Rechtsprechung
   RG, 08.01.1920 - VI 349/19   

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https://dejure.org/1920,65
RG, 08.01.1920 - VI 349/19 (https://dejure.org/1920,65)
RG, Entscheidung vom 08.01.1920 - VI 349/19 (https://dejure.org/1920,65)
RG, Entscheidung vom 08. Januar 1920 - VI 349/19 (https://dejure.org/1920,65)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer (Leitsatz und Volltext)

    Nachbarrecht; Schikane

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • RGZ 98, 15
 
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Wird zitiert von ... (10)

  • BGH, 10.07.2015 - V ZR 229/14

    Verschattung eines Grundstücks durch Bäume des Nachbarn

    Nach gefestigter höchstrichterlicher Rechtsprechung, die auf das Reichsgericht zurückgeht, zählt der Entzug von Luft und Licht als sogenannte negative Einwirkung jedoch gerade nicht zu den Einwirkungen im Sinne von § 906 BGB (vgl. Senat, Urteil vom 15. Juni 1951- V ZR 55/50, LM Nr. 1 zu § 903; Urteil vom 10. April 1953 - V ZR 115/51, LM Nr. 2 zu § 903; Urteil vom 21. Oktober 1983 - V ZR 166/82, BGHZ 88, 344, 345 f.; Urteil vom 22. Februar 1991 - V ZR 308/89, BGHZ 113, 384, 386 ff.; Urteil vom 11. Juli 2003 - V ZR 199/02, NJW-RR 2003, 1313, 1314; RGZ 98, 15, 16 f.; 155, 154, 157 ff.; für Schattenwurf durch Bäume OLG Düsseldorf, NJW 1979, 2618; NVwZ 2001, 594, 595; OLG Hamm, MDR 1999, 930; LG Frankfurt a.M., NJW-RR 1986, 503; offen gelassen in dem Urteil des Senats vom 10. Juni 2005 - V ZR 251/04, ZMR 2013, 395 f.).
  • BGH, 15.03.2012 - IX ZR 35/11

    Anspruch des Gläubigers auf Verzugszinsen bei Zurückweisung eines

    a) Die Ausübung eines Rechts ist nach § 226 BGB unzulässig, wenn sie nur den Zweck haben kann, einem anderen Schaden zuzufügen; jeder andere Zweck muss ausgeschlossen sein (RGZ 68, 424, 425; 98, 15, 17).
  • BGH, 15.03.2012 - IX ZR 34/11

    Annahmeverzug: Zurückweisung von Zahlungen aufgrund eines vorläufig

    a) Die Ausübung eines Rechts ist nach § 226 BGB unzulässig, wenn sie nur den Zweck haben kann, einem anderen Schaden zuzufügen; jeder andere Zweck muss ausgeschlossen sein (RGZ 68, 424, 425; 98, 15, 17).
  • BGH, 21.10.1983 - V ZR 166/82

    Fernsehempfangsstörung durch Hochhaus - §§ 1004, 906 BGB, negative Einwirkungen

    7 Der Senat hat unter Übernahme einer ständigen Rechtsprechung des Reichsgerichts (vgl. z.B. JW 1908, 142 Nr. 12; JW 1909, 161 Nr. 10; JW 1913, 267 Nr. 7; RGZ 98, 15, 16; 155, 154, 157 ff) wiederholt entschieden, daß die sogenannten negativen Einwirkungen durch Abhaltung von natürlichen Zuführungen wie etwa Licht und Luft nicht unzulässig im Sinne der §§ 903, 906, 907, 1004 BGB sind (Urteile vom 15. Juni 1951, V ZR 55/50, LM BGB § 903 Nr. 1; vom 10. April 1953, V ZR 115/51, LM BGB § 903 Nr. 2; vgl. auch BGHZ 44, 130, 134; 62, 361, 366; 69, 1, 4).
  • BGH, 15.02.1995 - VIII ZR 93/94

    Geltendmachung der Unterlassung einer inhaltlich nicht teilbaren Klausel;

    Hiernach ist die Ausübung eines Rechts nur dann unzulässig, wenn nach Lage der gesamten Umstände ein anderer Zweck als Schadenszufügung objektiv ausgeschlossen ist (RGZ 98, 15, 17; Palandt/Heinrichs aaO. § 226 Rdnr. 3).
  • BGH, 13.03.1980 - III ZR 156/78

    Amtspflichten der Gemeinde bei der Planung öffentlicher Versorgungs- und

    Unter § 907 BGB können nur Anlagen fallen, von denen eine Einwirkung auf das Nachbargrundstück ausgeht; dagegen werden Anlagen, die sich - wie hier - streng auf der Grundfläche des sie Errichtenden halten und nicht in das Gebiet eines anderen Grundstücks hinübergreifen, nicht erfaßt (Meisner/Stern/Hodes Nachbarrecht 5. Aufl. § 17 II 1 S. 360; BGB-RGRK a.a.O. § 907 Rdn. 6, 9; RGZ 98, 15, 17; 155, 154, 158).
  • OLG Saarbrücken, 01.06.2004 - 4 U 5/04

    Überspielen eines öffentlichen Weges mit Golfbällen; Protest gegen Spielbetrieb

    Solche negativen Einwirkungen stellen nach h. M. keine Eigentums- oder Besitzstörungen dar (vgl. RGZ 98, 15 (16); BGHZ 88, 344 (345 ff); 113, 384 (388); OLG Düsseldorf, NJW 1979, 2618; Staudinger-Gursky, aaO., § 1004 BGB, Rdnr. 65).
  • BGH, 15.06.1951 - V ZR 55/50
    Zu den Einwirkungen im Sinne der vorgenannten Bestimmungen gehören nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung und der herrschenden lehre nicht die sogenannten negativen Einwirkungen, bei denen nur natürliche Zuführungen abgehalten werden, insbesondere Licht und Aussicht entzogen wird (RGZ 98, 15; RG JW 08, 142 Nr. 12; HRR 1931, 939; BGB RGRK 9. Aufl. § 906 Anm. 1; Staudinger 9. Aufl EGBGB Art. 124 Anm. 5 a; Planck BGB 5. Aufl § 906 Anm. 3).
  • BGH, 10.04.1953 - V ZR 115/51
    Schon deshalb kann trotz der ungünstigen Folgen für das Nachbarhaus nicht gesagt werden, das Bauvorhaben der Klägerin könne keinen anderen Zweck haben als die Beklagte zu schädigen (RGZ 98, 15).
  • BGH, 25.04.1956 - V ZR 152/54

    Rechtsmittel

    Das Berufungsgericht geht zutreffend davon aus, daß § 226 BGB die Ausübung von Rechten nur dann verbiete, wenn jeder andere Zweck als derjenige, einem anderen Schaden zuzufügen, objektiv ausgeschlossen sei (RGZ 98, 15 [17]).
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