Rechtsprechung
   BGH, 12.11.1985 - VI ZR 103/84   

Volltextveröffentlichungen (7)

  • verkehrslexikon.de

    Erleidet ein Unfallbeteiligter, der vom Schädiger in diese Rolle gezwungen worden ist, eine Unfallneurose, die auf das Miterleben des Unfalls mit schweren Folgen zurückzuführen ist, so sind darauf beruhende Gesundheitsschäden grundsätzlich dem Unfallgeschehen haftungsrechtlich zuzurechnen

  • Kanzlei Prof. Schweizer (Volltext/Auszüge)

    Haftungsrechtliche Zurechnung der auf Unfallneurose beruhenden Gesundheitsschäden

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • rabüro.de

    Zur haftungsrechtlichen Zurechnung der auf Unfallneurose beruhenden Gesundheitsschäden

  • Universität des Saarlandes
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Schadensersatz und Schmerzensgeld: Haftung für die Verursachung eines Verkehrsunfalls ohne Mitverschulden des Geschädigten, Ersatzpflicht von Gesundheitsschäden aus Anlaß einer Konversionsneurose

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Jurion (Leitsatz)

    Unfallbeteiligter - Unfallneurose - Gesundheitsschäden - Unfallgeschehen haftungsrechtlich zuzurechnen - Konversionsneurose - Allgemeines Lebensrisikos

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 1986, 777
  • MDR 1986, 487
  • VersR 1986, 240
  • VersR 1986, 448



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Wird zitiert von ... (52)  

  • BGH, 27.01.2015 - VI ZR 548/12  

    Schadensersatz nach Tod durch Verkehrsunfall: Voraussetzungen eines

    Das Berufungsgericht ist allerdings zutreffend davon ausgegangen, dass durch ein Unfallgeschehen ausgelöste, traumatisch bedingte psychische Störungen von Krankheitswert eine Gesundheitsverletzung im Sinne des § 823 Abs. 1 BGB darstellen können (vgl. Senatsurteile vom 22. Mai 2007 - VI ZR 17/06, BGHZ 172, 263 Rn. 12; vom 30. April 1996 - VI ZR 55/95, BGHZ 132, 341, 344; vom 16. Januar 2001 - VI ZR 381/99, VersR 2001, 874, 875; vom 12. November 1985 - VI ZR 103/84, VersR 1986, 240, 24).

    b) Rechtsfehlerhaft hat das Berufungsgericht auch nicht berücksichtigt, dass der Senat stets dem Umstand maßgebliche Bedeutung beigemessen hat, ob die von dem "Schockgeschädigten" geltend gemachten psychischen Beeinträchtigungen auf seine direkte Beteiligung an einem Unfall oder das Miterleben eines Unfalls zurückzuführen oder ob sie durch den Erhalt einer Unfallnachricht ausgelöst worden sind (vgl. Senatsurteile vom 11. Mai 1971 - VI ZR 78/70, BGHZ 56, 163, 166 f.; vom 22. Mai 2007 - VI ZR 17/06, BGHZ 172, 263 Rn. 13 f.; vom 12. November 1985 - VI ZR 103/84, VersR 1986, 240, 241 f.; vom 16. Januar 2001 - VI ZR 381/99, VersR 2001, 874, 875 f.).

    So hat der Senat die Haftung des Schädigers für psychisch vermittelte Gesundheitsstörungen in den Fällen für zweifelsfrei gegeben erachtet, in denen der Geschädigte am Unfall direkt beteiligt war und dieser das Unfallgeschehen psychisch nicht verkraften konnte (vgl. Senatsurteile vom 12. November 1985 - VI ZR 103/84, VersR 1986, 240, 241; vom 22. Mai 2007 - VI ZR 17/06, BGHZ 172, 263 Rn. 14).

