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   BGH, 09.07.1955 - VI ZR 108/54   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/1955,2413
BGH, 09.07.1955 - VI ZR 108/54 (https://dejure.org/1955,2413)
BGH, Entscheidung vom 09.07.1955 - VI ZR 108/54 (https://dejure.org/1955,2413)
BGH, Entscheidung vom 09. Juli 1955 - VI ZR 108/54 (https://dejure.org/1955,2413)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Papierfundstellen

  • DB 1955, 752
 
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Wird zitiert von ... (9)

  • BGH, 19.10.2007 - V ZR 211/06

    Anforderungen an die Form der Eintragung einer Änderung im Bestand der zum

    Ein zeitweiliges Erfüllungshindernis ist einem dauernden nur dann gleichzuachten, wenn durch das Hindernis die Erreichung des Vertragszwecks in Frage gestellt ist und der einen oder anderen Partei bei billiger Abwägung der beiderseitigen Belange nicht mehr zugemutet werden könnte, die Leistung dann noch zu fordern oder zu erbringen (BGH, Urt. v. 27. Mai 1953, VI ZR 230/52, LM BGB § 275 Nr. 3; Urt. v. 9. Juli 1955, VI ZR 108/54, LM BGB § 275 Nr. 7; Senat BGHZ 47, 48, 50; BGHZ 83, 197, 200).

    Dabei ist die Frage, ob ein Leistungshindernis zu einer dauernden oder nur vorübergehenden Unmöglichkeit führt, nach dem Zeitpunkt des Eintritts des Hindernisses zu beurteilen (Senat, Urt. v. 30. Oktober 1953, V ZR 76/52, LM BGB § 275 Nr. 4; BGH, Urt. v. 9. Juli 1955, VI ZR 108/54, aaO; BGHZ 83, 197, 200).

  • BGH, 11.03.1982 - VII ZR 357/80

    Restwerklohnanspruch trotz nicht ausführbarer Montage

    Dabei ist die Frage, ob ein Leistungshindernis zu einer dauernden oder nur vorübergehenden Unmöglichkeit führt, nach dem Zeitpunkt des Eintritts dieses Hindernisses zu beurteilen (BGH Urteil vom 27. Mai 1953 - VI ZR 230/52 = LM BGB § 275 Nr. 3 m.w.N.; vom 30. Oktober 1953 - V ZR 76/52 = LM a.a.O. Nr. 4; vom 9. Juli 1955 - VI ZR 108/54 = LM a.a.O. Nr. 7; vom 10. Juni 1970 - VIII ZR 99/68 = WM 1970, 963).
  • BGH, 28.11.1962 - VIII ZR 77/61

    Hinderung des Mieters am Gebrauch der Mietsache

    Nach allgemeiner Meinung steht, wie auch das Berufungsgericht nicht verkennt, eine zeitweilige Unmöglichkeit der dauernden gleich, wenn das vorübergehende Leistungshindernis den Vertragszweck in Frage stellt, denn wenn nach der Sachlage, wie sie sich bei Eintritt des Leistungshindernisses ergibt, ein Festhalten des Gegners am Vertrage unzumutbar ist (BGH, Urt. v. 09. Juli 1955 - VI ZR 108/54 -, LM BGB § 275 Nr. 7).
  • OLG Rostock, 08.10.2009 - 3 U 224/08

    Wegfall der Geschäftsgrundlage eines Investitionsvorhabens; Abgrenzung zum

    Dabei ist die Frage, ob ein Leistungshindernis zu einer dauernden oder nur vorübergehenden Unmöglichkeit führt, zum Zeitpunkt des Eintritts dieses Hindernisses in einer ex post-Betrachtung nach dem Kenntnisstand der letzten mündlichen Verhandlung zu beurteilen (BGH, Urt. v. 11.03.1982, VII ZR 357/80, NJW 1982, 1458; Urt. v. 09.07.1955, VI ZR 108/54, WM 1955, 1346; Urt. v. 30.10.1953, V ZR 76/52, LM Nr. 4 zu § 275 BGB = BB 1953, 1028; KG Berlin, Urt. v. 04.09.1998, 17 U 3053/97, VIZ 2000, 677).
  • BGH, 26.03.1980 - V ZR 35/79

