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   SG Karlsruhe, 28.01.2014 - S 16 R 4136/12   

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https://dejure.org/2014,4503
SG Karlsruhe, 28.01.2014 - S 16 R 4136/12 (https://dejure.org/2014,4503)
SG Karlsruhe, Entscheidung vom 28.01.2014 - S 16 R 4136/12 (https://dejure.org/2014,4503)
SG Karlsruhe, Entscheidung vom 28. Januar 2014 - S 16 R 4136/12 (https://dejure.org/2014,4503)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Sozialgerichtsbarkeit.de

    Rentenversicherung

  • openjur.de

    Beitragsnachforderungen aufgrund von Equal pay-Ansprüchen nach der CGZP-Entscheidung des BAG vom 14.12.2010 - 1 ABR 19/10 = BAGE 136, 302 - arbeitsrechtliche Folge - Rückwirkung oder lediglich Gegenwartsbezogenheit der Entscheidung - Vertrauensschutz - Aufzeichnungspflichtverletzung des ...

  • Justiz Baden-Württemberg

    Beitragsnachforderungen aufgrund von Equal pay-Ansprüchen nach der CGZP-Entscheidung des BAG vom 14.12.2010 - 1 ABR 19/10 = BAGE 136, 302 - arbeitsrechtliche Folge - Rückwirkung oder lediglich Gegenwartsbezogenheit der Entscheidung - Vertrauensschutz - Aufzeichnungspflichtverletzung des ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Begründung einer Pflichtverletzung des Verleihers bzw. Arbeitgebers durch § 12 Abs. 1 S. 3 AÜG; Beitragsnachforderungen aufgrund von Equal pay-Ansprüchen nach der CGZP-Entscheidung

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Nachentrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (2)

  • SG Konstanz, 28.04.2015 - S 11 R 1488/13

    Betriebsprüfung - Arbeitnehmerüberlassung - Equal pay - fehlende Tariffähigkeit

    Dem Anspruch kann nicht der Einwand des Vertrauensschutzes entgegengehalten werden (ebenso: Sächsisches LSG, Beschluss vom 22. März 2013, L 1 KR 14/13 B ER, juris; LSG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 25. März 2014, L 1 R 40/14 B ER, juris; LSG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 29. Juli 2014, L 1 KR 131/14 B ER, juris; SG Dresden, Urteil vom 15. Mai 2013, S 15 KR 440/12, juris; SG Bayreuth vom 27. August 2013, S 16 R 6028/12; SG Kassel, Urteil vom 4. September 2013, S 12 KR 246/12, juris; SG Karlsruhe, Urteil vom 28. Januar 2014, S 16 R 4136/12, juris; SG Detmold, Urteil vom 29. Januar 2014, S 6 R 1181/12, juris; SG Augsburg, Urteil vom 21. Mai 2014, S 13 R 1258/12, juris; SG Hannover, Urteil vom 25. Juni 2014, S 14 R 649/12, juris).

    Eine billigende Inkaufnahme scheidet dann aus, wenn der Beitragsschuldner ernstlich und nicht nur vage darauf vertraut hat, dass eine Beitragspflicht nicht gegeben ist (vgl. Sächsisches LSG, Beschluss vom 22. März 2013, L 1 KR 14/13 B ER, juris; SG Karlsruhe, Urteil vom 28. Januar 2014, a.a.O.).

    Die Frage einer Rückwirkung bei Feststellung der Unwirksamkeit der Tarifverträge war zwar bereits Jahre vor der Entscheidung des BAG vom 14. Dezember 2010 in der arbeitsrechtlichen Diskussion (vgl. SG Karlsruhe, Urteil vom 28. Januar 2014, a.a.O., mit Hinweis auf Schüren in: Schüren/Hamann, AÜG, 3. Aufl., 2007, § 9 Rn. 123).

    Der Beitragsforderung der Beklagten steht nicht der Einwand der Verwirkung entgegen (ebenso: SG Bayreuth vom 27. August 2013, a.a.O.; SG Kassel, Urteil vom 4. September 2013, a.a.O.; SG Karlsruhe, Urteil vom 28. Januar 2014, a.a.O.; SG Augsburg, Urteil vom 21. Mai 2014, a.a.O.).

    Denkbar ist auch, dass für die Pflicht zur Aufzeichnung des beitragspflichtigen Arbeitsentgelts auf § 8 Abs. 1 Nr. 11 Beitragsverfahrensordnung (BVV) bzw. für die Beiträge bis Juni 2006 aus § 2 Abs. 1 Nr. 8 der bis dahin geltenden Beitragsüberwachungsverordnung (BÜV) zurückgegriffen wird (so Sächsisches LSG, Beschluss vom 22. März 2013, a.a.O.; SG Dresden, Urteil vom 15. Mai 2013, a.a.O.; SG Karlsruhe, Urteil vom 28. Januar 2014, a.a.O.).

    Denn hierbei handelt es sich allenfalls um einen (unbeachtlichen) Rechtsirrtum (so auch LSG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 29. Juli 2014, a.a.O.; SG Dresden, Urteil vom 15. Mai 2013, a.a.O.; SG Kassel, Urteil vom 4. September 2013, a.a.O.SG Karlsruhe, Urteil vom 28. Januar 2014, a.a.O.; a.A. LSG Baden-Württemberg, vom 19. November 2012, a.a.O., und LSG Baden-Württemberg, Beschluss vom 5. März 2013, a.a.O.).

  • SG Wiesbaden, 27.04.2015 - S 8 R 259/12

    Die Beteiligten streiten darum, ob die Beklagte im Rahmen einer Betriebsprüfung

    (2) Demgegenüber kann sich die Beklagte nach Auffassung des Gerichts nicht unter Berufung auf den Grundsatz des Vertrauensschutzes bzw. nicht unter Berufung auf die Grundrechte und dabei insbesondere nicht unter Berufung auf das Rückwirkungsverbot (Art. 20 Abs. 3 Grundgesetz - GG) gegen die Beitragsnacherhebung zur Wehr setzen (vgl. Beschluss des Hessischen Landessozialgericht vom 23.04.2012, Az. L 1 KR 95/12 B ER; Urteil des Sozialgerichts Kassel vom 4.9.2013, Az. S 12 KR 246/12; Urteil des Sozialgerichts Augsburg vom 15.7.2014, Az. S 2 R 611/13; Urteil des Sozialgerichts Detmold vom 21.10.2014, Az. S 22 R 898/12; Urteil des Sozialgerichts Karlsruhe vom 28.1.2014, Az. S 16 R 4136/12).

    Eine über diese Kontrollfunktion hinausgehende Bedeutung im Sinne des Schutzes der Arbeitgeber vor weitergehenden Beitragsforderungen oder der Erteilung einer "Entlastung" kommt der Betriebsprüfung nicht zu (vgl. auch: Urteil des Sozialgerichts Dortmund vom 11.7.2014, Az. S 34 R 1525/13; Urteil des Sozialgerichts Karlsruhe vom 28.1.2014, Az. S 16 R 4136/12).

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