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   OLG Düsseldorf, 23.07.2014 - VI-U (Kart) 40/13   

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https://dejure.org/2014,51138
OLG Düsseldorf, 23.07.2014 - VI-U (Kart) 40/13 (https://dejure.org/2014,51138)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 23.07.2014 - VI-U (Kart) 40/13 (https://dejure.org/2014,51138)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 23. Juli 2014 - VI-U (Kart) 40/13 (https://dejure.org/2014,51138)
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Volltextveröffentlichungen (5)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    Rechtmäßigkeit von Disziplinarmaßnahmen gegen einen Reiter wegen des Nachweises verbotener Substanzen im Organismus des Pferdes

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (7)

  • LG Frankfurt/Main, 20.03.2019 - 6 O 420/18

    3-Punkte-Abzug

    In einem solchen Fall erstreckt sich die Kontrollbefugnis des angerufenen Gerichts auch auf die inhaltliche Angemessenheit der angewandten Bestimmungen gemäß § 242 BGB, die einen angemessenen Ausgleich zwischen den berechtigten Interessen des Verbandes und den schutzwürdigen Interessen derjenigen herstellen müssen, die seiner Verbandsgewalt unterworfen sind (OLG Düsseldorf, NJOZ 2015, 858).
  • OLG Düsseldorf, 11.10.2017 - U (Kart) 9/17

    Zulässigkeit einer Leistungsverfügung nach erstinstanzlicher Abweisung der Klage

    Die vereinsrechtliche Natur der Streitigkeit als solche steht der Zulässigkeit einer Klage vor staatlichen Gerichten nicht entgegen, sondern führt lediglich zu einer aufgrund der Vereinsautonomie eingeschränkteren Kontrolle der vereinsrechtlichen Entscheidung (vgl. BGH, Urteil vom 28. November 1994 - II ZR 11/94, BGHZ 128, 93; Senat, Urteil vom 23. Juli 2014 - VI-U (Kart) 40/13, juris; OLG Frankfurt, Urteil vom 18. Mai 2000 - 13 W 29/00, juris).

    In einem solchen Fall erstreckt sich die Kontrollbefugnis des angerufenen Gerichts auch auf die inhaltliche Angemessenheit der angewandten Bestimmungen gemäß § 242 BGB, die einen angemessenen Ausgleich zwischen den berechtigten Interessen des Verbandes und den schutzwürdigen Interessen derjenigen herstellen müssen, die seiner Verbandsgewalt unterworfen sind; eine AGB-Kontrolle findet dagegen nicht statt (vgl. BGH, Urteil vom 28. November 1994 - II ZR 11/94, BGHZ 128, 93; Urteil vom 24. Oktober 1988 - II ZR 311/87, BGHZ 105, 306; Senat, Urteil vom 23. Juli 2014 - VI-U (Kart) 40/13, juris; KG, Urteil vom 8. April 2014 - 7 U 67/13, juris; OLG Frankfurt, Urteil vom 18. Mai 2000 - 13 W 29/00, juris; LG Stuttgart, Urteil vom 2. April 2002 - 17 O 611/00, juris - Dieter Baumann ).

  • OLG Düsseldorf, 15.11.2017 - U (Kart) 8/17

    Gerichtliche Überprüfung eines Schiedsurteils des Welt-Bridge-Verbandes

    In einem solchen Fall erstreckt sich die Kontrollbefugnis des angerufenen Gerichts auch auf die inhaltliche Angemessenheit der angewandten Bestimmungen gemäß § 242 BGB, die einen angemessenen Ausgleich zwischen den berechtigten Interessen des Verbandes und den schutzwürdigen Interessen derjenigen herstellen müssen, die seiner Verbandsgewalt unterworfen sind; eine AGB-Kontrolle findet dagegen nicht statt (vgl. zum Ganzen BGH, Urteil v. 19. Oktober 1987 - II ZR 43/87 , BGHZ 102, 265, Rz. 15 bei juris - Gewerkschaftsfremde Liste ; Urteil v. 28. November 1994 - II ZR 11/94 , BGHZ 128, 93 Rz. 31 bei juris; Urteil v. 9. Juni 1997 - II ZR 303/95 , NJW 1997, 3368 und [3370] [unter B.I. bzw. B.IV.]; vgl. auch Senat, Urteil v. 11. Oktober 2017 - VI-U (Kart) 9/17 , Rz. 64 bei juris m.w.N. [in NZKart 2017, 598 nicht abgedruckt] - Selbstablehnung im Verbandsgerichtsverfahren ; Urteil v. 23. Juli 2014 - VI-U (Kart) 40/13 , Rz. 23 bei juris).
  • OLG Hamburg, 01.08.2019 - 3 U 176/17

    Entziehung der Lizenz zur berufsmäßigen Ausübung des Boxsports aus

    Die Gerichte haben auch darüber befinden, ob die Tatsachen, die der Entscheidung des Verbandsgerichts zugrunde gelegt wurden, bei objektiver und an rechtsstaatlichen Grundsätzen ausgerichteter Tatsachenermittlung zutreffend festgestellt worden sind (vgl. BGH, Urteil vom 30. Mai 1983 - II ZR 138/82, BGHZ 87, 337 = NJW 1984, 918, 919; Urteil vom 28. November 1994 - II ZR 11/94, BGHZ 128, 93 = NJW 1995, 583, 587; Urteil vom 09. Juni 1997 - II ZR 303/95, NJW 1997, 3368; OLG Frankfurt, Urteil vom 18. Mai 2000 - 13 W 29/00, NJW-RR 2000, 1117, 1118; OLG Düsseldorf, Urteil vom 23. Juli 2014 - VI-U (Kart) 40/13, NJOZ 2015, 858, Rn. 17; KG, Urteil vom 21. November 2014 - 17 U 9/14, NJOZ 2015, 1327, Rn. 14; Urteil vom 28. November 2018 - 24 U 75/18, BeckRS 2018, 39997, Rn. 12).

