Rechtsprechung
   BGH, 03.12.1971 - V ZR 134/69   

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https://dejure.org/1971,902
BGH, 03.12.1971 - V ZR 134/69 (https://dejure.org/1971,902)
BGH, Entscheidung vom 03.12.1971 - V ZR 134/69 (https://dejure.org/1971,902)
BGH, Entscheidung vom 03. Dezember 1971 - V ZR 134/69 (https://dejure.org/1971,902)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Widerruf einer Sachschenkung wegen groben Undanks - Maßgebliche Kriterien für die Beurteilung des Verhältnisses zwischen Schenker und Beschenktem bei Erwerb der Sachschenkung von einem Dritten mit den Mitteln des Schenkers - Zurückgewährung einer schenkweise erworbenen ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1972, 247
  • MDR 1972, 221
 
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Wird zitiert von ... (14)

  • BGH, 18.06.2019 - X ZR 107/16

    Zum Wegfall der Geschäftsgrundlage einer Schenkung bei Scheitern einer

    Das Berufungsgericht hat ferner im Ausgangspunkt zutreffend und in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. BGH, Urteile vom 3. Dezember 1971 - V ZR 134/69, NJW 1972, 247 [zu II.]; vom 19. Januar 1999 - X ZR 60/97, NJW 1999, 1623 [zu 4 b]; vom 21. Dezember 2005 - X ZR 108/03, NJW-RR 2006, 699 [zu 2 a]; vom 3. Februar 2010 - XII ZR 189/06, BGHZ 184, 190 Rn. 25) angenommen, dass die Geschäftsgrundlage einer solchen Schenkung nachträglich entfallen und sich hieraus ein Anspruch auf Vertragsanpassung oder ein Recht des Schenkers ergeben kann, vom Schenkungsvertrag zurückzutreten und den geschenkten Gegenstand zurückzuverlangen (§ 313 Abs. 1 und 3 BGB).
  • BGH, 18.10.2011 - X ZR 45/10

    Schenkung: Begriff der gemischten Schenkung

    Diese Form der Rückabwicklung kann der Schenker nur verlangen, wenn der unentgeltliche Charakter des Vertrags überwiegt, die Zuwendung des Schenkers also den doppelten Wert im Vergleich zur Gegenleistung aufweist (vgl. BGH, Urteile vom 27. November 1952 - IV ZR 146/52, NJW 1953, 501 aE; vom 23. Mai 1959 - V ZR 140/58, BGHZ 30, 120, 123; vom 3. Dezember 1971 - V ZR 134/69, NJW 1972, 247 unter I b; vom 2. Oktober 1987 - V ZR 85/86, NJW-RR 1988, 584 unter II 2 a; vom 7. April 1989 - V ZR 252/87, BGHZ 107, 156, 158 f.; vom 19. Januar 1999 - X ZR 42/97, NJW 1999, 1626 unter I 2 b aa; vom 11. April 2000 - X ZR 246/98, NJW 2000, 598 unter 1 a).

    Überwiegt der unentgeltliche Charakter nicht, kann gleichwohl eine Schenkung vorliegen mit der Folge, dass der Schenker dann mit seinem Herausgabeanspruch nur einen Wertersatz in Höhe der Leistungsdifferenz zwischen Geschenk und Gegenleistung verlangen kann (vgl. BGH, Urteil vom 3. Dezember 1971 - V ZR 134/69, NJW 1972, 247 unter I b).

  • BGH, 02.07.1990 - II ZR 243/89

    Schenkung eines Kommanditanteils; Widerruf der Schenkung wegen groben Undanks

    So beantwortet sich die Frage, was Schenkungsgegenstand ist, wenn etwa mit Geldmitteln des Schenkers ein Grundstück für den Beschenkten erworben wird, danach, ob das Geld oder das Grundstück verschenkt werden soll (vgl. BGH, Urt. v. 3. Dezember 1971 - V ZR 134/69, NJW 1972, 247, 248 m.w.N.).

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist bei der Frage, ob in einem solchen Fall der übertragene Gegenstand herauszugeben oder lediglich der die Gegenleistung überwiegende Mehrwert zu erstatten ist, darauf abzustellen, ob der unentgeltliche oder der entgeltliche Charakter des Vertrages überwiegt, wobei der Vergleich des Wertes des übergebenen Gegenstandes mit dem Wert der Gegenleistung einen Anhaltspunkt bietet (BGHZ 30, 120, 123; BGHZ 107, 156, 158 f.; BGH, Urt. v. 3. Dezember 1971 - V ZR 134/69, NJW 1972, 247, 248).

