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   BGH, 30.10.2009 - V ZR 253/08   

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https://dejure.org/2009,353
BGH, 30.10.2009 - V ZR 253/08 (https://dejure.org/2009,353)
BGH, Entscheidung vom 30.10.2009 - V ZR 253/08 (https://dejure.org/2009,353)
BGH, Entscheidung vom 30. Januar 2009 - V ZR 253/08 (https://dejure.org/2009,353)
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Volltextveröffentlichungen (19)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • ra-skwar.de

    Sportrecht - Stadionverbot

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Zulässigkeit des Übergangs von der Leistungsklage zu der auf die Feststellung der Rechtswidrigkeit eines Stadionverbots gerichteten Klage unter dem Gesichtspunkt des effektiven Rechtsschutzes; Deckung des Ausspruchs eines bundesweiten Stadionverbots von dem Hausrecht des ...

  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Stadionverbot (bundesweites) - Anspruch auf Aufhebung?

  • kanzlei.biz

    Bundesweites Stadionverbot

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Klage auf Aufhebung von Stadionverbot; Hausrecht des Veranstalters für Stadionverbot

  • rabüro.de

    Zur Rechtmäßigkeit der Verhängung eines Stadionverbotes in Ausübung des Hausrechts

  • reise-recht-wiki.de

    Präventives Hausverbot im Stadion ist zulässig

  • kanzlei.biz

    Bundesweites Stadionverbot

  • Juristenzeitung(kostenpflichtig)

    Verhängung eines bundesweiten Stadionverbots

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Zulässigkeit des Übergangs von der Leistungsklage zu der auf die Feststellung der Rechtswidrigkeit eines Stadionverbots gerichteten Klage unter dem Gesichtspunkt des effektiven Rechtsschutzes; Deckung des Ausspruchs eines bundesweiten Stadionverbots von dem Hausrecht des ...

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Klageänderung/Bundesweites Stadionverbot

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (11)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Bundesgerichtshof bestätigt bundesweites Stadionverbot

  • wbs-law.de (Kurzinformation)

    Das Fußballstadion ist kein grundrechtsfreier Raum

  • wbs-law.de (Kurzinformation)

    Bundesweites Stadionverbot bestätigt

  • wbs-law.de (Kurzinformation)

    Bestätigung des bundesweiten Stadionverbots

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Bundesweites Stadionverbot für FC-Bayern-Fan

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    BGH bestätigt bundesweites Stadionverbot

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Bundesweites Stadionverbot für Fußballfan war auch ohne den Nachweis konkreter Straftaten zulässig

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Bestätigung des bundesweiten Fussballstadion-Verbots

  • juraforum.de (Kurzinformation)

    Bundesgerichtshof bestätigt bundesweites Stadionverbot

  • 123recht.net (Kurzinformation)

    Das Stadionverbot // Stadionverbote und Hausrecht


  • Vor Ergehen der Entscheidung:


  • archive.org (Pressebericht zum Verfahren - vor Ergehen der Entscheidung, 29.10.2009)

    Wenn Vereine Richter spielen - Grundsatz-Urteil des BGH zu Stadionverboten

Besprechungen u.ä. (5)

  • zjs-online.com PDF (Entscheidungsbesprechung)

    §§ 862, 1004 BGB
    Fans im Fokus - Zivilrechtliche Reaktionen auf ein soziologisches Phänomen (Regierungsrat Dr. Thomas Marzahn; ZJS 3/2010, S. 428-437)

  • nomos.de PDF (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Die Rechtslage beim bundesweiten Stadionverbot (Jan F. Orth, Björn Schiffbauer; RW 2011, 177)

  • Ruhr-Universität Bochum (Entscheidungsbesprechung)

    Ein Stadionverbot bedarf eines sachlichen Grundes

  • juraexamen.info (Fallbesprechung - aus Ausbildungssicht)

    Bundesweites Stadionverbot zulässig

  • waechtler-kollegen.de PDF (Entscheidungsanmerkung)

    Urteil des BGH zu Stadionverboten

In Nachschlagewerken

  • Wikipedia (Wikipedia-Eintrag mit Bezug zur Entscheidung)

    Stadionverbot

Papierfundstellen

  • NJW 2010, 534
  • VersR 2010, 825
 
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Wird zitiert von ... (39)

