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   BGH, 26.04.1961 - V ZR 183/59   

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BGH, 26.04.1961 - V ZR 183/59 (https://dejure.org/1961,3066)
BGH, Entscheidung vom 26.04.1961 - V ZR 183/59 (https://dejure.org/1961,3066)
BGH, Entscheidung vom 26. April 1961 - V ZR 183/59 (https://dejure.org/1961,3066)
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Wird zitiert von ... (10)

  • BGH, 21.10.2014 - XI ZB 12/12

    Rechtsbeschwerden nach dem Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz (KapMuG) im

    In der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs sind bei der Verkehrswertermittlung Schwankungsbreiten von 18% bis 20% als unvermeidbar und noch vertretbar angesehen worden (BGH, Urteile vom 26. April 1961 - V ZR 183/59, BeckRS 1961, 31348737, vom 26. April 1991 - V ZR 61/90, MDR 1991, 1169 und vom 2. Juli 2004 - V ZR 213/03, BGHZ 160, 8, 14).
  • BGH, 22.11.2016 - XI ZB 9/13

    Rechtsbeschwerden nach dem Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz (KapMuG) im

    In der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs sind bei der Verkehrswertermittlung Schwankungsbreiten von 18% bis 20% als unvermeidbar und noch vertretbar angesehen worden (BGH, Urteile vom 26. April 1961 - V ZR 183/59, BeckRS 1961, 31348737, vom 26. April 1991 - V ZR 61/90, MDR 1991, 1169 und vom 2. Juli 2004 - V ZR 213/03, BGHZ 160, 8, 14).
  • BGH, 12.01.2001 - V ZR 372/99

    Anpassung des Erbbauzinses

    Zwar berührt nicht jeder Ermessensfehler des beauftragten Dritten oder, wie hier, des zur Leistungsbestimmung berufenen Gerichts die Wirksamkeit der getroffenen Bestimmung; maßgebend ist im Grundsatz das Ergebnis, nicht das zu ihm führende Verfahren (Senatsurt. v. 26. April 1961, V ZR 183/59, LM BGB § 317 Nr. 8; vgl. auch Urt. v. 3. November 1995, V ZR 182/94, WM 1996, 408).

    Dies läßt deren Verbindlichkeit entfallen (Senatsurt. v. 26. April 1961, V ZR 183/59, LM BGB § 317 Nr. 8; v. 11. Januar 1980, V ZR 77/76, WM 1982, 767).

  • BGH, 26.04.1991 - V ZR 61/90

    Offenbare Unbilligkeit einer von einem Schiedsgutachter festgesetzten

    Voraussetzung dafür ist, daß die Leistungsbestimmung in grober Weise gegen Treu und Glauben verstößt und sich dies bei unbefangener sachkundiger Prüfung sofort aufdrängt (Senatsurt. v. 26. April 1961, V ZR 183/59, LM BGB § 317 Nr. 8 und v. 11. Januar 1980, V ZR 77/76, WM 1982, 767).

    Der erkennende Senat hat in dem Urteil vom 26. April 1961, V ZR 183/59, LM BGB § 317 Nr. 8 jedenfalls eine Abweichung von ca. 18 % nicht als offenbar unbillig angesehen.

  • BGH, 20.02.1970 - V ZR 35/67

    Anforderungen an die Auslegung eines Pachtvertrages - Bestimmung des

    Wann eine offenbare Unbilligkeit im Sinne dieser Vorschrift vorliegt, wird von Rechtsprechung und Schrifttum zwar mit verschiedener Formulierung, inhaltlich jedoch übereinstimmend dahin beantwortet, daß die Unrichtigkeit der Schätzung in einem nach Treu und Glauben erheblichen Umfang für einen Sachkundigen offen zutage liegt oder sich ihm sofort aufdringen muß (Urteil des Senats vom 26. April 1961, V ZR 183/59, LM § 317 BGB Nr. 8; BGH MDR 1958, 84; BGB RGRK a.a.O. § 319 Anm. 2; Palandt, BGB 28. Aufl. § 319 Anm. 2a).

    Da, wie bereite unter f) ausgeführt, die der Beklagten bei Pachtende obliegenden Leistungen als einheitliche Vertragsleistung zu bestimmen waren, ist diese Auffassung des Berufungsgerichts frei von Rechtsirrtum (vgl. Urteil des Senats vom 26. April 1961, V ZR 183/59 a.a.O. hinsichtlich der Bestimmung des Verkehrswerts mehrerer Grundstücke).

