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   RG, 06.12.1883 - Rep. II. 213/83   

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RG, 06.12.1883 - Rep. II. 213/83 (https://dejure.org/1883,57)
RG, Entscheidung vom 06.12.1883 - Rep. II. 213/83 (https://dejure.org/1883,57)
RG, Entscheidung vom 06. Dezember 1883 - Rep. II. 213/83 (https://dejure.org/1883,57)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Anfechtung eines Vollstreckungspfandrechtes

Papierfundstellen

  • RGZ 10, 33
  • RGZ 11, 18
 
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Wird zitiert von ... (10)

  • BGH, 16.03.1995 - IX ZR 72/94

    Sittenwidrigkeit der Abtretung sämtlicher Kundenforderungen unmittelbar vor dem

    Standen die gepfändeten Forderungen der Beklagten nicht bereits aufgrund früherer Abtretung zu, so begründeten die Pfändungen eine der Art nach inkongruente Deckung (vgl. RGZ 10, 33, 35; 55, 321, 322 f; BGHZ 34, 254, 256; BGH, Urt. v. 3. März 1959 - VIII ZR 176/58, LM § 30 KO Nr. 2 a Bl. 3; v. 27. November 1974 - VIII ZR 21/73, WM 1975, 6 unter II; Kuhn/Uhlenbruck, KO 11. Aufl. § 30 Rdnr. 47 b, 52 b; Kilger/Karsten Schmidt, KO 16. Aufl. § 30 Anm. 20).
  • BGH, 11.07.1991 - IX ZR 230/90

    Voraussetzungen der Zahlungseinstellung eines weltweit tätigen Unternehmens;

    Das Landgericht ist mit Recht davon ausgegangen, daß Arrestpfändungen als inkongruente Rechtshandlungen im Sinne von § 30 Nr. 2 KO anfechtbar sein können (BGH, Urt. v. 27. November 1974 - VIII ZR 21/73, WM 1975, 6 unter II m.N.; Kuhn/Uhlenbruck aaO. § 29 Rdn. 16 und § 30 Rdn. 47 b; vgl. schon RGZ 10, 33, 35 f).
  • BAG, 31.08.2010 - 3 ABR 139/09

    Verweisungsbeschluss ohne Gründe - Insolvenzanfechtung - Inkongruenz

    Diese Rechtsprechung beruhte wesentlich auf einem Urteil der Vereinigten Zivilsenate des Reichsgerichts vom 6. Dezember 1883 (- II 213/83 - RGZ 10, 33) .
  • LG Köln, 21.07.2010 - 13 S 89/10
    Der Gesetzgeber hat nämlich bei der Schaffung der Insolvenzordnung die seit 1883 ständige Rechtsprechung (RGZ 10, 33, 36 ff.; 32, 65, 67 ff.; JW 1893, 78 Nr. 16; daran anschließend BGH, WM 1959, 891, 892; NJW 1985, 1785, 1786; 1995, 1090, 1092; 1995, 1668, 1670; 1997, 1857, 1859) und h.M. ( Kilger/K.Schmidt , KO, 17. Aufl. 1997, § 30 Rn 20; Jaeger/ Henckel , KO, 9. Aufl. 1997, § 30 Rn 230 ff.; Hüper , Zwangsvollstreckung als inkongruente Deckung, Diss Göttingen, 1983, passim m.w.N., s ferner bereits Cosack , Anfechtungsrecht, 1884, S. 202 ff.) zur Inkongruenz von Vollstreckungsmaßnahmen im Rahmen des § 30 KO ohne jeden Zweifel gekannt und sich dieser Lesart ausdrücklich angeschlossen: Leitsatz 5.2.2 Abs. 1 des Ersten Berichts der Kommission für Insolvenzrecht schlug eine dem jetzigen § 131 Abs. 1 InsO im Kern entsprechende Regelung vor und führte in der Begründung dazu ausdrücklich u.a. aus, "dass Sicherungen und Befriedigungen, die sich ein Gläubiger in kritischer Zeit durch eine Zwangsvollstreckung ... verschafft hat, als inkongruenter Erwerb ... angefochten werden können." (1. Kommissionsbericht, S. 408).
  • AG Kerpen, 23.03.2010 - 104 C 419/09
    Zur Stützung seiner Ansicht hat sich das LG Köln darauf berufen, dass bereits das Reichsgericht Pfändungspfandrechte als inkongruente Deckung behandelt habe (vgl. a.a.O. unter Bezugnahme auf RGZ 10, 33 [36 ff.]).
  • FG Hessen, 10.12.2002 - 4 K 3994/00

    Dotationskapital; Refinanzierungskosten; Inländische Betriebstätte;

    Zur Bemessung eines ausreichenden Dotationskapitals der Betriebsstätte ist grundsätzlich ein äußerer Fremdvergleich nach der direkten Methode durchzuführen (BFH in BStBl III 1966, 24; BFH-Urteil vom 25.06.1986 II 213/83 BStBl II 1986, 785).
  • LG Köln, 12.04.2006 - 13 S 327/05

    Anfechtungsmöglichkeit einer unter dem Druck einer anstehenden

    Schon das Reichsgericht hat Pfändungspfandrechte als inkongruente Sicherungen mit der Begründung behandelt, der Gläubiger des Vollstreckungstitels habe zwar Zahlung zu beanspruchen, nicht aber Sicherstellung durch das Pfandrecht (RGZ 10, 33, 36 ff.).
  • LAG Baden-Württemberg, 20.10.2010 - 13 Sa 62/10

    Inkongruente Deckung im Sinne von § 131 Abs 1 Nr 2 InsO bei Zwangsvollstreckung -

    Dagegen hat der Gläubiger eines Zahlungsanspruchs nicht dessen Durchsetzung mit staatlichen Zwangsmitteln während der Krise des Schuldners im Sinne von § 131 gegenüber den anderen Insolvenzgläubigern zu beanspruchen; solche Deckungen im Wege der Zwangsvollstreckung sind vielmehr unterschiedslos für alle Gläubiger inkongruent (st. Rspr. seit RGZ 2, 374, 376; RGZ 10, 33, 36 f.; RG JW 1893, 78 Nr. 16; vgl. zuletzt BGHZ 136, 309, 313 f; BGHZ 157, 350, 353; BGHZ 167, 11).
  • LG Köln, 11.04.2006 - 13 S 327/05
    Schon das Reichsgericht hat Pfändungspfandrechte als inkongruente Sicherungen mit der Begründung behandelt, der Gläubiger des Vollstreckungstitels habe zwar Zahlung zu beanspruchen, nicht aber Sicherstellung durch das Pfandrecht (RGZ 10, 33, 36 ff.).
  • BGH, 08.07.1954 - IV ZR 20/54

    Rechtsmittel

    Allgemein anerkannt ist ferner, daß die Anfechtbarkeit nach § 30 Nr. 1 Halbsatz 2 und Nr. 2 KO grundsätzlich keine Mitwirkung des Gemeinschuldners an der anfechtbaren Rechtshandlung, erfordert und insbesondere die Anfechtung wegen innerhalb der kritischen Zeit gewährter inkongruenter Deckung nach § 30 Nr. 2 KO schon stattfindet, wenn der Konkursgläubiger nur den Beweis seiner Unkenntnis der Zahlungseinstellung schuldig bleibt, mag auch feststehen, daß der Gemeinschuldner selbst völlig untätig war und deshalb keine Begünstigungsabsicht gehabt haben kann (RGZ 10, 33 [38]; Jaeger § 30 Anm. 60 [S. 599]).
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