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   VGH Baden-Württemberg, 13.06.2000 - 13 S 1378/98   

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https://dejure.org/2000,1799
VGH Baden-Württemberg, 13.06.2000 - 13 S 1378/98 (https://dejure.org/2000,1799)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 13.06.2000 - 13 S 1378/98 (https://dejure.org/2000,1799)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 13. Juni 2000 - 13 S 1378/98 (https://dejure.org/2000,1799)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de

    Rücknahme einer Ausweisung

  • Landesrecht Baden-Württemberg

    § 48 Abs 1 S 1 VwVfG BW, § 45 Abs 2 Nr 3 AuslG 1990, § 48 Abs 1 S 1 Nr 5 AuslG 1990, § 51 Abs 1 AuslG 1990
    Rücknahme einer Ausweisung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Ausländerrecht: Anspruch auf Rücknahme einer Ausweisung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • VBlBW 2001, 23
 
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Wird zitiert von ... (29)

  • VGH Baden-Württemberg, 16.03.2005 - 11 S 2885/04

    Klagebefugnis von Familienangehörigen bei Ausweisung des Vaters bei eigener

    Es ist anerkannt, dass auch die generalpräventiv motivierte Ausweisung ihren Sinn noch erfüllen kann, wenn sie nicht zu einer Abschiebung des Ausländers, sondern nur zu einer Verschlechterung seiner aufenthaltsrechtlichen Position im Bundesgebiet führt (BVerwG, Urteil vom 31.8.2004, a.a.O.; Urteil vom 5.5.1998 - 1 C 17.97 -, BVerwGE 106, 351, 366; Beschluss vom 18.8.1995 - 1 B 55/95 -, InfAuslR 1995, 405; ebenso VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 13.6.2000 - 13 S 1378/98 -, VBlBW 2001, 23 und BayVGH, Urteil vom 23.9.2002 - 24 B 02.153 -, InfAuslR 2003, 58).

    Da die Ausweisung nur den weiteren legalen Aufenthalt des Ausländers im Inland verhindern soll und ihm auch nicht vorschreibt, wohin er auszureisen hat (BVerwG, Urteil vom 7.10.1975 - 1 C 46.69 -, BVerwGE 49, 202, 207f; VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 13.6.2000 - 13 S 1378/98 -, VBlBW 2001, 23f) wird der Rechtsgehalt der Asylberechtigung erst verletzt, wenn die durch die Ausweisung begründete Ausreisepflicht durch eine Abschiebung in den Verfolgerstaat durchgesetzt werden soll.

  • VGH Baden-Württemberg, 21.09.2001 - 10 S 1230/01

    Ausweisung politisch Verfolgter - Straffälligkeit

    Vielmehr hat das Bundesverwaltungsgericht in diesem Urteil gerade entschieden, es sei nicht ausgeschlossen, dass auch unter Berücksichtigung eines strikten Verbotes der Abschiebung nach § 51 Abs. 1 AuslG (und damit bei Vorliegen der Voraussetzungen einer Duldung nach § 55 Abs. 2 AuslG) die Ausweisung selbst eines asylberechtigten Ausländers im Hinblick auf § 45 Abs. 2 Nr. 3 AuslG ermessensfehlerfrei ausgesprochen werden könne (BVerwG, Urt. v. 05.05.1998, a.a.O.; Beschl. v. 18.08.1995, Buchholz 402.240 § 48 Nr. 7 S. 13 = InfAuslR 1995, 405; VGH Bad.-Württ., Urt. v. 13.06.2000 - 13 S 1378/98 -, VBlBW 201, 23 = EZAR 039 Nr. 6 [Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision zurückgewiesen durch Bundesverwaltungsgericht, Beschl. v. 12.09.2000 - 1 B 50.00 -]; Beschl. v. 23.04.2001 - 11 S 2722/99 - Beschl. v. 06.03.2001 - 10 S 2787/99 -).

    Deshalb kann die Ausweisung auch bei fehlender Möglichkeit der Aufenthaltsbeendigung der Gefahr erneuter Straftaten entgegenwirken (vgl. BVerwG, Beschl. v. 18.08.1995, a.a.O.; Urt. v. 05.05.1998, a.a.O.; VGH Bad.-Württ., Urt. v. 13.06.2000, a.a.O.; Beschl. v. 23.04.2001, a.a.O.).

    Die weiteren Ausweisungswirkungen, nämlich die Pflicht zur Ausreise sowie das Verbot der Wiedereinreise und der Erteilung einer neuen Aufenthaltsgenehmigung (§ 8 Abs. 2 Satz 1 und 2 AuslG), können bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 30 Abs. 4 AuslG auch ohne vorherige Ausreise des Ausländers (§ 8 Abs. 2 Satz 4 AuslG) durchbrochen werden und in eine Aufenthaltsbefugnis einmünden (vgl. hierzu VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 02.05.2000, InfAuslR 2000, 395; Urt. v.5.7.2000, VBlBW 2001, 113=InfAuslR 2000, 491; Urt. v. 13.06.2000, a.a.O.; BVerwG, Urt. v. 04.06.1997, NVwZ 1997, 1114 = InfAuslR 1997, 355), sofern sich der Kläger keine neuen Verfehlungen zu Schulden kommen lässt.

