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   SG Dresden, 11.01.2018 - S 52 AS 4382/17   

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SG Dresden, 11.01.2018 - S 52 AS 4382/17 (https://dejure.org/2018,3704)
SG Dresden, Entscheidung vom 11.01.2018 - S 52 AS 4382/17 (https://dejure.org/2018,3704)
SG Dresden, Entscheidung vom 11. Januar 2018 - S 52 AS 4382/17 (https://dejure.org/2018,3704)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse (7)

  • sachsen.de (Pressemitteilung)

    Das Jobcenter darf die Anforderungen bei der Vorlage von Unterlagen von Selbständigen nicht überspannen

  • rechtsindex.de (Kurzinformation)

    Jobcenter darf Anforderungen von Unterlagen nicht überspannen

  • rabüro.de (Pressemitteilung)

    Jobcenter darf keine zu hohen Anforderungen an Unterlagenvorlage durch Selbstständige stellen

  • wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)

    Das Jobcenter darf die Anforderungen bei der Vorlage von Unterlagen von Selbständigen nicht überspannen

  • dgbrechtsschutz.de (Kurzinformation)

    Jobcenter muss Originalunterlagen annehmen

  • wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)

    Anforderung von Unterlagen von selbständigen Aufstockern

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Jobcenter darf Anforderungen bei Vorlage von Unterlagen von Selbständigen nicht überspannen - Annahme von Originalunterlagen darf nicht verweigert werden

 
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Wird zitiert von ... (7)

  • SG Dresden, 14.06.2018 - S 52 AS 4307/17

    Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts

    In SG A ..., Urteil vom 11. Januar 2018 - S 52 AS 4382/17 -, Rn. 78, 81-84, juris hat die Kammer ausgeführt:.

    Die Frist ist unter Berücksichtigung der individuellen Interessen des Leistungsberechtigten einerseits und dem Interesse der Behörde an einer fristgerechten Festsetzung andererseits nach den Einzelfallumständen zu bemessen, SG Berlin, Urteil vom 25. September 2017 - S 179 AS 6737/17 -, juris, Rn. 64; SG A ..., Urteil vom 11. Januar 2018 - S 52 AS 4382/17 -, Rn. 49, juris.

    Dabei kommt es auf den objektiven Erklärungswert der Belehrung an (zur Belehrung vor Erlass von Sanktionen vgl. BSG, Urteil vom 15. Dezember 2010 - B 14 AS 92/09 R -, juris), zutreffend SG Berlin, Urteil vom 25. September 2017 - S 179 AS 6737/17 -, juris, Rn. 66; dem folgend SG A ..., Urteil vom 11. Januar 2018 - S 52 AS 4382/17 -, Rn. 51, juris.

    Dies hat die Kammer bereits in SG A ..., Urteil vom 11. Januar 2018 - S 52 AS 4382/17 -, Rn. 53, juris entschieden.

    Dies ist zwar nach Auffassung der Kammer inhaltlich richtig, vgl. oben und die bereits zitierte Entscheidung SG A ..., Urteil vom 11. Januar 2018 - S 52 AS 4382/17 -, Rn. 84, juris, allerdings fehlt der Hinweis auf die zuvor mögliche Nullfestsetzung.

    Die Auffassung der Kammer ist oben unter II. 1. dargelegt, grundlegend SG A ..., Urteil vom 11. Januar 2018 - S 52 AS 4382/17 -, Rn. 78 ff. und die dort zitierte Literatur.

    Es ist nicht ersichtlich, dass § 41a Abs. 3 S. 3 SGB II den Amtsermittlungsgrundsatz nach §§ 40 Abs. 1 S. 1 SGB 11, 20 SGB X beseitigt, er normiert lediglich für den Fall der Mitwirkungsverweigerung eine Versagungsmöglichkeit (zur dogmatischen Bewertung vgl. oben und das Urteil der Kammer vom 11.01.2018, S 52 AS 4382/17, juris, Rn 84 ff.).

    Allerdings ist es nicht gerichtliche Aufgabe, anstellte der Behörde erstmals umfassende Sachverhaltsaufklärung zu betreiben und den Leistungsanspruch zu berechnen, vgl. BSG, Urteil vom 25. Juni 2015, B 14 AS 30/14 R, juris für reine Anfechtungsklagen; MKLS/Keller, SGG, 12. Aufl. 2017, § 131 Rn 17 ff.; SG Augsburg, Urteil vom 03. Juli 2017 - S 8 AS 400/17 -, juris, Rn 29; SG Berlin, Urteil vom 25. September 2017 - S 179 AS 6737/17 -, juris, Rn 84 ff.; SG A ..., Urteil vom 11. Januar 2018 - S 52 AS 4382/17 -, juris, Rn. 101.

