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   RG, 14.06.1932 - VII 43/32   

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RG, 14.06.1932 - VII 43/32 (https://dejure.org/1932,516)
RG, Entscheidung vom 14.06.1932 - VII 43/32 (https://dejure.org/1932,516)
RG, Entscheidung vom 14. Juni 1932 - VII 43/32 (https://dejure.org/1932,516)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Staatsbibliothek Berlin

    1. Ist nach § 159 Abs. 2 VVG. zur Abtretung oder Verpfändung der Rechte aus einer Lebensversicherung oder zur sonstigen Verfügung über sie die schriftliche Einwilligung des zu Versichernden erforderlich oder kann dies Erfordernis wenigstens im Versicherungsvertrag ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • RGZ 136, 395
 
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Wird zitiert von ... (10)

  • BGH, 31.10.1990 - IV ZR 24/90

    Wirksamkeit der Abtretung von Ansprüchen aus einem Lebensversicherungsvertrag

    a) Diese schon vom Reichsgericht (RGZ 136, 395, 399) begründete Auffassung zur Rechtsfolge des § 399 Fall 2 BGB wird vom Bundesgerichtshof in ständiger Rechtsprechung vertreten (vgl. z.B. BGHZ 40, 156, 160; 56, 173, 176 und 228, 230; 70, 299, 301; 102, 293, 301; 108, 172, 176).

    Auch ein solcher abgeschwächter Abtretungsausschluß (MünchKomm/Roth, 2. Aufl. § 399 Rdn. 25) hat absolute Wirksamkeit (RGZ 136, 395, 399; BGH Urteile vom 4.5.1977 und 11.5.1989 - VIII ZR 230/76 und VII ZR 150/88 - WM 1977, 819 und 1989, 1227 unter II. 2. bzw. unter 2. und 3.; BGHZ 108, 172, 174ff.) [BGH 29.06.1989 - VII ZR 211/88].

  • BGH, 14.10.1963 - VII ZR 33/62

    Vertragliches Abtretungsverbot

    Vielmehr ist angenommen worden, dass die Abtretung auch insoweit unwirksam ist, als es sich um die Stellung des Zessionars, des Zedenten, der Gläubiger des Zedenten, das Verhältnis zwischen mehreren Zessionaren handelt (vgl. RGZ 75, 142; 86, 350; 136, 395; BGH LM Nr. 8 zu § 399 BGB; BGHZ 27, 306; 30, 176).

    Es ist daher der vom Reichsgericht in der Entscheidung RGZ 136, 395, 399 ausgesprochenen Auffassung zuzustimmen, dass eine Abrede über Ausschluss oder Beschränkung der Abtretung nicht der Forderung ein ihrem Wesen an sich fremdes Veräußerungsverbot hinzufügt, sondern die Forderung von vornherein als ein unveräußerliches Recht entstehen lässt (oder sie, wenn die Abrede später getroffen wird, nachträglich in ein solches unveräußerliches Recht umwandelt).

    Das können Gläubiger und Schuldner ebenso vereinbaren wie den Ausschluss der Abtretung, und auch eine solche Vereinbarung ist nach § 399 BGB zu beurteilen (RGZ 136, 395, 399).

    Die nachträgliche Zustimmung vom 5. Mai 1960 konnte deshalb die wirksam vorgenommene Abtretung an die Beklagte nicht nachträglich unwirksam machen und der Beklagten die wirksam erworbene Forderung gegen das BWB nicht mehr entziehen (vgl. auch RGZ 75, 142, 145; 136, 395, 399).

  • BGH, 01.02.1978 - VIII ZR 232/75

    "Genehmigung" einer verbotswidrigen Abtretung

    Es trifft auch zu, daß der Anspruch auf Auszahlung des Auseinandersetzungsguthabens (vgl. BGHZ 13, 179, 184; BGH Urteil vom 19. Dezember 1953 - II ZR 61/53 = LM BGB § 406 Nr. 2; LG Nürnberg-Fürth MDR 1968, 759) bis zur Wirksamkeit der gegen § 399 BGB getroffenen Verfügung zum Vermögen K.s gehörte, wie das Berufungsgericht annimmt, weil ein vertragliches Abtretungsverbot allgemein gegen jedermann wirkt (BGHZ 40, 156, 160; 56, 173, 176 und 228, 230; Senatsurteil vom 20. November 1967 - VIII ZR 137/65 = WM 1968, 195; RGZ 136, 395, 399; 86, 350, 351; Weber in BGB-RGRK, § 399 Rdn. 13; Soergel/Siebert, BGB, 10. Aufl. § 399 Rdn. 6).

    Eine Abrede über den Ausschluß der Abtretbarkeit einer Forderung (§ 399 BGB) läßt diese von vornherein als ein unveräußerliches Recht entstehen mit der Folge, daß eine der Vereinbarung zuwiderlaufende Abtretung schlechthin und gegenüber jedem Dritten unwirksam ist und keinerlei Gläubigerrechte übertragen kann (BGHZ 40, 156, 160; RGZ 136, 395, 399).