  • BGH, 09.03.2012 - V ZR 115/11

    Persönlichkeitsrechtsverletzung: Hausverbot für Vorsitzenden der NPD in einem

    Das Hausrecht beruht auf dem Grundstückseigentum oder -besitz (§§ 858 ff., 903, 1004 BGB) und ermöglicht es seinem Inhaber, in der Regel frei darüber zu entscheiden, wem er den Zutritt gestattet und wem er ihn verwehrt (Senat, Urteil vom 20. Januar 2006 - V ZR 134/05, NJW 2006, 1054 Rn. 7; Urteil vom 30. Oktober 2009 - V ZR 253/08, NJW 2010, 534, 535 Rn. 11; BGH, Urteil vom 8. November 2005 - KZR 37/03, BGHZ 165, 62, 70 mwN).

    Geschieht dies jedoch nicht oder sind die Bedingungen erfüllt, bedarf ein gegenüber einer bestimmten Person ausgesprochenes Verbot, die Örtlichkeit (künftig) zu betreten, zumindest grundsätzlich eines sachlichen Grundes, weil auch in solchen Konstellationen die Grundrechte des Betroffenen, namentlich dessen allgemeines Persönlichkeitsrecht (Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG) und das Gebot der Gleichbehandlung (Art. 3 GG), bei der gebotenen Abwägung einem willkürlichen Ausschluss entgegen stehen (Senat, Urteil vom 30. Oktober 2009 - V ZR 253/08, NJW 2010, 534, 535 Rn. 13).

    Hier liegt die Annahme besonders nahe, es sei unter Verzicht auf eine Prüfung im Einzelfall jedem der Zutritt gestattet, der sich im Rahmen des üblichen Verhaltens bewegt (vgl. Senat, Urteil vom 20. Januar 2006 - V ZR 134/05, NJW 2006, 1054 [Flughafenterminal] und vom 30. Oktober 2009 - V ZR 253/08, NJW 2010, 534 [Fußballstadion]; BGH, Urteil vom 3. November 1993 - VIII ZR 106/93, BGHZ 124, 39 [Einzelhandelsmarkt]; ebenso bereits BGH, Urteil vom 13. Juli 1979 - I ZR 138/77, NJW 1980, 700 [Apotheke] und vom 25. April 1991 - I ZR 283/89, NJW-RR 1991, 1512 [Getränkemarkt]).

  • BGH, 01.03.2013 - V ZR 14/12

    Unterlassungsanspruch des Grundstückseigentümers: Verwertung der von seinem

    Das Hausrecht könnte zwar auch auf den Besitz an dem Grundstück gestützt werden, gibt dem Besitzer aber nur das Recht, in der Regel frei darüber zu entscheiden, wem er den Zutritt gestattet und wem er ihn verwehrt (Senat, Urteile vom 20. Januar 2006 - V ZR 134/05, NJW 2006, 1054 Rn. 7, vom 30. Oktober 2009 - V ZR 253/08, NJW 2010, 534, 535 Rn. 11 und vom 9. März 2012 - V ZR 115/11, WM 2012, 2168 f. Rn. 8).
  • OLG Köln, 18.07.2019 - 15 W 21/19

    Heimliche Aufnahmen in psychiatrischer Klinik - Grenzen der journalistischen

    Denn sonst wäre man ohnehin gezwungen, aus Gründen des effektiven Rechtsschutzes eine Art "zivilrechtliche Fortsetzungsfeststellungsklagen" zuzulassen (so für Stadionverbot BGH v. 30.10 2009 - V ZR 253/08, NJW 2010, 534 Rn. 9 f.).
  • BGH, 15.01.2013 - XI ZR 22/12

    Ordentliche Kündigungsrecht der privaten Banken

    Dass die Beklagte im Sinne eines selbständigen (mittelbaren) Geltungsgrundes des Art. 3 Abs. 1 GG über § 242 BGB das Angebot, Girokonten zu führen, unterschiedslos und ohne Ansehen der Person ihres Vertragspartners gleichsam "an die Öffentlichkeit" gerichtet und dadurch ihre Bereitschaft verlautbart habe, generell und unter Verzicht auf eine Prüfung im Einzelfall jedem den Zugang zu ihren Leistungen dauerhaft zu eröffnen, der sich im Rahmen des üblichen Verhaltens bewege, so dass sie sich - vergleichbar den zur Einschränkung des Hausrechts entwickelten Grundsätzen (vgl. BGH, Urteil vom 30. Oktober 2009 - V ZR 253/08, NJW 2010, 534 Rn. 13; Urteil vom 9. März 2012 - V ZR 115/11, WM 2012, 2168 Rn. 22 f. mwN) - eine Beschränkung ihres Kündigungsrechts gefallen lassen müsse, ist weder dargetan noch sonst ersichtlich (aA offenbar Reifner, ZBB 1995, 243, 257).
  • BGH, 15.12.2016 - I ZR 63/15

