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   RG, 22.06.1939 - V 212/38   

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RG, 22.06.1939 - V 212/38 (https://dejure.org/1939,587)
RG, Entscheidung vom 22.06.1939 - V 212/38 (https://dejure.org/1939,587)
RG, Entscheidung vom 22. Juni 1939 - V 212/38 (https://dejure.org/1939,587)
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Volltextveröffentlichung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • RGZ 160, 381
 
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Wird zitiert von ... (7)

  • BGH, 07.07.1995 - V ZR 213/94

    Eindringen von Ungeziefer vom Baum eines Nachbarn

    Entgegen der Auffassung der Revision kann der vorliegende Fall auch nicht mit Sachverhalten verglichen werden, in denen der Eigentümer des beeinträchtigenden Grundstücks den Ungezieferbefall durch eine besondere Nutzung begünstigt hat (vgl. RGZ 160, 381 zur Fliegenbelästigung; Dehner, Nachbarrecht, B § 16 II 3).
  • BGH, 24.01.1992 - V ZR 274/90

    Bienenanflug

    Dies entspricht der Rechtsprechung des Reichsgerichts (RGZ 141, 406, 409; 158, 68, 73; zur Fliegenbelästigung vgl. RGZ 160, 381, 382) und des Bundesgerichtshofes (BGHZ 16, 366, 370 ff), die in der Literatur, soweit ersichtlich, nunmehr einhellig gebilligt wird (vgl. BGB-RGRK/Augustin, 12. Aufl. § 906 Rdn. 24; Erman/Hagen, BGB 8. Aufl. § 906 Rdn. 8; Figge, RdL 1953, 172, 173; MünchKomm/Säcker, BGB 2. Aufl. § 906 Rdn. 72; Palandt/Bassenge, BGB, 51. Aufl. § 906 Rdn. 14 m. w. N.; Schüssler, Deutsches Bienenrecht 1934, S. 83 m. w. N.; Schwendner, Bienenrecht 1989 1. Teil A, S. 12; Soergel/Baur, BGB, 12. Aufl., § 906 Rdn. 72; Staudinger/Roth, BGB 12. Aufl. § 906 Rdn. 152; Jauernig, JZ 1986, 605, 608).
  • OLG Karlsruhe, 09.03.1983 - 6 U 150/82

    Wichtig im Herbst: Welche Rechte gelten in Bezug auf störendes Laub und

    § 906 BGB regelt nicht nur den Ausgleich zwischen den Interessen der Grundstückseigentümer bei Beeinträchtigungen durch unwägbare Immissionen (vgl. RGZ 141, 406 (409); 160, 381; BGH, NJW 1957, 747; Augustin, in: RGRK, 12. Aufl., § 906 Rdnr. 23; Palandt-Bassenge, § 906 Anm. 2a).
  • OLG Köln, 17.09.1982 - 20 U 44/82
    Die Rechtsprechung und die Literatur haben eine Anwendung des § 906 I BGB auf Fliegen (RGZ 160, 382 [richtig: RGZ 160, 381, 382 - d. Red.] ) Bienen (BGH, NJW 1955, 747) und Tauben (OLG Düsseldorf, MDR 1968, 841 L) und schließlich auch für Ratten und Mäuse (vgl. Stein-Hodes, NachbarR, 5. Aufl., § 16 Anm. II 2) bejaht.
  • AG Brandenburg, 20.10.2003 - 32 C 538/01

    Maßnahmen zur Sicherstellung der Verhinderung des Austrittes von Küchengerüchen

    "Ortsüblich" ist hierbei die störende Nutzung aber immer nur dann, wenn in dem betreffenden Vergleichsgebiet eine Mehrzahl von Grundstücken der Umgebung in einer nach Art und Maß die Nachbarn einiger Maßen gleich beeinträchtigenden Weise benutzt wird (RGZ 160, 381ff.; BGHZ 30, 273ff.; BGH NJW 1983, 751f.; BGH NJW 1986, 2309ff.; BGH NJW 1993, 925ff. (=WM 1993, 127); AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 11.8.2003, Az.: 32 C 372/00).
  • BGH, 13.12.1979 - III ZR 95/78

    Anforderungen an Entschädigungsanspruch wegen enteignendem Eingriff; Eingriff

    Es erfüllt grundsätzlich den Tatbestand des § 1004 BGB - sofern nicht eine Duldungspflicht besteht -, wenn die Beklagte eine - auch für die Ablagerung von Hausmüll bestimmte - Mülldeponie unterhält, die einen besonderen Anziehungspunkt für Krähen und Möwen bildet, die unvermeidbar auch auf nahegelegenen Äckern die gerade aufgegangene Saat beschädigen (vgl. RGZ 160, 381: Fliegenplage, die von der Haltung einer Schafherde ausgeht; s. ferner RGRK-BGB a.a.O. § 1004 Rdn. 21).
  • OLG Köln, 09.01.1991 - 13 U 243/90

    Unterlassungsanspruch gegen den Nachbarn; Langwanzenbefall von Gebäuden

    Die Möglichkeit eines Beseitigungsanspruches nach § 1004 Abs. 1 BGB ist, was Bienen (siehe RGZ 141, 406; BGHZ 16, 366 und OLG Köln, RdL 68, 46) und insbesondere Fliegen (siehe RGZ 160, 381; LG Stuttgart, RdL 67, 49) betrifft, allgemein anerkannt.

    Andererseits sind aber die Voraussetzungen einer Haftung gemäß § 1004 Abs. 1 BGB für den Fall bejaht worden, daß durch das Halten einer Schafherde, bzw. durch Hühnerhaltung auf einem Grundstück Fliegen angelockt wurden, die dann in Massen auf das Nachbargrundstück herüberflogen (so RGZ 160, 381 und LG Stuttgart RdL 1967, 49).

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