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   BGH, 07.03.2002 - V ZB 24/01   

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https://dejure.org/2002,302
BGH, 07.03.2002 - V ZB 24/01 (https://dejure.org/2002,302)
BGH, Entscheidung vom 07.03.2002 - V ZB 24/01 (https://dejure.org/2002,302)
BGH, Entscheidung vom 07. März 2002 - V ZB 24/01 (https://dejure.org/2002,302)
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Volltextveröffentlichungen (15)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • Deutsches Notarinstitut (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    WEG § 25 Abs. 2 S. 1; BGB § 1066
    Kein Stimmrecht des Nießbrauchers eines Wohnungseigentums

  • jurpage.net (Leitsatz)
  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    Wohnungseigentumsgesetz; Stimmrecht des Nießbrauchers in der Eigentümerversammlung

Besprechungen u.ä. (3)

  • Notare Bayern PDF, S. 52 (Volltext und Entscheidungsanmerkung)

    § 25 WEG; § 1066 BGB
    Stimmrecht des Wohnungseigentümers bei Nießbrauchsbelastung

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    WEG § 25 Abs. 2; BGB § 1066
    Alleiniges Stimmrecht des Eigentümers einer mit einem Nießbrauch belasteten Wohnung

  • beck.de (Entscheidungsanmerkung)

    Stimmrecht des Wohnungseigentümers in der Eigentümerversammlung trotz Nießbrauchs am Wohnungseigentum

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 150, 109
  • NJW 2002, 1647
  • ZIP 2002, 942
  • MDR 2002, 1003
  • DNotZ 2002, 881
  • NZM 2002, 450
  • FGPrax 2002, 156
  • ZMR 2002, 440
  • WM 2002, 1974
  • DB 2002, 1826
  • Rpfleger 2002, 424
  • JR 2003, 111
  • NZG 2002, 565
 
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Wird zitiert von ... (38)

  • BGH, 19.09.2002 - V ZB 30/02

    Abstimmung über die Abberufung eines zum Verwalter bestellten Wohnungseigentümers

    Da das Stimmrecht des Wohnungseigentümers ein wesentliches Mittel zur Mitgestaltung der Gemeinschaftsangelegenheiten ist, darf es nur ausnahmsweise unter eng begrenzten Voraussetzungen eingeschränkt werden (vgl. BayObLGZ 1998, 289, 291; KG OLGZ 1988, 432 f; Weitnauer, WE 1988, 3; Seuß, WE 1991, 276; vgl. auch Senat, BGHZ 99, 90, 94 f; 106, 113, 119; Beschl. v. 7. März 2002, V ZB 24/01, NJW 2002, 1647, 1649, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen).
  • LG Karlsruhe, 25.10.2013 - 11 S 16/13

    Wohnungseigentum: Anberaumung einer Eigentümerversammlung innerhalb der

    Vielmehr kann ein völliges Ausbleiben der Rüge materieller Fehler in der Zusammenschau mit anderen Aspekten lediglich ein Indiz dafür sein, dass ein formeller Fehler sich nicht ausgewirkt hat (vgl. BGH, Beschluss vom 7. März 2002 - V ZB 24/01 -, BGHZ 150, 109; LG Köln, Urteil vom 8. Dezember 2011 - 29 S 121/11 - ZMR 2012, 727).
  • BGH, 10.07.2015 - V ZR 194/14

    Wohnungseigentum: Sachliche Zuständigkeit des Wohnungseigentumsgerichts für eine

    Folgerichtig steht dem Nießbraucher weder ein Stimmrecht in der Versammlung der Wohnungseigentümer noch die Befugnis zur Anfechtung gefasster Beschlüsse zu (BayObLG, ZMR 1998, 708, 710; OLG Düsseldorf, WuM 2005, 668 f.; LG Hamburg, ZMR 2013, 836 mwN); auch § 43 Nr. 4 WEG ist nicht einschlägig (zum Ganzen Senat, Beschluss vom 7. März 2002 - V ZB 24/01, BGHZ 150, 109, 114 ff.).
  • BGH, 01.06.2017 - V ZB 23/16

    Notargebührenerhebung: Gebührenermäßigung für von Gemeinden oder Kirchen

    Aber das herkömmliche kommunalrechtliche Verständnis bietet jedenfalls einen wesentlichen Anhaltspunkt dafür, welche Angelegenheiten nach der Vorstellung des Gesetzgebers im Allgemeininteresse privilegiert sein sollen (so zutreffend Lappe, NotBZ 2002, 177).
  • AG Büdingen, 07.04.2014 - 2 C 359/12