  • BGH, 30.04.1996 - VI ZR 55/95  

    Schadensersatz und Schmerzensgeld: Haftung für die Verursachung eines

    15 Handelt es sich bei den psychisch vermittelten Beeinträchtigungen hingegen nicht um schadensausfüllende Folgewirkungen einer Verletzung, sondern treten sie haftungsbegründend erst durch die psychische Reaktion auf ein Unfallgeschehen ein, wie dies in den sogenannten Schockschadensfällen regelmäßig und bei Aktual- oder Unfallneurosen häufig der Fall ist, so kommt eine Haftung nur in Betracht, wenn die Beeinträchtigungen selbst Krankheitswert besitzen, also eine Gesundheitsbeschädigung im Sinne des § 823 Abs. 1 BGB darstellen (vgl. BGHZ 56, 163; 93, 351, 355; Senatsurteil vom 12. November 1985 - VI ZR 103/84 - VersR 1986, 240; OLG Frankfurt, Urteil vom 23. September 1994 in Verbindung mit NA-Beschluß des Senats vom 24. Oktober 1995 - VI ZR 349/94 - OLG-Report Frankfurt 1994, 242), und für den Schädiger vorhersehbar waren (Senatsurteil vom 3. Februar 1976 - VI ZR 86/74 - VersR 1976, 639 f.).

    Dementsprechend ist die Haftung bejaht worden bei unfallbedingter Wesensveränderung (Senatsurteil vom 8. Dezember 1959 - VI ZR 36/58 - VersR 1960, 225), bei Depressionen (Senatsurteil vom 14. Juni 1966 - VI ZR 270/64 - VersR 1966, 931 und vom 8. Februar 1994 - VI ZR 68/93 - VersR 1994, 695, 696), Aktual- oder Unfallneurosen (BGH, Urteil vom 25. Januar 1968 - III ZR 122/67 - VersR 1968, 396; Senatsurteil vom 12. November 1985 - aaO S. 241) sowie bei Konversionsneurosen (Senatsurteile vom 12. November 1985 und vom 16. März 1993 jeweils aaO; OLG Frankfurt VersR 1993, 853).

    Diese Grundsätze gelten uneingeschränkt auch für die Konversionsneurose (Urteile vom 12. November 1985 aaO S. 242 und vom 16. März 1993 aaO S. 590).

  • BGH, 20.03.2012 - VI ZR 114/11  

    Schadenersatz bei Verkehrsunfall: Schockschadenersatz bei Verletzung oder Tötung

    Deshalb setzt die Zurechnung psychischer Beeinträchtigungen wie Trauer und Schmerz nicht nur eine - hier zugunsten der Klägerin revisionsrechtlich zu unterstellende pathologisch fassbare - Gesundheitsbeschädigung voraus, sondern auch eine besondere personale Beziehung des solcherart "mittelbar" Geschädigten zu einem schwer verletzten oder getöteten Menschen (vgl. Senatsurteile vom 11. Mai 1971 - VI ZR 78/70, aaO S. 170; vom 31. Januar 1984 - VI ZR 56/82, VersR 1984, 439; vom 12. November 1985 - VI ZR 103/84, VersR 1986, 240, 241; vom 4. April 1989 - VI ZR 97/88, aaO; vom 13. Januar 1976 - VI ZR 58/74, aaO und vom 6. Februar 2007 - VI ZR 55/06, Rn. 8, 10).
  • BGH, 10.02.2015 - VI ZR 8/14  

    Schadensersatz bei Verkehrsunfall mit Personenschaden: Haftung für psychische

    Dabei hat der erkennende Senat stets dem Umstand Bedeutung beigemessen, ob die von dem Dritten geltend gemachten psychischen Beeinträchtigungen auf seine direkte Beteiligung an einem Unfall oder das Miterleben eines Unfalls zurückgeführt werden oder ob sie durch den Erhalt einer Unfallnachricht ausgelöst worden sein sollen (vgl. Senatsurteil vom 11. Mai 1971 - VI ZR 78/70, aaO S. 167; vom 22. Mai 2007 - VI ZR 17/06, BGHZ 172, 263 Rn. 13 f.; vom 12. November 1985 - VI ZR 103/84, VersR 1986, 448 und vom 27. Januar 2015 - VI ZR 548/12, zVb).
  • BGH, 22.05.2007 - VI ZR 17/06  

    "Geisterfahrer" haftet nicht für posttraumatisches Belastungssyndrom von

    aa) Der erkennende Senat hat eine Haftpflicht des Unfallverursachers in Fällen anerkannt, in denen der Geschädigte als direkt am Unfall Beteiligter infolge einer psychischen Schädigung eine schwere Gesundheitsstörung erlitten hat (vgl. Senatsurteile vom 12. November 1985 - VI ZR 103/84 - VersR 1986, 240, 241; vom 9. April 1991 - VI ZR 106/90 - VersR 1991, 704, 705; vom 16. März 1993 - VI ZR 101/92 - VersR 1993, 589, 590).