  • SG Dresden, 08.03.2018 - S 52 AS 4555/17

    Berechnung von Einkommen

    Die Frist ist unter Berücksichtigung der individuellen Interessen des Leistungsberechtigten einerseits und dem Interesse der Behörde an einer fristgerechten Festsetzung andererseits nach den Einzelfallumständen zu bemessen, SG Berlin, Urteil vom 25. September 2017 - S 179 AS 6737/17 -, juris, Rn. 64; SG Dresden, Urteil vom 11. Januar 2018 - S 52 AS 4382/17 -, Rn. 49, juris.

    Dabei kommt es auf den objektiven Erklärungswert der Belehrung an (zur Belehrung vor Erlass von Sanktionen vgl. BSG, Urteil vom 15. Dezember 2010 - B 14 AS 92/09 R -, juris), zutreffend SG Berlin, Urteil vom 25. September 2017 - S 179 AS 6737/17 -, juris, Rn. 66; dem folgend SG Dresden, Urteil vom 11. Januar 2018 - S 52 AS 4382/17 -, Rn. 51, juris.

    Die Kammer kann offen lassen, ob eine Mitwirkungsobliegenheit der Klägerin zu 1 in der Vergangenheit bestand (zu den Schwierigkeiten, dies zu definieren, SG Dresden, Urteil vom 11. Januar 2018 - S 52 AS 4382/17 -, Rn. 90 f., juris), sie besteht jedenfalls nicht mehr.

    Angesichts der Unklarheiten, wann die Obliegenheit des § 41a Abs. 3 S. 2 SGB II einsetzt und wie sie sich zu den zweifellos zur Antragstellung und während des Bewilligungszeitraums geltenden Obliegenheiten der §§ 60 ff. SGB I verhält (dazu ausführlich SG Dresden, Urteil vom 11. Januar 2018 - S 52 AS 4382/17 -, juris, Rn. 86 ff.), hält die Kammer eine Auslegung der Norm gegen ihren Wortlaut nicht für angezeigt.

    Einerseits wird mit Verweis auf die höchstrichterliche Rechtsprechung zu den §§ 60 ff. SGB I vertreten, dass auch im Rahmen § 41a Abs. 3 S. 2 SGB II die Verpflichtung nur denjenigen treffen könne, der über die Informationen überhaupt verfüge, Formann SGb 2016, 615, 617; andererseits wird angenommen, durch verfassungskonforme und enge Auslegung des § 41a Abs. 3 S. 3 SGB II soll die unzureichende Mitwirkung eines Mitglieds der Bedarfsgemeinschaft aber unmittelbar nur ihm gegenüber zu einem Vorgehen nach Abs. 3 S. 3 und S. 4 berechtigen, Gagel/Kallert, 68. EL Dezember 2017, SGB II § 41a Rn. 87 (zu den Schwierigkeiten beider Ansichten SG Dresden, Urteil vom 11. Januar 2018 - S 52 AS 4382/17 -, juris, Rn.90 f.).

    Allerdings ist es nicht gerichtliche Aufgabe, anstellte der Behörde erstmals umfassende Sachverhaltsaufklärung zu betreiben und den Leistungsanspruch zu berechnen, vgl. BSG, Urteil vom 25. Juni 2015, B 14 AS 30/14 R, juris für reine Anfechtungsklagen; MKLS/Keller, SGG, 12. Aufl. 2017, § 131 Rn 17 ff.; SG Augsburg, Urteil vom 03. Juli 2017 - S 8 AS 400/17 -, juris, Rn 29; SG Berlin, Urteil vom 25. September 2017 - S 179 AS 6737/17 -, juris, Rn 84 ff.; SG Dresden, Urteil vom 11. Januar 2018 - S 52 AS 4382/17 -, juris, Rn. 101. Die Frist des § 131 Abs. 5 S. 5 SGG von sechs Monaten nach Eingang der Akten bei Gericht ist noch nicht abgelaufen.

  • SG Dresden, 11.01.2018 - S 52 AS 4077/17
    Klage Leistungszeitraum S 52 AS 4077/17 01.09.2012 bis 28.02.2013 S 52 AS 4376/17 01.03.2013 bis 31.08.2013 S 52 AS 4377/17 01.09.2013 bis 28.02.2014 S 52 AS 4378/17 01.03.2014 bis 31.08.2014 S 52 AS 4379/17 01.09.2014 bis 28.02.2015 S 52 AS 4380/17 01.03.2015 bis 31.08.2015 S 52 AS 4381/17 01.09.2015 bis 29.02.2016 S 52 AS 4382/17 01.03.2016 bis 31.08.2016.

    Das Gericht hat die Verfahren S 52 AS 4077/17, S 52 AS 4376/17, S 52 AS 4377/17, S 52 AS 4378/17, S 52 AS 4379/17, S 52 AS 4380/17, S 52 AS 4381/17, S 52 AS 4382/17 mit den Beteiligten am 11.1.2018 gemeinsam mündlich verhandelt, ohne dass die Verfahren förmlich verbunden gewesen wären.

