Rechtsprechung
   BGH, 03.02.1984 - V ZR 190/82   

Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Jurion (Leitsatz)

    Notar - Belehrungspflicht - Grundstückskaufvertrag - Vorkaufsrecht

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    BeurkG § 17 Abs. 1 S. 1

Papierfundstellen

  • DNotZ 1984, 636 (Ls.)
  • VersR 1984, 537
  • WM 1984, 700



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Wird zitiert von ... (11)  

  • BGH, 18.03.1986 - VI ZR 215/84

    Dokumentationspflicht bei ernster Gefahr eines Durchliegegeschwürs

    Eine Wiederholung der Beweisaufnahme ist erforderlich, wie auch das Berufungsgericht an sich zutreffend erkannt hat, wenn der zweitinstanzliche Richter die Glaubwürdigkeit von Zeugen abweichend vom erstinstanzlichen Gericht würdigen will (vgl. hierzu Senatsurteil vom 7. Juli 1981 -VI ZR 48/80 - VersR 1981, 1079); darüber hinaus aber auch, wenn des deren Aussagen anders versteht als der erstinstanzliche Richter (vgl. BGH, Urteil vom 3. Februar 1984 - V ZR 190/82 - VersR 1984, 537, 538 m.w.N.).
  • BGH, 10.01.1985 - III ZR 93/83

    Sachdienlichkeit einer Klageänderung

    Der Partei ist es jedoch nicht verwehrt, sich das Vorbringen der anderen Partei hilfsweise selbst dann zu eigen zu machen, wenn es mit dem eigenen Hauptvortrag nicht vereinbar ist, sofern sie dadurch nur ihre Wahrheitspflicht nicht verletzt (BGHZ 19, 387, 390 [BGH 25.01.1956 - V ZR 190/54]; BGH Urteile vom 3. Februar 1984 - V ZR 190/82 = VersR 1984, 537, 538 und vom 3. Juni 1959 - V ZR 155/58 = MDR 1959, 834; Leipold bei Stein/Jonas ZPO 20. Aufl. vor § 128 Rn. 80, und § 138 Rn. 2; Stephan bei Zöller ZPO 14. Aufl. § 138 Rn. 4; Hartmann bei Baumbach/Lauterbach ZPO 43. Auflage § 138 Anm. 1 B; Thomas/Putzo ZPO 12. Aufl. § 138 Anm. I 2 c jeweils m.w.Nachw.).
  • BGH, 23.06.1989 - V ZR 125/88

    Verurteilung des Beklagten aufgrund seines eigenen Vortrags

    Aber nur wenn der Kläger dies auch tut, darf das Vorbringen des Beklagten der Entscheidung zugrunde gelegt werden (Senatsurteile v. 14. Juli 1969, V ZR 145/66, LM ZPO § 138 Nr. 12 und v. 3. Februar 1984, V ZR 190/82, WM 1984, 700 = VersR 1984, 537, 538).
  • BGH, 24.06.1993 - IX ZR 84/92

    Belehrungspflicht bei Absicherung eines Wegerechts durch Grunddienstbarkeit -

    Daher hat der Notar den Käufer regelmäßig auf Belastungen des Grundstücks und deren Bedeutung hinzuweisen (BGH, Urt. v. 19. Dezember 1991 - IX ZR 8/91, WM 1992, 527, 529; v. 3. Februar 1984 - V ZR 190/82, WM 1984, 700; v. 19. Januar 1982 - VI ZR 182/80, WM 1982, 372, 373).
  • BGH, 15.12.1993 - VIII ZR 197/92

    Anforderungen an ein antezipiertes Geständnis im Zivilrechtsstreit

    Ergibt das Vorbringen des Beklagten aufgrund eines anderen als des von dem Kläger vorgetragenen Sachverhalts die Schlüssigkeit des Klagebegehrens, so verhilft dies der Klage nur dann zum Erfolg, wenn sich der Kläger das zu seinem Sachvortrag in Widerspruch stehende Vorbringen des Beklagten wenigstens hilfsweise zu eigen macht und seine Klage (auch) hierauf stützt (BGH, Urteil vom 14. Juli 1969 - V ZR 145/66 = LM ZPO § 138 Nr. 12 unter II 1 b; vom 3. Februar 1984 - V ZR 190/82 = WM 1984, 700 unter I 2 und vom 23. Juni 1989 - V ZR 125/88 = BGHR ZPO § 138 Abs. 2 - gleichwertiges Parteivorbringen 1 m. Nachw.).
  • LAG Hessen, 17.10.2017 - 8 Sa 1444/16

