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   OLG Zweibrücken, 30.08.1982 - 1 Ws 264/82   

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https://dejure.org/1982,1697
OLG Zweibrücken, 30.08.1982 - 1 Ws 264/82 (https://dejure.org/1982,1697)
OLG Zweibrücken, Entscheidung vom 30.08.1982 - 1 Ws 264/82 (https://dejure.org/1982,1697)
OLG Zweibrücken, Entscheidung vom 30. August 1982 - 1 Ws 264/82 (https://dejure.org/1982,1697)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Vollstreckungsbehörde; Anfechtung; Vollstreckung; Gericht; Anfechtbarkeit; Anfechtung; Rechtsweg; Incidenter; Entscheidung; Gericht des ersten Rechtszuges; Zurückstellung der Vollstreckung

Verfahrensgang

  • LG Frankenthal - StVK 389/82
  • OLG Zweibrücken, 30.08.1982 - 1 Ws 264/82

Papierfundstellen

  • MDR 1983, 245
  • MDR 1983, 254
  • NStZ 1983, 302
  • StV 1982, 589
  • JR 1983, 168
 
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Wird zitiert von ... (10)

  • OLG Stuttgart, 21.11.1985 - 4 VAs 53/85

    Jugendrichter; Vollstreckungsleiter; Gericht des ersten Rechtszuges;

    b.) Die richterliche Zustimmung oder ihre Versagung nach § 35 BtMG ist nach h. M. und der Rspr. des Senats nicht anfechtbar (Körner a.a.0. § 35, Rdn. 48; Joachimski a.a.0. § 35, Anm. 8; Tröndle MDR 1982, 1 ff.; Katholnigg NStZ 1981, 417, 418; Adams/Eberth NStZ 1983, 193, 196; OLG Hamm NStZ 1983, 45 ; OLG Zweibrücken MDR 1983, 254; letztmals Senatsbeschluß vom 16..April 1985 - 4 VAS 18/85 -).

    (OLG Zweibrücken MDR 1983, 254; OLG Hamm NStZ 1983, 45 ; Körner a.a.O., § 35 Rdn. 48).

  • OLG Hamm, 25.04.1989 - 1 Ws 123/89
    § 304 StPO gilt demgemäß nicht für Entscheidungen, die dem Gericht des 1. Rechtszuges im Rahmen der Strafvollstreckung zugewiesen sind (OLG Zweibrücken JR 1983, 168 ; Gollwitzer in Löwe-Rosenberg, StPO , 23. Aufl. Rdnr. 27 und 24. Aufl. Rdnr. 24 zu § 304 : KMR StPO , 7. Aufl., § 304 Rdnr. 2; Kleinknecht/Meyer, StPO , 38. Aufl. § 304 Rdnr. 2; Katholnigg NStZ 1981, 417; Tröndle MDR 1982, 1 ff.).

    Auch eine Inzidentprüfung der angefochtenen Entscheidung im Rahmen der Anfechtung der ablehnenden Entscheidung der Vollstreckungsbehörde im Verfahren nach den §§ 23 ff. EGGVG kommt nach herrschender Auffassung nicht in Betracht (vgl. OLG Hamm a.a.O.; OLG Hamm MDR 1983, 254; OLG Stuttgart NStZ 1986, 141 [142]; Körner, BtMG , 2. Aufl. § 35 Rdnr. 48; Katholnigg NStZ 1981, 417; Tröndle, MDR 1982, 1 ff.; Joachimski, Betäubungsmittelrecht, 4. Aufl. § 35 Anm. 8; a.A. OLG Frankfurt Beschluß vom 23.06.1983 - VAs 26/83), da es sich nicht um einen Justizverwaltungsakt, sondern um eine strafrichterliche Entscheidung unter richterlicher Unabhängigkeit handelt, die daher einer Überprüfung nach §§ 23 ff. EGGVG entzogen ist.

  • OLG Karlsruhe, 28.09.1984 - 1 Ws 211/84

    Zurückstellungsentscheidung; Widerruf; Nachweis; Widerrufsgrund; Rehabilitation;

    Dabei ist die Frage, ob eine Zurückstellung durch die Vollstreckungsbehörde erfolgt, in das nach §§ 23, 28 EGGVG nur auf Ermessensfehler und Ermessensmißbrauch hin überprüfbare Ermessen der Vollstreckungsbehörde gestellt (OLG Zweibrücken StV 1982, 589 ; 1983, 249; OLG Karlsruhe StV 1983, 112 ).

    Die Entscheidung des Gerichts des ersten Rechtszuges, mit dem die Zustimmung zur Zurückstellung verweigert wird, ist überhaupt nicht mit Rechtsmitteln angreifbar, auch nicht incidenter im Rahmen des Verfahrens nach § 23 EGGVG (OLG Zweibrücken StV 1982, 589 ; Tröndle MDR 1982, 1 [2 f.]).

  • LG München I, 21.10.1985 - 17 Qs 34/85
    Gegen die Verweigerung der Zustimmung zur Zurückstellung der Straf- und Maßregelvollstreckung gemäß § 35 Abs. 1 S. 1 BtMG hat der Verurteilte das Rechtsmittel der sofortigen Beschwerde (a.A. OLG Zweibrücken MDR 1983, 254, 255 und die h. M. in der Lit., vgl. Körner, 2. A., Rdn. 48 zu § 35 BtMG ).