    Die Kammer nimmt Bezug auf ihr Urteil vom 11.01.2018, S 52 AS 4382/17, juris.

  • SG Dresden, 11.01.2018 - S 52 AS 4070/17
    Ergänzend nimmt die Kammer Bezug auf ihre Entscheidung vom selben Tag, SG Dresden, Urteil vom 11.01.2018, S 52 AS 4382/17, juris.
  • SG Gelsenkirchen, 25.07.2019 - S 53 AS 1133/18
    Dem Wortlaut nach lässt § 41a Abs. 3 Satz 4 SGB II verglichen mit typischen Präklusionsvorschriften wie etwa § 106a Abs. 3 SGG, § 87b Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO), § 79b Finanzgerichtsordnung (FGO) oder § 296 Zivilprozessordnung (ZPO) eine Präklusionsregelung nicht erkennen (BSG, Urteil vom 12.09.2018 - B 4 AS 39/17 R -,SozR 4-4200 § 41a Nr. 1, Rn. 37; so auch SG Berlin, Urteil vom 25.09.2017 - S 179 AS 6737/17; SG Leipzig, Urteil vom 29.05.2018 - S 7 AS 2665/17; SG Dresden, Urteil vom 11.01.2018 - S 52 AS 4382/17).
  • SG Saarbrücken, 09.10.2020 - S 26 AS 809/18

    Angelegenheiten nach dem SGB II - Klageverfahren

    Sie muss unter Berücksichtigung der individuellen Interessen der leistungsberechtigten Person einerseits und dem Interesse der Behörde an einer fristgerechten Festsetzung andererseits nach den Einzelfallumständen bestimmt werden (vgl. SG Dresden, U. v. 11.1.2018 - S 52 AS 4382/17 Rn. 49 - juris; SG Dresden, U. v. 8.3.2018 - S 52 AS 4555/17 Rn. 62 - juris unter Verweis auf SG Berlin, U. v. 25.9.2017 - S 179 AS 6737/17 Rn. 64 - juris; SG Dresden, U. v. 11.1.2018 - S 52 AS 4382/17 Rn. 49 - juris; SG Dresden, U. v. 11.1.2018 S 52 AS 4070/17 Rn. 26 - juris; SG Osnabrück, U. v. 29.1.2018 - S 24 AS 586/17 Rn. 15 unter Verweis auf SG Augsburg, U. v. 3.7.2017 - S 8 AS 400/17 Rn. 24 - juris; Klerks in: info also 2019, 195 Rn.198, beck-online), wobei eine Frist von weniger als einem Monat als unangemessen kurz (vgl. SG Dresden, U. v. 8.3.2018 - S 52 AS 4555/17 Rn. 62 - juris unter Verweis auf SG Osnabrück, U. v. 29.1.2018 - S 24 AS 586/17 Rn. 19 - juris (zwei Wochen zu kurz); SG Berlin, U. v. 25.9.2017 - S 179 AS 6737/17 Rn. 64 - juris; SG Berlin, U. v. 13.11.2017 - S 61 AS 4057/17 Rn. 35 f. - juris (neun Tage zu kurz).
  • SG Saarbrücken, 07.09.2020 - S 26 AS 137/19

    Angelegenheiten nach dem SGB II - Einstweiliger Rechtsschutz

    Sie muss unter Berücksichtigung der individuellen Interessen der leistungsberechtigten Person einerseits und dem Interesse der Behörde an einer fristgerechten Festsetzung andererseits nach den Einzelfallumständen bestimmt werden (vgl. SG Dresden, U. v. 11.1.2018 - S 52 AS 4382/17 Rn. 49 - juris; SG Dresden, U. v. 8.3.2018 - S 52 AS 4555/17 Rn. 62 - juris unter Verweis auf SG Berlin, U. v. 25.9.2017 - S 179 AS 6737/17 Rn. 64 - juris; SG Dresden, U. v. 11.1.2018 - S 52 AS 4382/17 Rn. 49 - juris; SG Dresden, U. v. 11.1.2018 S 52 AS 4070/17 Rn. 26 - juris; SG Osnabrück, U. v. 29.1.2018 - S 24 AS 586/17 Rn. 15 unter Verweis auf SG Augsburg, U. v. 3.7.2017 - S 8 AS 400/17 Rn. 24 - juris; Klerks in: info also 2019, 195 Rn.198, beck-online), wobei eine Frist von weniger als einem Monat als unangemessen kurz (vgl. SG Dresden, U. v. 8.3.2018 - S 52 AS 4555/17 Rn. 62 - juris unter Verweis auf SG Osnabrück, U. v. 29.1.2018 - S 24 AS 586/17 Rn. 19 - juris (zwei Wochen zu kurz); SG Berlin, U. v. 25.9.2017 - S 179 AS 6737/17 Rn. 64 - juris; SG Berlin, U. v. 13.11.2017 - S 61 AS 4057/17 Rn. 35 f. - juris (neun Tage zu kurz).
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