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   OLG Düsseldorf, 01.02.1991 - 2 Ws 632 - 633/90, 2 Ws 632/90, 2 Ws 633/90   

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https://dejure.org/1991,2315
OLG Düsseldorf, 01.02.1991 - 2 Ws 632 - 633/90, 2 Ws 632/90, 2 Ws 633/90 (https://dejure.org/1991,2315)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 01.02.1991 - 2 Ws 632 - 633/90, 2 Ws 632/90, 2 Ws 633/90 (https://dejure.org/1991,2315)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 01. Februar 1991 - 2 Ws 632 - 633/90, 2 Ws 632/90, 2 Ws 633/90 (https://dejure.org/1991,2315)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Papierfundstellen

  • NJW 1991, 2303
  • MDR 1991, 1081
  • StV 1991, 308
 
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Wird zitiert von ... (9)

  • BVerfG, 15.02.2007 - 2 BvR 2563/06

    Fortdauer der Untersuchungshaft über 6 Monate hinaus; inhaltliche Anforderungen

    Auch wenn sich für den in Haftsachen zulässigen zeitlichen Abstand zwischen Eröffnungsbeschluss und Beginn der Hauptverhandlung starre Grenzen nur schwer festlegen lassen, weil es insoweit jeweils auf die gesamten Umstände des Einzelfalls ankommt (vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 18. August 1982 - 1 Ws 607/82 -, StV 1982, S. 531 ), sind an einen zügigen Fortgang des Verfahrens um so strengere Anforderungen zu stellen, je länger die Untersuchungshaft bereits andauert (vgl. BGHSt 38, 43 ; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 18. August 1982 - 1 Ws 607/82 -, StV 1982, S. 531 ; Beschluss vom 1. Februar 1991 - 2 Ws 632-633/90 -, StV 1991, S. 308; Beschluss vom 10. August 1992 - 2 Ws 312/92 -, StV 1992, S. 586; Beschluss vom 25. März 1996 - 2 Ws 86/96 -, StV 1996, S. 496; KG, Beschluss vom 30. Juni 1999 - 1 HEs 299/98 -, StV 2000, S. 36 ).
  • BVerfG, 29.03.2007 - 2 BvR 489/07

    Aufrechterhaltung der Untersuchungshaft (erste besondere Haftprüfung; Tatverdacht

    An einen zügigen Fortgang des Verfahrens sind dabei um so strengere Anforderungen zu stellen, je länger die Untersuchungshaft bereits andauert (vgl. BGHSt 38, 43 ; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 18. August 1982 - 1 Ws 607/82 -, StV 1982, S. 531 ; Beschluss vom 1. Februar 1991 - 2 Ws 632-633/90 -, StV 1991, S. 308; Beschluss vom 10. August 1992 - 2 Ws 312/92 -, StV 1992, S. 586; Beschluss vom 25. März 1996 - 2 Ws 86/96 -, StV 1996, S. 496; KG, Beschluss vom 30. Juni 1999 - 1 HEs 299/98 -, StV 2000, S. 36 ).
  • BVerfG, 06.06.2007 - 2 BvR 971/07

    Aufrechterhaltung von Untersuchungshaft anlässlich der ersten besonderen

    An einen zügigen Fortgang des Verfahrens sind dabei umso strengere Anforderungen zu stellen, je länger die Untersuchungshaft bereits andauert (vgl. BGHSt 38, 43 ; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 18. August 1982 - 1 Ws 607/82 -, StV 1982, S. 531 ; Beschluss vom 1. Februar 1991 - 2 Ws 632-633/90 -, StV 1991, S. 308; Beschluss vom 10. August 1992 - 2 Ws 312/92 -, StV 1992, S. 586; Beschluss vom 25. März 1996 - 2 Ws 86/96 -, StV 1996, S. 496; KG, Beschluss vom 30. Juni 1999 - 1 HEs 299/98 -, StV 2000, S. 36 ).
  • KG, 11.03.2019 - 4 HEs 5/19

    Untersuchungshaft über 6 Monate: Haftbefehlsaufhebung wegen unzureichender

    1995, 398; 2002, 369; StV 2002, 150; OLG Düsseldorf StV 1990, 168; 1991, 169; 1991, 308; 1991, 476; 1992, 586; 1993, 86; 1996, 496; 2001, 695; OLG Frankfurt StV 1990, 310; 1995, 424; OLG Hamburg StV 1985, 198; 1989, 489; OLG Hamm StV 1986, 441; OLG Karlsruhe NJW-Spezial 2013, 729; OLG Koblenz NStZ 1997, 252; OLG Köln StraFo 2008, 241; MDR 1991, 662; 1993, 787; OLG Schleswig StV 1985, 115; OLG Stuttgart StV 2011, 749).

