Schlußanträge unten: Generalanwalt beim EuGH, 26.01.2010

Rechtsprechung
   EuGH, 06.05.2010 - C-63/09   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2010,1184
EuGH, 06.05.2010 - C-63/09 (https://dejure.org/2010,1184)
EuGH, Entscheidung vom 06.05.2010 - C-63/09 (https://dejure.org/2010,1184)
EuGH, Entscheidung vom 06. Mai 2010 - C-63/09 (https://dejure.org/2010,1184)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2010,1184) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (11)

  • lexetius.com

    Luftverkehr - Übereinkommen von Montreal - Haftung der Luftfahrtunternehmen für aufgegebenes Reisegepäck - Art. 22 Abs. 2 - Haftungshöchstbeträge bei Zerstörung, Verlust, Beschädigung oder Verspätung des Reisegepäcks - Begriff 'Schaden' - Materielle und immaterielle ...

  • IWW
  • Europäischer Gerichtshof

    Walz

    Luftverkehr - Übereinkommen von Montreal - Haftung der Luftfahrtunternehmen für aufgegebenes Reisegepäck - Art. 22 Abs. 2 - Haftungshöchstbeträge bei Zerstörung, Verlust, Beschädigung oder Verspätung des Reisegepäcks - Begriff "Schaden" - Materielle und immaterielle ...

  • EU-Kommission

    Walz

    Luftverkehr - Übereinkommen von Montreal - Haftung der Luftfahrtunternehmen für aufgegebenes Reisegepäck - Art. 22 Abs. 2 - Haftungshöchstbeträge bei Zerstörung, Verlust, Beschädigung oder Verspätung des Reisegepäcks - Begriff "Schaden" - Materielle und immaterielle ...

  • EU-Kommission

    Walz

    Luftverkehr - Übereinkommen von Montreal - Haftung der Luftfahrtunternehmen für aufgegebenes Reisegepäck - Art. 22 Abs. 2 - Haftungshöchstbeträge bei Zerstörung, Verlust, Beschädigung oder Verspätung des Reisegepäcks - Begriff ‚Schaden‘ - Materielle und ...

  • Wolters Kluwer

    Haftung der Luftfahrtunternehmen für aufgegebenes Reisegepäck; Umfang des Schadensbegriffs [immaterieller Schaden]; Axel Walz gegen Clickair SADer Begriff "Schaden", der Art. 22 Abs. 2 des am 28. Mai 1999 in Montreal geschlossenen Übereinkommens zur Vereinheitlichung ...

  • reise-recht-wiki.de

    Haftungsregeln bei Gepäckschäden / Haftungshöchstgrenze

  • riw-online.de(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Übereinkommen von Montreal Art. 22; Verordnung (EG) Nr. 2027/97 Art. 1, 3
    Luftverkehr-Übereinkommen von Montreal - Haftungshöchstbeträge bei Verlust des Reisegepäcks umfassen materielle und immaterielle Schäden

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Haftung der Luftfahrtunternehmen für aufgegebenes Reisegepäck; Umfang des Schadensbegriffs [immaterieller Schaden]; Axel Walz gegen Clickair SADer Begriff "Schaden", der Art. 22 Abs. 2 des am 28. Mai 1999 in Montreal geschlossenen Übereinkommens zur Vereinheitlichung ...

  • datenbank.nwb.de

    Begrenzung der Haftung von Luftfahrtunternehmen beim Verlust von Reisegepäck

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (12)

  • Europäischer Gerichtshof PDF (Pressemitteilung)

    Transport - Der Gerichtshof bestätigt, dass die Haftung von Luftfahrtunternehmen beim Verlust von Reisegepäck auf 1 134,71 Euro begrenzt ist

  • Europäischer Gerichtshof (Leitsatz)

    Walz

    Luftverkehr - Übereinkommen von Montreal - Haftung der Luftfahrtunternehmen für aufgegebenes Reisegepäck - Art. 22 Abs. 2 - Haftungshöchstbeträge bei Zerstörung, Verlust, Beschädigung oder Verspätung des Reisegepäcks - Begriff "Schaden" - Materielle und immaterielle ...

