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   EuG, 28.10.2004 - T-76/03   

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EuG, 28.10.2004 - T-76/03 (https://dejure.org/2004,29059)
EuG, Entscheidung vom 28.10.2004 - T-76/03 (https://dejure.org/2004,29059)
EuG, Entscheidung vom 28. Januar 2004 - T-76/03 (https://dejure.org/2004,29059)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Europäischer Gerichtshof

    Meister / HABM

  • EU-Kommission

    Meister / HABM

    Beamte - Umsetzung eines Dienststellenleiters - Dienstliches Interesse - Gleichwertigkeit der Stellen - Recht auf freie Meinungsäußerung - Fürsorgepflicht - Begründung - Anspruch auf rechtliches Gehör - Außervertragliche Haftung

  • EU-Kommission

    Meister / HABM

    Beamte - Umsetzung eines Dienststellenleiters - Dienstliches Interesse - Gleichwertigkeit der Stellen - Recht auf freie Meinungsäußerung - Fürsorgepflicht - Begründung - Anspruch auf rechtliches Gehör - Außervertragliche Haftung“

Kurzfassungen/Presse

Sonstiges

  • Europäischer Gerichtshof (Verfahrensdokumentation)

    Beamte - Umsetzung eines Dienststellenleiters - Dienstliches Interesse - Gleichwertigkeit der Stellen - Recht auf freie Meinungsäußerung - Fürsorgepflicht - Begründung - Anspruch auf rechtliches Gehör - Außervertragliche Haftung.

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (15)

  • EuGöD, 18.05.2009 - F-138/06

    Meister / HABM - Öffentlicher Dienst - Beamte - Beurteilung -

    Mit Urteil vom 28. Oktober 2004, Meister/HABM (T-76/03, Slg. ÖD 2004, I-A-325 und II-1477), wies das Gericht erster Instanz die Anträge auf Aufhebung der Versetzungsentscheidung zurück, verurteilte aber das HABM zur Zahlung von 5 000 Euro Schadensersatz an den Kläger, da der Präsident des HABM in der Mitteilung der genannten Entscheidung gegenüber dem gesamten Personal den unzutreffenden Eindruck hervorgerufen habe, dass diese Entscheidung aus disziplinarischen Gründen ergangen sei.

    Mit Beschluss vom 14. Dezember 2006, Meister/HABM (C-12/05 P, Slg. 2006, I-132), wies der Gerichtshof das Rechtsmittel gegen das vorgenannte Urteil Meister/HABM des Gerichts erster Instanz zurück.

    Es geht im Gegenteil aus der Akte hervor, wie dies das Gericht erster Instanz im Urteil Meister/HABM entschieden hat, dass das dienstliche Interesse es infolge des wiederholten und bisweilen mit beleidigenden Worten zum Ausdruck gebrachten Widerstands des Klägers gegen die Umstrukturierung des HABM erforderte, die Konfliktsituation zu beenden, die unweigerlich fortbestanden hätte, hätte der Kläger weiterhin die Funktionen des Leiters der Abteilung ausgeübt.

    Der Umstand, dass das Gericht erster Instanz das HABM im Urteil Meister/HABM zur Zahlung von Schadensersatz an den Kläger verurteilt hat, steht diesem Ergebnis nicht entgegen.

    Denn wie das Gericht erster Instanz im Urteil Meister/HABM betont hat, hat der Kläger, obwohl Beamter der Besoldungsgruppe A 4 und mit langer Berufserfahrung in der Industrie und im HABM, seinen Widerstand gegen dessen Umstrukturierungspolitik mit bisweilen respektlosen, ja beleidigenden Worten bekundet.

    Zum materiellen Schaden, den er mit 14 500 Euro beziffert, trägt der Kläger vor, dass dieser Schaden sich daraus ergebe, dass er zu Unrecht gezwungen worden sei, sämtliche ihm in den Rechtssachen T-76/03 und C-12/05 P auferlegten Kosten zu tragen.

