Rechtsprechung
   BSG, 23.05.1995 - 13 RJ 43/93   

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https://dejure.org/1995,2088
BSG, 23.05.1995 - 13 RJ 43/93 (https://dejure.org/1995,2088)
BSG, Entscheidung vom 23.05.1995 - 13 RJ 43/93 (https://dejure.org/1995,2088)
BSG, Entscheidung vom 23. Mai 1995 - 13 RJ 43/93 (https://dejure.org/1995,2088)
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Volltextveröffentlichungen (5)

Papierfundstellen

  • MDR 1996, 724
  • NZS 1996, 142
  • NZS 1996, 44
 
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Wird zitiert von ... (13)

  • BSG, 24.10.2013 - B 13 R 31/12 R

    Abtretung einer Rentenleistung - Vorverfahren - Leistungsklage -

    Sie hält das angefochtene Berufungsurteil für zutreffend und weist darauf hin, dass die Beklagte nach der Rechtsprechung des BSG (Hinweis auf BSGE 57, 211, 212 und Senatsurteil vom 23.5.1995 - SozR 3-1200 § 53 Nr. 7) über die Abtretung durch VA hätte entscheiden müssen.

    Im Fall einer Abtretung der Sozialleistung hat der Sozialleistungsträger zudem im Verhältnis zum Sozialleistungsberechtigten (Versicherten) die Höhe des diesem (noch) auszuzahlenden Betrags durch VA zu regeln (vgl BSGE 57, 211, 212 = SozR 1200 Art. 2 § 18 Nr. 1; BSGE 61, 100, 102 f = SozR 1200 § 54 Nr. 11; BSG SozR 1300 § 63 Nr. 10 S 34; Senatsurteil vom 23.5.1995 - SozR 3-1200 § 53 Nr. 7 S 39; BSGE 76, 184, 186 = SozR 3-1200 § 53 Nr. 8 S 48; BSG SozR 4-1200 § 53 Nr. 1 RdNr 18) .

    Ob die abgetretene Sozialleistung im Verhältnis zum Abtretungsempfänger (hier die beigeladene Bank) durch VA zuzuerkennen ist, bedarf an dieser Stelle keiner Entscheidung (verneinend BSGE 70, 37, 40 = SozR 3-1200 § 53 Nr. 2 S 10; vgl aber BSGE 61, 100, 102 f = SozR 1200 § 54 Nr. 11 S 28 f; offengelassen im Senatsurteil vom 23.5.1995 - SozR 3-1200 § 53 Nr. 7 S 39 und in BSGE 76, 184, 186 = SozR 3-1200 § 53 Nr. 8 S 48) .

    Die hiernach zutreffende Klageart wäre mithin die Anfechtungs- und Leistungsklage (§ 54 Abs. 4 SGG; vgl dazu Senatsurteil vom 23.5.1995 - SozR 3-1200 § 53 Nr. 7 S 39; BSGE 76, 184, 185 f = SozR 3-1200 § 53 Nr. 8 S 47; vgl aber BSGE 57, 211, 212 = SozR 1200 Art. 2 § 18 Nr. 1, für den Fall, dass der Träger einen VA "ausdrücklich verweigert", was dem Kläger bei seiner Rechtsverfolgung mittels Leistungsklage nicht zum Nachteil gereichen darf) .

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 30.04.2003 - L 4 (3) RA 91/00

    Rentenversicherung

    Nach der Rechtsprechung des BSG (Urteil vom 23.05.1995, Az.: 13 RJ 43/93) handele es sich bei den Entscheidungen der Beklagten, Rentenbeträge aufgrund von Abtretungen und Pfändungen zu Gunsten der Gläubiger eines Versicherten abzutrennen und an diese abzuführen, im Verhältnis zum Versicherten um Verwaltungsakte nach § 31 Sozialgesetzbuch 10 Buch (SGB X).

    Der gegenteiligen Entscheidung des 13. Senates des BSG (Urteil vom 23.5.1995, Az.: 13 RJ 43/93) könne nicht gefolgt werden.