    Maßgeblich für die Zurechnung war in diesen Fällen, dass der Schädiger dem Geschädigten die Rolle eines unmittelbaren Unfallbeteiligten aufgezwungen hat und dieser das Unfallgeschehen psychisch nicht verkraften konnte (vgl. Senatsurteil vom 12. November 1985 - VI ZR 103/84 - VersR 1986, 240, 242).

    Der Senat hat in seinem Urteil vom 12. November 1985 (VI ZR 103/84, aaO) offen gelassen, ob auch völlig fremde, mit den eigentlichen Unfallbeteiligten nicht in einer näheren Beziehung stehende Personen bei besonders schweren Unfällen Schadensersatz für eine psychische Gesundheitsbeeinträchtigung erhalten können.

  • BGH, 16.03.2004 - VI ZR 138/03  

    Schadensersatz und Schmerzensgeld: Haftung bzw. Haftungsverteilung für die

    c) Auch eine - den haftungsrechtlichen Zurechnungszusammenhang ausschließende - Renten- oder Begehrensneurose, bei der der Geschädigte den Unfall im neurotischen Streben nach Versorgung und Sicherheit lediglich zum Anlaß nimmt, um den Schwierigkeiten und Belastungen des Erwerbslebens auszuweichen (vgl. BGHZ 132, 341, 346; 137, 142, 148 f.; Senatsurteile vom 12. November 1985 - VI ZR 103/84 - vom 25. Februar 1997 - VI ZR 101/96 - vom 11. November 1997 - VI ZR 146/96 - und vom 16. November 1999 - VI ZR 257/98 - jeweils aaO), kommt nach den Feststellungen des Berufungsgerichts nicht in Betracht.
  • BGH, 11.11.1997 - VI ZR 376/96  

    Schadensersatz und Schmerzensgeld: Haftung für die Verursachung eines

    20 Angesichts der Ausführungen des Sachverständigen zum neurotischen Zustand des Klägers hätte das Berufungsgericht nämlich prüfen müssen, ob dessen psychische Fehlentwicklung nicht eher auf eine Konversionsneurose hinweist, bei der ein seelischer Konflikt in körperliche Störungen umgewandelt wird (vgl. hierzu Senatsurteile vom 12. November 1985 - VI ZR 103/84 - VersR 1986, 240, 242 und vom 16. März 1993 - aaO -).
  • BGH, 04.04.1989 - VI ZR 97/88  

    Ersatzpflicht für psychische Beeinträchtigungen naher Angehöriger

    Psychische Beeinträchtigungen wie Trauer und Schmerz beim Tode naher Angehöriger können, mögen sie auch für die körperliche Befindlichkeit medizinisch relevant sein, nur dann als Gesundheitsbeschädigung i.S. des § 823 Abs. 1 BGB angesehen werden, wenn sie pathologisch faßbar und deshalb nach der allgemeinen Verkehrsauffassung als Verletzung des Körpers oder der Gesundheit angesehen werden (im Anschluß an die bisherige Rechtsprechung des Senats in BGHZ 56, 163, Urteile vom 31. Januar 1984 - VI ZR 56/82 = VersR 1984, 439 und vom 12. November 1985 - VI ZR 103/84 - = VersR 1986, 240).

    Richtig ist zwar, daß - wie die Rechtsprechung seit langem anerkannt hat (vgl. Senatsurteile vom 11. Mai 1971 - VI ZR 78/70 = BGHZ 56, 163 = VersR 1971, 905, 906 m.w.N., vom 31. Januar 1984 - VI ZR 56/82 = VersR 1984, 439 und vom 12. November 1985 - VI ZR 103/84 = VersR 1986, 240) - eine Gesundheitsbeschädigung i.S. des § 823 Abs. 1 BGB nicht nur bei physischer Einwirkung auf den Körper vorliegt, sondern auch psychisch vermittelt werden kann.

    Aus diesem Grund hat der erkennende Senat seit seiner Entscheidung in BGHZ 56, 163 in derartigen Fällen eine Ersatzpflicht für solche psychisch vermittelten Beeinträchtigungen nur dort bejaht, wo es zu gewichtigen psychopathologischen Ausfällen von einiger Dauer kommt, die diese auch sonst nicht leichten Nachteile eines schmerzlich empfundenen Trauerfalls für das gesundheitliche Allgemeinbefinden erheblich übersteigen und die deshalb "auch nach der allgemeinen Verkehrsauffassung als Verletzung des Körpers oder der Gesundheit betrachtet werden" (vgl. auch Senatsurteil vom 31. Januar 1984 aaO; Dunz VersR 1986, 448).