    In einem solchen Fall erstreckt sich die Kontrollbefugnis des angerufenen Gerichts auch auf die inhaltliche Angemessenheit der angewandten Bestimmungen gemäß § 242 BGB, die einen angemessenen Ausgleich zwischen den berechtigten Interessen des Verbandes und den schutzwürdigen Interessen derjenigen herstellen müssen, die seiner Verbandsgewalt unterworfen sind (OLG Düsseldorf, Urteil vom 23. Juli 2014 - VI-U (Kart) 40/13, NJOZ 2015, 858, Rn. 17).

  • KG, 28.11.2018 - 24 U 75/18

    Kontrolle von (Doping)-Verbandsstrafen eines Traberzuchtvereins

    Die Gerichte haben auch darüber befinden, ob die Tatsachen, der der Entscheidung des Verbandsgerichts zugrunde gelegt wurden, bei objektiver und an rechtsstaatlichen Grundsätzen ausgerichteter Tatsachenermittlung zutreffend festgestellt worden sind (vgl. nur BGHZ 87, 337 Ls. und Rdn. 19; BGHZ 128, 93 Rdn. 16, 31; BGH NJW 1997, 3368 Rdn. 6; BGHZ 212, 70 Rdn. 37; OLG Frankfurt NJW-RR 2000, 1117 Rdn. 42f.; Kammergericht - 7. Zivilsenat - Urteil vom 08.04.2014 (7 U 67/13) Rdn. 4 und 20; OLG Düsseldorf SpuRt 2015, 212 Rdn. 23; Kammergericht - 17. Zivilsenat - SpuRt 2015, 126 Rdn. 17 - jeweils nach juris; Otto in: Stöber / Otto: Handbuch zum Vereinsrecht (11. Auflage 2016) Rdn. 1010-1012 m.w.N.).

    Es kommt deshalb nicht auf die Frage an, ob eine Sanktion - insbesondere eine repressive Sanktion, wie sie zumindest die Verhängung einer Geldbuße darstellt - im Vereinsstrafrecht zwingend ein Verschulden oder einen Verschuldensnachweis voraussetzt (verneinend BGH NJW 1959, 982, 983 jedenfalls für "kleinere Vereinsstrafen"; Otto in: Stöber / Otto aaO. Rdn. 986 m.w.N. in Fn.11; a.A. etwa Ellenberger in: Palandt: BGB (77. Auflage 2018) § 25 Rdn. 15; differenzierend zwischen präventiven und repressiven Maßnahmen etwa bei Verbandssanktionen wegen Zuschauerausschreitungen Walker NJW 2014, 119) und ob die Anwendung des Grundsatzes der sog. "strict liability", wie sie etwa den IAAF-Dopingregeln zugrunde liegt, im Vereinsstrafrecht einer Inhaltskontrolle nach § 242 BGB standhält, wenn sie im Sinne einer echten Beweislastumkehr oder einer Gefährdungshaftung aufgefasst wird (gegen eine Vereinbarkeit mit § 242 BGB insoweit etwa OLG Frankfurt NJW-RR 2000, 1117 Rdn. 58-62; OLG Frankfurt SpuRt 2001, 159 Rdn. 61; OLG Hamm NJW-RR 2002, 389 Rdn. 39; offen lassend OLG Düsseldorf SpuRt 2015, 212 Rdn. 58, 60 - jeweils nach juris).

    Vielmehr liegt es - wie dargelegt - näher, darin lediglich eine Beweiserleichterung im Sinne eines Anscheinsbeweises zu sehen (so auch OLG Düsseldorf SpuRt 2015, 212 Rdn. 61ff. für die vergleichbare Regelung in § 920 Nr. 3 der LeistungsprüfungsO der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (LPO); vgl. auch OLG Frankfurt NJW-RR 2000, 1117 Rdn. 63 - jeweils nach juris; Fenn / Petri SpuRt 2000, 232; Lehner in: Lehner / Nolte / Putzke: Anti-Doping-Gesetz (1. Auflage 2017) § 11 Rdn. 100).

  • OLG Frankfurt, 15.04.2016 - 10 U 46/14

    Vereinsautonomie: Eingeschränkte Nachprüfung einer verbandsgerichtlichen

    Das staatliche Gericht darf überprüfen, ob der Betroffene der Ordnungsgewalt des Verbandes unterliegt, die verhängte Maßnahme eine Stütze im Gesetz oder in der Satzung hat, das in der Satzung oder Vereinsordnung vorgeschriebene Verfahren beachtet ist, die allgemein gültigen Verfahrensgrundsätze eingehalten worden sind und sonst keine Verstöße gegen ein Gesetz, die Satzung oder die guten Sitten vorgekommen sind (BGH, Urteil vom 9.6.1997, II ZR 303/95, DStR 1997, 1695, 1696; OLG Frankfurt, Urteil vom 18.5.2000, 13 W 29/00, NJW-RR 2000, 1117, 1120; OLG Düsseldorf, Urteil vom 23.7.2014, VI-U (Kart) 40/13, Rn. 23 - zitiert nach juris).
  • LG Berlin, 19.03.2019 - 26 S 11/18
    Hierfür spricht nicht zuletzt auch der Sphärengedanke, da sich das Zufügen von verbotenen Substanzen in einer Sphäre ereignet, die primär die Reiter und Pferdebesitzer kennen, bestimmen und beherrschen (so zu Recht OLG Düsseldorf, Urteil vom 23.07.2014, VI-U (Kart) 40/13 - zu § 920 LPO Nr. 2 lit e).
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