    Überdies ist ein weiteres Mal darauf hinzuweisen, dass das Gericht erster Instanz im Urteil Meister/HABM den Beklagten verurteilt hat, dem Kläger 5 000 Euro Schadensersatz zu zahlen, weil der Präsident des HABM in der Mitteilung der Versetzungsentscheidung gegenüber dem gesamten Personal den unzutreffenden Eindruck hervorgerufen hatte, dass diese Entscheidung aus disziplinarischen Gründen ergangen sei.

  • EuGöD, 18.05.2009 - F-37/08
    Mit Urteil vom 28. Oktober 2004, Meister/HABM (T-76/03, Slg. ÖD 2004, I-A-325 und II-1477), wies das Gericht erster Instanz die Anträge auf Aufhebung der Versetzungsentscheidung zurück, verurteilte aber das HABM zur Zahlung von 5 000 Euro Schadensersatz an den Kläger, da der Präsident des HABM in der Mitteilung der genannten Entscheidung gegenüber dem gesamten Personal den unzutreffenden Eindruck hervorgerufen habe, dass diese Entscheidung aus disziplinarischen Gründen ergangen sei.

    Mit Beschluss vom 14. Dezember 2006, Meister/HABM (C-12/05 P, Slg. 2006, I-132), wies der Gerichtshof das Rechtsmittel gegen das vorgenannte Urteil Meister/HABM des Gerichts erster Instanz zurück.

    Es geht im Gegenteil aus der Akte hervor, wie dies das Gericht erster Instanz im Urteil Meister/HABM entschieden hat, dass das dienstliche Interesse es infolge des wiederholten und bisweilen mit beleidigenden Worten zum Ausdruck gebrachten Widerstands des Klägers gegen die Umstrukturierung des HABM erforderte, die Konfliktsituation zu beenden, die unweigerlich fortbestanden hätte, hätte der Kläger weiterhin die Funktionen des Leiters der Abteilung ausgeübt.

    Der Umstand, dass das Gericht erster Instanz das HABM im Urteil Meister/HABM zur Zahlung von Schadensersatz an den Kläger verurteilt hat, steht diesem Ergebnis nicht entgegen.

    Denn wie das Gericht erster Instanz im Urteil Meister/HABM betont hat, hat der Kläger, obwohl Beamter der Besoldungsgruppe A 4 und mit langer Berufserfahrung in der Industrie und im HABM, seinen Widerstand gegen dessen Umstrukturierungspolitik mit bisweilen respektlosen, ja beleidigenden Worten bekundet.

    Zum materiellen Schaden, den er mit 14 500 Euro beziffert, trägt der Kläger vor, dass dieser Schaden sich daraus ergebe, dass er zu Unrecht gezwungen worden sei, sämtliche ihm in den Rechtssachen T-76/03 und C-12/05 P auferlegten Kosten zu tragen.

    Überdies ist ein weiteres Mal darauf hinzuweisen, dass das Gericht erster Instanz im Urteil Meister/HABM den Beklagten verurteilt hat, dem Kläger 5 000 Euro Schadensersatz zu zahlen, weil der Präsident des HABM in der Mitteilung der Versetzungsentscheidung gegenüber dem gesamten Personal den unzutreffenden Eindruck hervorgerufen hatte, dass diese Entscheidung aus disziplinarischen Gründen ergangen sei.

  • EuG, 19.10.2017 - T-649/16

    Bernaldo de Quirós / Kommission - Öffentlicher Dienst - Beamte - Dienstliche

    En ce qui concerne, ensuite, la prise en compte de l'intérêt du fonctionnaire destinataire d'une décision de mutation, s'il est vrai que l'administration a tout intérêt à affecter les fonctionnaires en considération de leurs aptitudes professionnelles et en tenant compte, le cas échéant, de leurs préférences personnelles, il ne saurait être reconnu pour autant aux fonctionnaires concernés le droit d'exercer ou de conserver des fonctions spécifiques ou de refuser toute autre fonction de leur emploi type (arrêt du 28 octobre 2004, Meister/OHMI, T-76/03, EU:T:2004:319, point 61).