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Das verlorene Fluggepäck

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Reiserecht - Haftung von Luftfahrtunternehmen bei Verlust von Reisegepäck auf 1000 Sonderziehungsrecht begrenzt

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    Höchstgrenze für Verlust von Reisegepäck gilt auch für immaterielle Schäden

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Fluggesellschaften haften für Reisegepäck in der Regel mit einem Höchstbetrag von 1.134,71 Euro

  • rechtstipps.de (Kurzinformation und -anmerkung)

    Reise: Höchstgrenze für den Verlust von Reisegepäck bestätigt

  • haufe.de (Kurzinformation)

    Fluggepäck verschwunden? EuGH konkretisiert Haftung der Luftfahrtunternehmen

  • wittich-hamburg.de (Kurzinformation)

    Flugreisen: Schadenersatz bei Verlust von Reisegepäck maximal bis ca. 1.100 €

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Gepäckverlust: Tipps für den Verlust- und Schadensfall

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    EuGH zur Haftung von Luftfahrtunternehmen beim Verlust von Reisegepäck - Festgelegter absoluter Schadensersatzhöchstbetrag deckt sowohl immateriellen als auch materiellen Schaden ab

  • 123recht.net (Pressemeldung)

    Haftung für Fluggepäck auf rund 1100 Euro begrenzt // Obergrenze gilt für alle Schäden zusammen

Besprechungen u.ä.

  • rechtstipps.de (Kurzinformation und -anmerkung)

    Reise: Höchstgrenze für den Verlust von Reisegepäck bestätigt

Sonstiges (3)

  • Europäischer Gerichtshof (Verfahrensmitteilung)

    Vorabentscheidungsersuchen des Juzgado de lo Mercantil nº 4 de Barcelona (Spanien), eingereicht am 13. Februar 2009 - Axel Walz / Clickair S.A.

  • Europäischer Gerichtshof (Verfahrensdokumentation)

    Vorabentscheidungsersuchen - Juzgado de lo Mercantil (Barcelona) - Auslegung von Art. 22 Abs. 2 des Übereinkommens zur Vereinheitlichung bestimmter Vorschriften über die Beförderung im internationalen Luftverkehr (Übereinkommen von Montreal) (Beschluss 2001/539/EG des ...

  • Europäischer Gerichtshof (Verfahrensmitteilung)

    Vorabentscheidungsersuchen

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • Slg. 2010, I-4239
  • NJW 2010, 2113
  • EuZW 2010, 459
  • NZV 2010, 441
  • NJ 2010, 378
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (21)

  • EuGH, 26.02.2013 - C-11/11

    Die Fluggäste eines Flugs mit Anschlussflügen müssen entschädigt werden, wenn ihr

    Hierzu ist festzustellen, dass sich die Bezugnahme in der Verordnung Nr. 261/2004 auf verschiedene Fälle der Verspätung als vereinbar mit Art. 19 des Übereinkommens von Montreal erweist, das einen integralen Bestandteil der Unionsrechtsordnung bildet (vgl. Urteile vom 10. Januar 2006, 1ATA und ELFAA, C-344/04, Slg. 2006, I-403, Randnr. 36, sowie vom 6. Mai 2010, Walz, C-63/09, Slg. 2010, I-4239, Randnrn. 19 und 20).
  • EuGH, 13.10.2011 - C-83/10

    Im Fall der Annullierung eines Flugs können die Fluggäste unter bestimmten

    In seinem Urteil vom 6. Mai 2010, Walz (C-63/09, Slg. 2010, I-0000, Randnr. 29), hat der Gerichtshof entschieden, dass die Begriffe "préjudice" und "dommage" in Kapitel III des Übereinkommens von Montreal dahin gehend zu verstehen sind, dass sie sowohl materielle als auch immaterielle Schäden umfassen.
  • EuGH, 19.12.2019 - C-532/18