    Zu den Ansprüchen eines bei der Stipendienvergabe nicht berücksichtigten

    bb) Das Zivilprozessrecht kennt dagegen keine Fortsetzungsfeststellungsklage, sondern nur die allgemeine Feststellungsklage (vgl. BGH, Urteil vom 30. Oktober 2009 - V ZR 253/08, NJW 2010, 534 Rn. 8).

    (2) Ohne Erfolg beruft sich die Revision auf die Entscheidung des V. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs vom 30. Oktober 2009, nach der die Schädigung anderer Rechtsgüter als des Vermögens wie etwa die Verletzung der Ehre ein rechtliches Interesse im Sinne des § 256 Abs. 1 ZPO begründen kann (BGH, NJW 2010, 534 Rn. 9).

  • OVG Niedersachsen, 26.04.2018 - 11 LC 288/16

    Polizeiliches Aufenthaltsverbot für einen "Ultra"

    Damit hat der Kläger auch ein berechtigtes Rehabilitationsinteresse an der Feststellung der Rechtswidrigkeit des streitgegenständlichen Aufenthaltsverbots (ebenfalls ein Rehabilitationsinteresse bei erledigten Aufenthaltsverboten bejahend: VG Stuttgart, Urt. v. 14.9.2009 - 5 K 2929/08 -, juris, Rn. 17; VG Düsseldorf, Urt. v. 5.7.2016 - 18 K 3843/15 -, juris, Rn. 9, vgl. auch BGH, Urt. v. 30.10.2009 - V ZR 253/08 -, NJW 2010, 534, juris, Rn. 8 ff.: Rehabilitationsinteresse bei einem erledigten Stadionverbot).

    Da die vorzunehmende Prognose das Vorliegen von "Tatsachen" erfordert, reichen reine Vermutungen oder subjektive Einschätzungen nicht aus (Senatsbeschl. v. 7.5.2015 - 11 LA 188/14 -, a.a.O., juris, Rn. 9; VGH Baden-Württemberg, Urt. v. 18.5.2017 - 1 S 160/17 -, a.a.O., juris, Rn. 37; vgl. auch BGH, Urt. v. 30.10.2009 - V ZR 253/08 -, a.a.O., juris, Rn. 17).

    Nach einer überwiegend zu Hooligans vertretenen Ansicht sei die belegbare Zugehörigkeit zur Hooligan-Szene ausreichend, um den Erlass eines Aufenthaltsverbots zu rechtfertigen (Bayerischer VGH, Beschl. v. 9.6.2006 - 24 CS 06.1521 - juris, Rn. 15; VG München, Urt. v. 25.2.2010 - M 22 K 08.203 - juris, Rn. 82; VG Arnsberg, Beschl. v. 1.7.2009 - 3 L 345/09 -, juris, Rn. 15; VG Minden, Beschl. v. 2.10.2014 - 11 L 763/14 -, juris, Rn. 22; VG Meiningen, Urt. v. 8.2.2011 - 2 K 453/09 Me -, juris, Rn. 21; ähnlich VG Hannover, Urt. v. 4.7.2012 - 10 A 1994/11 -, juris, Rn. 44 f., bzgl. der Ingewahrsamnahme eines hannoverschen Ultras; VG Köln, Beschl. v. 21.8.2015 - 20 L 2023/15 -, juris, Rn. 13, bzgl. eines Aufenthaltsverbots für einen leverkusener Ultra; BVerfG, Beschl. v. 25.3.2008 - 1 BvR 1548/02 -, juris, Rn. 31, bzgl. eines Platzverweises bei "Chaostagen" und BGH, Urt. v. 30.10.2009 - V ZR 253/08 -, a.a.O., juris, Rn. 23, bzgl. eines Stadionverbots für einen Ultra).