    À cet égard, il convient de relever, en termes généraux, que, selon la jurisprudence, lorsqu'une décision de mutation ou de réaffectation est jugée comme répondant à l'intérêt du service et à la règle de l'équivalence des emplois, selon laquelle un fonctionnaire ne peut être affecté que sur un emploi correspondant à son grade dans son groupe de fonctions, elle ne saurait constituer une mesure disciplinaire (voir, en ce sens, arrêt du 28 octobre 2004, Meister/OHMI, T-76/03, EU:T:2004:319, point 63 et jurisprudence citée) ou être entachée de détournement de pouvoir (arrêts du 14 juillet 1983, Nebe/Commission, 176/82, EU:C:1983:214, point 25, et du 17 novembre 1998, Gómez de Enterría y Sanchez/Parlement, T-131/97, EU:T:1998:263, point 62).

    Partant, une telle décision ne saurait être considérée comme impliquant une sanction disciplinaire déguisée à l'encontre de la requérante (arrêt du 28 octobre 2004, Meister/OHMI, T-76/03, EU:T:2004:319, point 130), ni constituer un quelconque détournement de pouvoir (arrêts du 14 juillet 1983, Nebe/Commission, 176/82, EU:C:1983:214, point 25, et du 17 novembre 1998, Gómez de Enterría y Sanchez/Parlement, T-131/97, EU:T:1998:263, point 62 ; voir, également, arrêt du 8 mai 2008, Kerstens/Commission, F-119/06, EU:F:2008:54, point 103 et jurisprudence citée).

  • EuG, 15.12.2005 - T-33/01

    DAS GERICHT ERKLÄRT DIE ENTSCHEIDUNG DER KOMMISSION FÜR NICHTIG, MIT DER DIE

    Insoweit genügt der Hinweis, dass es im Verfahren vor den Gemeinschaftsgerichten keinen Rechtsbehelf gibt, der es dem Gericht ermöglichte, zu einer Frage im Wege einer allgemeinen oder grundsätzlichen Erklärung Stellung zu nehmen (in diesem Sinne Urteil des Gerichts vom 14. Februar 2001 in der Rechtssache T-62/99, Sodima/Kommission, Slg. 2001, II-655, Randnr. 28, und Beschluss des Gerichts vom 7. Juni 2004 in der Rechtssache T-338/02, Segi u. a./Rat, Slg. 2004, II-0000, Randnr. 48; vgl. entsprechend auch Urteil des Gerichts vom 28. Oktober 2004 in der Rechtssache T-76/03, Meister/HABM, Slg. 2004, II-0000, Randnr. 38).
  • EuG, 01.09.2010 - T-91/09

    Skareby / Kommission

    Conformément à l'article 266 TFUE, il incombe en effet à l'institution dont émane un acte annulé de prendre les mesures que comporte l'exécution de l'arrêt prononçant l'annulation (arrêt du Tribunal du 28 octobre 2004, Meister/OHMI, T-76/03, RecFP p. I-A-325 et II-1477, point 38).
  • EuG, 05.03.2019 - T-169/17

    Pethke / EUIPO - Öffentlicher Dienst - Beamte - Dienstliche Verwendung -

    Nach der Rechtsprechung darf nämlich ein Organ in Ausübung des weiten Ermessens, über das es bei der Organisation seiner Dienststellen verfügt, zu der Beurteilung gelangen, dass das dienstliche Interesse die Umsetzung eines Beamten rechtfertigt, die im operativen Rahmen einer Neuorganisation seiner Verwaltungsstrukturen beschlossen wird (Urteil vom 28. Oktober 2004, Meister/HABM, T-76/03, EU:T:2004:319, Rn. 75; vgl. auch in diesem Sinne Urteil vom 16. April 2002, Fronia/Kommission, T-51/01, EU:T:2002:99, Rn. 55).
  • EuGöD, 10.09.2009 - F-139/07