    Sie hat unmittelbare Rechtswirkung gegen den Verurteilten, da einerseits die Vollstreckungsbehörde nur mit gerichtlicher Zustimmung zurückstellen darf, d.h. durch die Zustimmungsverweigerung gebunden ist (§ 35 Abs. 1 S. 1 BtMG ; vgl. OLG Hamm, MDR 1983, 75 ; OLG Zweibrücken MDR 1983, 254, 255), andererseits die Zustimmungsverweigerung als richterliche Entscheidung im Verfahren nach §§ 23 ff EGGVG , das nach inzwischen gefestigter obergerichtlicher Rspr, gegen die Versagung der Zurückstellung durch die Vollstreckungsbehörde stattfindet (vgl. die Nachweise bei Körner, 2. A., Rdnr. 52 zu § 35 BtMG ), nicht überprüft werden kann (OLG Hamm a.a.O.; Kleinknecht-Meyer, 37. A. Rdnr. 2, Rdnr. 14 zu § 23 EGGVG ).

  • OLG Hamm, 13.10.1987 - 1 VAs 83/87

    Überprüfungsmöglichkeit im Rechtsweg zum Oberlandesgericht; Verweigerung der

    Insoweit ist seine Entscheidung jedoch nach herrschender Meinung nicht anfechtbar (vgl. OLG Hamm NStZ 1983, 45 = MDR 1983, 75 ; OLG Zweibrücken StV 1982, 589 ; OLG Stuttgart a.a.O.; Körner, BtMG , 3. Aufl., § 35 Rdn. 48, Joachimski, BetMittRecht, 4. Auflage, § 35 Rdn. 8; Tröndle MDR 1982, 1 ff.; Katholnigg NStZ 1981, 417 [418]; Adams/Eberth NStZ 1983, 193).
  • OLG Stuttgart, 10.01.1989 - 2 Ws 44/88

    Betäubungsmittelstrafrecht: Anfechtung der Versagung der Zurstimmung zur

    Außerhalb solcher gesetzlich geregelten Fälle findet ein Rückgriff auf § 304 StPO nicht statt (OLG Stuttgart, NStE Nr. 2 zu § 35 BtMG ; OLG Zweibrücken, MDR 1983, 254; OLG Hamm, NStE Nr. 7 zu § 35 BtMG ; OLG Celle, MDR 1985, 345; Tröndle, MDR 1982, 1, 2/3; Katholnigg, NStZ 1981, 417, 418; Adams-Eberth, NStZ 1983, 193, 196; Körner a.a.O.- Rdnr. 48; LR-Gollwitzer, StPO , 24. Auflage, § 304 Rdnr. 24; KMR, StPO , 7. Auflage, § 304 Rdnr. 2).
  • OLG Zweibrücken, 21.02.1983 - VAs 1/83

    Ambulante Therapie; Vollstreckungsbehörde; Zurückstellungsentscheidung;

    Der nach § 23 Abs. 1 EGGVG zulässige Antrag (vgl. Senatsbeschluß in StV 1982, 589 ) hat den mit dem Antrag erstrebten Erfolg.
  • OLG Frankfurt, 11.10.1988 - 3 VAs 34/88
    Unter Aufgabe seiner bisherigen Auffassung (Beschluß vom 23. Juni 1983, 3 VAs 26/83) schließt sich der Senat der herrschenden Meinung (vgl. dazu OLG Hamm, NStZ 1983, S. 55 ff. ; OLG Stuttgart, NStZ 1986, S. 141 f. ; OLG Zweibrücken, MDR 1983, S. 254 f.; LG Hamburg, MDR 1988, 886 ; Katholnigg, NStZ 1981, S. 417 ff.; Adams/Eberth, NStZ 1983, S. 139 ff. Katholnigg, NStZ 1984, Seite 497 , Tröndle, MDR 1982, S. 1 ff. ; Körner Betäubungsmittelgesetz , 2. Aufl., § 35 Rdn. 48; Joachimski, Betäubungsmittelrecht 4. Auflage, S. 316; Endriß/Malek, Betäubungsmittelstrafrecht Rdn. 658; a. M. Eberth/Müller Betäubungsmittelrecht § 35 Rdnr. 41) an, wonach die Verweigerung der Zustimmung zur Zurückstellung der Vollstreckung der Freiheitsstrafe durch das Gericht des ersten Rechtszuges im Verfahren nach den §§ 23 EGGVG nicht überprüfbar ist, und zwar auch nicht mittelbar, wenn die Staatsanwaltschaft den Antrag gem. § 35 Abs. 1 BtMG ablehnt, weil es an der erforderlichen Zustimmung des Gerichts fehlt.
  • OLG Celle, 26.11.1984 - 1 Ws 405/84
    Gegen diese Entscheidung ist ein Rechtsmittel nicht gegeben (vgl. OLG Zweibrücken MDR 1983, 254 = JR 1983, 186 mit Anm. Katholnigg; Körner, Betäubungsmittelgesetz 1982, § 35 BtMG Rdn. 3; Hügel/Junge, Deutsches Betäubungsmittelrecht, § 35 BtMG , Rdn. 7 4; Katholnigg in NStZ 1981, 417 [418]; Tröndle in MDR, 1982, 1; siehe auch OLG Hamm MDR 1983, 75 = NStZ 1983, 45 ; Adams/Eberth in NStZ 1983, 193 [196]).
  • LG Hamburg, 01.06.1988 - 33 Qs 456/88
    Daraus folgt, daß die in § 35 Abs. 1 BtMG erforderliche gerichtliche Zustimmung dazu, daß die Vollstreckungsbehörde die Vollstreckung zurückstellt, nicht anfechtbar ist (so auch die fast einhellige Meinung in Rechtsprechung und Literatur, vgl. OLG Zweibrücken, MDR 1983, 254; Katholnigg, NStZ 1981, 418; Körner, BtMG 2. Aufl. Rdn. 48; Joachimski, BtMR 1985, Anm. 8 je zu § 35 BtMG ).
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