Rechtsprechung
   OLG Köln, 22.05.2003 - Ss 169/03 (Z), Ss 169/03   

Volltextveröffentlichungen (4)




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Wird zitiert von ... (11)  

  • OLG Hamm, 27.02.2012 - 3 RBs 386/11  

    Bevollmächtigung aller/mehrerer Rechtsanwälte einer Kanzlei;

    Hat der Betroffene eine alle Rechtsanwälte der Kanzlei bzw. Sozietät erfassende Verteidigervollmacht unterzeichnet und haben sich indes höchstens drei dieser Anwälte im Verfahren zum Verteidiger bestellt, können Zustellungen wirksam und mit verjährungsunterbrechender Wirkung an die Anwaltskanzlei bzw. -sozietät als solche adressiert werden (Anschluss an OLG Hamm, MDR 1980, 513; OLG Köln, Beschluss vom 22.05.2003 - Ss 169/03 - ; OLG Stuttgart, Beschluss vom 30.01.2002 - 4b Ss 431/01 - ; a.A. AG Stadthagen, BeckRS 2009, 06724).

    - Ss 169/03 - ; OLG Stuttgart, Beschluss vom 30. Januar 2002.

  • OLG Köln, 19.10.2018 - 1 RBs 324/18  

    Erfahrungssatz zur Wahrnehmung ordnungsgemäß aufgestellter Verkehrszeichen

    Die Zustellung des Bußgeldbescheides konnte deshalb wirksam im Sinne von §§ 46 Abs. 1 OWiG, 145a Abs. 1 StPO unter der Adressierung der Rechtsanwaltskanzlei an einen der bis dahin einzigen Verteidiger erfolgen (zu vgl. SenE v. 22.05.2003 - Ss 169/03 (Z) - m.w.N.).
  • OLG Köln, 16.10.2012 - 1 RBs 265/12  

    Zu den Voraussetzungen für die Entpflichtung des Betroffenen vom persönlichen

    Der Anspruch auf Gewährung rechtlichen Gehörs ist demnach auch verletzt, wenn das Gericht über den Antrag des Betroffenen auf Entbindung von der Pflicht zum persönlichen Erscheinen in der Hauptverhandlung nicht oder ohne eine auf § 73 Abs. 2 OWiG zurückführbare Begründung ablehnend entscheidet und sich auch im Urteil mit den Gründen, die zur Rechtfertigung des Antrags geltend gemacht wurden, nicht befasst (SenE v. 22.05.2003 - Ss 169/03 Z - = VRS 105, 207 [208]; BayObLG DAR 2000, 578; OLG Brandenburg NZV 2003, 432; OLG Hamm zfs 2003, 425 = DAR 2003, 430 = VRS 105, 228 [229] = NZV 2003, 588; Göhler a.a.O. § 80 Rdnr. 16 b).

    Der Tatrichter hat nämlich dem Antrag nach § 73 Abs. 2 OWiG stattzugeben, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen der Entbindung vorliegen, wenn sich also der Betroffene zur Sache geäußert oder erklärt hat, er werde sich in der Hauptverhandlung nicht äußern, und seine Anwesenheit zur Sachverhaltsaufklärung nicht erforderlich ist (SenE v. 22.05.2003 - Ss 169/03 Z - BayObLG DAR 2001, 371 [372]; BayObLG DAR 2002, 133 [134]; BayObLG zfs 2002, 597; OLG Dresden zfs 2003, 209).

    Anhaltspunkte für eine solche Fallgestaltung - wie etwa die mögliche Überleitung des Bußgeldverfahrens in ein Strafverfahren (§ 81 OWiG; vgl. SenE v. 22.05.2003 - Ss 169/03 Z - m. w. Nachw.) - sind nicht erkennbar.

  • OLG Köln, 21.10.2008 - 83 Ss OWi 97/08  

    Verwerfung des Einspruchs gegen den Bußgeldbescheid wegen Fernbleibens des

    Eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör nach Artikel 103 Abs. 1 GG liegt unter anderem dann vor, wenn der Tatrichter den Antrag des Betroffenen auf Entbindung von der Pflicht zum persönlichen Erscheinen in der Hauptverhandlung ablehnt, ohne hierfür nachvollziehbare Gründe darzulegen (ständige Senatsrechtsprechung, vgl. nur SenE v. 22.05.2003 Ss 169/03 Z = VRS 105, 207 m.w.N.).

    Der Tatrichter hat einem solchen Antrag zu entsprechen, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen der Entpflichtung vorliegen (ständige Senatsrechtsprechung, vgl. nur SenE v. 22.05.2003 Ss 169/03 Z = VRS 105, 207).

  • OLG Hamburg, 05.03.2018 - 6 RB 3/18  

    Entbindung, Anwesenheit in der Hauptverhandlung, Verwerfungsentscheidung

    Der Tatrichter hat nämlich dem Antrag nach § 73 Abs. 2 OWiG stattzugeben, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen der Entbindung vorliegen, wenn sich also der Betroffene zur Sache geäußert oder erklärt hat, er werde sich in der Hauptverhandlung nicht äußern, und seine Anwesenheit zur Sachverhaltsaufklärung nicht erforderlich ist (OLG Köln, Beschluss vom 22. Mai 2003 - Ss 169/03 Z - BayObLG DAR 2001, 371 [372]; BayObLG DAR 2002, 133 [134]; BayObLG zfs 2002, 597; OLG Dresden zfs 2003, 209).

    Anhaltspunkte für eine solche Fallgestaltung - wie etwa die mögliche Überleitung des Bußgeldverfahrens in ein Strafverfahren (§ 81 OWiG; vgl. OLG Köln, Beschluss vom 22. Mai 2003 - Ss 169/03 Z -mwN) - sind hier nicht erkennbar.