    Aber selbst wenn man diese Schätzung für sich genommen der Nachprüfung unterziehen dürfte, so wäre sie, gemessen an den von dem Senat in seinem Urteil vom 26. April 1961, V ZR 183/59 (a.a.O.) entwickelten Grundsätzen, noch nicht offenbar unbillig.

  • BGH, 05.02.1971 - V ZR 172/69

    Beschränkte gerichtliche Überprüfung der Sachverständigenbewertung -

    Eine Entscheidung ist nur dann offenbar unbillig im Sinn von § 319 Abs. 1 BGB, wenn sie den Grundsatz von Treu und Glauben in grober Weise verletzt und wenn sich ihre Fehlsamkeit dem Blick eines sachkundigen und unbefangenen Beurteilers sofort aufdrängen muß (Senatsurteile vom 26. April 1961, V ZR 183/59 S. 10 ff, LM BGB § 317 Nr. 8 mit Nachweisen, und vom 29. Januar 1971, V ZR 97/68).
  • BGH, 06.12.1985 - V ZR 277/84

    Höhe eines Pachtzinses nach dem Kleingartenpreisrecht - Verfassungsmäßigkeit des

    Im Rahmen ihrer gesetzlichen Zuständigkeit für bindende Entscheidungen kann eine Verwaltungsbehörde aber nicht Dritter im Sinne des § 317 BGB sein (BGHZ 73, 114, 116; Senatsurt. v. 26. April 1961 - V ZR 183/59, LM Nr. 8 zu § 317 BGB; MünchKomm/Söllner, BGB 2. Aufl. § 317 Rdn. 8).
  • BGH, 07.10.1983 - V ZR 202/82

    Entscheidung über die Kostentragung nach erledigtem Rechtsstreit - Auswirkungen

    § 319 Abs. 1 Satz 2 BGB ist auf Schiedsgutachten entsprechend anwendbar (vgl. Senatsurteil vom 26. April 1961, V ZR 183/59, LM BGB § 317 Nr. 8; BGB-RGRK 12. Aufl. § 319 Rdn. 13; Staudinger/Mayer-Maly, BGB 12. Aufl. § 319 Rdn. 21 f).
  • BGH, 11.01.1980 - V ZR 77/76
    (Unabhängig davon, ob die Anpassungsklausel von der Landeszentralbank genehmigt worden ist, bestehen daher auch keine Bedenken gegen die Wirksamkeit dieser Klausel unter dem Gesichtspunkt des § 3 WährG, da es sich bei solcher Ausgestaltung um einen genehmigungsfreien Leistungsvorbehalt handelt; Senatsurteil vom 13. Januar 1978, V ZR 72/75, WM 1978, 352.) Hinsichtlich der Frage der "offenbaren Unbilligkeit" ist zu berücksichtigen, daß dieser Begriff mehr verlangt, als daß die Leistungsbestimmung sich nicht mehr im Rahmen billigen Ermessens hält; offenbar unbillig ist eine solche Leistungsbestimmung vielmehr nur dann, wenn sie den Grundsatz von Treu und Glauben in grober Weise verletzt und ihre Fehlsamkeit sich einem sachkundigen unbefangenen Betrachter sofort aufdrängt (Senatsurteil vom 26. April 1961, V ZR 183/59, LM BGB § 317 Nr. 8).
  • BGH, 25.04.1969 - V ZR 198/65

    Schadensersatzanspruch gegen eine Keramikfabrik wegen Schäden am Forstbestand -

    Zu ihrer Annahme würde, wie das angefochtene Urteil im Einklang mit der höchstrichterlichen Rechtsprechung darlegt, nicht genügen, wenn einzelne im Gutachten getroffene Feststellungen nicht den Tatsachen entsprechen sollten, Voraussetzung wäre vielmehr eine grobe Verletzung des Grundsatzes von Treu und Glauben; der Schiedsgutachter müsse sachwidrig vorgegangen sein und offenbar gegen das Interesse einer der beteiligten Parteien verstoßen oder auf einer offenbar ungenügenden Grundlage aufgebaut haben; "offenbar" sei eine etwaige Unrichtigkeit nur dann, wenn sie eich dem Blick eines sachkundigen und unbefangenen Beurteilers sofort aufdränge (BGH Urteile vom 14. Oktober 1958, VIII ZR 118/57, NJW 1958, 2067, und vom 26. April 1961, V ZR 183/59, IM BGB § 317 Nr. 8).
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