    An dieser Rechtsprechung, nach der nur solche psychischen Beeinträchtigungen eine Gesundheitsbeschädigung i.S. des § 823 Abs. 1 ausmachen, die pathologisch faßbar und deshalb nach der allgemeinen Verkehrsauffassung als Verletzung des Körpers oder der Gesundheit angesehen werden (vgl. auch Senatsurteile vom 31. Januar 1984 a.a.O. und vom 12. November 1985 aaO), hält der Senat fest.

  • BGH, 06.06.1989 - VI ZR 241/88  

    Schlaganfall nach Verkehrsunfall - § 823 Abs. 1 BGB, Adäquanz,

    Daß M. die Beeinträchtigung der Gesundheit des Klägers nicht durch einen physischen Eingriff in dessen körperliche Befindlichkeit verursacht hat, ist für seine schadensrechtliche Verantwortlichkeit ohne Bedeutung; eine Gesundheitsverletzung kann auch, wie hier, durch psychische Einwirkung auf den Betroffenen herbeigeführt werden (vgl. BGHZ 93, 351, 355 ff.; Senatsurteile vom 11. Mai 1971 - VI ZR 78/70 - VersR 1971, 905, 906 (insoweit nicht in BGHZ 56, 163); vom 3. Februar 1976 - VI ZR 235/74 - VersR 1976, 639 f. und vom 12. November 1985 - VI ZR 103/84 - VersR 1986, 240, 241).

    Denn nach feststehender Rechtsprechung sind dem Schädiger auch diejenigen Auswirkungen seiner Verletzungshandlung zuzurechnen, die sich erst deshalb ergeben haben, weil der Verletzte bereits einen Körperschaden oder eine sonstige konstitutionelle Schwäche hatte (Senatsurteile vom 19. Mai 1970 aaO; vom 11. Juni 1974 - VI ZR 37/73 - VersR 1974, 1030, 1031 und vom 12. November 1985 aaO).

  • AG Brandenburg, 04.06.2015 - 34 C 60/14  

    Haftung bei psychischen Erkrankungen (hier: posttraumatische Belastungsstörung)

    Die Klägerin geht hier zutreffend davon aus, dass durch ein Unfallgeschehen ausgelöste, traumatisch bedingte psychische Störungen von Krankheitswert eine Gesundheitsverletzung im Sinne des § 823 Abs. 1 BGB darstellen können (BGH, Urteil vom 27.01.2015, Az.: VI ZR 548/12, u.a. in: NJW 2015, Seiten 1451 f.; BGH, Urteil vom 22.05.2007, Az.: VI ZR 17/06, u.a. in: NJW 2007, Seiten 2764 ff.; BGH, Urteil vom 16.01.2001, Az.: VI ZR 381/99, u.a. in: VersR 2001, Seiten 874 f.; BGH, BGHZ 132, Seiten 341 ff.; BGH, VersR 1986, Seiten 240 f.).

    Sofern die Erkrankung haftungsbegründend erst durch die psychische Reaktion auf ein Unfallgeschehen eintritt, ist die Haftung nämlich nur dann begründet, wenn die Beeinträchtigung selbst Krankheitswert besitzt - also eine Gesundheitsbeschädigung im Sinne von § 823 Abs. 1 BGB darstellt -, dies für den Schädiger vorhersehbar war (BGH, BGHZ 132, Seiten 341 ff.; BGH, VersR 1996, Seiten 990 f.; BGH, BGHZ 93, Seiten 351 ff.; BGH, VersR 1986, Seite 240; BGH, VersR 1976, Seite 639; BGH, BGHZ 56, Seite 163; OLG Hamm, r + s 2001, Seiten 62 ff. = VersR 2002, Seiten 78 f. = OLG-Report 2001, Seiten 149 ff.; LG Leipzig, NZV 2012, Seiten 329 ff.; AG Schwerin, Schaden-Praxis 2008, Seiten 433 f.) und es zumindest ein Ereignis von hinreichender Schwere und Intensität gab (OLG Hamm, r + s 2001, Seiten 62 ff. = VersR 2002, Seiten 78 f. = OLG-Report 2001, Seiten 149 ff.), da ansonsten ein haftungsrechtlicher Zurechnungszusammenhang nicht bejaht werden kann.