    Kann aufgrund der allgemeinen Belastung der Kammer mit Haftsachen im Einzelfall in einem Verfahren, in dem die Untersuchungshaft vollzogen wird, trotz Ausschöpfung der kammerinternen Möglichkeiten nicht innerhalb der Frist des § 121 StPO zu einem die erste Instanz abschließenden Urteil gekommen bzw. - im Hinblick auf die Ruhensvorschrift des § 121 Abs. 3 Satz 2 StPO - mit der, den Anforderungen an ihre konzentrierte Durchführung (mehr als durchschnittlich ein voll auszuschöpfender Verhandlungstag pro Woche) genügenden Hauptverhandlung begonnen werden, obwohl es der Umfang und die Schwierigkeit der Ermittlung und die sonstigen Umstände des konkreten Verfahrens gestatten würden, hat der Vorsitzende dem Präsidium die Überlastung des Spruchkörpers anzuzeigen und dieses um schnellwirkende Entlastungsmaßnahmen zu ersuchen (vgl. OLG Celle StV 1995, 425; OLG Düsseldorf StV 1991, 308; StraFo 2003, 93), unabhängig davon, ob die mit der 5- (oder 4-) Monatsregel verbundenen Voraussetzungen für eine Entlastung vorliegen.

    2002, 369; OLG Düsseldorf StV 1990, 168; 1991, 308; 1991, 476; 1992, 586; MDR 1996, 1059; OLG Frankfurt MDR 1993, 787; StV 1995, 424; OLG Hamburg StV 1985, 198; 1989, 489; OLG Hamm NStZ 1983, 519; OLG Köln MDR 1993, 787; StraFo 2008, 410; OLG Koblenz NStZ 1997, 252; OLG Schleswig StV 1985, 115; OLG Stuttgart StraFo 2013, 509; StV 2011, 749).

  • BVerfG, 31.03.1992 - 2 BvR 394/92

    Verfassungsrechtliche Anforderungen an die Fortdauer der Untersuchungshaft

    Zunächst ist nicht erkennbar, welche Angaben in der wörtlich wiedergegebenen Erklärung des Vorsitzenden der zuständigen Strafkammer die Annahme des Oberlandesgerichts tragen könnten, eine unvermeidbare kurzfristige Überlastung des Gerichts liege vor, zumal das Oberlandesgericht in seinen Beschlüssen vom 1. Februar 1991 (NJW 1991, 2303 ) und 29. Oktober 1991 die Überlastung dieser Strafkammer nicht als kurzfristig und unvermeidbar erachtet hat.
  • OLG Bremen, 20.01.1992 - BL 4/92

    Anforderungen an das Vorliegen eines Haftgrundes (hier: Fluchtgefahr) für eine

    Das Beschleunigungsgebot in Haftsachen verpflichtet nicht nur die mit solchen Verfahren unmittelbar befaßten Spruchkörper der Gerichte, sondern verlangt auch rechtzeitige Maßnahmen auf gerichtsorganisatorischem Gebiet und bindet darüber hinaus alle dafür zuständigen staatlichen Stellen in dem Sinne, daß zur Erfüllung der im Rechtsstaatsprinzip verankerten Justizgewährungspflicht des Staates durch alle zumutbaren Maßnahmen eine ausreichende personelle Besetzung der Gerichte gewährleistet sein muß, damit diese in die Lage versetzt sind, im Bereich des Haftrechts den verfassungsrechtlichen Geboten nachzukommen und einer Überlastung rechtzeitig abzuhelfen (vgl. BVerfGE 36, 264, 274/275; BGH a.a.O.; OLG Düsseldorf, StV 1991, 308 ).
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