht (vgl. OLG München, Beschluss vom 12.03.2004 -29 W 284/03-, zitiert nach JURIS, dort angegebene Fundstelle z.B. OLGR München 2004, 218-219 m.w.N.).
  • OLG Hamm, 23.01.2008 - 7 W 4/08

    Klagerücknahme nach Eintritt der Rechtshängigkeit

    Ebenso wie der Wortlaut des § 269 Abs. 3 S. 3 ZPO diesen Fall ebenfalls abdeckt, ist auch das Argument der Prozessökonomie in gleicher Weise wie in den Fällen des Wegfalls des Klageanlasses zwischen Anhängigkeit und Rechtshängigkeit stichhaltig (so auch OLG München, OLGR 2004, 218).
  • KG, 30.11.2007 - 9 W 160/07

    Identifizierbarkeit des Autors einer Gegendarstellung

  • OLG Karlsruhe, 13.03.2008 - 16 WF 31/08

    Rücknahme einer Unterhaltsabänderungsklage vor Rechtshängigkeit:

  • OLG Jena, 03.06.2011 - 4 W 248/11

    Zur Kostentragungspflicht bei Klagerücknahme bei Wegfall des Klagegrundes vor

  • LG Nürnberg-Fürth, 18.02.2021 - 2 T 7171/20

    Kein Anlass zur Klage bei Regulierung vor Klageeinreichung

  • AG Seligenstadt, 17.03.2021 - 1 C 365/20
  • AG Brandenburg, 12.07.2010 - 31 C 321/09

    Räumung zwischen Anhängigkeit und Rechtshängigkeit der Räumungsklage

  • OLG Karlsruhe, 23.08.2005 - 15 U 37/03

    CMR-Frachtgeschäft: Haftungsbegrenzung für Zinsschäden nach internationalem

  • OLG Naumburg, 25.01.2005 - 1 Verg 18/04

    Auferlegung von Kosten eines Nachprüfungsverfahrens im Falle der Antragsrücknahme

  • AG Brandenburg, 22.01.2009 - 31 C 257/08
  • OLG München, 24.01.2008 - 29 U 3084/07

    Markenverletzungsstreit: Wegfall der durch die Markenanmeldung begründeten

  • AG München, 03.08.2016 - 264 C 2784/16

    Klagerücknahme

  • LG Lüneburg, 26.02.2014 - 9 T 14/14

    Zahlungsklage Wohnungseigentümergemeinschaft wegen Wohngeld

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Rechtsprechung
   OLG Stuttgart, 18.12.2003 - 16 UF 221/03   

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https://dejure.org/2003,5223
OLG Stuttgart, 18.12.2003 - 16 UF 221/03 (https://dejure.org/2003,5223)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 18.12.2003 - 16 UF 221/03 (https://dejure.org/2003,5223)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 18. Dezember 2003 - 16 UF 221/03 (https://dejure.org/2003,5223)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • openjur.de
  • Justiz Baden-Württemberg

    Abstammung: Statuswechsel eines nach der Ehescheidung geborenen Kindes nur bei einem wirksamen Vaterschaftsanerkenntnis innerhalb der Jahresfrist

  • Wolters Kluwer

    Rechtsschutzbedürfnis einer Klage zur Anfechtung der Wirksamkeit eines Vaterschaftsanerkenntnisses; Statusänderung eines Kindes; Erforderlichkeit des Vorliegens aller Wirksamkeitsvoraussetzungen bis zum Ablauf eines Jahres nach Rechtskraft des Scheidungsurteils; ...

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • FamRZ 2004, 1054
 
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Wird zitiert von ... (6)

  • BGH, 27.03.2013 - XII ZB 71/12

    Scheidungsakzessorischer Statuswechsel: Form der Zustimmungserklärung des

    Die Zustimmung ist dabei anders als die Anerkennung nicht an eine Frist gebunden (OLG Zweibrücken FamRZ 2000, 546; OLG Köln FamRZ 2011, 651; OLG Oldenburg FamRZ 2011, 1076; OLG Brandenburg StAZ 2011, 333; MünchKommBGB/Wellenhofer 6. Aufl. § 1599 Rn. 64; aA OLG Stuttgart FamRZ 2004, 1054; Staudinger/Rauscher BGB [2011] § 1599 Rn. 92 mwN; Palandt / Brudermüller BGB 72. Aufl. Rn. 11).
  • OLG Dresden, 12.10.2011 - 21 UF 581/11

