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   BGH, 15.10.1993 - V ZR 141/92   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/1993,1166
BGH, 15.10.1993 - V ZR 141/92 (https://dejure.org/1993,1166)
BGH, Entscheidung vom 15.10.1993 - V ZR 141/92 (https://dejure.org/1993,1166)
BGH, Entscheidung vom 15. Januar 1993 - V ZR 141/92 (https://dejure.org/1993,1166)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Wolters Kluwer

    Vertragsuntreue - Schadensersatzanspruch

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Kein Einwand der Vertragsuntreue gegenüber Schadensersatzanspruch bei vorheriger eigener Pflichtverletzung

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 326
    Bestehen eines Schadensersatzanspruchs bei eigener Vertragsuntreue

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1994, 372
  • ZIP 1993, 1853
  • MDR 1994, 138
  • DNotZ 1994, 454
  • WM 1994, 215
 
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Wird zitiert von ... (12)

  • BGH, 25.03.1998 - VIII ZR 185/96

    Heilung eines formnichtigen Kaufvertrages über GmbH-Geschäftsanteile;

    Diesen Ansprüchen des Beklagten könnte der Kläger entgegen der Auffassung des Berufungsgerichts (BU 15 unten/16 oben) nicht mit dem Einwand eigener Vertragsuntreue des Beklagten (vgl. dazu z.B. BGH, Urteile vom 1. Oktober 1986 - VIII ZR 132/85 - WM 1986, 1496 unter II 2 b und vom 15. Oktober 1993 - V ZR 141/92 = WM 1994, 215 unter II) begegnen.
  • BAG, 19.04.2007 - 2 AZR 78/06

    Außerordentliche Kündigung - Direktionsrecht

    Der Einwand eigener Vertragsuntreue ("tu quoque") aus § 242 BGB wird als Anwendungsfall der unzulässigen Rechtsausübung behandelt (vgl. BGH 7. März 2002 - IX ZR 293/00 - WM 2002, 999; 13. November 1998 - V ZR 386/97 - WM 1999, 551; 15. Oktober 1993 - V ZR 141/92 - WM 1994, 215).
  • BGH, 19.04.2007 - IX ZR 199/03

    Anfechtbarkeit der Änderung eines dem Schuldner wirtschaftlich ungünstigen

    Der Schuldnerin hätten dann trotz Eintragung als Eigentümerin Ansprüche nach den §§ 434, 440 Abs. 1, § 326 BGB a.F. zustehen können, die aber derzeit an ihrer eigenen Vertragsuntreue, der unterbliebenen Bürgschaftsübergabe, scheiterten (vgl. BGH, Urt. v. 12. Juli 1968 - V ZR 161/66, WM 1968, 1299, 1302; v. 28. September 1984 - V ZR 43/83, aaO S. 267; v. 15. Oktober 1993 - V ZR 141/92, WM 1994, 215, 216).
  • BGH, 06.07.2004 - XI ZR 250/02

    Schadensersatzansprüche des Darlehensnehmers wegen Verweigerung der Auszahlung

    Der an sich Vorleistungspflichtige kann aus der Vertragsverletzung des Gegners aber keine Rechte herleiten, wenn er selbst nicht vertragstreu ist (vgl. BGHZ 138, 195, 209; BGH, Urteile vom 1. Oktober 1986 - VIII ZR 132/85, WM 1986, 1496, 1498 und vom 15. Oktober 1993 - V ZR 141/92, WM 1994, 215, 216).

    Das Verhalten der Beklagten war nach Art und Tragweite auch geeignet, den Vertragszweck zu gefährden oder zu vereiteln (vgl. zu dieser Voraussetzung: BGH, Urteil vom 15. Oktober 1993 - V ZR 141/92, WM 1994, 215, 216).

  • BGH, 20.11.2015 - V ZR 217/14

    Grundstückskaufvertrag: Rücktrittsrecht des in Annahmeverzug stehenden Käufers

    a) In der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes ist zwar anerkannt, dass bei gegenseitigen Verträgen die Rechte des Gläubigers aus § 326 BGB aF nach Treu und Glauben ausgeschlossen sein können, wenn und solange er selbst vertragsuntreu ist (Senat, Urteil vom 15. Oktober 1993 - V ZR 141/92, NJW-RR 1994, 372; Urteil vom 26. Oktober 1973 - V ZR 204/71, NJW 1974, 36, 37); insbesondere kann es gegen Treu und Glauben verstoßen, wenn derjenige, der die eigene Vertragspflicht verletzt, aus einer Vertragsverletzung des Gegners das Recht herleiten will, sich von dem Vertrag zu lösen (BGH, Urteil vom 14. Juli 1971 - VIII ZR 49/70, NJW 1971, 1747).
  • OLG Nürnberg, 26.07.2017 - 2 U 17/17

