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   BGH, 25.03.1994 - V ZR 171/92   

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https://dejure.org/1994,1408
BGH, 25.03.1994 - V ZR 171/92 (https://dejure.org/1994,1408)
BGH, Entscheidung vom 25.03.1994 - V ZR 171/92 (https://dejure.org/1994,1408)
BGH, Entscheidung vom 25. März 1994 - V ZR 171/92 (https://dejure.org/1994,1408)
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Volltextveröffentlichungen (8)

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Keine Eigentumsverschaffungspflicht des Verkäufers aus 1946 abgeschlossenem Vertrag bei bis zum Inkrafttreten der Grundstücksverkehrsverordnung 1963 noch nicht erklärter Auflassung

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Verkäuferhaftung bei nicht mehr genehmigungsfähiger Auflassung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Fortbestehen der Eigentumsverschaffungspflicht des Grundstücksverkäufers nach Inkrafttreten der GrdstVVO

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Besprechungen u.ä.

Papierfundstellen

  • ZIP 1994, 910
  • MDR 1994, 685
  • NJ 1994, 368
  • WM 1994, 1250
  • DB 1994, 1469
 
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Wird zitiert von ... (12)

  • BGH, 11.12.2012 - KVR 7/12

    Fährhafen Puttgarden II

    Eine rechtliche Unmöglichkeit kommt nach allgemeinen Grundsätzen auch dann in Betracht, wenn die der Leistungserbringung entgegenstehende Rechtslage auf öffentlich-rechtlichen Normen (Ernst in MünchKomm.BGB, 6. Aufl., § 275 Rn. 43) oder auf fehlenden behördlichen Genehmigungen beruht (vgl. BGH, Urteil vom 8. Juni 1983 - VIII ZR 77/82, NJW 1983, 2873, 2874; Urteil vom 25. März 1994 - V ZR 171/92, WM 1994, 1250 f.; Urteil vom 28. Januar 1997 - XI ZR 42/96, NJW-RR 1997, 686, 688; Grüneberg aaO § 275 Rn. 16; Jauernig/Stadler, BGB, 14. Aufl., § 275 Rn. 16; Schulze, BGB, 7. Aufl., § 275 Rn. 12).

    Rechtliche Unmöglichkeit liegt somit erst dann vor, wenn dem Eintritt eines Ereignisses ein dauerndes Rechtshindernis entgegensteht (Grüneberg aaO § 275 Rn. 16; Stadler aaO § 275 Rn. 16), etwa weil das Vorhaben materiell nicht genehmigungsfähig ist (Grüneberg aaO § 275 Rn. 16) oder erforderliche behördliche Genehmigungen endgültig nicht mehr zu erlangen sind (vgl. BGH, Urteil vom 8. Juni 1983 - VIII ZR 77/82, NJW 1983, 2873, 2874; Urteil vom 28. Januar 1997 - XI ZR 42/96, NJW-RR 1997, 686, 688; Stadler aaO § 275 Rn. 16; Schulze aaO § 275 Rn. 12; Unberath in Beck´scher Online-Kommentar, BGB, Stand: 1. März 2011, § 275 Rn. 30) bzw. ihre Erteilung völlig unwahrscheinlich ist (BGH, Urteil vom 25. März 1994 - V ZR 171/92, WM 1994, 1250 f.).

  • BGH, 15.06.2012 - V ZR 240/11

    Grundstückskauf in der ehemaligen DDR: Wiederaufleben des Übereignungsanspruchs

    Ist der Verkäufer eines in der DDR belegenen Grundstücks von seiner Eigentumsverschaffungspflicht frei geworden, weil die Auflassung nach der Grundstücksverkehrsordnung nicht genehmigungsfähig war, kann der Käufer die Übereignung des Grundstücks nach dem Wegfall des Versagungstatbestandes auch dann nicht verlangen, wenn dieses mangels bekannter Erben des Verkäufers gemäß § 10 Abs. 1 Nr. 7 EntschG i.V.m. § 15 GBBerG in den Entschädigungsfonds des Bundes abzuführen ist (Fortführung von Senat, Urteil vom 25. März 1994, V ZR 171/92, WM 1994, 1250 und Urteil vom 3. Juli 1998, V ZR 268/97, VIZ 1998, 581).

    Das Berufungsgericht geht zutreffend von der Rechtsprechung des Senats aus, nach der ein Veräußerer von seiner Eigentumsverschaffungspflicht gemäß der damals in der DDR noch geltenden Bestimmung des § 275 BGB aF freigeworden ist, wenn aufgrund des Inkrafttretens der Verordnung über den Verkehr mit Grundstücken vom 11. Januar 1963 (GBl DDR II, S. 159; nachfolgend: GVVO aF) mit der Auflassung des verkauften Grundstücks auf absehbare Zeit nicht mehr zu rechnen war (Urteil vom 25. März 1994 - V ZR 171/92, WM 1994, 1250; Urteil vom 3. Juli 1998 - V ZR 268/97, VIZ 1998, 581, 582; ebenso BGH, Urteil vom 16. März 2005 - IV ZR 246/03, WM 2005, 1232, 1233).

    Das gilt auch für Fragen der Genehmigungsbedürftigkeit und -fähigkeit von Rechtsgeschäften (Senat, Urteil vom 25. März 1994 - V ZR 171/92, WM 1994, 1250, 1251).