    Die Mitteilung des Ergebnisses der Berechnung des aufgrund einer Abtretung nach § 53 Abs. 3 SGB I auszuzahlenden Betrages und seiner Auszahlung durch die Beklagte als Schuldnerin des abgetretenen Rentenanspruches an den Zessionar stellt im Verhältnis zum Versicherten die Regelung eines Einzelfalles i.S.d. § 31 SGB X dar, (BSG, Urteil vom 23.05.1995, Az.: 13 RJ 43/95, SozR 3- 1200 § 53 Nr. 7; Urteil vom 29.06.1995, Az.: 11 RAr 109/94, SozR 3-1200 § 53 Nr. 8 m.w.N.).

    In der sozialgerichtlichen und zivilrechtlichen Rechtsprechung ist anerkannt, dass die sich aus der Härteklausel des § 850 f Abs. 1 Buchst. a ZPO ergebenden Pfändungsfreigrenzen auch im Falle der Abtretung von sozialrechtlichen Ansprüchen nach § 53 Abs. 3 SGB I oder Arbeitseinkommen anzuwenden sind (BSG, Urteil vom 23.05.1995, - 13 RJ 43/93 - a.a.O.; Urteil vom 29.06.1995, - 11 RAr 109/94 - a.a.O.; OLG Köln, Beschluss vom 18.02.1998, - 12 W 4/98 -, Rechtspfleger 1998, 254; LG Heilbronn, Beschluss vom 10.01.2001, - 1 bC 516/00 -, Rechtspfleger 2001, 190; LG Frankfurt, Beschluss vom 06.04.1999, - 2-9 T 943/98 - OLG Düsseldorf, Beschluss vom 30.09.1998, - 24 W 67/98 - LG Mainz, Beschluss vom 06.02.2002, - 8 T 363/01 - AG Hamburg, Urteil vom 14.04.2000, - 7 C 71/00 - AG Bad Wiessee, Urteil vom 13.08.1999, - 1 C 104/99 -, NJW 2000, 1593; Winter, Anwendbarkeit von § 850 f. ZPO bei Abtretungen, Rechtspfleger 2000, 149).

    Der 13. Senat des BSG hat in dem Urteil vom 23.05.1995, - 13 RJ 43/93 -, a.a.O. die Auffassung vertreten, dass ein Sozialleistungsträger auf Antrag des Versicherten bei der Ermittlung der Höhe des abgetretenen Betrages die Vorschrift des § 850 f Abs. 1 Buchst. a ZPO zu beachten hat und ggf. durch Verwaltungsakte die bei der Ausführung der Abtretung zu berücksichtigenden Pfändungsfreigrenzen heraufzusetzen hat.

  • BSG, 13.12.2001 - B 13 RJ 67/99 R

    Einstellung der Rentenzahlung an Bewohner der Colonia Dignidad wegen nicht

    Die Erforderlichkeit eines Verwaltungsakts im Zusammenhang mit der Auszahlung einer durch Bescheid bewilligten Rente richtet sich mithin danach, ob im Einzelfall eine Regelung mit Außenwirkung zu treffen ist (vgl zB BSG SozR 1300 § 63 Nr. 10 S 34 f; BSGE 70, 37, 40 = SozR 3-1200 § 53 Nr. 2 S 10; SozR 3-1200 § 53 Nr. 7 S 39 f).

    Dies hat das BSG zB bei der Ablehnung einer gewünschten Zahlungsweise (vgl BSG SozR 1200 § 47 Nr. 1), der Anordnung einer Abzweigung iS von § 48 SGB I (vgl BSGE 57, 127 = SozR 1200 § 48 Nr. 9; BSGE 59, 30 = SozR 1200 § 48 Nr. 10; BSG SozR 1200 § 48 Nr. 11, 12, 13), der Feststellung des dem Berechtigten auszuzahlenden Teils einer (teilweise) abgetretenen Sozialleistungsforderung (vgl BSG SozR 1300 § 63 Nr. 10; BSGE 57, 211 = SozR 1200 Art. 2 § 18 Nr. 1; BSG SozR 3-1200 § 53 Nr. 7; BSGE 76, 184 = SozR 3-1200 § 53 Nr. 8; vgl allerdings auch BSGE 70, 37 = SozR 3-1200 § 53 Nr. 2; BSGE 70, 186 = SozR 3-1200 § 53 Nr. 4) und bei der Entscheidung bejaht, ob eine Abtretung im wohlverstandenen Interesse des Leistungsberechtigten liegt (vgl BSG SozR 3-1200 § 53 Nr. 6, 9).

