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   OLG Karlsruhe, 10.10.2006 - 2 VAs 33/06   

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https://dejure.org/2006,9873
OLG Karlsruhe, 10.10.2006 - 2 VAs 33/06 (https://dejure.org/2006,9873)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 10.10.2006 - 2 VAs 33/06 (https://dejure.org/2006,9873)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 10. Januar 2006 - 2 VAs 33/06 (https://dejure.org/2006,9873)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de

    Betäubungsmittelabhängige Straftäter: Anforderungen an die Therapiebereitschaft eines Drogenabhängigen bei Prüfung der Zurückstellung der Strafvollstreckung

  • Justiz Baden-Württemberg

    Betäubungsmittelabhängige Straftäter: Anforderungen an die Therapiebereitschaft eines Drogenabhängigen bei Prüfung der Zurückstellung der Strafvollstreckung

  • Judicialis
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BtMG § 35 Abs. 1
    Begriff der Therapiebereitschaft

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Vorliegen einer Therapiebereitschaft i.F.e. ernsthaft zur Vornahme einer Therapie bereiten und diesbezüglich seinen Willen äußernden Drogenabhängigen mit dem Ziel der Beseitigung der Drogenabhängigkeit durch aktive Mitarbeit

Papierfundstellen

  • StV 2007, 308
 
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Wird zitiert von ... (5)

  • OLG Karlsruhe, 17.10.2013 - 2 VAs 77/13

    Zurückstellung der Strafvollstreckung zur Durchführung einer Drogentherapie:

    Therapiebereitschaft eines Drogenabhängigen ist dann zu bejahen, wenn er ernsthaft gewillt ist, eine Therapie zu einem bestimmten Zeitpunkt in einer geeigneten Einrichtung nach den dort geltenden Regeln, Anweisungen und Bedingungen anzutreten und durchzustehen, um eine bestehende Drogenabhängigkeit zu beseitigen, und an diesem Ziel aktiv mitzuarbeiten (ständige Senatsrechtsprechung, vergl. OLG Karlsruhe StV 2007, 308).

    In der Rechtsprechung der Oberlandesgerichte (OLG Karlsruhe StV 1983, 112; STV 2002, 263; NStZ 1999, 253; StV 2007, 308 jeweils mwN.) herrscht Einigkeit, dass sich der Weg aus der Sucht als ein langes, auch von Rückschlägen begleitetes prozesshaftes Geschehen darstellt, so dass sich ein Behandlungserfolg häufig erst nach mehreren Therapieversuchen einstellt.

  • OLG Karlsruhe, 07.11.2007 - 2 VAs 37/07

    Verurteilung wegen unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln in nicht geringer

    Diese dem Anliegen des § 35 BtMG widerstreitende Begründung lässt außer Betracht, dass der Weg aus der Drogensucht regelmäßig mit gescheiterten Therapieversuchen und strafrechtlichen Rückfällen verbunden ist, und dass diese deshalb einer erneuten Zurückstellung nicht entgegenstehen (Körner aaO, Rdnr. 125 mwN; ständige Senatsrechtsprechung z.B. StV 2007, 308f.).
  • OLG Saarbrücken, 22.04.2016 - VAs 5/16

    Gerichtliche Überprüfung der Versagung der Zurückstellung der Strafvollstreckung

    Grundsätzlich ausreichend ist die ernsthafte Bereitschaft, die Therapie zu einem bestimmten Zeitpunkt in einer geeigneten Einrichtung nach den dort geltenden Regeln, Anweisungen und Bedingungen anzutreten und durchzustehen, um eine bestehende Drogenabhängigkeit zu beseitigen, und an diesem Ziel aktiv mitzuarbeiten (vgl. OLG Karlsruhe StV 2007, 308 ; NStZ-RR 2014, 14 ; KG, a.a.O.; Weber, a.a.O., § 35 Rn. 111; Patzak, a.a.O., § 35 Rn. 205).
  • OLG Karlsruhe, 08.11.2011 - 2 VAs 26/11

    Strafvollstreckung: Zurückstellung der Strafvollstreckung zur Durchführung einer

    Therapiebereitschaft eines Drogenabhängigen ist dann zu bejahen, wenn er ernsthaft gewillt ist, eine Therapie zu einem bestimmten Zeitpunkt in einer geeigneten Einrichtung nach den dort geltenden Regeln, Anweisungen und Bedingungen anzutreten und durchzustehen, um eine bestehende Drogenabhängigkeit zu beseitigen, und an diesem Ziel aktiv mitzuarbeiten (Senat B.v. 10.10.2006, 2 VAs 33/06 in juris).
  • OLG Zweibrücken, 18.12.2018 - 1 VAs 8/18
    Grundsätzlich ausreichend sind daher die ernsthafte Bereitschaft, die Therapie zu einem bestimmten Zeitpunkt in einer geeigneten Einrichtung nach den dort geltenden Regeln, Anweisungen und Bedingungen anzutreten und durchzustehen, um eine bestehende Drogenabhängigkeit zu beseitigen, und an diesem Ziel aktiv mitzuarbeiten (Senat, a.a.O., OLG Karlsruhe, Beschluss vom 10. Oktober 2006, Az. 2 VAs 33/06; zit. nach beck-online).
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