  • VG Potsdam, 25.04.2019 - 8 K 5019/16

    Kanalanschlussbeiträge (Entwässerungsbeiträge, Schmutzwasser)

    In einem solchen Fall bedarf es auch keiner ins Einzelne gehender Ermessenserwägungen (vgl. BVerwG, Urteil vom 13. Dezember 2011 - 5 C 9.11 -, juris, Rz. 29; Urteil vom 20. November 2018 - 1 C 23.17 -, juris, Rz. 30; vgl. auch VGH Mannheim, Urteil vom 13. Juni 2000 - 13 S 1378/98 -, juris, Rz. 21).
  • VG Stuttgart, 02.12.2011 - 11 K 839/11

    Zum Anspruch einer türkischen Staatsangehörigen auf Einbürgerung bzw.

    Die Klägerin darf den erst nach Klageerhebung ergangenen Bescheid der Stadt Heilbronn vom 05.04.2011 über die Ablehnung ihres Antrags auf Einbürgerung in den deutschen Staatsverband in den Rechtsstreit einbeziehen; eine Klageänderung liegt darin nicht, weil der Regelungsgegenstand der nachträglichen Behördenentscheidung mit dem Streitgegenstand der Untätigkeitsklage deckungsgleich ist (vgl. VGH Mannheim, Urt. v. 24.06.1998 - 13 S 1099/96 - InfAuslR 1998, 433 und Urt. v 13.06.2000 - 13 S 1378/98 - VBlBW 2001, 23).
  • VG Karlsruhe, 24.09.2003 - 7 K 202/02

    Ausweisung eines Asylberechtigten

    Ein Eingriff in das Asylgrundrecht durch die Ausweisung erfolgt nicht (vgl. auch VGH Bad.-Württ., Urt. v. 13.06.2000, VBlBW 2001, 23).

    In spezialpräventiver Hinsicht ist es von erheblicher Bedeutung, dass auch einem Ausländer, der vor Abschiebung in seinen Heimatstaat sicher ist, vor Augen geführt werden kann, dass Verstöße gegen die Rechtsordnung seinen Aufenthaltsstatus nicht unberührt lassen (vgl. VGH Bad.-Württ., Urt.v. 13.06.2000, VBlBW 2001, 23; BVerwG, B.v. 18.08.1995, InfAuslR 1995, 405; Urt. v. 05.05.1998, BVerwGE 106, 351).

  • OVG Hamburg, 14.12.2005 - 3 Bs 79/05

    Fortgeltung der Sperrwirkungen des AuslG 1990 gegenüber Unionsbürgern; keine

    Vielmehr braucht sich die gem. § 48 Abs. 1 Satz 1 HmbVwVfG erforderliche Prüfung nur darauf zu erstrecken, ob die Antragsgegnerin die Ausweisung seinerzeit auch dann verfügt hätte, wenn ihr bekannt gewesen wäre, dass über die Frage der Ausweisung eine Ermessensentscheidung zu treffen sei (vgl. zur Zulässigkeit derartiger hypothetischer Überlegungen im Rahmen des § 48 Abs. 1 Satz 1 HmbVwVfG: VGH Mannheim, Urt. v. 13.6.2000, VBlBW 2001 S. 23).
  • VGH Baden-Württemberg, 09.07.2002 - 11 S 2240/01

    Zuständigkeit für abgelehnte Asylbewerber; Duldungsanspruch -

    Nur in einem solchen Fall haben die genannten Rechtsfolgen zurückzustehen und kann ausnahmsweise auf die Ausreise des Ausländers nach dieser Vorschrift verzichtet werden (vgl. hierzu VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 21.9.2001 - 10 S 1230/01 -, EZAR 039 Nr. 8; Beschluss vom 2.5.2000, a.a.O.; Urteil vom 5.7.2000 - 13 S 1726/99 -, InfAuslR 2000, 491; Urteil vom 13.6.2000 - 13 S 1378/98 -, VBlBW 2001, 23; BVerwG, Urteil vom 4.6.1997, a.a.O.).
  • VG Düsseldorf, 28.05.2010 - 13 K 4238/09

    Rücknahme, Ermessen, Vertrauensschutz

    Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg, Urteil vom 13. Juni 2000 - 13 S 1378/98 -, juris.

    vgl. Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg , Urteil vom 13. Juni 2000 - 13 S 1378/98 -, juris, und Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 12. November 1991 15 A 1154/90 , juris.

  • VG Freiburg, 16.10.2003 - 4 K 18/02

    Aufhebung einer Ausweisungsverfügung und Befristung der Ausweisungswirkungen

    Ob darüber hinaus dem Rücknahmeverfahren ein sog. uneigentliches Wiederaufnahmeverfahren vorzuschalten ist, wofür die Voraussetzungen des § 51 LVwVfG gegeben sein müssten, braucht hier nicht erörtert zu werden, denn die Voraussetzungen des § 48 LVwVfG sind im vorliegenden Fall nicht gegeben (vgl. BVerwG, Urt. v. 07.12.1999 - 1 C 13/99 - DVBl. 2000, 429 ff.; VGH Bad.-Württ., Urt. v. 13.06.2000 - 13 S 1378/98 - VBlBW 2001, 23 - 25; Urt. v. 11.03.1999 - 13 S 2208/97 - VBlBW 1999, 427 - 430 m.w.N.).