    Eine Fluglinie haftet für umgekippten heißen Kaffee

    Insbesondere ergibt sich aus Art. 3 Abs. 1 dieser Verordnung, dass für die Haftung der Luftfahrtunternehmen der Union für Fluggäste und deren Gepäck alle einschlägigen Bestimmungen des Übereinkommens von Montreal gelten (vgl. in diesem Sinne Urteil vom 6. Mai 2010, Walz, C-63/09, EU:C:2010:251, Rn. 18).

    Eine solche Regelung impliziert jedoch, wie aus dem fünften Absatz der Präambel dieses Übereinkommens hervorgeht, dass für einen "gerechten Interessenausgleich" gesorgt wird, namentlich zwischen den Interessen der Luftfahrtunternehmen und der Reisenden (vgl. in diesem Sinne Urteile vom 6. Mai 2010, Walz, C-63/09, EU:C:2010:251, Rn. 31 und 33, sowie vom 22. November 2012, Espada Sánchez u. a., C-410/11, EU:C:2012:747, Rn. 29 und 30).

    Diese Beschränkungen ermöglichen eine einfache und schnelle Entschädigung der Fluggäste, ohne dass jedoch den Luftfahrtunternehmen eine übermäßige, schwer feststell- und berechenbare Ersatzpflicht aufgebürdet würde, die ihre wirtschaftliche Tätigkeit gefährden oder sogar zum Erliegen bringen könnte (vgl. in diesem Sinne Urteile vom 6. Mai 2010, Walz, C-63/09, EU:C:2010:251, Rn. 34 bis 36, sowie vom 22. November 2012, Espada Sánchez u. a., C-410/11, EU:C:2012:747, Rn. 30).

  • EuGH, 22.11.2012 - C-410/11

    Ein Flugreisender kann vom Luftfrachtführer Schadensersatz für den Verlust seiner

    Da die Bestimmungen dieses Übereinkommens seit dessen Inkrafttreten ein wesentlicher Bestandteil der Unionsrechtsordnung sind, ist der Gerichtshof zur Vorabentscheidung über dessen Auslegung befugt, unter Beachtung der Auslegungsregeln des allgemeinen Völkerrechts, an die die Union gebunden ist (vgl. in diesem Sinne Urteile vom 25. Februar 2010, Brita, C-386/08, Slg. 2010, I-1289, Randnrn. 39 bis 42, und vom 6. Mai 2010, Walz, C-63/09, Slg. 2010, I-4239, Randnrn. 20 und 22 sowie die dort angeführte Rechtsprechung).

    Gemäß Art. 31 dieses Übereinkommens ist ein Vertrag nach Treu und Glauben in Übereinstimmung mit der gewöhnlichen, seinen Bestimmungen in ihrem Zusammenhang zukommenden Bedeutung und im Licht seines Ziels und Zwecks auszulegen (Urteil vom 15. Juli 2010, Hengartner und Gasser, C-70/09, Slg. 2010, I-7233, Randnr. 36 und die dort angeführte Rechtsprechung, sowie Urteil Walz, Randnr. 23 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    Darüber hinaus haben die Vertragsstaaten des Übereinkommens von Montreal beschlossen, eine strenge Haftungsregelung vorzusehen, die jedoch impliziert, dass für einen "gerechten Interessenausgleich" gesorgt wird, insbesondere in Bezug auf die Interessen der Luftfahrtunternehmen und der Fluggäste (vgl. Urteil Walz, Randnrn. 31 und 33).

    Um für einen solchen Ausgleich zu sorgen, sieht das Übereinkommen in bestimmten Fällen - insbesondere, nach Art. 22 Abs. 2, bei Zerstörung, Verlust, Beschädigung oder Verspätung von Reisegepäck - eine Begrenzung der Haftung der Luftfahrtunternehmen vor, wobei der Höchstbetrag der daraus resultierenden Entschädigung "je Reisenden" gilt (vgl. Urteil Walz, Randnr. 34).