  • OLG Köln, 27.09.2004 - 8 Ss OWi 18/04  
    Nach ständiger Senatsrechtsprechung hat der Tatrichter diesem Antrag zu entsprechen, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen der Entbindung vorliegen (vgl. SenE v. 08.05.2001 - Ss 170/01 Z - SenE v. 24.01.2003 - Ss 538/02 B - SenE v. 18.03.2003 - Ss 70/03 Z - SenE v. 31.03.2003 - Ss 82/03 Z - SenE v. 22.05.2003 - Ss 169/03 Z - = VRS 105, 207 [208 f.]; SenE v. 29.09.2003 - Ss 400/03 Z - SenE v. 02.01.2004 - Ss 554/03 Z - SenE v. 14.01.2004 - Ss 570/03 B - BayObLG DAR 2001, 371 [372]; BayObLG DAR 2002, 133 [134]; BayObLG zfs 2002, 597; OLG Dresden zfs 2003, 98 u.

    Die Entscheidung steht nicht im Ermessen des Gerichts (vgl. SenE vom 18.03.2003 - Ss 70/03 Z - SenE vom 31.03.2003 - Ss 82/03 Z - SenE vom 22.05.2003 - Ss 169/03 Z - SenE vom 28.04.2003 - Ss 134/03 Z - OLG Brandenburg NZV 2003, 432; OLG Dresden a. a. O. und zfs 2003, 374).

  • OLG Köln, 21.03.2005 - 8 Ss OWi 74/05  
    Zwar ist der Anspruch auf Gewährung rechtlichen Gehörs auch dann verletzt, wenn das Gericht über den Antrag des Betroffenen auf Entbindung von der Pflicht zum persönlichen Erscheinen in der Hauptverhandlung überhaupt nicht oder ohne eine auf § 73 Abs. 2 OWiG zurückführbare Begründung ablehnend entscheidet und sich auch im Urteil mit den Gründen, die zur Rechtfertigung des Antrags geltend gemacht wurden, nicht befasst (SenE v. 31.03.2001 - Ss 227/01 Z - SenE v. 08.05.2001 - Ss 170/01 Z - SenE v. 28.05.2001 - Ss 163/01 Z - SenE v. 11.07.2001 - Ss 273/01 - = zfs 2002, 254 m. w. Nachw.; SenE v. 24.01.2003 - Ss 538/02 B - SenE v. 18.03.2003 - Ss 70/03 Z - SenE v. 11.04.2003 - Ss 119/03 Z - SenE v. 28.04.2003 - Ss 134/03 Z - SenE v. 22.05.2003 - Ss 169/03 Z - = VRS 105, 207 [208], SenE v. 29.09.2003 - Ss 400/03 Z - BayObLG DAR 2000, 578; OLG Brandenburg NZV 2003, 432; OLG Hamm zfs 2003, 425 = DAR 2003, 430 = VRS 105, 228 [229] = NZV 2003, 588; Göhler a.a.O. § 80 Rdnr. 16 b).

    Ansonsten konnte das Amtsgericht rechtsfehlerfrei seine Anwesenheit zur Sachaufklärung - etwa zur Identifizierung - für erforderlich erachten (vgl. dazu OLG Zweibrücken DAR 2000, 86 = VRS 98, 215 [216] = NZV 2000, 304; a. Korte NStZ 2000, 412; ferner OLG Stuttgart zfs 2002, 254; vgl. a. SenE v. 11.04.2003 - Ss 119/03 Z - ; SenE v. 31.03.2003 - Ss 82/03 Z - SenE v. 28.04.2003 - Ss 134/03 Z - SenE v. 22.05.2003 - Ss 169/03 Z - = VRS 105, 207 [210] m. w. Nachw.; SenE v. 09.03.2005 - 8 Ss-OWi 58/04 -).

  • OLG Köln, 22.12.2008 - 82 Ss OWi 93/08  

    Verletzung des rechtlichen Gehörs durch Verwerfung des Einspruchs nach Entbindung

    Eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör nach Artikel 103 Abs. 1 GG liegt unter anderem dann vor, wenn der Tatrichter den Antrag des Betroffenen auf Entbindung von der Pflicht zum persönlichen Erscheinen in der Hauptverhandlung ablehnt, ohne hierfür nachvollziehbare Gründe darzulegen (ständige Senatsrechtsprechung, vgl. nur SenE v. 22.05.2003 Ss 169/03 Z = VRS 105, 207 m.w.N.).
  • OLG Hamm, 01.07.2008 - 5 Ss OWi 415/08  

    Entbindung; Erscheinen; Anwesenheit; Hauptverhandlung; Begründung;

    Die Einspruchsverwerfung stellt sich damit gleichzeitig als eine Verletzung des Rechts der Betroffenen auf rechtliches Gehör (Art. 103 Abs. 1 GG) dar, auf der die angefochtene Entscheidung beruht (vgl. OLG Hamm VRS 113, 362; Beschluss vom 04. Dezember 2006 - 4 SsOWi 804/06 - Beschluss vom 20. September 2005 - 3 SsOWi 626/05 - OLG Köln VRS 105, 207).
  • OLG Brandenburg, 08.12.2017 - (1 Z) 53 Ss OWi 723/17  

    Pflicht des Betroffenen im Bußgeldverfahren zum Erscheinen in der

    Insoweit besteht für das Amtsgericht kein Ermessensspielraum (vgl. OLG Köln VRS 105, 207 ff. m.w.N.).
  • OLG Celle, 20.01.2014 - 322 SsRs 24/13  

    Vertretungsvollmacht, Selbstunterzeichung, Zulässigkeit

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