    van Arum / Parlament

    De plus, il convient de rappeler qu'il n'appartient pas au Tribunal d'adresser des injonctions à une institution communautaire ni de faire des déclarations ou constatations de principe, indépendamment de l'obligation générale, énoncée à l'article 233 CE, pour l'institution dont émane un acte annulé, de prendre les mesures nécessaires que comporte l'exécution de l'arrêt prononçant l'annulation (voir, notamment, arrêt du Tribunal de première instance du 28 octobre 2004, Meister/OHMI, T-76/03, RecFP p. I-A-325 et II-1477, point 38 ; ordonnance du Tribunal du 16 mai 2006, Voigt/Commission, F-55/05, RecFP p. I-A-1-15 et II-A-1-51, points 23 et 25).
  • EuG, 04.12.2018 - T-560/16

    Schneider / EUIPO - Öffentlicher Dienst - Bedienstete auf Zeit - Interne

    Nach der Rechtsprechung darf ein Organ in Ausübung des weiten Ermessens, über das es bei der Organisation seiner Dienststellen verfügt, zu der Beurteilung gelangen, dass das dienstliche Interesse die Umsetzung eines Beamten oder Bediensteten rechtfertigt, die im operativen Rahmen einer Neuorganisation ihrer Verwaltungsstrukturen beschlossen wird (Urteil vom 28. Oktober 2004, Meister/HABM, T-76/03, EU:T:2004:319, Rn. 75).
  • EuGöD, 29.09.2010 - F-41/08

    Honnefelder / Kommission

    Zum Antrag, die Kommission zu verpflichten, über die Aufnahme der Klägerin in die Reserveliste ohne Verletzung des Gleichbehandlungsgrundsatzes und in einem rechtmäßigen Verfahren zu befinden, ist zu bemerken, dass es nicht Aufgabe des Gerichts ist, grundsätzliche Erklärungen abzugeben oder Feststellungen zu treffen oder den Unionsorganen Anweisungen zu erteilen; falls das Gericht das Handeln eines Organs für nichtig erklärt, hat dieses Organ nach der in Art. 266 AEUV enthaltenen allgemeinen Verpflichtung die sich aus dem Urteil ergebenden erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen (vgl. u. a. Urteil des Gerichts erster Instanz vom 28. Oktober 2004, Meister/HABM, T-76/03, Slg. ÖD 2004, I-A-325 und II-1477, Randnr. 38; Beschluss des Gerichts vom 16. Mai 2006, Voigt/Kommission, F-55/05, Slg. ÖD 2006, I-A-1-15 und II-A-1-51, Randnrn. 23 und 25).
  • EuGöD, 15.04.2010 - F-4/09

    de Britto Patricio-Dias / Kommission

    37 Compte tenu de l'étendue du pouvoir d'appréciation des institutions dans l'évaluation de l'intérêt du service, le contrôle du Tribunal portant sur le respect de la condition relative à l'intérêt du service doit se limiter à la question de savoir si l'AIPN s'est tenue dans des limites raisonnables et n'a pas usé de son pouvoir d'appréciation de manière manifestement erronée (arrêt du Tribunal de première instance du 28 octobre 2004, Meister/OHMI, T-76/03, RecFP p. I-A-325 et II-1477, point 64 ; arrêt du Tribunal du 8 mai 2008, Kerstens/Commission, F-119/06, RecFP p. I-A-1-147 et II-A-1-787, point 84, faisant l'objet d'un pourvoi pendant devant le Tribunal de l'Union européenne, affaire T-266/08 P).
  • EuGöD, 25.01.2007 - F-55/06

    de Albuquerque / Kommission

  • EuG, 07.06.2018 - T-597/16

    OW / EASA

  • EuG, 08.10.2014 - T-529/12

    Bermejo Garde / EWSA

  • EuGöD, 10.09.2009 - F-9/08

    Rosenbaum / Kommission - Öffentlicher Dienst - Beamte - Ernennung - Einstufung in

  • EuGöD, 12.09.2006 - F-86/05

    De Soeten / Rat

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