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   RG, 19.11.1903 - VI 315/03   

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RG, 19.11.1903 - VI 315/03 (https://dejure.org/1903,464)
RG, Entscheidung vom 19.11.1903 - VI 315/03 (https://dejure.org/1903,464)
RG, Entscheidung vom 19. November 1903 - VI 315/03 (https://dejure.org/1903,464)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Staatsbibliothek Berlin

    1. Wird der Teil eines Urteils erster Instanz, der nach den in der Berufungsinstanz gestellten Anträgen nicht angefochten worden ist, mit der Erlassung des Urteils des Berufungsgerichts rechtskräftig? 2. Tritt für den nicht angefochtenen Teil die Rechtskraft ein, wenn ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • RGZ 56, 31
 
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Wird zitiert von ... (12)

  • BGH, 12.05.1992 - VI ZR 118/91

    Klageerweiterung in der Berufungsinstanz durch Übergang von Feststellungs- auf

    Sie erfaßt insbesondere auch diejenigen Teile, die ausweislich der Berufungsanträge nicht angefochten werden (RGZ 56, 31, 34; BGHZ 7, 143, 144; BGH, Urt. v. 13. Dezember 1962 - III ZR 89/62 - LM ZPO § 536 Nr. 9 = NJW 1963, 444; Beschl. vom 4. Juli 1988 - II ZR 334/87 - NJW 1989, 170; OLG Karlsruhe MDR 1983, 676 [OLG Karlsruhe 05.04.1983 - 4 U 131/81]; in bezug auf die Revisionsinstanz s. Senatsurt. v. 19. November 1957 - VI ZR 249/56 - NJW 1958, 343).

    Eine Entscheidung wird also hinsichtlich der nicht ausdrücklich angefochtenen Teile erst dann rechtskräftig, wenn jede Möglichkeit ihrer Änderung im Rechtsmittelzuge ausgeschlossen ist (RGZ 56, 31, 34; BGH, Urt. v. 14. Juli 1967 - IV ZR 84/66 - MDR 1968, 135).

  • BGH, 01.12.1993 - VIII ZR 41/93

    Voraussetzungen eines Ausgleichsanspruchs des Vertragshändlers; Überlassung des

    Sie erfaßt insbesondere auch diejenigen Teile, die ausweislich der Rechtsmittelanträge nicht angefochten worden sind (RGZ 56, 31, 34; BGHZ 7, 143, 144; BGH, Urteil vom 13. Dezember 1962 - III ZR 89/62 = NJW 1963, 444; Beschluß vom 4. Juli 1988 - II ZR 334/87 = NJW 1989, 170 = BGHR ZPO § 705 Teilrechtskraft 1; Urteil vom 12. Mai 1992 - VI ZR 118/91 = NJW 1992, 2296 unter II 1 = BGHR ZPO § 705 Rechtskraft 1) oder von der insoweit obsiegenden Partei mangels Beschwer von vornherein nicht angefochten werden können (BGH, Urteil vom 12. Mai 1992 aaO).

    Der nicht angefochtene Teil des Urteils wird daher - von dem hier nicht gegebenen Fall eines entsprechenden Rechtsmittelverzichts abgesehen - erst dann rechtskräftig, wenn er weder durch Erweiterung der Rechtsmittelanträge noch durch ein Anschlußrechtsmittel in das Rechtsmittelverfahren einbezogen werden kann und damit insoweit jede Möglichkeit einer Änderung im Rechtsmittelzug ausgeschlossen ist (RGZ 56, 31, 34; BGH, Urteil vom 12. Mai 1992 aaO; Stein/Jonas/Münzberg aaO; Rosenberg/Schwab/Gottwald aaO).

  • BGH, 08.06.1994 - VIII ZR 178/93

    Umfang der Hemmung der Rechtskraft durch Einlegung der Berufung; Beseitigung der

    Denn auch durch die - möglicherweise - nur beschränkte Anfechtung des landgerichtlichen Urteils wurde dessen Rechtskraft in vollem Umfang gemäß § 705 ZPO gehemmt (RGZ 56, 31, 33 - 34; BGHZ 7, 143, 144; 12, 42, 67 f [BGH 17.12.1953 - IV ZR 38/53]; BGH, Urteile vom 6. Oktober 1987 - VI ZR 155/86 = NJW-RR 1988, 66 [BGH 06.10.1987 - VI ZR 155/86] unter A, vom 12. Mai 1992 - VI ZR 118/91 = NJW 1992, 2296 unter II 1 und vom 1. Dezember 1993 aaO.).
  • OLG Brandenburg, 09.08.2019 - 11 U 192/15

    Ansprüche aus einer privaten Unfallversicherung

    Die Höhe der Invaliditätsentschädigung ist, wie die Zivilkammer zutreffend angenommen hat, im Streitfall nicht unter Zugrundelegung einer Versicherungssumme von EUR 220.000,00 zu bestimmen; dies gilt unabhängig davon, dass gemäß der höchstrichterlichen Judikatur, die dem Senat nach Verkündung des Beschlusses vom 20.06.2018 (GA II 527 ff.) bekannt geworden ist und der er - aus Gründen der Einheitlichkeit der Rechtsprechung - beitritt, die Rücknahme der Berufung betreffend das erstinstanzlich abgewiesene (positive) Feststellungsbegehren noch nicht zum Eintritt von Teilrechtskraft und der damit verbundenen (negativen) Feststellungswirkung zulasten der Klägerin geführt hat (vgl. dazu RGZ 56, 31, 34; BGH, Urt. v. 08.06.1994 - VIII ZR 178/93, Rdn. 22, juris = BeckRS 9998, 95443; ferner Ball in Musielak/Voit, ZPO, 16. Aufl., § 516 Rdn. 27 und § 520 Rdn. 25; Schnauder, JuS 1993, 365, 366).
  • BGH, 06.10.1987 - VI ZR 155/86

