Rechtsprechung
   BGH, 06.06.1997 - V ZR 115/96   

Deckungsverkauf mit Gewinn

§ 326 BGB <Fassung bis 31.12.01> (vgl. nunmehr § 323 BGB <Fassung seit 1.1.02>), § 249 BGB, zu den Grundsätzen des Vorteilsausgleichs bei einem Deckungsverkauf

Volltextveröffentlichungen (6)

  • Jurion

    Anspruch auf Schadensersatz wegen Nichterfüllung - Nichterfüllungsschaden des Verkäufers eines Grundstücks - Anrechnung des aus einem Deckungsverkauf erlangten, den Verkehrswert übersteigenden Mehrerlöses auf den Nichterfüllungsschaden - Begriff der konkreten Schadensberechnung - Vorteilsausgleichung beim Schadensersatz wegen Nichterfüllung - Zuordnung von bestimmten Vorteilen zu Nachteilen aus dem Schadensereignis

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Keine Anrechnung des durch Deckungsverkauf nach Abzug der Gewinnerzielungskosten erzielten Mehrerlöses auf Nichterfüllungsschaden

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Deckungsverkauf; Vorteilsausgleichung; Wohnungsverkauf

  • Juristenzeitung(kostenpflichtig)

    Zum Vorteilsausgleich bei der Schadensberechnung nach Deckungsverkauf

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 326, § 249
    Umfang des Schadensersatzes wegen Nichterfüllung bei einem Grundstücksverkauf

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Besprechungen u.ä.

Papierfundstellen

  • BGHZ 136, 52
  • NJW 1997, 2378
  • ZIP 1997, 1378
  • MDR 1997, 924
  • DNotZ 1998, 60
  • WM 1997, 1671
  • BB 1997, 1657
  • DB 1997, 2018



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Wird zitiert von ... (52)  

  • BGH, 31.03.2006 - V ZR 51/05  

    Rückabwicklung eines Wohnungskaufes // Der Wert der Eigennutzung eines

    Die Ermittlung dieses Schadens erfolgt grundsätzlich nach der Differenzmethode durch einen rechnerischen Vergleich zwischen dem im Zeitpunkt der Schadensberechnung vorhandenen Vermögen des Geschädigten und dem Vermögen, das er bei ordnungsgemäßer Erfüllung des Vertrages gehabt hätte (vgl. Senat, BGHZ 136, 52, 54 mwN).

    Soweit die Nichterfüllung des Vertrages zu adäquat kausalen Vorteilen für den Geschädigten geführt hat und deren Anrechnung dem Sinn und Zweck der Schadensersatzpflicht entspricht, d.h. den Geschädigten nicht unzumutbar belastet und den Schädiger nicht unbillig begünstigt, sind die Vorteile bei dem Vermögensvergleich zu berücksichtigen (st. Rspr., vgl. Senat, BGHZ 136, 52, 54 mwN).

    Die Vorteilsausgleichung erfolgt also nicht bei der Endsaldierung aller Aktiv- und Passivposten gegenüber dem Gesamtbetrag des Schadens, sondern betrifft nur den Schadensposten, der mit dem Vorteil "kongruent" ist (Senat, BGHZ 136, 52, 54).

  • BGH, 30.07.2013 - X ZR 111/12  

    Anrechnung von Schadensersatzansprüchen wegen Flugannullierung auf den

    Die Anrechnung erfolgt dabei hinsichtlich einzelner Schadenspositionen, wenn der Vorteil mit einem bestimmten Nachteil korrespondiert, der Schadensposten bei wertender Betrachtung dem Vorteil zuordenbar ist (BGH, Urteil vom 6. Juni 1997 - V ZR 115/96, NJW 1997, 2378 mwN).
  • BGH, 30.06.2017 - V ZR 134/16  

    Zur Berechnung des Wertersatzes gem. § 346 Abs. 2 S. 1 BGB

    Im zweiten Fall sind nur solche Vorteile anrechenbar, die dem Nachteil ihrer Art nach entsprechen (Senat, Urteil vom 6. Juni 1997 - V ZR 115/96, BGHZ 136, 52, 54 - allerdings für einen Schadensersatzanspruch des Verkäufers).
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