  • BGH, 16.03.2005 - IV ZR 246/03

    Erfüllung eines Vermächtnisses an Hausgrundstücken in der ehemaligen DDR

    Auch das Inkrafttreten der Verordnung über den Verkehr mit Grundstücken vom 11. Januar 1963 (DDR-GVVO; GBl. DDR II S. 159) führte in Fällen, bei denen eine Genehmigung im Hinblick auf Aufenthaltsort und Beruf des Gläubigers im Westen zwingend zu versagen war, zur nachträglichen Unmöglichkeit der Pflicht zur Eigentumsverschaffung (BGH, Urteil vom 25. März 1994 - V ZR 171/92 - DtZ 1994, 247 unter II 2 b und 3).

    Schon wenn die Erteilung einer zur Erfüllung notwendigen Genehmigung völlig unwahrscheinlich geworden ist und den Parteien nach Treu und Glauben nicht mehr zugemutet werden kann, um eine Genehmigung nachzusuchen, tritt eine von keiner Partei zu vertretende Unmöglichkeit ein (BGHZ 76, 242, 248; Urteil vom 25. März 1994 aaO unter II 2 a).

  • BGH, 16.03.2005 - IV ZR 272/03

    KG Berlin

    Unter Bezug auf das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 25. März 1994 (V ZR 171/92 - DtZ 1994, 247 unter II 2 b und 3) gelangt das Berufungsgericht zu dem Ergebnis, der vorliegende Fall sei einer Versagung der Genehmigung gleichzustellen.

    a) Das Kammergericht hat allerdings in einer Entscheidung aus dem Jahre 1998, die Anlaß für die Zulassung der Revision durch das Berufungsgericht im vorliegenden Fall war, den Standpunkt vertreten, die Grundsätze im Urteil des Bundesgerichtshofs vom 25. März 1994 (aaO) beträfen eine Eigentumsübertragung aufgrund rechtsgeschäftlichen Erwerbs und könnten schon deshalb nicht ohne weiteres auf einen Anspruch aus einem Vermächtnis übertragen werden; bei letzterem sei mangels Gegenleistung grundsätzlich kein Bedürfnis anzuerkennen, in begrenzter Zeit Klarheit darüber zu schaffen, ob die Leistung noch möglich sei.

  • OLG Brandenburg, 21.09.2011 - 4 U 195/10

    Auflassungsanspruch aufgrund eines in 1940 geschlossenen

    Der durch die Genehmigungsbedürftigkeit als solche eingetretene Schwebezustand gilt als beendet, wenn den Parteien nach den Grundsätzen von Treu und Glauben nicht zugemutet werden kann, um eine Genehmigung nachzusuchen (BGH, Urteil v. 25.03.1994, V ZR 171/92; Rz. 9a).
  • BGH, 03.07.1998 - V ZR 268/97

    Inkrafttreten der Verordnung über den Verkehr mit Grundstücken

    Dies entspricht der Rechtsprechung des Senats (Urt. v. 25. März 1994, V ZR 171/92, WM 1994, 1250).
  • BGH, 29.07.1999 - V ZR 314/98

    Schutzwürdiges Interesse - Grundbuchberichtigungsanspruch - Abtrennung des

    Die Verweigerung der beantragten Abtrennung des Kaufgrundstücks nach dem Wegzug der Klägerin aus der DDR stellte ein dauerndes Vollzugshindernis dar, das zum Erlöschen des Anspruchs auf Eigentumsverschaffung führte (zu einem vergleichbaren Fall: Senatsurt. v. 25. März 1994, V ZR 171/92, WM 1994, 1250; Urt. v. 3. Juli 1998, V ZR 268/97, VIZ 1998, 581).
  • FG Rheinland-Pfalz, 26.01.1999 - 2 K 1083/98
    Insoweit bestand von Seiten des Steuerbürgers kein schutzwürdiges Vertrauen auf deren Fortbestand (ebenso Schiffers, DB 1994, 1469 [BGH 25.03.1994 - V ZR 171/92] ).
  • OLG Brandenburg, 05.06.2002 - 4 U 175/01

    Erneute Auflassung nach den Grundsätzen von Treu und Glauben; Rechtsnachfolge bei

    Bei der Beantwortung der Frage, ob nach damaliger Rechtslage in der DDR Unmöglichkeit der Vertragserfüllung eingetreten ist, ist nach Art. 232 § 1 EGBGB für - wie im Streitfall - vor dem 3.10.1990 entstandene Schuldverhältnisse allein auf das bis zu diesem Zeitpunkt im Beitrittsgebiet geltende Recht abzustellen (BGH ZIP 1994, 910, 911).
  • OLG Brandenburg, 24.10.2017 - 5 W 107/17

    Grundstücksübertragung in der DDR: Unmöglichkeit der Eigentumsverschaffung wegen

    Eine solche Genehmigung war aber nach den zwingenden Versagungsgründen des § 5 Abs. 2 Buchstaben c) und f) nicht zu erlangen (BGH DtZ 1994, 247 f.).
  • KG, 04.09.1998 - 17 U 3053/97

    Voraussetzungen für die Zulassung einer Berufung; Anforderungen an die Darlegung

  • OLG Brandenburg, 23.10.1996 - 3 U 20/94

    Erfüllungsbefugnis aus § 8 VZOG

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