    Umgang; Adoption; Geschwister

    In der Vereinbarung künftiger Umgangsgestaltungen wäre keine zulässige Beschränkung der Einwilligungserklärung mehr zu sehen, die sich an einer nachprüfbaren Eigenschaft der Adoptiveltern festmacht, sondern es würde sich um eine unzulässige Auflage zur künftigen Ausgestaltung des Sorgerechts handeln (gegen eine Umgangsvereinbarung zwischen leiblichen Eltern, Adoptiveltern und Jugendamt vgl. auch OLG Schleswig, FamRZ 2004, S. 1054 f., juris Rn. 19 m.w.N.).
  • OLG Köln, 22.09.2010 - 16 Wx 32/10

    Voraussetzungen der Anerkennung der Vaterschaft durch den leiblichen Vater nach

    Das bedeutet, dass bis zu diesem Zeitpunkt auch alle erforderlichen Zustimmungen vorliegen müssen (OLG Stuttgart, FamRZ 2004, 1054; AG Darmstadt, StAZ 2008, 179; Fachausschuss-Nr. 3578, StAZ 2000, 376; Gaaz /Bornhofen, Personenstandsgesetz, Handkommentar, 2. Aufl., § 44 Rn 21; Staudinger/ Rauscher , BGB, § 1599 Rn 98; MüKo-BGB/ Wellenhofer , BGB, 5. Aufl., § 1599 Rn 59; PWW/ Pieper , BGB, 5. Aufl., § 1599 Rn 18; NK-BGB/Gutzeit, 2. Aufl., § 1599 Rn 10; Erman/ E. Hammermann , BGB, 12. Aufl., § 1599 Rn 47; Gernhuber/ Coester-Waltjen , Familienrecht, 6. Aufl., § 52 Rn 36).

    Die von der Auffassung des Senats abweichende Ansicht des Oberlandesgerichts Stuttgart (OLG Stuttgart, FamRZ 2004, 1054) erfordert nicht die Vorlage an den Bundesgerichtshof.

  • OLG Brandenburg, 29.04.2011 - 7 Wx 8/11

    Vaterschaftsanerkennung durch einen Dritten: Jahresfrist für die

    Mit der Begründung, die Ausnahmevorschrift sei eng auszulegen und ein unnötig langer Schwebezustand zu vermeiden, wird teilweise vertreten, die Jahresfrist gelte auch für die Zustimmungserklärungen (vgl. OLG Stuttgart, FamRZ 2004, 1054, 1055; MüKo-Wellenhofer, BGB, 5. Aufl., § 1599, Rn. 59; Palandt/Brudermüller, BGB, 70. Aufl., § 1599, Rn. 11).

    Die von der Auffassung des Senats abweichende Ansicht des Oberlandesgerichts Stuttgart ( OLG Stuttgart, FamRZ 2004, 1054) erfordert nicht die Vorlage an den Bundesgerichtshof.

  • OLG Stuttgart, 28.06.2005 - 17 UF 280/04

    Ehescheidung nach türkischem Recht: Richterliche Rückkehraufforderung;

    Das führt im vorliegenden Fall ausweislich der Begründung des vorangehenden Aufforderungsurteils (veröffentlicht in FamRZ 2004, 1054) zum Ergebnis, dass im vorliegenden Scheidungsverfahren die unterbliebene Sachprüfung zur Wirksamkeit der Rückkehrraufforderung nachzuholen ist.
  • OLG Oldenburg, 20.08.2010 - 12 W 167/10

    Personenstandsverfahren auf Beischreibung einer qualifizierten

    Von einem Teil der Rechtsprechung und des Schrifttums wird die Vorschrift des § 1599 Abs. 2 BGB eng ausgelegt (OLG Stuttgart, FamRZ 2004, 1054 m.w.N.; AG Darmstadt, StAZ 2008, 179; MünchKommBGB/Wellenhofer-Klein, § 1599 BGB Rz. 59; Staudinger/Rauscher BGB (2004), § 1599 Rn. 92).
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Rechtsprechung
   OLG Jena, 13.11.2003 - 1 U 279/03   

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https://dejure.org/2003,10019
OLG Jena, 13.11.2003 - 1 U 279/03 (https://dejure.org/2003,10019)
OLG Jena, Entscheidung vom 13.11.2003 - 1 U 279/03 (https://dejure.org/2003,10019)
OLG Jena, Entscheidung vom 13. November 2003 - 1 U 279/03 (https://dejure.org/2003,10019)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Thüringer Oberlandesgericht

    C.i.c., § 278 BGB
    Haftung des Anlagevermittlers

  • Wolters Kluwer

    Zurechnung fehlerhafter Beratung; "Positive Vertragsverletzung (pVV)"; "Atypischer stiller Gesellschafter" einer Aktiengesellschaft (AG); Mitverschulden des Anlegers; Verjährungsfrist; Grundsätzliche Bedeutung einer Rechtssache

  • Judicialis

    BGB § 278

  • rechtsportal.de

    BGB § 278
    Verbraucherschutz, Haftung des Anlagevermittlers

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

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Wird zitiert von ...