    Gleiches gilt für Ermittlungsverfahren, die zum Zeitpunkt des Erlasses des Aufenthaltsverbots noch anhängig waren (Senatsbeschl. v. 26.6.2009 - 11 ME 337/09 -, n.v.; vgl. zu einem Stadionverbot BGH, Urt. v. 30.10.2009 - V ZR 253/08 -, a.a.O., juris, Rn. 23, dazu auch BVerfG, Beschl. v. 11.4.2018 - 1 BvR 3080/09 -, juris, Rn. 55 f.), sowie für solche Vorkommnisse, die nicht zur Einleitung eines Strafverfahrens geführt haben, aber gleichwohl in einem inneren Zusammenhang mit denjenigen Straftaten stehen, deren zukünftige Begehung durch das Aufenthaltsverbot verhindert werden soll, und die somit Rückschlüsse auf ein zukünftiges strafrechtlich relevantes Verhalten zulassen (vgl. Senatsbeschl. v. 14.6.2006 - 11 ME 172/06 -, a.a.O., juris, Rn. 11; VGH Baden-Württemberg, Urt. v. 18.5.2017 - 1 S 160/17 -, a.a.O., juris, Rn. 38; VG Aachen, Beschl. v. 26.4.2013 - 6 L 162/13 -, juris, Rn. 33; VG Augsburg, Urt. v. 19.9.2017 - Au 1 K 17.1260 -, juris, Rn. 36; VG Meiningen, Urt. v. 8.2.2011 - 2 K 453/09 Me -, juris, Rn. 21; VG Braunschweig, Beschl. v. 8.6.2006 - 5 B 173/06 -, juris, Rn. 31).

    Dementsprechend können auch Hinweise auf die Begehung einer zukünftigen Straftat oder die unmittelbar bevorstehende Teilnahme an einer gewalttätigen Auseinandersetzung als Mitglied einer Gruppe für die Gefahrenprognose berücksichtigt werden (vgl. BVerfG, Beschl. v. 25.3.2008 - 1 BvR 1548/02 -, juris, Rn. 31; BGH, Urt. v. 30.10.2009 - V ZR 253/08 -, a.a.O., juris, Rn. 23).

  • BGH, 29.05.2020 - V ZR 275/18

    Sachlicher Grund für die Erteilung eines Hausverbots bei Entscheidung der

    Das Hausrecht beruht auf dem Grundstückseigentum oder -besitz (§§ 858 ff., 903, 1004 BGB) und ermöglicht es seinem Inhaber, in der Regel frei darüber zu entscheiden, wem er Zutritt gestattet und wem er ihn verwehrt (st. Rspr., vgl. etwa Senat, Urteil vom 30. Oktober 2009 - V ZR 253/08, NJW 2010, 534 Rn. 11; Senat, Urteil vom 9. März 2012 - V ZR 115/11, NJW 2012, 1725 Rn. 8 jeweils mwN).

    a) Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs können sich - außer durch vertragliche Bindungen und die hier nicht einschlägigen Benachteiligungsverbote aus § 19 AGG - Einschränkungen bei der Ausübung des Hausrechts insbesondere daraus ergeben, dass der Hausrechtsinhaber die Örtlichkeit für den allgemeinen Publikumsverkehr öffnet und dadurch seine Bereitschaft zu erkennen gibt, generell und unter Verzicht auf eine Prüfung im Einzelfall jedem den Zutritt zu gestatten, der sich im Rahmen des üblichen Verhaltens bewegt (vgl. Senat, Urteil vom 20. Januar 2006 - V ZR 134/05, NJW 2006, 1054 Rn. 8 [Flughafen]; Urteil vom 30. Oktober 2009 - V ZR 253/08, NJW 2010, 534 Rn. 13 [Fußballstadion]; Urteil vom 9. März 2012 - V ZR 115/11, NJW 2012, 1725 Rn. 22, 24 [verneinend zu einem Wellnesshotel]; BGH, Urteil vom 3. November 1993 - VIII ZR 106/93, BGHZ 124, 39, 43 [Einkaufsmarkt]; Urteil vom 25. April 1991 - I ZR 283/89, NJW-RR 1991, 1512 [Warenhaus]).

    In solchen Konstellationen tritt die Privatautonomie (Art. 2 Abs. 1 GG) des Hausrechtsinhabers in ihrem Gewicht zurück und stehen die Grundrechte des Betroffenen, namentlich dessen allgemeines Persönlichkeitsrecht (Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG) und das Gebot der Gleichbehandlung (Art. 3 GG), bei der gebotenen Abwägung einem willkürlichen Ausschluss entgegen (vgl. Senat, Urteil vom 30. Oktober 2009 - V ZR 253/08, aaO; Urteil vom 9. März 2012 - V ZR 115/11, aaO Rn. 22).