    Dabei hat der Bundesgerichtshof stets dem Umstand Bedeutung beigemessen, ob die von dem Dritten geltend gemachten psychischen Beeinträchtigungen auf seine direkte Beteiligung an einem Unfall oder das Miterleben eines Unfalls zurückgeführt werden oder ob sie "nur" durch den Erhalt einer Unfallnachricht ausgelöst worden sein sollen (BGH, Urteil vom 10.02.2015, Az.: VI ZR 8/14, u.a. in: VersR 2015, Seiten 590 ff.; BGH, Urteil vom 27.01.2015, Az.: VI ZR 548/12, u.a. in: NJW 2015, Seiten 1451 f.; BGH, Urteil vom 22.05.2007, Az.: VI ZR 17/06, u.a. in: BGHZ 172, Seite 263 f.; BGH, Urteil vom 16.01.2001, Az.: VI ZR 381/99, u.a. in: VersR 2001, Seiten 874 ff.; BGH, NJW 1986, Seiten 777 ff.; BGH, BGHZ 56, Seiten 163 ff.).

    Der Bundesgerichtshof hat die Haftung des Schädigers für psychische Gesundheitsstörungen jedoch grundsätzlich in den Fällen für zweifelsfrei gegeben erachtet, in denen der Geschädigte am Unfall direkt beteiligt war und dieser das Unfallgeschehen psychisch nicht verkraften konnte (BGH, Urteil vom 27.01.2015, Az.: VI ZR 548/12, u.a. in: NJW 2015, Seiten 1451 f.; BGH, Urteil vom 22.05.2007, Az.: VI ZR 17/06, u.a. in: BGHZ 172, Seiten 263 f.; BGH, NJW 1986, Seiten 777 ff.).

    Er ist nicht nur mittelbar geschädigter Dritter; vielmehr ist in sein absolutes Recht eingegriffen worden (BGH, NJW 1986, Seiten 777 ff. = VersR 1986, Seiten 448 f. = MDR 1986, Seiten 487 f.).

  • BVerfG, 08.03.2000 - 1 BvR 1127/96  

    Schmerzensgeld bei psychischen Gesundheitsschäden, hier: Nichtannahme einer

  • BGH, 10.07.2012 - VI ZR 127/11  

    Schadenersatzanspruch bei Unfallverletzungen: Zurechnungszusammenhang zwischen

  • OLG Hamm, 02.07.2001 - 13 U 224/00  

    Verkehrsunfall - HWS-Verletzung - Beweiskraft ärztlicher Bescheinigung -

  • OLG Nürnberg, 01.08.1995 - 3 U 468/95  

    Schadensersatz und Schmerzensgeld: Haftung für die Verursachung eines

  • OLG Hamm, 05.03.1998 - 27 U 59/97  

    Haftung für Unfallneurose des Geschädigten nach Verkehrsunfall

  • BGH, 16.03.1993 - VI ZR 101/92  

    Ersatzpflicht bei Konversionsneurose

  • BGH, 22.12.1987 - VI ZR 6/87  

    Richterliche Schätzung unfallbedingt entgangener Verdienstmöglichkeiten

  • OLG Celle, 20.01.2010 - 14 U 126/09  

    Haftung bei Verkehrsunfall: Zurechenbarkeit einer Gesundheitsverletzung durch

  • OLG Hamm, 30.10.2000 - 6 U 61/00  

    Personenschaden; Verletzungsnachweis für gelten gemachtes HWS-Trauma;

  • KG, 21.10.1999 - 12 U 8303/95  

    Verletzung der Halswirbelsäule bei geringer Geschwindigkeitsänderung

  • KG, 15.05.2000 - 12 U 3645/98  

    Schadensersatz bei unangemessener Erlebnisverarbeitung; Erwerbsschaden eines

  • BGH, 09.04.1991 - VI ZR 106/90  

    Wirkungen des Beziehens eines Feststellungsantrags allein auf noch nicht

  • OLG Stuttgart, 21.07.1988 - 14 U 3/88  

    Fernwirkungsschaden; Angehörige; Tod des Patienten; Behandlungsfehler; Personale

  • OLG Düsseldorf, 17.03.2016 - 18 W 76/15  

    Loveparade-Zivilverfahren

  • OLG Zweibrücken, 01.06.2017 - 4 U 124/16  

    Schadenersatz wegen begangener unerlaubter Handlung (Amoklauf)