  • EuGH, 17.02.2016 - C-429/14

    Air Baltic Corporation - Vorlage zur Vorabentscheidung - Luftverkehr -

    Daraus folgt, dass die Vorschriften des Übereinkommens von Montreal seit diesem Inkrafttreten integraler Bestandteil der Unionsrechtsordnung sind und dass der Gerichtshof daher dafür zuständig ist, im Wege der Vorabentscheidung über seine Auslegung zu entscheiden (vgl. in diesem Sinne Urteile IATA und ELFAA, C-344/04, EU:C:2006:10, Rn. 36, sowie Walz, C-63/09, EU:C:2010:251, Rn. 20).

    Art. 31 des Wiener Übereinkommens über das Recht der Verträge vom 23. Mai 1969, mit dem Regeln des allgemeinen Völkerrechts kodifiziert werden, an die die Union gebunden ist, stellt insoweit klar, dass ein Vertrag nach Treu und Glauben in Übereinstimmung mit der gewöhnlichen, seinen Bestimmungen in ihrem Zusammenhang zukommenden Bedeutung und im Licht seines Ziels und Zwecks auszulegen ist (vgl. in diesem Sinne Urteile IATA und ELFAA, C-344/04, EU:C:2006:10, Rn. 40, sowie Walz, C-63/09, EU:C:2010:251, Rn. 23).

  • EuGH, 09.07.2020 - C-86/19

    Vueling Airlines

    Vueling Airlines trägt vor, das Vorabentscheidungsersuchen sei unzulässig, da die Antwort auf die Frage nach der Auslegung von Art. 17 Abs. 2 und Art. 22 Abs. 2 des Übereinkommens von Montreal der Rechtsprechung des Gerichtshofs, insbesondere dem Urteil vom 6. Mai 2010, Walz (C-63/09, EU:C:2010:251), klar entnommen werden könne und keine vernünftigen Zweifel aufwerfe.

    Wenn die Fragen die Auslegung des Unionsrechts, zu dem das Übereinkommen von Montreal als integraler Bestandteil gehört, betreffen (vgl. in diesem Sinne Urteile vom 6. Mai 2010, Walz, C-63/09, EU:C:2010:251, Rn. 19 und 20; und vom 12. April 2018, Finnair, C-258/16, EU:C:2018:252, Rn. 19 und 20), ist der Gerichtshof daher grundsätzlich gehalten, über ihm vorgelegte Fragen zu befinden (vgl. u. a. Urteile vom 19. November 2019, A. K. u. a. [Unabhängigkeit der Disziplinarkammer des Obersten Gerichts], C-585/18, C-624/18 und C-625/18, EU:C:2019:982, Rn. 97, sowie vom 19. Dezember 2019, Junqueras Vies, C-502/19, EU:C:2019:1115, Rn. 55 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    Es ist darauf hinzuweisen, dass nach Art. 3 Abs. 1 der Verordnung Nr. 2027/97 für die Haftung der Luftfahrtunternehmen der Union für Fluggäste und deren Gepäck alle einschlägigen Bestimmungen des Übereinkommens von Montreal gelten (Urteile vom 6. Mai 2010, Walz, C-63/09, EU:C:2010:251, Rn. 18, und vom 19. Dezember 2019, Niki Luftfahrt, C-532/18, EU:C:2019:1127, Rn. 29).