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 15.07.2015 - L 2 R 158/15

    Erstattung überzahlter Sozialleistungen im Rahmen der gesamtschuldnerischen

    Lediglich die weitere Frage, ob die abgetretene Sozialleistung im Verhältnis zum Abtretungsempfänger (hier im Verhältnis zur klagenden Bank) durch VA zuzuerkennen ist, ist bislang nicht abschließend geklärt worden (verneinend BSGE 70, 37, 40 = SozR 3-1200 § 53 Nr. 2 S 10; vgl aber BSGE 61, 100, 102 f = SozR 1200 § 54 Nr. 11 S 28 f; offengelassen im Urteil des BSG vom 23.5.1995 - SozR 3-1200 § 53 Nr. 7 S 39 und in BSGE 76, 184, 186 = SozR 3-1200 § 53 Nr. 8 S 48 sowie im Urteil vom 24. Oktober 2013 - B 13 R 31/12 R -, juris).
  • LSG Hessen, 02.02.2012 - L 5 R 448/11

    Abtretung von Rentenansprüchen - Pfändbarkeit - Abänderung des pfändbaren

    Das Sozialgericht hat darauf hingewiesen, dass es sich der Sache nach um einen Antrag entsprechend § 850f Abs. 1 ZPO handele, über den nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts (BSG vom 23. Mai 1995 -13 RJ 43/93) der Versicherungsträger in eigener Zuständigkeit im Rahmen seiner Entscheidung nach § 53 Abs. 3 Sozialgesetzbuch Erstes Buch (SGB I) nach billigem Ermessen zu befinden habe.

    Zwar hat der 13. Senat des Bundessozialgerichts (vgl. BSG vom 23. Mai 1995 -13 RJ 43/93) in früherer Zeit erwogen, ob die Errechnung des pfändbaren Betrages - weil sie bezogen auf den jeweiligen Einzelfall vorgenommen werden müsse - einen eigenständigen Regelungscharakter habe.

  • LSG Berlin-Brandenburg, 11.05.2009 - L 22 R 220/09

    Erstattungsanspruch des Sozialhilfeträgers gegen den Rentenversicherungsträger -

    Diese Vorschrift sei als Folge der bis dahin bestandenen Rechtslage zu verstehen, dass die Verbindlichkeiten in der Reihenfolge der Geltendmachung im Rahmen der Zwangsvollstreckung zu befriedigen seien (Bundessozialgericht - BSG -, Entscheidung vom 23. Mai 1995 - 13 RJ 43/93 -).
  • LSG Schleswig-Holstein, 29.11.2001 - L 5 RJ 26/01

    Ausführung eines Pfändungs- undÜberweisungsbeschlusses durch den

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  • LSG Rheinland-Pfalz, 08.12.2010 - L 6 R 244/10

    Rentenberechnung - Vorausbescheinigung - Hochrechnung nach § 194 Abs 1 SGB 6 - zu

    Die Rücknahme des Antrages war zu diesem Zeitpunkt auch noch möglich gewesen, weil der Rentenbewilligungsbescheid vom 29.10.2009, in dem erstmalig das hochgerechnete Arbeitsentgelt der Berechnung zu Grunde gelegt wurde, noch nicht bestandskräftig war und der Versicherte grundsätzlich bis zum Abschluss des Widerspruchsverfahrens seinen Antrag zurücknehmen kann (BSG, Urteil vom 09.08.1995 13 RJ 43/93 , zit. nach Juris RdNr. 25 ff).
  • LG Frankfurt/Main, 06.04.1999 - 9 T 943/98

    Aufhebung eines pfandfreien Betrages durch das Vollstreckungsgericht;

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  • VGH Bayern, 09.08.2007 - 4 B 05.3035

    Pfändungsfreigrenzen gelten auch bei Vollstreckung von Gebühren für

    Darüberhinaus findet nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts (U.v. 23.5.1995 MDR 1996, 724) § 400 BGB für die Abtretung von Sozialleistungen keine Anwendung.
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 04.11.2013 - L 3 R 894/13
  • LSG Bayern, 06.02.2006 - L 20 B 709/05

    Anforderungen an die Abtretung von Sozialleistungen; Qualifizierung der

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 16.06.2003 - L 15 AL 4/01
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