  • OLG Düsseldorf, 07.06.2016 - 18 U 1/16  

    Ansprüche eines Angehörigen der Berufsfeuerwehr der Stadt Duisburg wegen

  • OLG Hamm, 02.04.2001 - 13 U 148/00  

    Psychischer Folgeschaden - Zurechnung - Geringfügigkeit - Bagatellunfall

  • OLG Köln, 25.03.1997 - 15 U 56/94  

    Haftung eines Luftfrachtführers für einen Personenschaden; Gesundheitsschädigung

  • BGH, 02.10.1990 - VI ZR 353/89  

    Verkehrsunfall; Deliktische Haftung; Psychisch bedingte Gesundheitsschäden

  • OLG Saarbrücken, 20.01.2004 - 3 U 6/03  

    Haftung bei Kfz-Unfall: Nachweis der Kausalität für Folgeschäden bei unstreitiger

  • LG Bonn, 20.01.1993 - 1 O 164/91  

    Anforderungen an die haftungsbegründende und haftungsausfüllende Kausalität bei

  • OLG Köln, 22.12.2015 - 5 U 135/15  

    Haftung des behandelnden Arztes gegenüber nahen Angehörigen des Patienten

  • OLG Düsseldorf, 17.03.2016 - 18 W 64/15  

    Loveparade-Zivilverfahren

  • OLG Köln, 17.09.1987 - 7 U 58/87  

    Nasenscheidewandabweichung; Septumdeviation; Kosmetische Operation;

  • LG Bochum, 04.07.2012 - 6 O 217/10  

    Zahlung von Schadensersatz und Schmerzensgeld für einen Privatpatienten aufgrund

  • LG Bochum, 29.10.2002 - 9 S 167/02  

    Erbringen des Vollbeweises für die erlittenen Verletzungen und die Ursächlichkeit

  • OLG Hamm, 19.03.2010 - 9 U 71/09  

    Schadensersatz nach Verkehrsunfall u.a. im Hinblick auf das Vorliegen einer

  • KG, 22.04.2002 - 12 U 7385/00  

    Auferlegung sich ausschließender Handlungspflichten

  • OLG Köln, 08.03.1994 - 3 U 75/89  

    Bestehen eines Direktanspruchs eines Geschädigten gegen eine ausländische

  • OLG Nürnberg, 22.11.2001 - 8 U 214/00  

    Anspruch auf Schadensersatz wegen eines Verkehrsunfalls ; Grenze der

  • OLG Hamm, 01.10.1996 - 27 U 25/95  

    Psychische Folgeschäden; Seelische Labilität; Verletzter; Bagatellfall;

  • AG Leverkusen, 14.06.2013 - 24 C 105/13  

    Verkehrsunfall, Schadensersatz, Schmerzensgeld, Schwangerschaft

  • OLG Zweibrücken, 21.12.2005 - 1 U 107/05  

    Geltendmachung eines Aufwendungsersatzanspruchs aus einem Verkehrsunfall;

  • OLG Frankfurt, 06.11.1991 - 17 U 72/88  

    Schadensersatz und Schmerzensgeld: Haftung für die Verursachung eines

  • OLG Hamm, 10.10.1995 - 9 U 68/95  

    Psychische Unfallfolgen und Fehlverarbeitung traumatischer Erlebnisse

  • BGH, 31.01.1989 - VI ZR 10/88  

    Ansprüche auf Ersatz von Verdienstausfall und Schmerzensgeld; Ausbleiben

  • OLG Frankfurt, 03.05.2000 - 9 U 97/99  

    Zur Höhe des Schmerzensgeldes für durch Verkehrsunfall erlittene Verletzungen

  • OLG Frankfurt, 26.08.1999 - 15 U 103/97  

    Anspruch auf Schadensersatz und Schmerzensgeld wegen sexueller Belästigung am

  • LG Neuruppin, 11.01.2018 - 1 O 120/17  

    Posttraumatische Belastungsstörung eines Unfall-Ersthelfers

  • AG Bocholt, 24.06.2002 - 13 C 303/01  

    Prozessführungsbefugnis der Erbengemeinschaft zur Durchsetzung von

  • LG Bonn, 16.10.2014 - 18 O 103/14  

    Zahlung von Schmerzensgeld für die Gesundheitsbeschädigung eines Vaters aufgrund

  • OLG Köln, 03.06.1998 - 5 U 220/97  
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