    Nach ständiger Rechtsprechung sind weiter die Bestimmungen eines internationalen Vertrags wie das Übereinkommen von Montreal nach allgemeinem Völkerrecht, an das die Union gebunden ist und das durch Art. 31 des Wiener Übereinkommens über das Recht der Verträge vom 23. Mai 1969 ( United Nations Treaty Series , Bd. 1155, S. 331) kodifiziert wurde, nach Treu und Glauben in Übereinstimmung mit der gewöhnlichen, seinen Bestimmungen in ihrem Zusammenhang zukommenden Bedeutung und im Licht seines Ziels und Zwecks auszulegen (vgl. in diesem Sinne Urteile vom 6. Mai 2010, Walz, C-63/09, EU:C:2010:251, Rn. 23, vom 22. November 2012, Espada Sánchez u. a., C-410/11, EU:C:2012:747, Rn. 20 bis 22, und vom 19. Dezember 2019, Niki Luftfahrt, C-532/18, EU:C:2019:1127, Rn. 31).

    Nach Art. 17 Abs. 2 des Übereinkommens von Montreal hat der Luftfrachtführer den Schaden zu ersetzen, der durch Zerstörung, Verlust oder Beschädigung von aufgegebenem Reisegepäck entsteht, "jedoch nur, wenn das Ereignis, durch das die Zerstörung, der Verlust oder die Beschädigung verursacht wurde, an Bord des Luftfahrzeugs oder während eines Zeitraums eingetreten ist, in dem sich das aufgegebene Reisegepäck in der Obhut des Luftfrachtführers befand" (vgl. in diesem Sinne Urteile vom 6. Mai 2010, Walz, C-63/09, EU:C:2010:251, Rn. 32, und vom 22. November 2012, Espada Sánchez u. a., C-410/11, EU:C:2012:747, Rn. 25 und 26).

    Die Möglichkeit des Reisenden, nach Art. 22 Abs. 2 dieses Übereinkommens bei der Übergabe des aufgegebenen Reisegepäcks an das Luftfahrtunternehmen das Interesse an der Ablieferung am Bestimmungsort betragsmäßig anzugeben, bestätigt, dass es sich - sofern keine derartigen Angaben gemacht werden - bei dem Haftungshöchstbetrag, den das Luftfahrtunternehmen für Schäden, die durch den Verlust von Reisegepäck eintreten, zu zahlen hat, um einen absoluten Höchstbetrag handelt, der sowohl den immateriellen als auch den materiellen Schaden abdeckt (vgl. in diesem Sinne Urteil vom 6. Mai 2010, Walz, C-63/09, EU:C:2010:251, Rn. 37 und 38).

  • EuGH, 07.11.2019 - C-213/18

    Guaitoli u.a.

    Vorab ist darauf hinzuweisen, dass die Bestimmungen des Übereinkommens von Montreal einen integralen Bestandteil der Unionsrechtsordnung bilden, so dass der Gerichtshof unter Beachtung der Regeln des Völkerrechts, an die die Union gebunden ist, für die Auslegung dieser Bestimmungen zuständig ist (vgl. in diesem Sinne Urteil vom 6. Mai 2010, Walz, C-63/09, EU:C:2010:251, Rn. 20).

    Der Gerichtshof hat bereits festgestellt, dass die im Übereinkommen von Montreal enthaltenen Begriffe einheitlich und autonom auszulegen sind, so dass er bei der Auslegung dieser Begriffe im Wege der Vorabentscheidung nicht die verschiedenen Bedeutungen zu berücksichtigen hat, die sie möglicherweise in den internen Rechtsordnungen der Mitgliedstaaten der Union haben, sondern die Auslegungsregeln des allgemeinen Völkerrechts, an die die Union gebunden ist (vgl. in diesem Sinne Urteil vom 6. Mai 2010, Walz, C-63/09, EU:C:2010:251, Rn. 21 und 22).

    Hierzu heißt es in Art. 31 des am 23. Mai 1969 in Wien unterzeichneten Übereinkommens über das Recht der Verträge, mit dem Regeln des allgemeinen Völkerrechts kodifiziert werden, dass ein Vertrag nach Treu und Glauben in Übereinstimmung mit der gewöhnlichen, seinen Bestimmungen in ihrem Zusammenhang zukommenden Bedeutung und im Licht seines Zieles und Zweckes auszulegen ist (Urteil vom 6. Mai 2010, Walz, C-63/09, EU:C:2010:251, Rn. 23).