    Bestimmung des Unterhaltsschadens; Erweiterung des Revisionsantrages

    Erst mit dem Schlusse der mündlichen Verhandlung vor dem Rechtsmittelgericht steht endgültig fest, wie weit die Entscheidung der Vorinstanz angefochten wird (vgl. - für die Berufung - RGZ 56, 31, 34).
  • BGH, 08.10.1982 - V ZB 9/82

    Bemessung der Beschwer bei unbeschränkt eingelegter Berufung des Beklagten nach

    Zwar kann eine zunächst zulässige Berufung unzulässig werden, falls sie später willkürlich auf einen unterhalb der Berufungssumme liegenden Wert beschränkt wird (BGHZ 1, 29 [BGH 19.12.1950 - I ZR 7/50] im Anschluß an RGZ 168, 355; Senatsurteil vom 30. November 1965, V ZR 67/63, NJW 1966, 598; ständige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes); das aber beurteilt sich erst nach dem in der mündlichen Verhandlung verlesenen Berufungsantrag, weil er bis dahin auch wieder erweitert werden kann (BGH Urteil vom 14. März 1961, VI ZR 209/60, LM ZPO § 519 Nr. 41 = NJW 1961, 1115; RGZ 56, 31, 34; Rosenberg/Schwab, Zivilprozeßrecht 13. Aufl. § 138 II 2 b; Baumbach/Lauterbach/Albers, ZPO 41. Aufl. § 519 Anm. 3 B; für die Maßgeblichkeit dieses Zeitpunkts bei nachträglicher Beschränkung des Rechtsmittelantrages auch Stein/Jonas/Grunsky, ZPO 20. Aufl. Allg. Einl. vor § 511 Rdn. 20).
  • OLG Saarbrücken, 19.12.2005 - 5 W 166/05

    WEG : Ablauf der Rechtsmittelfrist eines Anfechtungsbegehren

    Eine Entscheidung werde also hinsichtlich ihrer nicht angefochtenen Teile erst dann rechtskräftig, wenn jede Möglichkeit ihrer Änderung im Rechtsmittelzug ausgeschlossen sei (vgl. Staudinger/Wenzel aaO § 45 WEG Rdnr. 54 und für den Zivilprozess RGZ 56, 31, 34; BGH NJW 1992, 2296).
  • BGH, 10.05.1984 - BLw 2/83

    Nachträgliche Erweiterung der sofortigen Beschwerde im

    Für die Rechtsmittel der Berufung und Revision ist dies, soweit sich die erweiterten Anträge noch im Rahmen der Rechtsmittelbegründung halten, ständige Rechtsprechung und ganz herrschende Meinung (RGZ 56, 31, 34; 130, 229, 230; RG JW 1938, 467 Nr. 31; BGHZ 12, 52, 67 f; BGH Urteil vom 27. Oktober 1983 - VII ZR 41/83, NJW 1984, 437, 438; Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, ZPO, 42. Aufl., § 519 Anm. 3 B, § 554 Anm. 4 A; Gilles, Rechtsmittel im Zivilprozeß, 1972, S. 39 Fn. 48; derselbe AcP 177 (1977), 489, 213 ff; Thomas/Putzo, ZPO, 12. Aufl., § 519 Anm. 3 Nr. 1; Zöller/Schneider, ZPO, 13. Aufl., § 519 Anm. VI 1 c, § 554 Anm. III 1 b; bei einheitlichem Streitgegenstand auch Rosenberg/Schwab, Zivilprozeßrecht, 13. Aufl., § 138 II 2 b, § 143 III 4 b; Sell, Probleme der Rechtsmittelbegründung im Zivilprozeß, 1973, 18 ff; a.A.: Grunsky, NJW 1966, 1393 ff; derselbe ZZP 88 (1975), 49 ff; Stein/Jonas/Grunsky § 519 Rdn. 41, § 554 Rdn. 25).
  • OLG Zweibrücken, 16.12.2002 - 3 W 202/02

    Wohnungseigentümerbeschluss über eine Verwalterabberufung und

    Eine Entscheidung wird also hinsichtlich ihrer nicht angefochtenen Teile erst dann rechtskräftig, wenn jede Möglichkeit ihrer Änderung im Rechtsmittelzug ausgeschlossen ist (vgl. Staudinger/Wenzel aaO § 45 WEG Rdnr. 54 und für den Zivilprozess RGZ 56, 31, 34; BGH NJW 1992, 2296).
  • BGH, 12.11.1997 - XII ZR 39/97

    Ausdehnung der Berufung nach Stellung beschränkter Rechtsmittelanträge

    Er war jedoch hierdurch nicht gehindert, seinen Berufungsantrag bis zum Ende der mündlichen Verhandlung vor dem Berufungsgericht auf die Abweisung der Widerklage auszudehnen, soweit das Landgericht ihr stattgegeben hatte (vgl. BGHZ 91, 154, 159 f [BGH 10.05.1984 - BLw 2/83] m.N.; BGH, Urteil vom 24. Oktober 1984 VIII ZR 140/83 WM 1985, 144 für die Erweiterung des Revisionsantrages auf eine Widerklage; BGH, Beschluß vom 8. Oktober 1982 V ZB 9/82 NJW 1983, 1063 für den Berufungsantrag; RGZ 56, 31, 34).
  • BGH, 21.10.1981 - IVb ZR 619/80

    Hemmung der Rechtskraft - Erweiterung der Berufungsanträge - Antragstellung in

  • BGH, 28.09.1964 - VII ZR 101/63

    AA des VH, Aufwendungsersatzanspruch des VH, Schutzbedürftigkeit des VH als

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