  • BGH, 17.01.1990 - XII ZR 1/89

    Abgrenzung von Schenkung und ehebedingter Zuwendung; Rückforderung wegen Wegfalls

    Vielmehr hat er die Anwendbarkeit der Grundsätze über den Wegfall der Geschäftsgrundlage bejaht, soweit der Sachverhalt außerhalb des Bereichs der Sondervorschriften liegt (BGH, Urteile vom 14. Juli 1953 - V ZR 72/52 - NJW 1953, 1585 [BGH 14.07.1953 - V ZR 72/52]; 23. Februar 1968 - V ZR 166/64 - FamRZ 1968, 247, 249; 18. Oktober 1968 - V ZR 38/65 - FamRZ 1969, 28, 29 f.; 3. Dezember 1971 - V ZR 134/69 - NJW 1972, 247, 248; vgl. auch Urteil vom 7. Januar 1972 - IV ZR 231/69 - aaO.).
  • BGH, 23.09.1999 - X ZR 114/96

    Begriff der Unentgeltlichkeit einer Zuwendung

    Selbst bei Annahme einer gemischten Schenkung, die ihrerseits Einigung über die teilweise Unentgeltlichkeit voraussetzt (BGH, Urt. v. 6. März 1996 - IV ZR 374/94, NJW-RR 1996, 754), kann aber Herausgabe des Geschenks nach der Vorschrift des § 528 BGB verlangt werden, wenn der unentgeltliche Charakter des Geschäfts überwiegt (BGHZ 30, 120, 122; BGH, Urt. v. 3. Dezember 1971 - V ZR 134/69, NJW 1972, 247; Urt. v. 2. Oktober 1987 - V ZR 85/86, NJW-RR 1988, 584; BGHZ 107, 156, 158 f.; Urt. v. 23. September 1994 - V ZR 113/93, NJW-RR 1995, 77).
  • BGH, 11.07.2000 - X ZR 78/98

    Widerruf einer Schenkung

    Denn nur in diesem Fall kann grundsätzlich der Schenker, der die Schenkung wirksam widerrufen hat, die Herausgabe des Geschenks nach den Vorschriften über die ungerechtfertigte Bereicherung herausverlangen, §§ 531 Abs. 2, 812 ff. BGB (BGHZ 30, 120 ff., 122; BGH, Urt. v. 03.12.1971 - V ZR 134/69, NJW 1972, 247 ff.; Urt. v. 02.10.1987 - V ZR 85/86, NJW-RR 1988, 584 ff.; BGHZ 107, 156 ff., 158 f.; Urt. v. 23.09.1994 - V ZR 113/93, NJW-RR 1995, 77 ff.; BGH, Urt. v. 23.09.1999 - X ZR 114/96, zur Veröffentlichung vorgesehen in BGHZ 142, 300 ff.).
  • OLG Düsseldorf, 09.02.1994 - 5 UF 17/91

    Größere Geldzuwendungen von Schwiegereltern an Eheleute und Zugewinnausgleich

    Nicht unter die Möglichkeit der Rückforderung einer Schenkung nach S 528 BGB und einen Widerruf der Schenkung nach § 530 BGB fallende Erwartungen und Vorstellungen können vielmehr durchaus die Geschäftsgrundlage einer Schenkung bilden (so auch BGH in NJW 1953, 1585; BGH in NJW 1972, 247 und 248 sowie Dürr in NJW 1966, 1660).
  • OLG Saarbrücken, 16.10.2003 - 8 U 726/02

    Eigentumsherausgabe: Eigentumsvermutung bzw. mittelbare Sachschenkung bei

    Soweit in einem solchen Fall der sogenannten "mittelbaren Schenkung" bzw. "mittelbaren Zuwendung" eine Geldschenkung in gleicher Weise wie eine Sachschenkung des zu erwerbenden Gegenstandes vorliegen kann und dies letztlich davon abhängt, auf welchen Zuwendungsgegenstand sich die Einigung der Parteien nach den Umständen des Einzelfalles bezieht (vgl. BGH NJW 1972, 247/248 m. w. N.), sind die Umstände nach Auffassung des Senats vorliegend indessen dahin zu würdigen, dass Gegenstand der Schenkung - und damit auch der Herausgabe bei Schenkungswiderruf - lediglich der Fehlbetrag an der Kaufsumme nach Anrechnung des von dem Beklagten selbst aufgebrachten Beitrages sein sollte.
  • BayObLG, 21.02.1996 - 1Z RR 15/94

    Voraussetzungen für Annahme einer Schenkung bei Hofübergabevertrag

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  • BFH, 15.11.1978 - II R 69/72

    Schenkung - Miteigentumsanteil - Kaufpreiszahlung - Grundstückserwerb

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH) zu § 516 BGB (vgl. z. B. das Urteil vom 3. Dezember 1971 V ZR 134/69, Neue Juristische Wochenschrift 1972 S. 247 - NJW 1972, 247 -), der sich der erkennende Senat angeschlossen hat (vgl. die Urteile vom 7. April 1976 II R 87-89/70, BFHE 119, 300, BStBl II 1976, 632 vom 28. Juli 1976 II R 71/69, BFHE 120, 60, BStBl II 1976 785, und vom 13. April 1977 II R 162/71, BFHE 122, 332 BStBl II 1977, 663) kann, wenn jemand schenkweise einem anderen einen Geldbetrag zum Erwerb eines Grundstücks von einem Dritten gibt, entweder der Geldbetrag oder mittelbar das Grundstück Gegenstand der unent geltlichen Zuwendung sein.
  • BFH, 11.10.1978 - II R 142/72

    Einlagenrückzahlungsforderung - Schenkung - Grundstücksmiteigentumsanteil

  • BFH, 19.10.1977 - II R 92/71
  • FG Düsseldorf, 31.01.1995 - 5 V 5495/94

    Keine Minderung von Anschaffungskosten durch Erfüllung durch einen am

  • BFH, 19.10.1977 - II R 8992/71

    Bestimmung des Vermögensanfalls - Forderung des Erblassers an Erben -

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