  • BGH, 01.07.2004 - III ZR 353/03

    Haftung des Anlagevermittlers

    Die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Urteil des 1. Zivilsenats des Thüringischen Oberlandesgerichts in Jena vom 13. November 2003 - 1 U 279/03 - wird zurückgewiesen.
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Rechtsprechung
   OLG Naumburg, 18.11.2003 - 11 Wx 14/03   

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https://dejure.org/2003,6542
OLG Naumburg, 18.11.2003 - 11 Wx 14/03 (https://dejure.org/2003,6542)
OLG Naumburg, Entscheidung vom 18.11.2003 - 11 Wx 14/03 (https://dejure.org/2003,6542)
OLG Naumburg, Entscheidung vom 18. November 2003 - 11 Wx 14/03 (https://dejure.org/2003,6542)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Wolters Kluwer

    Festsetzung des Wertes des Beschwerdegegenstandes; Ablauf des notariellen Vermittlungsverfahrens; Statthaftigkeit der zugelassenen weiteren Beschwerde

  • Judicialis

    FGG § 19; ; KostO § ... 14 Abs. 3 Satz 2; ; KostO § 14 Abs. 3 Satz 4; ; KostO § 14 Abs. 4 Satz 1; ; KostO § 14 Abs. 5 Satz 1; ; KostO § 14 Abs. 5 Satz 2; ; KostO § 14 Abs. 5 Satz 5; ; KostO § 30; ; KostO § 31; ; KostO § 31 Abs. 3; ; KostO § 31 Abs. 3 Satz 1; ; GKG § 5 Abs. 2 Satz 2; ; GKG § 25 Abs. 3 Satz 2

  • rechtsportal.de

    FGG § 19; KostO § 14; KostO § 30; KostO § 31
    Rechtsmittel gegen eine Entscheidung des Landgerichts im notariellen Vermittlungsverfahren

  • juris (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • FGPrax 2004, 135
 
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Wird zitiert von ...

  • OLG Hamm, 30.11.2004 - 15 W 449/04

    Erstbeschwerde gegen Wertfestsetzung des Landgerichts

    Diese Regelung ist zur Vereinheitlichung der Beschwerdeverfahren in den verschiedenen Kostengesetzen erfolgt (BT-Drucksache 15/1971 Seite 156; Denk, Entscheidungsanmerkung zu OLG Naumburg, FGPrax 2004, 135, 136).
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Rechtsprechung
   OLG Hamburg, 22.07.2003 - 2 Wx 67/01   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2003,9588
OLG Hamburg, 22.07.2003 - 2 Wx 67/01 (https://dejure.org/2003,9588)
OLG Hamburg, Entscheidung vom 22.07.2003 - 2 Wx 67/01 (https://dejure.org/2003,9588)
OLG Hamburg, Entscheidung vom 22. Juli 2003 - 2 Wx 67/01 (https://dejure.org/2003,9588)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Wolters Kluwer

    Legitimation für eine Wohnungseigentümergemeinschaft aufzutreten; Beschneidung des rechtlichen Gehörs ; Substanzloses unschlüssiges Vorbringen ; Brandschutzmaßnahmen dienen der ordnungsgemäßen Instandhaltung der Wohnungseigentumsanlage; Ermessens- und ...

  • Judicialis

    WEG § 43 Abs. 1 S. 1; ; WEG § 45 Abs. 1; ; FGG § 27; ; FGG § 29

  • rechtsportal.de

    Anfechtung des Mehrheitsbeschlusses einer Wohnungseigentümerversammlung

  • ibr-online

    Hat behördliche Anordnung Wirkung auf Beschlussgültigkeit?

  • juris (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ZMR 2003, 863
 
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Wird zitiert von ...

  • LG Hamburg, 20.01.2004 - 318 T 113/03

    Gerichtliche Pflicht zur Neutralität und Gleichbehandlung der Parteien ; Antrag

    Zwar gilt im Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit nicht die strenge Bindung des erkennenden Gerichts an gestellte Anträge, für Wohnungseigentumsstreitigkeiten nach den §§ 43 ff. WEG als "echte Streitverfahren" (zuletzt Hans. OLG vom 22.07.03 - 2 Wx 67/01 -) gilt dies aber nicht in gleicher Weise.
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Rechtsprechung
   OLG Brandenburg, 04.12.2002 - 4 U 24/02   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2002,7672
OLG Brandenburg, 04.12.2002 - 4 U 24/02 (https://dejure.org/2002,7672)
OLG Brandenburg, Entscheidung vom 04.12.2002 - 4 U 24/02 (https://dejure.org/2002,7672)
OLG Brandenburg, Entscheidung vom 04. Dezember 2002 - 4 U 24/02 (https://dejure.org/2002,7672)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Wolters Kluwer

    Anspruch auf Auskehr des zugeflossenen Erlöses aus der Veräußerung eines Bodenreformgrundstücks; Verjährung des Anspruchs; Zustellung einer Klage demnächst; Fahrlässig herbeigeführte nicht ganz geringfügige Verzögerung der Klagezustellung; Substantiierte ...