  • BGH, 17.06.2016 - V ZR 272/15

    Feststellungsklage: Rechtliches Interesse an der Feststellung der

    In diesem Sinne sind auch die von dem Berufungsgericht zitierten Entscheidungen des Senats (Urteile vom 30. Oktober 2009 - V ZR 253/08, NJW 2010, 534 Rn. 8 und vom 9. März 2012 - V ZR 115/11, NJW 2012, 1725 Rn. 28) zu verstehen.

    So liegt es beispielsweise bei einem mehr als zweijährigen Stadionverbot (vgl. näher Senat, Urteil vom 30. Oktober 2009 - V ZR 253/08, NJW 2010, 534 Rn. 8).

  • LG Hannover, 23.01.2013 - 6 O 115/12

    Reiserecht - Kinderverbot im Hotel?

    Geschieht dies jedoch nicht oder sind die Bedingungen erfüllt, bedarf ein gegenüber einer bestimmten Person ausgesprochenes Verbot, die Örtlichkeit zu betreten, zumindest grundsätzlich eines sachlichen Grundes, da in einer solchen Konstellation die Grundrechte des Betroffenen, namentlich dessen allgemeines Persönlichkeitsrecht (Artikel 2 Abs. 1 in Verbindung mit Artikel 1 Abs. 1 Grundgesetz) und das Gebot der Gleichbehandlung (Artikel 3 GG) bei der gebotenen Abwägung einem willkürlichen Ausschluss entgegenstehen (BGH, NJW 2010, 534 (535)).

    So hat der BGH für den Ausschluss von einem Flughafenterminal, einem Fußballstadion oder einem Supermarkt ohne das Vorliegen eines sachlichen Grundes Willkür angenommen (vgl. BGH, NJW 2006, 1054, NJW 2010, 534, BGHZ 124, 39).

  • LG Mannheim, 02.02.2015 - 1 S 163/14

    Voraussetzungen eines Stadionverbots: Sachlicher Grund; öffentliches Anbieten der

    Dies entspricht dem schützenswerten Interesse des Veranstalters, wie hier dem Beklagten, da diesen wiederum Schutzpflichten gegenüber allen Besuchern treffen, deliktische Übergriffe von anderen Fans zu verhindern (vgl. BGH, Urteil vom 30. Oktober 2009 - V ZR 253/08 -, Rn. 11, 16, juris; LG Dortmund, Urteil vom 23. September 2014 - 1 S 299/13 -, Rn. 5, juris).

    Angesichts der Vielzahl der Besucher und der häufig emotional aufgeheizten Stimmung zwischen rivalisierenden Gruppen ist daher die Bemühung der Vereine sachgerecht, neben Sicherungsmaßnahmen während des Spiels etwa durch Ordnungskräfte und bauliche sowie organisatorische Vorkehrungen auch im Vorfeld tätig zu werden und potentiellen Störern bereits den Zutritt zu dem Stadion zu versagen (BGH, Urteil vom 30. Oktober 2009 - V ZR 253/08 -, Rn. 17, juris).

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes ist ein Stadionverbot selbst dann gerechtfertigt, wenn ein strafbares Verhalten nicht vorliegt, sondern das Verhalten einer Person lediglich Anlass für die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegeben hat, selbst wenn das Ermittlungsverfahren später etwa gemäß § 153 StPO eingestellt wird und nicht davon ausgegangen werden kann, dass ein Straftatbestand verwirklicht wurde (BGH, Urteil vom 30. Oktober 2009 - V ZR 253/08 -, Rn. 22 f., juris).

    Entscheidend sind nicht die Richtlinien, sondern die konkreten Umstände (BGH, Urteil vom 30. Oktober 2009 - V ZR 253/08 -, Rn. 27, juris).

    Es war vielmehr Sache des Klägers, den bei Fehlen eines sachlichen Grundes bestehenden Anspruch auf Aufhebung des Verbots gegenüber der Beklagten geltend zu machen (BGH, Urteil vom 30. Oktober 2009 - V ZR 253/08 -, Rn. 26, juris).