    Entscheidung zur Zumutbarkeit eines Versammlungsortes einer

    Damit allen Wohnungseigentümern die Teilnahme ermöglicht und nicht erschwert wird, muss der Ort der Eigentümerversammlung verkehrsüblich zu erreichen und den Wohnungseigentümern zumutbar sein ( vgl. BGH in: NJW 2002, 1647 ff. Rdnr. 29 ).
  • AG Krefeld, 05.08.2015 - 14 C 23/15

    Einhaltung der Frist zur Einberufung einer Eigentümerversammlung hinsichtlich

    Wird die Frist des § 24 Abs. 4 S.2 WEG nicht eingehalten, kann eine Ungültigerklärung der in einer solchen Versammlung gefassten Beschlüsse gemäß § 43 Nr. 4 WEG nicht allein aus diesem Grund erfolgen, da es sich um eine Sollvorschrift handelt (vgl. BGH, Beschluss vom 07.03.2002 - V ZB 24/01, in: NJW 2002, 1647ff.); vielmehr muss die Beschlussfassung darauf beruhen; damit scheidet eine Ungültigerklärung dann aus, wenn feststeht, dass der angefochtene Beschluss auch bei ordnungsgemäßer Einberufung ebenso gefasst worden wäre (vgl. BGH, a.a.O.).
  • LG Saarbrücken, 28.07.2009 - 5 T 350/09

    Aufhebung der Gemeinschaft im Zwangsversteigerungsverfahren nur gemeinsam durch

    2) Das Amtsgericht geht im Ansatz zutreffend davon aus, dass der Zweck des in § 1066 Abs. 2 BGB geregelten Mitwirkungserfordernisses des Nießbrauchers bei der Aufhebung der Gemeinschaft der Miteigentümer darin besteht, den Nießbraucher vor einem unfreiwilligen Verlust seiner Rechtsposition zu bewahren (vgl. dazu BGH, Beschluss vom 07.03.2002 - Az.: V ZB 24/01 -, zitiert nach juris, Rdnr. 19, NJW 2002, 1647 - 1651; Steiner/Teufel, Zwangsversteigerung und Zwangsverwaltung, 9. Auflage, § 180 ZVG, Rdnr. 112).

    4) Für den Fall, dass entweder der Nießbraucher oder der Miteigentümer seine Mitwirkung bei der Antragstellung verweigern sollte, kann der andere Teil Klage auf Mitwirkung erheben (vgl. dazu BGH, Beschluss vom 07.03.2002 - Az.: V ZB 24/01 -, zitiert nach juris, Rdnr. 13, NJW 2002, 1647 - 1651).

  • OLG München, 20.07.2017 - 23 U 3246/16

    Miterbe kann als Nachlassgläubiger vor der Teilung gegen die übrigen Miterben

    Denn aufgrund des gesetzlichen Schuldverhältnisses zwischen dem Eigentümer und dem Nießbraucher kann sich eine Verpflichtung zur Kostentragung ergeben (vgl. BGH, Beschluss vom 07.03.2002, V ZB 24/01, juris Tz. 19).

    Dass der Nießbraucher vor der Beschlussfassung zur Höhe der Wohngeldzahlungen nicht befragt wurde (Seite 9 des Beklagtenschriftsatzes vom 23. Februar, Bl. 101 d.A.), berührt die Gültigkeit der Beschlussfassung nicht (vgl. BGH, Beschluss vom 07.03.2002, V ZB 24/01, juris Tz. 20), abgesehen davon, dass nicht ersichtlich ist, dass insoweit bei der Stimmabgabe die Interessen des Nießbrauchers nicht ausreichend berücksichtigt worden wären.

  • OLG Düsseldorf, 23.06.2008 - 3 Wx 77/08

    Unwirksamkeit eines Eigentümergemeinschaftsbeschlusses bzgl. der planmäßigen

    Ob und inwieweit etwas Anderes gelten kann, wenn es sich bei den übertragenen Arbeiten um übliche handelt (etwa Treppenreinigung), mag dahinstehen (hierzu BayObLG ZMR 1994, 430; vgl. auch BGH ZMR 2002, 440).
  • OLG München, 29.06.2016 - 34 Wx 27/16

    Bestellung eines Nießbrauchs am Dauernutzungsrecht

    Da gemäß § 1066 BGB auch ein ideeller Bruchteil einer Sache Belastungsgegenstand im Sinne des § 1030 BGB sein kann, gelten die Vorschriften für den Nießbrauch an Sachen (BGHZ 150, 109 m. w. N.).
  • LG Frankfurt/Oder, 18.09.2012 - 16 S 9/12