  • Generalanwalt beim EuGH, 20.06.2019 - C-213/18

    Guaitoli u.a.

    12 Vgl. in diesem Sinne Urteil vom 6. Mai 2010, Walz (C-63/09, EU:C:2010:251, Rn. 21 und 22).

    24 Vgl. Urteile vom 6. Mai 2010, Walz (C-63/09, EU:C:2010:251, Rn. 29 und 39), sowie vom 13. Oktober 2011, Sousa Rodríguez u. a. (C-83/10, EU:C:2011:652, Rn. 41).

    46 Zur Berücksichtigung der sechs Sprachfassungen, in denen das Übereinkommen von Montreal verfasst wurde (nämlich Englisch, Arabisch, Chinesisch, Spanisch, Französisch und Russisch), vgl. Urteile vom 6. Mai 2010, Walz (C-63/09, EU:C:2010:251, Rn. 24), sowie vom 17. Februar 2016, Air Baltic Corporation (C-429/14, EU:C:2016:88, Rn. 23 und 31 bis 34).

    47 Vgl. in diesem Sinne Urteil vom 6. Mai 2010, Walz (C-63/09, EU:C:2010:251, Rn. 21 und 22).

    60 Vgl. Urteile vom 6. Mai 2010, Walz (C-63/09, EU:C:2010:251, Rn. 30 ff.), vom 22. November 2012, Espada Sánchez u. a. (C-410/11, EU:C:2012:747, Rn. 29 und 30), vom 17. Februar 2016, Air Baltic Corporation (C-429/14, EU:C:2016:88, Rn. 38 und 48), sowie vom 12. April 2018, Finnair (C-258/16, EU:C:2018:252, Rn. 34 und 43).

  • Generalanwalt beim EuGH, 11.03.2020 - C-86/19

    SL (Indemnisation en cas de perte de bagage) - Vorlage zur Vorabentscheidung -

    12 Urteil vom 6. Mai 2010, Walz (C-63/09, EU:C:2010:251, Rn. 34).

    13 Urteil vom 6. Mai 2010, Walz (C-63/09, EU:C:2010:251, Rn. 34).

    14 Vgl. Urteil vom 6. Mai 2010, Walz (C-63/09, EU:C:2010:251, Rn. 35).

    15 Urteil vom 6. Mai 2010, Walz (C-63/09, EU:C:2010:251, Rn. 36).

    16 Urteil vom 6. Mai 2010, Walz (C-63/09, EU:C:2010:251, Rn. 38).

    20 Vgl. Urteil vom 6. Mai 2010, Walz (C-63/09, EU:C:2010:251, Rn. 39).

  • Generalanwalt beim EuGH, 26.09.2019 - C-532/18

    Niki Luftfahrt - Vorlage zur Vorabentscheidung - Luftverkehr - Übereinkommen von

    8 Vgl. u. a. Urteile vom 6. Mai 2010, Walz (C-63/09, EU:C:2010:251, Rn. 18), vom 22. November 2012, Espada Sánchez u. a. (C-410/11, EU:C:2012:747, Rn. 19), vom 26. Februar 2015, Wucher Helicopter und Euro-Aviation Versicherung (C-6/14, EU:C:2015:122, Rn. 35), sowie vom 9. September 2015, Prüller-Frey (C-240/14, EU:C:2015:567, Rn. 25 ff.).

    13 Vgl. in diesem Sinne Urteil vom 6. Mai 2010, Walz (C-63/09, EU:C:2010:251, Rn. 21 und 22), zum Begriff "Schaden", der Art. 22 Abs. 2 dieses Übereinkommens zugrunde liegt.