  • OLG Brandenburg PDF
  • Judicialis

    EGBGB § 11 Abs. 3; ; EGBGB § ... 12 Abs. 2 Nr. 2 lit. b); ; EGBGB § 12 Nr. 2 lit. c); ; EGBGB § 14 S. 1; ; EGBGB § 16 Abs. 2 Satz 2; ; BGB § 209 Abs. 1; ; BGB § 242; ; BGB § 279; ; BGB § 281; ; BGB § 281 Abs. 1; ; BGB § 282; ; ZPO § 92 Abs. 1; ; ZPO § 97 Abs. 1; ; ZPO § 156; ; ZPO § 270 Abs. 3; ; ZPO § 543 Abs. 2 Nr. 1; ; ZPO § 708 Nr. 10; ; ZPO § 709 S. 2; ; ZPO § 711

  • rechtsportal.de

    Zustellung "demnächst" im Sinne von § 270 Abs. 3 ZPO; Anspruch auf Auskehr des Erlöses aus der Veräußerung von Bodenreformland

  • juris (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (2)

  • OLG Bamberg, 26.05.2004 - 6 U 14/04

    Abgrenzung Anlagevermittler / Anlageberater, Haftung des Anlageberaters

    In der Rechtsprechung ist anerkannt, dass im Rahmen der Anlagevermittlung zwischen dem Anlageinteressenten und dem Anlagevermittler ein Auskunftsvertrag mit Haftungsfolgen zumindest stillschweigend zustandekommt, wenn der Interessent deutlich macht, dass er - entweder allgemein oder auf eine bestimmte Anlageentscheidung bezogen - die besonderen Kenntnisse und Verbindungen des Beraters in Anspruch nehmen will und wenn der Anlageberater mit der gewünschten Tätigkeit beginnt (vgl. BGHZ 74, 103; 100, 117; 123, 126; OLG Bamberg vom 25.02.2002 in 4 U 204/01; vom 29.07.2002 in 4 U 24/02).
  • LG Hof, 27.01.2004 - 11 O 436/03
    a) In der Rechtsprechung ist anerkannt, dass im Rahmen der Anlagevermittlung zwischen dem Anlageinteressenten und dem Anlagevermittler ein Auskunftsvertrag mit Haftungsfolgen zumindest stillschweigend zustande kommt, wenn der Interessent deutlich macht, dass er - entweder allgemein oder auf eine bestimmte Anlageentscheidung bezogen - die besonderen Kenntnisse und Verbindungen des Vermittlers in Anspruch nehmen will, und wenn der Anlagevermittler mit der gewünschten Tätigkeit beginnt (BGHZ 74, 103; 100, 117; 123, 126; OLG Bamberg vom 25.02.2002 - 4 U 201/01; vom 29.07.2002 - 4 U 24/02; vom 03.09.2003 - 6 U 47/03).
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Rechtsprechung
   OLG Düsseldorf, 27.01.2004 - II-10 W 22/03   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2004,29452
OLG Düsseldorf, 27.01.2004 - II-10 W 22/03 (https://dejure.org/2004,29452)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 27.01.2004 - II-10 W 22/03 (https://dejure.org/2004,29452)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 27. Januar 2004 - II-10 W 22/03 (https://dejure.org/2004,29452)
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Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de (Leitsatz)

    GKG § 58 Abs. 2 S. 2
    Inanspruchnahme des Antragstellers als Zweitschuldner bei Bewilligung von Prozesskostenhilfe

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Wird zitiert von ...

  • OLG Schleswig, 15.06.2005 - 15 WF 202/05

    Subsidiäre Kostenhaftung des Rechtsmittelführers

    Die Zweitschuldnerhaftung des Beklagten aus § 22 Abs. 1 S. 1 GKG bleibt damit aber bestehen, er kann gemäß § 31 Abs. 2 S. 1 GKG hinsichtlich der vollen Gerichtskosten in Anspruch genommen werden (vgl. OLG Düsseldorf, OLG-R 2004, 218, 219).
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