    Wohnungseigentumsrecht: Folgen der Nichteinhaltung der Einberufungsfrist in

  • OLG München, 20.02.2017 - 34 Wx 433/16

    Grunddienstbarkeit, Wohnungseigentum, Grundstücksteil, Herrschendes Grundstück,

  • BGH, 06.03.2020 - V ZR 329/18

    Bestellung eines Nießbrauchs an einem Grundstück für mehrere Personen als

  • OLG München, 20.10.2016 - 34 Wx 228/16

    Zur Auslegung einer Auflassung, mit der die im Grundbuch als Miteigentümer zu

  • KG, 16.01.2018 - 1 W 204/17

    Eintragungshindernis in Wohnungsgrundbuchsache: Regelung in der

  • OLG Düsseldorf, 05.08.2005 - 3 Wx 323/04

    Keine Rechte des Nießbrauchers anstelle des Eigentümers hinsichtlich

  • LG Köln, 08.12.2011 - 29 S 121/11

    Ladungsmangel: Beschluss anfechtbar, aber nicht nichtig!

  • OLG Düsseldorf, 21.08.2002 - 3 Wx 388/01

    Wirksamkeit von Beschlüssen der Teileigentümerversammlung

  • LG Düsseldorf, 16.03.2011 - 25 S 56/10

    Zum Rechtsschutzinteresse bei inhaltsgleichem Zweitbeschluss

  • OLG Köln, 17.03.2009 - 16 Wx 169/08

    Voraussetzungen der Zurückverweisung im Beschwerdeverfahren nach dem FGG

  • OLG Düsseldorf, 08.03.2005 - 3 Wx 323/04

    Wohnungseigentum - Anfechtungsrecht des früheren Eigentümers und Nießbrauchers

  • AG Köln, 06.03.2017 - 202 C 114/16

    Wahl Außenstehender zum Beirat?

  • OLG Hamburg, 21.06.2006 - 2 Wx 33/05

    Ungültigerklärung eines Wohnungseigentümerbeschlusses wegen eines Ladungsmangels:

  • LG Dortmund, 11.07.2017 - 1 S 231/16

    Gültigkeit mehrerer auf einer Eigentümerversammlung gefassten Beschlüsse

  • LG Nürnberg-Fürth, 05.07.2016 - 14 S 6933/15

    Herbeiführung der Beschlussunfähigkeit durch Verlassen der Eigentümerversammlung

  • BayObLG, 12.05.2004 - 2Z BR 50/04

    Umfang der gerichtlichen Hinweispflicht - Ungültigkeit eines Beschlusses der

  • LG Frankfurt/Main, 13.02.2020 - 13 S 133/19

    Alleineigentum und Miteigentum sind jeweils eine Stimme

  • LG München I, 06.11.2014 - 36 S 25536/13

    Beschluss, Ungültigerklärung, Lastentragung, Änderung

  • OLG Hamm, 16.04.2007 - 15 W 108/06

    Folgen der Nichteinhaltung der Einberufungsfrist

  • OLG München, 28.10.2005 - 34 Wx 50/05

    Beschwer bei Antrag auf Ungültigerklärung des Eigentümerbeschlusses über

  • OLG Hamburg, 12.05.2003 - 2 Wx 1/01

    Stellung des dinglich Wohnberechtigten in Wohnungseigentumssachen

  • OLG München, 11.05.2016 - 34 Wx 73/15

    Die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer als Verband kann Eigentum an

  • LG München I, 28.06.2012 - 36 S 17241/11

    Wohnungseigentumssache: Hauptsacheerledigung im Anfechtungsverfahren; unbefugte

  • OLG Düsseldorf, 23.07.2008 - 3 Wx 77/08
  • AG Hamburg-Blankenese, 04.09.2013 - 539 C 30/12

    Voraussetzungen für den Kausalitätsnachweis eines Ladungsmangels?

  • AG Bremen-Blumenthal, 08.03.2013 - 44 C 2032/12

    Ladungsfrist versäumt: Verwalter trägt die Kosten!

  • AG Bremen, 08.03.2013 - 44 C 2032/12

    Missachtung der Ladungsfristen in der Teilungserklärung berechtigt zur Anfechtung

  • AG Brühl, 15.11.2010 - 23 C 257/10

    Anspruch auf Übertragung des Stimmrechts vom (Noch-) Eigentümer auf den Erwerber

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