    Verpflichtung zur Bestellung einer neuen Tankstellendienstbarkeit nach Löschung

    Gerade bei Dauerschuldverhältnissen wird eine vorübergehende Leistungsunmöglichkeit sehr bald untragbar (vgl. BGH Urteile vom 27. Mai 1953, VI ZR 230/52 = LM BGB § 275 Nr. 3; vom 30. Oktober 1953, V ZR 76/52 = LM a.a.O. Nr. 4; vom 9. Juli 1955, VI ZR 108/54 = LM a.a.O. Nr. 7 je m.w.N.; BGHZ 47, 48, 50, 51 [BGH 31.01.1967 - V ZR 125/65]; BGB-RGRK 12. Aufl. § 275 Rdn. 21 bis 24; MünchKomm-Emmerich § 275 Rdn. 44 bis 50 je m.w.N.).
  • BGH, 11.07.1956 - V ZR 5/55

    Rechtsmittel

    Die vorübergehende Unmöglichkeit ist zwar dann einer dauernden gleichzustellen, wenn sie die Erreichung des Geschäftszweckes in Frage stellt oder wenn einer der Parteien die Einhaltung des Vertrages bis zum Wegfall der Unmöglichkeit nicht zumutbar ist (RGZ 146, 60 [66]; OGH, NJW 1949, 821; OGHZ 3, 393 [396 ff]; BGH Urteil vom 19. Dezember 1950, I ZR 7/50 = MDR 1951, 153 [154]; LindMöhr § 275 Nr. 3; Urteil vom 27. Mai 1953, VI ZR 330/52 und LindMöhr § 275 Nr. 7, Urteil vom 9. Juli 1955, VI ZR 108/54).
  • BGH, 08.07.1974 - II ZR 169/73

    Anforderungen an die Eintragung einer Kommanditgesellschaft - Umfang der Haftung

    Dazu würde es genügen, wenn aus der Sicht des Jahres 1969 die vorgesehene Bebauung der Grundstücke D. Straße ... infolge behördlicher Baubeschränkungen endgültig undurchführbar oder jedenfalls so sehr in Frage gestellt oder in so weite Ferne gerückt erschienen wäre, daß dem Bauherrn ein Festhalten am Architektenvertrag nicht mehr hätte zugemutet werden können, zumal mit Rücksicht auf die Vergünstigungen des Berlinhilfegesetzes noch vor dem 31. Dezember 1969 mit den Bauarbeiten begonnen werden sollte (BGH, Urt. v. 9.7.55 - VI ZR 108/54, Schäfer/Finnern, Rspr. d. Bauausführung Z 3.01 Bl. 10, in LM BGB § 275 Nr. 7 nur teilweise abgedr.).
  • BGH, 31.01.1962 - VIII ZR 140/61

    Rechtsmittel

    Auch der Bundesgerichtshof hat die Auffassung vertreten, eine zeitweise Unmöglichkeit könne einer dauernden gleichgeachtet werden, wenn dem Vertragsgegner nach dem Grundsatz von Treu und Glauben unter billiger Abwägung der Belange beider Vertragsteile die Einhaltung des Vertrages nicht zugemutet werden könne (Urteil v. 31. März 1953 - I ZR 74/52 - LM BGB § 275 Nr. 2; Urteil v. 10. Oktober 1953 - V ZR 76/52 - LM BGB § 275 Nr. 4; Urteil v. 9. Juli 1955 - VI ZR 108/54 - LM BGB § 275 Nr. 7).
  • BGH, 11.01.1956 - V ZR 187/54

    Rechtsmittel

    Denn die Frage, ob den Klägern ein Festhalten am Vertrag beim Eintritt der vorübergehenden Unmöglichkeit noch zuzumuten war, ist nach der Sachlage zur Zeit des Eintritts des Leistungshindernisses zu beurteilen (BGH vom 9. Juli 1955 - VI ZR 108/54 in LM, Nachschlagewerk, Nr. 7 zu BGB § 275).
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