  • OVG Niedersachsen, 10.10.2019 - 11 LB 108/18

    Heranziehung zu Kosten einer polizeilichen Ingewahrsamnahme

  • OLG Brandenburg, 18.04.2011 - 1 U 4/10

    Persönlichkeitsrechtsverletzung: Hausverbot für Vorsitzenden der NPD in einem

  • LAG Hamm, 28.08.2015 - 18 Sa 335/15

    Anfechtung des Arbeitsverhältnisses einer Lehrererin wegen Verschweigens des

  • OLG Frankfurt, 07.09.2017 - 1 U 175/16

    Bundesweite Stadionverbote für Fußballfans zulässig

  • OLG Dresden, 11.03.2016 - 2 OLG 21 Ss 506/15

    Zur Strafbarkeit eines Verstoßes gegen ein stadionbezogenes Hausverbot

  • VGH Hessen, 01.02.2017 - 8 A 2105/14

    Aufenthaltsverbot im Anschluss an eine zum Teil unfriedliche Großdemonstration

  • ArbG Stuttgart, 09.07.2014 - 11 Ca 1767/14

    Hausverbot nach beendetem Arbeitsverhältnis - Einschränkung bei

  • OLG Koblenz, 13.12.2012 - U 73/12

    Wettbewerbsbeschränkung: Wirksamkeit eines durch den Betreiber einer Rennstrecke

  • VG Düsseldorf, 08.03.2012 - 6 K 254/11

    Kein Hausrecht eines Hafenbetreibers an öffentlichen Straßen im Hafengebiet

  • AG Frankfurt/Main, 20.09.2018 - 30 C 3466/17

    Rechtswidriges Stadionverbot

  • LG Dortmund, 23.09.2014 - 1 S 299/13

    Rechtmäßigkeit des Ausspruchs eines Stadionverbots um potentielle Störer

  • OLG Bamberg, 24.11.2015 - 3 Ss OWi 1176/15

    "Vermummungsverbot" nach Art. 16 BayVersG im überdachten Tribünenbereich eines

  • StGH Baden-Württemberg, 02.11.2015 - 1 VB 28/15

    NPD-Stadtrat darf weiter nicht ins Stadion für SV Waldhof

  • AG Nordhorn, 07.05.2015 - 3 C 219/15

    Haftung bei Auffahrunfall anlässlich Rennrad-Trainingsfahrt im Pulk

  • OLG Hamm, 21.07.2020 - 4 RVs 83/20

    Hausfriedensbruch, Hausverbot, bundesweites Stadionverbot, Deutscher Fußballbund

  • VG München, 25.02.2010 - M 22 K 08.203

    Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland; Hooligan; Meldeauflagen; Betretens-

  • VG Neustadt, 23.02.2010 - 4 L 103/10

    Hausverbot für Räume der ARGE; Rechtscharakter und Rechtsweg;

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 19.06.2013 - 4 A 1065/12

    Verpflichtung des Betreibers einer Stadthafens zur Kontrolle oder Sperrung des

  • AG Offenbach, 15.03.2013 - 380 C 502/12

    Streitwert bei Streit über Stadtionverbot

  • LAG Köln, 17.09.2014 - 5 Sa 292/14

    Hausverbot für Hotels und Hauptverwaltung nach Beendigung des

  • VG Berlin, 08.09.2020 - 1 L 250.20
  • VG Neustadt, 14.06.2011 - 4 L 543/11

    Hausverbot im Gerichtsgebäude

  • VG Hannover, 21.07.2011 - 10 B 2096/11

    Aufenthaltsverbot gegen Mitglied der gewaltbereiten "Ultraszene" eines

  • VGH Hessen, 01.02.2017 - 8 A 2016/14

    Aufenthaltsverbot, Blockupy

  • VG Leipzig, 26.10.2015 - 3 K 1271/14
  • VG Freiburg, 26.08.2014 - 4 K 1839/14

    Aufenthaltseinschränkende Auflagen gegen einen radikalen Fußballfan wegen der

  • LG Mannheim, 14.04.2015 - 1 S 163/14

    Voraussetzungen eines Stadionverbots: Sachlicher Grund; öffentliches Anbieten der

  • OLG Rostock, 27.03.2020 - 5 U 129/18
  • AG Dortmund, 01.08.2013 - 435 C 1010/13

    Erteilung eines bundesweiten Stadionverbotes gegenüber einem Fußballfan wegen

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