  • BGH, 04.05.1977 - VIII ZR 230/76

    Auslegung eines Factory-Vertrages als aufschiebend bedingte Forderungsabtretung -

    In Literatur und höchstrichterlicher Rechtsprechung ist anerkannt, daß sich § 399 BGB 2. Alternative nicht nur auf die Fälle bezieht, in denen die Abtretung gänzlich ausgeschlossen ist, sondern auch auf solche, in denen sie an bestimmte sachliche Erfordernisse oder an eine bestimmte Form oder an beides geknüpft ist (RGZ 136, 395, 399; Soergel/Siebert/Schmidt, BGB 10. Aufl. § 399 Rdn. 4; Palandt, a.a.O. § 399 Anm. 3 unter Aufgabe der bis zur 35. Aufl. vertretenen Meinung m.w.Nachw.; Daub, Fiel, Soergel, Steffani, a.a.O. Erl. ZB 16.65; BGHZ 40, 156).

    Sie fügen der Forderung nicht etwa nur ein ihrem Wesen fremdes Veräußerungsverbot hinzu, wie es § 137 BGB voraussetzt (RGZ 136, 395, 399; BGHZ 40, 156, 159).

  • OLG Frankfurt, 28.07.2003 - 16 U 79/02

    Gleichstellung der Beschränkung der Abtretung einer Forderung durch eine

    Auf solche Aufrechnungsbeschränkungen ist § 399 Fall 2 BGB ebenfalls anwendbar (Soergel-Siebert § 399 Rdz. 6, RGZ 136, 395, 399; BGHZ 27, 306, 307; BGHZ 112, 387, 389).
  • BGH, 04.06.1959 - VII ZR 42/58

    Rechtsmittel

    Die von dem Kläger behauptete Vorausabtretung ist deshalb nach § 399 BGB der Gagfah und auch den Gläubigern des Berg gegenüber unwirksam (RGZ 136, 395, 399; 148, 105, 110).

    Im übrigen würde eine solche "Genehmigung" entgegen der Auffassung der Revision auch keine rückwirkende Kraft haben (RGZ 75, 142; 136, 395, 399).

  • LG Köln, 04.05.2012 - 7 O 382/10

    Nachweis der Hemmung der Verjährung durch Verhandlungen; Herbeiführung der

    Ein - erneuter - Hinweis auf den (fortbestehenden) Umstand unzureichenden Vortrages war nicht geboten; dies schon deshalb nicht, weil sich ein Hinweis des Gerichts erübrigt, wenn die Partei aufgrund gezielter Kritik des Gegners schon von anderer Seite auf Mängel des Vorbringens aufmerksam gemacht worden ist (vgl. RG, Urt. v. 02.12.1911 - V 266/11, RGZ 78, 26 (33); RG, Urt. v. 14.06.1932 - VII 43/32, RGZ 136, 395 (401); BGH, Urt. v. 09.11.1983 - VIII ZR 349/82, NJW 1984, 310; BGH, Urt. v. 24.09.1987 - III ZR 188/86, NJW 1988, 696; OLG Rostock, Urt. v. 22.07.2005 - 6 U 132/04, OLGReport 2005, 928; OLG Frankfurt, Urt. vom 18.01.2006 - 1 U 194/05, OLGReport 2006, 601; Müko-Wagner, 3. Aufl. (2008), § 139, Rn. 18).
  • OLG Bamberg, 20.09.1999 - 4 U 88/99

    Wirksamkeit der Abtretung der Ansprüche aus einem Versicherungsvertrag

    Schon das Reichsgericht (etwa RGZ 136, 395) und in früher Zeit der BGH (BGHZ 40, 156; 56, 173 und 228; 70, 299; 102, 293; 108, 172) haben mit der vorherrschenden Literaturmeinung dem vertraglichen Abtretungsausschluß nach § 399, 2.
  • BGH, 25.09.1958 - VII ZR 181/57

    Rechtsmittel

    Selbst wenn dies zutreffe und man ihnen die Vereinbarung entnehme, daß die Abtretbarkeit der Forderung im Sinne des § 399 BGB ausgeschlossen werde (RGZ 136, 395, 399), so könne sich der Beklagte doch nicht auf eine Unwirksamkeit der Abtretung berufen.
  • BGH, 27.04.1960 - V ZR 109/58
    Als Schuldabänderungsvertrag fällt die Abrede aber schon unter den bürgerlich-rechtlichen Begriff der Verfügung (Enneccerus/Nipperdey, Allgemeiner Teil des Bürgerlichen Rechts, 15. Bearbeitung § 143 I 2 und II; Enneccerus/Lehmann, Recht der Schuldverhältnisse, 15. Bearbeitung § 42 I und II; Larenz, Lehrbuch des Schuldrechts 4. Aufl. I § 9 I; vgl. RGZ 136, 395, 399/400).
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