    Bezogen auf den Einzelfall kommt ein Anspruch auf erneute Sachprüfung und Entscheidung in Betracht, wenn die Aufrechterhaltung der früheren Entscheidung gegen Verfassungsrecht verstieße oder - etwa wegen unzumutbarer Folgen für den Betroffenen oder im Hinblick auf den Grundsatz von Treu und Glauben - als schlechthin unerträglich erschiene (BVerwG, Urt. v. 19.10.1967, a.a.O.; Urt. v. 30.01.1974, a.a.O.; BVerwG, Beschl. v. 07.09.1976, NJW 1977, 262, 263; zum Kriterium der Unzumutbarkeit VGH Bad.-Württ., Urt. v. 31.01.1989 - 9 S 1141/88 -, NVwZ 1989, 882, 884; Urt. v. 10.3.1999, a.a.O.; Urt. v. 13.06.2000 - 13 S 1378/98 - a.a.O. m.w.N.).

  • VG Lüneburg, 04.02.2004 - 1 A 347/00

    Zwangsweise gegen einen Beamten verfügte Teilzeitbeschäftigung ist rechtswidrig,

    Die Beklagte könnte sich allein dann noch auf die Unanfechtbarkeit der Begleitverfügung vom 26. August 1998 berufen, "wenn sich deren Rechtswidrigkeit nicht geradezu aufdrängt" (so VGH Mannheim, VBlBW 2001, S. 23).
  • VGH Baden-Württemberg, 17.07.2003 - 4 S 308/03

    Vertragsanpassung - Leistungsklage; Rückforderung überzahlter Anwärterbezüge

  • OVG Niedersachsen, 18.06.2002 - 11 LB 69/02

    Krankenhaus; Förderung von Nutzungsentgelten; Anlagegüter; Trägerwechsel

  • OVG Berlin-Brandenburg, 10.05.2006 - 11 S 40.05

    Ausweisung eines türkischen Staatsangehörigen mit unbefristeter

  • VG Freiburg, 24.07.2007 - 1 K 1505/06

    Ausweisung einer assoziationsbegünstigten Türkin

  • OVG Berlin-Brandenburg, 28.02.2007 - 11 S 84.06

    Keine Anspruch, auch nicht im Wege der Ermessensreduzierung, auf Wiederaufgreifen

  • VG Lüneburg, 10.12.2003 - 1 A 307/00

    Zwangsteilzeit einer Lehrerin und Wiederaufgreifen des Verfahrens wegen

  • VG Lüneburg, 18.08.2004 - 1 A 344/00

    Das Ermessen beim Wiederaufgreifen bestandskräftig abgeschlossener Verfahren der

  • VG Lüneburg, 02.06.2004 - 1 A 398/00

    Zwangsteilzeit und Beamtenverhältnis (Lehrer)

  • VG Lüneburg, 18.08.2004 - 1 A 415/00

    Zwangsteilzeit: Rücknahme einer einseitig verfügten Teilzeitbeschäftigung;

  • VG Lüneburg, 03.03.2004 - 1 A 334/00

    Zwangsteilzeit: Wiederaufgreifen des Verfahrens bei einseitig verfügter

  • VG Lüneburg, 04.02.2004 - 1 A 399/00

    Zwangsweise verfügte Teilzeitbeschäftigung für Beamte ist rechtswidrig, die

  • VG Lüneburg, 04.02.2004 - 1 A 293/00

    Voll- bzw. Teilzeitbeschäftigung (mit entsprechender Reduzierung der Bezüge) ohne

  • VG Lüneburg, 10.12.2003 - 1 A 322/00

    Eine Zwangsteilzeit nebst Besoldungskürzung ist ohne Zustimmung des betroffenen

  • VG Stuttgart, 07.03.2008 - 1 K 2800/07

    Zirkus klagt erfolglos gegen die Erhebung von Kosten für Polizeieinsatz wegen

  • VG Lüneburg, 18.08.2004 - 1 A 253/04

    Eine zwangsweise abverlangte Teilzeitbeschäftigung ist rechtswidrig und

  • VG Köln, 18.05.2004 - 12 L 1343/03

    D (A), Türken, Kalifatsstaat, Ausweisung, Straftäter, Freiheitsstrafe,

  • VG Sigmaringen, 06.03.2001 - 7 K 1809/99

    Ausländer; Befristung der Wirkung einer Ausweisung

  • VG Düsseldorf, 07.07.2010 - 13 L 901/10

    Rechtmäßigkeit der Rücknahme einer inzwischen unanfechtbar gewordenen Zulassung

  • VG Berlin, 18.12.2007 - 35 A 505.07

    Frage der Verhältnismäßigkeit der Ausweisung eines assoziationsberechtigten

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