    Gerichtliche Überprüfung einer Kündigung bei mehrfacher Begründung

    Ergibt das Vorbringen des Beklagten aufgrund eines anderen als des von dem Kläger vorgetragenen Sachverhalts die Schlüssigkeit des Klagebegehrens, so verhilft dies der Klage nämlich dann zum Erfolg, wenn sich der Kläger das zu seinem Sachvortrag in Widerspruch stehende Vorbringen des Beklagten wenigstens hilfsweise zu eigen macht und seine Klage (auch) hierauf stützt (BGH 15. Dezember 1993 - VIII ZR 197/92 - NJW-RR 1994, 1405 f.; BGH 23. Juni 1989 - V ZR 125/88 - BGHR ZPO § 138 Abs. 2 - gleichwertiges Parteivorbringen; BGH 3. Februar 1984 - V ZR 190/82 - WM 1984, 700; BGH 14. Juli 1969 - V ZR 145/66 - LM ZPO § 138 Nr. 12) .
  • BGH, 22.09.1988 - IX ZR 219/87

    Klage gegen den Haputschuldner nach Erfüllung der Bürgschaft - Vorliegen eines

    Nach der gefestigten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist die erneute Vernehmung erforderlich, wenn das Berufungsgericht die Glaubwürdigkeit des Zeugen abweichend von der Vorinstanz beurteilen will oder wenn es dessen protokollierte Aussage anders versteht als der erstinstanzliche Richter (BGH, Urt. v. 14. Oktober 1981 - IVa ZR 152/80, NJW 1982, 1052; Urt. v. 3. Februar 1984 - V ZR 190/82, WM 1984, 700; ständig; zuletzt Senatsurt. v. 14. Juli 1987 - IX ZR 13/87, LM ZPO § 399 Nr. 1; Urt. v. 7. Oktober 1987 - VIII ZR 255/86, NJW 1988, 1018 [BGH 07.10.1987 - VIII ZR 255/86]; Urt. v. 20. Oktober 1987 - X ZR 49/86, BGHR ZPO § 398 Abs. 1, Ermessen 4).

    Der Bundesgerichtshof hat mehrfach zur Vorsicht bei der Würdigung einer Aussage geraten, wenn nur auf den protokollierten Wortlaut abgestellt wird (Urt. v. 20. Dezember 1978 - V ZR 199/77, LM ZPO § 398 Nr. 10; Urt. v. 3. Februar 1984 - V ZR 190/82 aaO).

  • BGH, 11.12.1992 - V ZR 241/91

    Erforderlichkeit neuerlicher Zeugenvernehmung im Berufungsverfahren -

    Nach gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes ist die erneute Vernehmung nicht nur dann rechtlich geboten, wenn das Berufungsgericht die Glaubwürdigkeit eines Zeugen anders beurteilen will als die Vorinstanz (Senatsurt. v. 8. Februar 1985, V ZR 253/83, LM ZPO § 398 Nr. 19 unter II b; Urteile v. 20. Oktober 1987, X ZR 49/86, BGHR ZPO § 398 Abs. 1 - Ermessen 3; v. 3. November 1987, VI ZR 95/87, BGHR a.a.O. - Ermessen 4 und v. 19. Juni 1991, VIII ZR 116/90, BGHR a.a.O. - Ermessen 11), sondern auch dann, wenn es die protokollierte Aussage eines Zeugen anders verstehen will (Senatsurt. v. 3. Februar 1984, V ZR 190/82, WM 1984, 700 ; Urt. v. 6. Dezember 1990, I ZR 25/89, BGHR ZPO § 398 Abs. 1 - Ermessen 9 und v. 29. Januar 1991, XI ZR 76/90, WM 1991, 963 ).
  • BGH, 07.12.1984 - V ZR 159/83

    Unwirksamkeit eines notariellen Grundstückskaufvertrages wegen unrichtiger

    Das Berufungsgericht muß einen Zeugen, den es nicht selbst angehört hat, nochmals vernehmen, wenn es die Glaubwürdigkeit des Zeugen anders als der erstinstanzliche Richter, der den Zeugen selbst vernommen hat, beurteilen will (vgl. BGH, Urt. v. 23. Juni 1976, VIII ZR 15/75, LM § 398 ZPO Nr. 8; Urt. v. 4. Oktober 1978, VIII ZR 259/77, LM § 398 ZPO Nr. 9; Urt. v. 20. Dezember 1978, V ZR 199/77, LM § 398 ZPO Nr. 10; Urt. v. 14. Oktober 1981, IVa ZR 152/80 NJW 1982, 1052, 1053; Urt. v. 3. Februar 1984, V ZR 190/82, WM 1984, 700).
  • BGH, 30.10.1987 - V ZR 164/86

    Ausschluss der Haftung für "sichtbare oder unsichtbare Sachmängel" bei

    In einem derartigen Falle handelt das Berufungsgericht ermessensfehlerhaft, wenn es von der nach § 398 Abs. 1 ZPO bestehenden Möglichkeit der erneuten Zeugenvernehmung absieht (st. Rechtspr. d. BGH, vgl. Urt. v. 14. Oktober 1981, IVa ZR 152/80, NJW 1982, 1052, 1053; v. 3. Februar 1984, V ZR 190/82, WM 1984, 700 und v. 8. Januar 1985, VI ZR 96/83, LM ZPO § 398 Nr. 18).
  • LG Krefeld, 28.11.2006 - 5 O 256/04
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