    31 Zur Berücksichtigung der sechs Sprachfassungen, in denen das Übereinkommen von Montreal verfasst wurde (nämlich in englischer, arabischer, chinesischer, spanischer, französischer und russischer Sprache), vgl. Urteile vom 6. Mai 2010, Walz (C-63/09, EU:C:2010:251, Rn. 24), sowie vom 17. Februar 2016, Air Baltic Corporation (C-429/14, EU:C:2016:88, Rn. 23 und 31 bis 34).

    61 Vgl. u. a. Urteile vom 6. Mai 2010, Walz (C-63/09, EU:C:2010:251, Rn. 30 ff.), vom 22. November 2012, Espada Sánchez u. a. (C-410/11, EU:C:2012:747, Rn. 29 und 30), vom 17. Februar 2016, Air Baltic Corporation (C-429/14, EU:C:2016:88, Rn. 38 und 48), sowie vom 12. April 2018, Finnair (C-258/16, EU:C:2018:252, Rn. 34 und 43).

  • VGH Baden-Württemberg, 15.06.2020 - 12 S 1163/20
  • Generalanwalt beim EuGH, 28.06.2011 - C-83/10

    Nach Auffassung von Generalanwältin Sharpston können Fluggäste die Erstattung von

  • Generalanwalt beim EuGH, 20.12.2017 - C-258/16

    Finnair

  • EuGH, 12.04.2018 - C-258/16

    Finnair - Vorlage zur Vorabentscheidung - Luftverkehr - Übereinkommen von

  • OLG Celle, 15.03.2016 - 11 U 171/15

    Vorabentscheidungsersuchen zur Auslegung der Verordnung über die Rechte von

  • EGMR, 18.06.2020 - 20452/14

    MOLLA SALI c. GRÈCE

  • Generalanwalt beim EuGH, 09.10.2013 - C-371/12

    Petillo - Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung - Richtlinie 72/166/EWG - Art. 3

  • EuGH, 26.02.2015 - C-6/14

    Wucher Helicopter und Euro-Aviation Versicherung - Vorlage zur Vorabentscheidung

  • AG Geldern, 18.05.2011 - 4 C 599/10

    Frage zur Qualität des Anspruchs aus Art. 7 FluggastrechteVO wird dem EuGH

  • AG Bad Schwalbach, 22.01.2013 - 3 C 14/10
  • OGH Österreich, 26.09.2012 - 7 Ob 111/12t
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.

Rechtsprechung
   Generalanwalt beim EuGH, 26.01.2010 - C-63/09   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2010,14149
Generalanwalt beim EuGH, 26.01.2010 - C-63/09 (https://dejure.org/2010,14149)
Generalanwalt beim EuGH, Entscheidung vom 26.01.2010 - C-63/09 (https://dejure.org/2010,14149)
Generalanwalt beim EuGH, Entscheidung vom 26. Januar 2010 - C-63/09 (https://dejure.org/2010,14149)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2010,14149) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Europäischer Gerichtshof

    Walz

    Luftverkehr - Haftung der Luftfahrtunternehmen für Reisegepäck - Höchstbetrag bei Zerstörung, Verlust, Beschädigung oder Verspätung des Reisegepäcks - Materielle und immaterielle Schäden

  • EU-Kommission

    Walz

    Luftverkehr - Haftung der Luftfahrtunternehmen für Reisegepäck - Höchstbetrag bei Zerstörung, Verlust, Beschädigung oder Verspätung des Reisegepäcks - Materielle und immaterielle Schäden

  • EU-Kommission

    Walz

    Luftverkehr - Haftung der Luftfahrtunternehmen für Reisegepäck - Höchstbetrag bei Zerstörung, Verlust, Beschädigung oder Verspätung des Reisegepäcks - Materielle und immaterielle Schäden“

Kurzfassungen/Presse

  • 123recht.net (Pressemeldung)

    Haftung für Fluggepäck höchstens 1100 Euro

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • Slg. 2010, I-4239
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht