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Rechtsprechung
   LG Trier, 08.08.2016 - 1 Qs 32/16   

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https://dejure.org/2016,30157
LG Trier, 08.08.2016 - 1 Qs 32/16 (https://dejure.org/2016,30157)
LG Trier, Entscheidung vom 08.08.2016 - 1 Qs 32/16 (https://dejure.org/2016,30157)
LG Trier, Entscheidung vom 08. August 2016 - 1 Qs 32/16 (https://dejure.org/2016,30157)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • IWW

    § 29a Abs. 4 OWiG; § 69 Abs. 5 OWiG; Nr. 5116 VV RVG

  • Burhoff online

    Selbständiges Verfallsverfahren, zusätzliche Verfahrensgebühr

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Bemessung der Gebühr des Vertreters des Verfallsbeteiligten im selbstständigen Verfallsverfahren des Bußgeldverfahrens

Papierfundstellen

  • RVGreport 2016, 385
 
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Wird zitiert von ... (5)

  • LG Hamburg, 18.10.2021 - 612 Qs 100/20

    Selbständiges Einziehungsverfahren, Gebühren des Verteidigers

    Nach einer Ansicht sollen für die anwaltliche Tätigkeit in diesen Fällen allein die Gebühren nach Nr. 5116 VV RVG entstehen (OLG Karlsruhe, Beschluss vom 10.04.2012 - 1 AR 70/11; LG Koblenz, Beschluss vom 26.01.2018 - 9 Qs 59/17 und 9 Qs 60/17; LG Kassel, Beschluss vom 15.05.2019 - 8 Qs 4/19; Krumm , in: Mayer/Kroiß, RVG, 8. Aufl. 2021, Vorbemerkung 5 Rn. 38), nach anderer Ansicht sollen sowohl die Gebühr nach Nr. 5100 VV RVG als auch die Gebühren Nr. 5101-5114 VV RVG anfallen (LG Stuttgart, Beschluss vom 17.02.2020 - 20 Qs 15/19; LG Trier, Beschluss vom 08.08.2016 - 1 Qs 32/16; LG Karlsruhe, Beschluss vom 26.02.2013 - 3 Qs 6/13; LG Oldenburg, Beschluss vom 07.12.2012 - 5 Qs 384/12, 159; LG Stuttgart, Beschluss vom 30.01.2019 - 20 Qs 1/19; Burhoff , in: Gerold/Schmidt, 25. Aufl. 2021, RVG VV 5116 Rn. 1; Knaudt , in: BeckOK RVG, 53.

    Die Systematik spricht eindeutig dafür, dass die Gebühr Nr. 5116 VV RVG neben anderen Gebühren, mithin "zusätzlich", anfällt (LG Stuttgart, Beschluss vom 17.02.2020 - 20 Qs 15/19, Rn. 15 - juris; LG Freiburg, Beschluss vom 29.10.2019 - 16 Qs 30/19, Rn. 15 - juris; LG Trier, Beschluss vom 08.08.2016 - 1 Qs 32/16, Rn. 16 - juris; LG Karlsruhe, Beschluss vom 26.02.2013 - 3 Qs 6/13 Ko, Rn. 9 - juris).

    Mit dieser eindeutigen gesetzlichen Wertung wäre es nicht in Einklang zu bringen, wenn man den Verteidiger bei einem selbstständigen Einziehungsverfahren auf die Gebühren nach Nr. 5116 VV RVG beschränkt (so auch LG Stuttgart, Beschluss vom 17.02.2020 - 20 Qs 15/19, Rn. 15 - juris; LG Trier, Beschluss vom 08.08.2016 - 1 Qs 32/16, Rn. 16 - juris).

    Die Kammer ist der Auffassung, dass die Stimmen, die zur Begründung der Entstehung einer Gebühr auch im gerichtlichen Verfahren (Nr. 5107-5112 VV RVG) gleichwohl auf die Vorbem. 5.1 Abs. 2 Satz 2 VV RVG verweisen - entweder direkt (LG Trier, Beschluss vom 08.08.2016 - 1 Qs 32/16, Rn. 16 - juris; LG Karlsruhe, Beschluss vom 26.02.2013 - 3 Qs 6/13 Ko, Rn. 10 - juris) oder als "tauglichen Anknüpfungspunkt" (LG Stuttgart, Beschluss vom 17.02.2020 - 20 Qs 15/19, Rn. 19 - juris) - verkennen, dass die dafür erforderlichen Voraussetzungen einer Analogie nicht vorliegen (im Ergebnis ebenso LG Koblenz, Beschluss vom 26.01.2018 - 9 Qs 59/17, Rn. 65).

  • LG Kassel, 15.05.2019 - 8 Qs 4/19

    Ein Rechtsanwalt, der im selbstständigen Einziehungsverfahren nach § 29 a Abs. 5

    Den insoweit teilweise vorgeschlagenen Weg, die Geldbuße zu ermitteln und zugrunde zu legen, die festgesetzt worden wäre, wenn auch ein Bußgeldverfahren durchgeführt worden wäre bzw. den Einziehungsbetrag als Anknüpfungspunkt zu nehmen (vgl. Burhoff, RVGreport 2012, 301; LG Trier, Beschluss vom 08.08.2016, Az. 1 Qs 32/16; LG Bremen, Beschluss vom 20.04.2011, Az. 61 Qs 137/11) hält die Kammer mangels einer gesetzlichen Grundlage nicht für gangbar.

    Im Falle des selbständigen Einziehungsverfahrens und einer alleinigen Vertretung des Einziehungssbeteiligten im gerichtlichen Verfahren fällt lediglich die Verfahrensgebühr Nr. 5116 VV RVG an (OLG Karlsruhe, Beschluss vom 10.04.2012, Az. 1 AR 70/11; LG Kassel in ständiger Rechtsprechung, zuletzt u.a. 8 Qs 33/16, 8 Qs 39/16, 8 Qs 42/16; Mayer/Kroiß, RVG, 6. Aufl. 2013, Nr. 5100-5200 VV RVG Rdn. 18, a. A. LG Karlsruhe Beschluss vom 26.02.2013, 3 Qs 6/13; LG Trier, Beschluss vom 08.08.2016, Az. 1 Qs 32/16; LG Bremen, Beschluss vom 20.04.2011, Az. 61 Qs 137/11; LG Oldenburg, Beschluss vom 16.01.2013, Az. 5 Qs 385/12; Gerold/Schmidt/Burhoff, RVG, 22. Aufl. 2015, VV 5116 Rdn. 1; Burhoff, RVGreport 2012, 301).

  • LG Koblenz, 26.01.2018 - 9 Qs 59/17

    Selbständiges Verfassverfahren, Grundgebühr, Terminsgebühr

    Diese greift bereits ihrem Wortlaut nach nicht ein, was insbesondere die Entscheidung des Landgerichts Trier vom 8. August 2016 zum Aktenzeichen 1 Qs 32/16 verkennt.
  • LG Freiburg, 29.10.2019 - 16 Qs 30/19

    Rechtsanwaltsvergütung: Ordnungswidrigkeitenverfahren; Gebühren im

    Teilweise wird dies verneint (Krumm in Mayer/Kroiß, Rechtsanwaltsvergütungsgesetz, 7. Auflage 2018, Vorbemerkung 5, Rn 38; OLG Karlsruhe, Beschluss vom 10.04.2012, 1 AR 70/11 = AGS 2013, 173; LG Koblenz, Beschluss vom 26.01.2018, 9 Qs 59/17 = AGS 2018, 494; LG Kassel, Beschluss vom 15.05.2019, 8 Qs 4/19, - juris), nach anderer Auffassung bejaht (Burhoff in Gerold/Schmidt, 24. Aufl. 2019, RVG § 5116 VV Rn. 1; LG Oldenburg, Beschluss vom 07.12.2012, 5 Qs 384/12 JurBüro 2013, 135; LG Karlsruhe, Beschluss vom 26.02.2013, 3 Qs 6/13 = AGS 2013, 230; LG Trier, Beschluss vom 08.08.2016, 1 Qs 32/16, ؘ- juris).
  • LG Stuttgart, 30.01.2019 - 20 Qs 1/19

    Einziehung, Gegenstandswert

    Dort geht es vielmehr um die Berechnung der neben der Gebühr Nr. 5116 W anfallenden Verfahrens- und Terminsgebühren (vgl. hierzu LG Trier, Beschl. v. 08.08.2016, 1 Qs 32/16; LG Oldenburg, Beschl. v. 07.12.2012, 5 Qs 384/12; Burhoff/Volpert, RVG Straf- & Bußgeldsachen, B VV 5116, Rn. 5 m.w.N. sowie zur Gegenansicht OLG Karlsruhe, Beschl. v. 10.04.2012, 1 AR 70/11 und LG Koblenz, Beschl. v. 26.01.2018, 9 QS 59/17 und 9 Qs 60/19) die vom Beschwerdeführer auch entsprechend sowie ohne erkennbare Überschreitung des in § 14 RVG eingeräumten Ermessens veranschlagt worden sind.
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Rechtsprechung
   LG Hannover, 19.10.2015 - 33 Qs 51/15   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2015,42405
LG Hannover, 19.10.2015 - 33 Qs 51/15 (https://dejure.org/2015,42405)
LG Hannover, Entscheidung vom 19.10.2015 - 33 Qs 51/15 (https://dejure.org/2015,42405)
LG Hannover, Entscheidung vom 19. Januar 2015 - 33 Qs 51/15 (https://dejure.org/2015,42405)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Burhoff online

    Terminsvertreter, Pflichtverteidiger, Verfahrensgebühr, Grundgebühr

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Vergütung der Beiordnung eines Rechtsanwalts als Terminsvertreter; Begründung eines eigenständigen öffentlich-rechtlichen Beiordnungsverhältnisses

Papierfundstellen

  • RVGreport 2016, 385
 
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Wird zitiert von ... (2)

  • LG Koblenz, 06.07.2020 - 4 KLs 2050 Js 3517/AC17

    Terminsvertreter, Gebühren

    Dies würde sich in unangemessener Weise zum Nachteil des Angeklagten, der im Falle seiner Verurteilung die Verteidigergebühren zu tragen hat (§ 465 Abs. 1 StPO), oder zum Nachteil der Staatskasse, die zunächst für die Pflichtverteidigervergütung aufzukommen hat (§ 55 Abs. 1 RVG), auswirken (LG Hannover, Beschluss vom 19. Oktober 2015 - 33 Qs 51/15, juris).
  • LG Koblenz, 06.07.2020 - 4 KLs 2050 Js 3517/17

    Terminsvertreter, Pflichtverteidiger, Grundgebühr

    Dies würde sich in unangemessener Weise zum Nachteil des Angeklagten, der im Falle seiner Verurteilung die Verteidigergebühren zu tragen hat (§ 465 Abs. 1 StPO), oder zum Nachteil der Staatskasse, die zunächst für die Pflichtverteidigervergütung aufzukommen hat (§ 55 Abs. 1 RVG), auswirken (LG Hannover, Beschluss vom 19. Oktober 2015 - 33 Qs 51/15, juris).
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