    Kein Rücktritt mangels Vertragstreue

    Das Recht zum Rücktritt ist gemäß § 323 Abs. 1 BGB ausgeschlossen, wenn dem Gläubiger mangelnde Vertragstreue vorzuwerfen ist (ständige Rechtsprechung zu § 326 BGB a.F., z.B. BGH, Urteil vom 13.11.1998 - V ZR 386/97, juris Rn. 11; Urteil vom 15.10.1992 - V ZR 141/92, juris Rn. 15 zum § 323 BGB n.F.: Grüneberg in: Palandt, BGB, 76. Aufl., § 323 Rn. 29).
  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 22.03.2012 - 5 K 6/10

    Anfechtung des Planfeststellungsbeschlusses für den Bau und Betrieb der

    Mit einem Schuldverhältnis der vorliegenden Art ist die aus dem Rechtsgrundsatz von Treu und Glauben (§ 242 BGB) folgende vertragliche Nebenpflicht verbunden, sich leistungstreu zu verhalten (sog. Leistungstreuepflicht), also alles zu unterlassen, was den Vertragszweck beeinträchtigen, gefährden oder vereiteln könnte, insbesondere Handlungen zu unterlassen, welche die im Vertrag angestrebten Vorteile oder Ziele zu Lasten der anderen Vertragspartei gemäß § 242 BGB verwirken, sowie alles Notwendige zu tun, um die Erfüllung der vertraglich übernommenen Verpflichtung sicherzustellen (vgl. Ernst, in: MüKo, BGB, 5. Auflage, Bd. 2, § 280 Rn. 91 ff. m.w.N. [Leistungs-/Vertragsuntreue]; Roth, in: MüKo, a.a.O., § 241 Rn. 72 f., 76 [Vertragsuntreue]; Palandt/Grüneberg, BGB 71. Auflage, § 280 Rn. 25 f.; BGH, Urt. v. 11.07.1995 - X ZR 123/92 -, NJW-RR 1995, 1241 - zitiert nach juris; Urt. v. 30.03.1995 - IX ZR 182/94 -, NJW 1995, 1954; BGH, Urt. v. 12.10.1977 - VIII ZR 73/76 -, MDR 1978, 306 - zitiert nach juris; Urt. v. 14.03.1984 - VIII ZR 284/82 -, BGHZ 90, 302 - zitiert nach juris; vgl. auch Urt. v. 15.10.1993 - V ZR 141/92 -, NJW-RR 1994, 372 - zitiert nach juris - zum sog. "tu-quoque-Einwand").
  • OLG Düsseldorf, 11.07.2005 - 9 U 196/03

    Nichtigkeit einer Auflassungserklärung wegen Geschäftsunfähigkeit des

    Ist diese zu verneinen, so können die Rechte des Gläubigers aus § 326 BGB a.F. ausgeschlossen seien, wenn und solange er selbst vertragsuntreu ist und dieses Verhalten nach Art und Tragweite geeignet ist, den Vertragszweck zu gefährden (vgl. etwa BGH NJW-RR 1994, 372 m.w.N.).
  • OLG Rostock, 26.06.2006 - 3 U 237/03

    Schadensersatz wegen Nichterfüllung nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens

    a) Es entspricht ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (NJW 1987, 251, 253; NJW-RR 1994, 372), dass bei gegenseitigen Verträgen die Rechte des Gläubigers aus § 326 BGB ausgeschlossen sein können, wenn und so lange er selbst vertragsuntreu ist.
  • OLG Köln, 20.12.2013 - 19 U 16/13

    Schadensersatz für entgangenen Gewinn wegen Nichterfüllung eines geschlossenen

    Letztlich kann dies aber auch dahinstehen, da die Beklagte eindeutig die Leistung verweigert hat und ihr Verhalten nicht erkennen ließ, bei Beseitigung der Mängel bzw. bei abnahmereifer Leistungserbringung ihrerseits die vereinbarten Vertragspflichten zu erfüllen (vgl. BGH NJW 1977, 580, 581; BGH NJW 87, 251, 253; BGH NJW-RR 1994, 372).
  • OLG Naumburg, 27.02.2001 - 11 U 154/00

    Berechtigung zur Fristsetzung mit Ablehnungsandrohung

  • OLG Jena, 18.09.1997 - 1 U 407/93

    Muß der Generalunternehmer öffentliche Fördermittel für den Bauherrn beschaffen?

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